UNSER WUNSCHZETTEL AN DEN WEIHNACHTSMANN UND SEINE HELFER

 Ganz oben auf dieser Liste steht nur ein Name: AMAI.

Und weil es so furchtbar wichtig ist, steht dieser Name auch auf Platz 2 und 3.

 

Stellt Euch vor, Ihr habt einen Autounfall, seid schwer verletzt. Aber niemand bringt Euch ins Krankenhaus, sondern steckt Euch stattdessen einfach unschuldig ins Gefängnis. In eine winzige Zelle mit vielen anderen Menschen. Aber eigentlich ist dort nur Platz für 2, es ist sehr eng. Eure Hüfte ist gebrochen, ebenso Euer Oberschenkel. Und auch die Kniescheibe ist luxiert. Ihr habt Schmerzen, die Euch fast den Verstand rauben, Tag und Nacht, lange Zeit! Schmerzmittel gibt es nicht.

Dennoch müsst ihr um das Essen kämpfen, das der Wärter einmal täglich bringt. Ihr werdet trotz Eurer Qualen geschubst, angerempelt, beiseite gestoßen. Niemand hat Mitleid, denn es geht für alle ums Überleben. Ihr wisst kaum, wie Ihr es geschafft habt, mit diesen unfassbaren Schmerzen Wochen und Monate auszuharren und nicht zu sterben.

 

Dann kommt jemand, der Euch an einen Ort bringt, wo sich jemand um Euch kümmert, Euch pflegt und liebevoll behandelt. Die Brüche sind lange verheilt. Aber es tut weh, weil alles schief zusammengewachsen ist. Eure Seele hat man jedoch nicht brechen können: Ihr vergöttert die Menschen, die so nett zu Euch sind, möchtet immer in Ihrer Nähe sein. Es tut so unendlich gut, geliebt zu werden. Deshalb überschüttet Ihr jeden Menschen, den Ihr trefft, mit Eurer Zuneigung. Ihr habt so viel zu geben!

Aber Ihr seid nicht allein. Da gibt es noch andere wie Euch, und alle möchten geliebt werden. Ihr müsst also teilen, Euch arrangieren. Nein, da holt Euch die Vergangenheit ein. Das alles hattet Ihr schon, und es war die Hölle. Wieder um ein Stück des Kuchens kämpfen, wieder Gerangel. Ihr ertragt das einfach nicht noch einmal. Denn Eure Liebe zu den Menschen reicht für eine ganze Fußballmannschaft. Ihr möchtet nie wieder eine von vielen sein und zur Seite gedrängt werden.

Das ist die tragische Geschichte unserer Amai und sie bricht uns das Herz. Denn unsere Wuschelmaus braucht DRINGEND!! ein Zuhause, zumindest aber eine Pflegestelle in Deutschland, damit wir uns um ihre medizinischen Belange kümmern können.

Schmerzmanagement ist ebenso angezeigt wie die Vorstellung bei unserem Top-Orthopäden. Möglicherweise ist Goldakupunktur ein Weg, Amai weitestgehend schmerzfrei zu stellen. Sicher ist auch Physiotherapie nötig. Wir können das nur in Deutschland abklären! Dass einer unserer Schützlinge nicht optimal versorgt werden kann auf Sardinien, bringt uns an den Rand der Verzweifelung. Amai MUSS kommen.

 

Wir wünschen uns zu Weihnachten, dass diese tolle, menschenbezogene und tapfere Seele besser gestern als heute ein entsprechendes Pflege- oder Endstellenangebot bekommt. Und zwar von Menschen, bei denen sie Einzelprinzessin sein darf.

 

Da ist sie wieder, die Stecknadel im Heuhaufen. Aber es ist Weihnachten und wir brauchen dringend ein Wunder für Amai. Zu Weihnachten geschehen manchmal Wunder, nicht wahr? Wir jedenfalls hoffen darauf und möchten auf jeden Fall vorbereitet sein:

Deshalb hängen wir einen Maxi-Weihnachtsstrumpf auf, um schon für die Untersuchungen und Therapien zu sammeln, die unser Mädchen brauchen wird.

 

Wir bitten Euch von Herzen um rege Beteiligung. Der Strumpf soll randvoll werden! Und bitte überlegt, ob Ihr eventuell jemanden kennt, der als Pflegestelle geeignet ist. Es wäre DAS Geschenk für Amai. Dankeschön!