Esperanza

 Geburtsdatum: 26.10.2014
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling
Schulterhöhe: ca.  50 cm, 19 kg
Endgröße:  ausgewachsen
Geimpft / Geimpft:
Kastriert:
Mittelmeercheck (MMC):
Ergebnis MMC:  Hepatozoonose positiv, Rest negativ
Handicap / Behinderung:  
Krankheiten: keine bekannt
Notfall  
Aufenthaltsort: 40589 Düsseldorf
Schutzgebühr:

250,- €, + 75,- € MMC + 150,- €
Transport auf dem Landweg

Esperanza sucht:   
eigene Familie:
Pflegestelle:  
Paten: 
Esperanza verträgt sich mit:  
Rüden: Hündinnen:
Katzen: Kindern:
Voraussetzungen / Optionen:  
Welpen- bzw. Hundeschule:  
 ländliche Lage / Grundstück: 
Wohnung / Reihenhaus:   
Ersthund erwünscht:
kann allein bleiben:   

Sonstiges:

 

 


Update 6.10.

Esperanza lebt nun auf einer Pflegestelle in Düsseldorf mit 6 Katzen und einer Hündin zusammen. Dort kommt sie endlich zur Ruhe und genießt es, im Garten in der Herbstsonne zu liegen.

Esperanza ist eine freundliche Hündin, sie begrüßt auf den Spaziergängen Mensch und Tier. Mit den Katzen und der Hündin auf der Pflegestelle gibt es gar keine Probleme. Sie hat bereits gelernt Treppen zu steigen, bei Autofahrten hört und sieht man von ihr nichts und auch einen Restaurantbesuch hat sie sogar schon prima gemeistert. Streicheleinheiten sind das Größte für die Hündin. Gerne legt sie ihren Kopf in den Schoß und genießt jede Zuwendung. Im Garten läuft sie frei und kommt immer sofort, wenn sie gerufen wird. Die Spaziergänge sind etwas anstrengend, an der Leinenführigkeit muss noch gearbeitet werden.

Im Haus ist sie sehr ruhig, bleibt sogar schon alleine - zusammen mit der vorhandenen Hündin. Das hübsche Mädchen knabbert keine Möbel an und ist auch vollkommen stubenrein. Es ist schön zu sehen, wie Esperanza immer ruhiger wird und den Tierheimstress abbauen kann. Sie hat mit Sicherheit in ihrem bisherigen Leben nicht viel Gutes erfahren, jetzt darf sie endlich entspannen.

 

Update 4.10.

Esperanza wurde einer Fachärztin vorgestellt, die etwaige neurologische Schäden bei der Hündin jedoch gänzlich ausschließen konnte. Auch die Röntgenaufnahmen waren befundlos und konnten keine weiteren Erkenntnisse bringen. Weitere Spezialtests auf Autoimmunerkrankungen waren alle negativ. Das Gangbild stabilisiert sich zusehends und man kann jetzt nur vermuten, dass Esperanza schlichtweg keine Muskeln aufbauen konnte. Dies kann vielerlei Gründe haben. Denkbar wäre Haltung in einem kleinen Käfig- durchaus nicht unüblich auf Sardinien.

Aber! Wir wissen es nicht.

Quasi nebenbei wurde bei Esperanza eine Gastritis diagnostiziert. Diese wird selbstverständlich medizinisch behandelt.

 

Update 3.10.

Esperanza ist in Deutschland auf ihrer Pflegestelle angekommen. Sie wird bereits am 4.10. einem großen Check unterzogen.

 

Update 18.09.18 – Esperanza kommt und wird durchgecheckt

Esperanza hat den ersten Schritt geschafft! Die Kleine hat ein tolles Pflegestellenangebot bekommen und wird am 29. September mit unserem nächsten Transport nach Deutschland reisen! Wir sind sehr erleichtert, dass wir bald bessere medizinische Möglichkeiten haben. Esperanza wird direkt am 4. Oktober einen großen Gesundheitscheck absolvieren, da unterschiedliche Ursachen für ihr Leiden in Frage kommen.

 

Esperanza – die Hoffnung stirbt zuletzt!

Esperanza bedeutet „Hoffnung, Lichtblick“ – und genau das ist es, was diese erst 4-jährige Hündin braucht. Nicht irgendwann, sondern JETZT. Sie ist ein Spiegel dessen, was zahllosen Leidensgenossen auf Sardinien widerfährt. Es mag ernüchternd sein, aber wir möchten, dass Ihr alle auch einmal einen kleinen Blick hinter den Vorhang werfen könnt. Jeder mag sich dazu sein eigenes Urteil bilden:

 

Es gibt auf Sardinien zahlreiche Tierheime, und zwar städtische und private. Die Städtischen sind die Schlimmsten für die Hunde. Und eines davon ist berüchtigt, hat einen traurigen Bekanntheitsgrad erlangt. Anhand ihrer Begleitpapiere können wir erkennen, dass die kleine Esperanza von einem anderen Tierheim in das berüchtigte Aufbewahrungslager verschoben wurde. Ob sie dort schon dieses Gangbild bzw. die Ausfälle zeigte, wissen wir nicht. Was wir wissen ist, dass man dort nicht gerne „Problemhunde“ hat. Da muss man sich kümmern, es entstehen Kosten, wenn eine Prüfung des Amtsveterinärs ansteht und etwas bemängelt wird. Man wird solche Hunde also los. Auf die eine oder andere Art und Weise. Das ist bekannt, nur unternimmt niemand etwas dagegen. Solche Einrichtungen können leider ungestraft unsauber arbeiten.

 

In Esperanzas Fall wollte eine junge Frau einen anderen Hund adoptieren. Diesen Hund sagte man ihr nur zu, wenn sie gleichzeitig auch Esperanza nähme. Das ist schlicht Erpressung. Aber die Frau willigte ein und übernahm beide Hunde. Ob sie Esperanza wegen ihrer gesundheitlichen Probleme nicht behalten möchte oder ob sie nur zugesagt hat, um den Wunschhund dort heraus zu bekommen, wissen wir ebenfalls nicht. Es spielt auch keine Rolle, wir verurteilen das keineswegs. Die Dame hat Esperanza zunächst einmal das Leben gerettet und einem zweiten Hund einen Ausweg aus dieser Hölle ermöglicht. Dann wandte sie sich an uns, sandte ein Foto, auf dem Esperanza in einem Kennel saß und mit großen Kulleraugen in die Kamera schaute. Ob wir helfen könnten. Sie könne die Hündin nicht behalten. Natürlich sagten wir zu. Esperanza war ein Hund in Not. Als sie auf Hope eintraf und herumlief, waren wir zutiefst geschockt. Über das Gangbild der armen Maus und darüber, dass man uns diesbezüglich völlig im Dunkeln gelassen hatte. Nun, das ist Tierschutz. Wir haben Esperanza in die Augen geblickt und ihr versprochen, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um ihr zu helfen. Sie steht jetzt unter unserem Schutz.

 

Wir werden Esperanza auf Sardinien röntgen lassen, um überhaupt erst einmal einen Anhaltspunkt zu bekommen. Dies können neurologische Ausfälle sein, etwas an der Wirbelsäule, ein Bruch etc. Esperanza geht zwischendurch normal, es handelt sich also vermutlich um keine permanente Beeinträchtigung. Die diagnostischen Möglichkeiten auf Sardinien sind mit den hiesigen nicht vergleichbar. Esperanza muss dringend für weitere Untersuchungen und eine optimale Versorgung nach Deutschland kommen. Sie kann keinesfalls lange auf Hope bleiben!

 

Spenden und Paten sind hochwillkommen, denn Rechnungen werden zu stemmen sein.


Herzlichen Dank !
Wir vermitteln bundesweit.

Ihre Ansprechpartnerin für diese Vermittlung:

Karin Loebnitz
Mobil: 0177/ 7003377
E-Mail k.loebnitz@saving-dogs.de

Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben zu Kinderfreundlichkeit und Katzenverträglichkeit machen. Krankheiten  geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.