Esperanza

 Geburtsdatum: ca.08.2014
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling
Schulterhöhe: ca.  50 cm, 15 kg
Endgröße:  ausgewachsen
Geimpft / Geimpft:
Kastriert:
Mittelmeercheck (MMC): nach Einreise
Ergebnis MMC:   
Handicap/Behinderung:  
Krankheiten: keine bekannt
Notfall  
Aufenthaltsort: Sardinien
Schutzgebühr:

250,- €, + 75,- € MMC + 150,- €
Transport auf dem Landweg

Esperanza sucht:   
eigene Familie:
Pflegestelle:
Paten: 
Esperanza verträgt sich mit:  
Rüden: Hündinnen:
Katzen: Kindern:
Voraussetzungen / Optionen:  
Welpen- bzw. Hundeschule:  
 ländliche Lage / Grundstück: 
Wohnung / Reihenhaus:   
Ersthund erwünscht:
kann allein bleiben:   

Sonstiges:

 

 


 Update 18.09.18 – Esperanza kommt und wird durchgecheckt

Esperanza hat den ersten Schritt geschafft! Die Kleine hat ein tolles Pflegestellenangebot bekommen und wird am 29. September mit unserem nächsten Transport nach Deutschland reisen! Wir sind sehr erleichtert, dass wir bald bessere medizinische Möglichkeiten haben. Esperanza wird direkt am 4. Oktober einen großen Gesundheitscheck absolvieren, da unterschiedliche Ursachen für ihr Leiden in Frage kommen.

Esperanza – die Hoffnung stirbt zuletzt!

Esperanza bedeutet „Hoffnung, Lichtblick“ – und genau das ist es, was diese erst 4jährige Hündin braucht. Nicht irgendwann, sondern JETZT. Sie ist ein Spiegel dessen, was zahllosen Leidensgenossen auf Sardinien widerfährt. Es mag ernüchternd sein, aber wir möchten, dass Ihr alle auch einmal einen kleinen Blick hinter den Vorhang werfen könnt. Jeder mag sich dazu sein eigenes Urteil bilden:

Es gibt auf Sardinien zahlreiche Tierheime, und zwar städtische und private. Die städtischen sind die schlimmsten für die Hunde. Und eines davon ist berüchtigt, hat einen traurigen Bekanntheitsgrad erlangt. Anhand ihrer Begleitpapiere können wir erkennen, dass die kleine Esperanza von einem anderen Tierheim in das berüchtigte Aufbewahrungslager verschoben wurde. Ob sie dort schon dieses Gangbild bzw. die Ausfälle zeigte, wissen wir nicht. Was wir wissen ist, dass man dort nicht gerne „Problemhunde“ hat. Da muss man sich kümmern, es entstehen Kosten, wenn eine Prüfung des Amtsveterinärs ansteht und etwas bemängelt wird. Man wird solche Hunde also los. Auf die eine oder andere Art und Weise. Das ist bekannt, nur unternimmt niemand etwas dagegen. Solche Einrichtungen können leider ungestraft unsauber arbeiten.

In Esperanzas Fall wollte eine junge Frau einen anderen Hund adoptieren. Diesen Hund sagte man ihr nur zu, wenn sie gleichzeitig auch Esperanza nähme. Das ist schlicht Erpressung. Aber die Frau willigte ein und übernahm beide Hunde. Ob sie Esperanza wegen ihrer gesundheitlichen Probleme nicht behalten möchte oder ob sie nur zugesagt hat, um den Wunschhund dort heraus zu bekommen, wissen wir ebenfalls nicht. Es spielt auch keine Rolle, wir verurteilen das keineswegs. Die Dame hat Esperanza zunächst einmal das Leben gerettet und einem zweiten Hund einen Ausweg aus dieser Hölle ermöglicht. Dann wandte sie sich an uns, sandte ein Foto, auf dem Esperanza in einem Kennel saß und mit großen Kulleraugen in die Kamera schaute. Ob wir helfen könnten. Sie könne die Hündin nicht behalten. Natürlich sagten wir zu. Esperanza war ein Hund in Not. Als sie auf Hope eintraf und herumlief, waren wir zutiefst geschockt. Über das Gangbild der armen Maus und darüber, dass man uns darüber völlig im Dunkeln gelassen hatte. Nun, das ist Tierschutz. Wir haben Esperanza in die Augen geblickt und ihr versprochen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun, um ihr zu helfen. Sie steht jetzt unter unserem Schutz.

Wir werden Esperanza auf Sardinien röntgen lassen, um überhaupt erst einmal einen Anhaltspunkt zu bekommen. Dies können neurologische Ausfälle sein, etwas an der Wirbelsäule, ein Bruch etc. Esperanza geht zwischendurch normal, es handelt sich also vermutlich um keine permanente Beeinträchtigung. Die diagnostischen Möglichkeiten auf Sardinien sind keinesfalls mit den hiesigen zu vergleichen. Esperanza muss dringend für weitere Untersuchungen und eine optimale Versorgung nach Deutschland kommen. Sie kann keinesfalls lange auf Hope bleiben!

Wir suchen eine sehr versierte Pflegestelle, die bereit ist, mit der Maus mehrfach Fahrten zum Tierarzt bzw. zur Tierklinik zu machen. Menschen, die bereit sind, sich auf Esperanzas momentanes Leiden einzulassen. Zu einem Zuhause sagt Esperanza natürlich auch nicht nein. Bitte meldet Euch dringend, wenn Ihr eine Möglichkeit habt, zu helfen. Auch Spenden und Paten sind hochwillkommen, denn natürlich werden Rechnungen zu stemmen sein.


Wir vermitteln bundesweit.

 

Ansprechpartnerin für die Vermittlung:

Claudia Hölling

Tel: 02864/885369

Fax 02864/6786

Mobil 0157/37046913

E-Mail : c.hoelling@saving-dogs.de

 

Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.

Sofern "unbekannt" angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen. Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.