Flavia

Geburtsdatum: 01.01.2017
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling
Schulterhöhe: ca. 50 cm, 17 kg
Endgröße: ausgewachsen
Gechipt / Geimpft: 
Kastriert:
Mittelmeercheck (MMC): nach Einreise
Ergebnis MMC:   
Handicap / Behinderung: X
Krankheiten: keine bekannt
Notfall X
Aufenthaltsort: Sardinien
Schutzgebühr:

250,- €, + 75,- € MMC Transportkosten durch Spende abgedeckt

Flavia sucht:   
eigene Familie:
Pflegestelle:
Paten: 
Flavia verträgt sich mit:  
Rüden: Hündinnen: 
Katzen: unbekannt Kindern:
Voraussetzungen / Optionen:  
Welpen- bzw. Hundeschule:
ländliche Lage / Grundstück:  sehr gut eingezäunt
Wohnung / Reihenhaus:   
Ersthund erwünscht:   gerne
kann allein bleiben:  nein

Sonstiges:

 

 

 


Update 05.03.20 – Fabio und Flavia sind in Sicherheit auf HOPE!

Wir konnten nicht zulassen, dass die beiden Mäuse ins Ungewisse abtransportiert werden und haben sie nach HOPE geholt. Da dies, wie gesagt, nur eine Notlösung ist, sind wir dringend auf Endstellenangebote angewiesen. Bitte zeigt Herz, damit die beiden endlich zurück ins Leben geführt werden können. Wir suchen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die sich auf einen ängstlichen Hund einlassen und sich auch durch etwaige Rückschritte nicht aus dem Takt bringen lassen.

LEBENSGEFAHR! Das Damoklesschwert schwebt über Fabio und Flavia!

Das meinen wir wörtlich! Die beiden Geschwister wurden auf die Umsetzungsliste für nächste Woche gesetzt und werden dann in dunklen Kanälen verschwinden, wie so viele vor ihnen. Sie brauchen JETZT SOFORT einen Pflege- oder Endplatz, damit wir sie aus dem Canile Europa holen können. Geschieht das nicht, werden die beiden Angsthunde in ein anderes Hundegefängnis gebracht. Hier mehr über den Hintergrund. Was mit Angsthunden geschieht, die zu anderen Hunden in eine bestehende Gruppe gesetzt werden, kann sich jeder vorstellen. Sie werden wahrscheinlich getötet, zumindest aber gemobbt und weiter traumatisiert.

Wir haben auf HOPE nur sehr begrenzten Platz und sind eigentlich voll, können aber für eine kurze Zeit etwas organisieren, um für Flavia und Fabio ein Gehege freizumachen, so dass sie bis zur Ausreise in Sicherheit sind. Dafür müssen alle anderen HOPE-Bewohner etwas zusammenrücken. Das ist nicht ideal, aber hier geht es um Leben und Tod. Wir können dies jedoch nicht dauerhaft machen – es ist eine Notlösung.

Wer gibt Flavia und Fabio eine Perspektive?! Die beiden Mäuse sind gerade einmal 3 Jahre alt und kennen nichts als Horror. Wir haben gerade Berti an das System verloren und möchten nicht, dass es weitere Opfer gibt! Bitte prüft Eure Möglichkeiten, es muss doch jemanden geben, der sie auffangen kann?

 

Fragen wie Katzenverträglichkeit oder Stubenreinheit spielen hier wirklich keine Rolle. Hier geht es um die Wurst. Die beiden sind ängstlich und werden sicher keiner Katze etwas tun. Auch sind die meisten Canile-Hunde von Anfang an stubenrein, aber vor einer Pfütze sollte man trotzdem nicht kapitulieren.

WER HILFT, UND DAS BITTE GANZ SCHNELL?!

Flavia – Angst essen Seele auf

Die hübsche Flavia ist noch keine 2 Jahre alt und sitzt in einem sardischen Tierheim (Canile). Das hört sich im ersten Moment nicht nach einer Katastrophe an. Es IST aber eine, und zwar für jeden einzelnen Insassen. Bei den Canili handelt es sich nicht um Tierheime, wie wir sie hier kennen. Es sind Aufbewahrungsanstalten für Straßenhunde gegen eine Tagesprämie, meist mit nur rudimentärer medizinischer Versorgung, keinerlei menschlicher Zuwendung - und natürlich ohne die Absicht einer Vermittlung. Für die Bewohner ist es eine Einbahnstrasse; kaum ein Hund kommt lebend wieder dort heraus. Was sie kennen, sind 3-4 qm Schotter oder Beton und ein winziger dunkler Unterschlupf. Die Hunde werden dort lediglich verwaltet, sehen kaum Menschen, bekommen niemals Besuch. Das Leben hat es bislang nicht gut mit ihnen gemeint…

Anfang August besuchten wir ein solches Canile, um einige der Seelen dort in die Vermittlung aufzunehmen. Für die Hunde dort war unser Besuch natürlich aufregend, eine kleine Abwechselung in ihrer täglichen Tristesse.

 

Flavia teilt sich den kleinen Zwinger mit ihrem Bruder und ist sehr, sehr ängstlich. Als wir das Gehege betraten, wurden ihre Augen immer größer und die Maus zog sich in ihre Höhle zurück, bis sie mit dem Popo an der Rückwand stand. Nicht alle Hunde reagieren so, aber wir wissen nicht, was Flavia vorher (oder auch dort im Canile) erlebt hat. Denn sie kam dort hin, als sie gerade einmal 6 Monate alt war…also kennt sie NICHTS. Es kommt einmal täglich jemand mit einem Schlauch und macht sauber, dann werden gammelige Restaurantabfälle verteilt. Es gibt weder einen Auslauf oder Gassigänger. Woher soll das Vertrauen in uns Menschen kommen?!

 

Einige Hunde ertragen dies tapferer als andere. Flavia gehört zu denen, die sich am liebsten unsichtbar machen würden. Wir tun hier das Gegenteil und machen sie sichtbar, denn das junge Mädel braucht unsere Hilfe! Wir haben uns zu ihr gehockt und ihr gesagt, dass wir sie verstanden haben und sie nicht aufgeben. Nun suchen wir Menschen, die sich zutrauen, einen Angsthund wieder zurück ins Leben zu führen. Man braucht dazu Gelassenheit, Geduld und die Fähigkeit, sich auch durch Rückschritte nicht aus dem Takt bringen zu lassen. Es gibt nichts, was mit dem Erlebnis vergleichbar ist, wenn man einen solchen Hund „geknackt“ hat und dabei sein darf, wenn das Eis bricht und solch eine geschundene Seele zaghaft aufblüht. Die Bindung ist dann besonders innig und die schönste Belohnung überhaupt. Unserer Erfahrung nach gibt es kaum einen Hund, der dies nicht schafft. Flavia ist sehr jung und deshalb aller Voraussicht nach fähig, ihre Vergangenheit bei entsprechender Umgebung schnell hinter sich zu lassen. Ein souveräner, nicht dominanter Ersthund wäre für das Mädchen ideal, um sich zu orientieren. Das macht es um vieles leichter, sich an unsere Lebensweise zu gewöhnen.

 

Wenn Sie Flavia helfen möchten, sei es als neues Zuhause oder auch als Pflegestelle, melden Sie sich bitte. Die Maus könnte schon Ende September in unserem Shuttlebus nach Deutschland in eine Zukunft reisen.

 

Flavia hat einen Bruder, mit dem sie zusammensitzt: Fabio


Wir vermitteln bundesweit.

 

Ansprechpartnerin für die Vermittlung:
Karin Loebnitz
Mobil:  0177/ 7003377
E-Mail k.loebnitz@saving-dogs.de

 

Die Informationen stammen von unseren in den jeweiligen Einrichtungen ansässigen Kolleginnen und Kollegen und Tierärzten.
In regelmäßigen Abständen besuchen unsere Vermittler die Schützlinge vor Ort.
Eine umfassende Beurteilung ist oftmals aufgrund der schwierigen Lebensumstände in den Tierheimen nicht möglich.
Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben zu Kinderfreundlichkeit und Katzenverträglichkeit machen.
Krankheiten  geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.