Mia

Geburtsdatum: 01.03.2017
Geschlecht: weiblich
Rasse: Mischling
Schulterhöhe: ca. 50  cm, 20 kg
Endgröße: ausgewachsen
Gechipt / Geimpft: 
Kastriert:
Mittelmeercheck (MMC):
Ergebnis MMC:  komplett negativ
Handicap / Behinderung: X
Krankheiten: siehe Sonstiges
Notfall
Aufenthaltsort: 42477 Radevormwald
Schutzgebühr:

250,- €, + 75,- € MMC + 150,- €
Transport auf dem Landweg

 

 

 

Mia sucht:   
eigene Familie:
Pflegestelle:  
Paten: 
Mia verträgt sich mit:  
Rüden: Hündinnen:
Katzen: Kindern: unbekannt
Voraussetzungen / Optionen:  
Welpen- bzw Hundeschule:
ländliche Lage / Grundstück:    eingezäunt
Wohnung / Reihenhaus: 
Ersthund erwünscht:   souveräner Ersthund
kann allein bleiben:   nach Lernphase

Sonstiges:

Katarakt (grauer Star) beidseits, links keine Sehfähigkeit mehr, rechts eingeschränkt. OP in Planung.

Angeborene fehlende Rute.


SOS – MIA DROHT ZU ERBLINDEN!

Die süße, knapp 3jährige Motte ist im November auf ihre Pflegestelle gereist und macht sich dort richtig klasse! Nun fehlt nur noch die eigene Familie, dachten wir. Aber das Schicksal kann manchmal grausam sein…Mia hatte leicht entzündete Augen und eine Linse schien etwas trübe. Wir stellten die Kleine einem Augenarzt vor. Die Diagnose ist niederschmetternd – aber nicht hoffnungslos:

 

Mia hat links einen Katarakt (Linsentrübung, Grauer Star), das Auge ist erblindet. Das rechte ist auf dem Weg dorthin. Das hat uns natürlich aus den Schuhen gehauen. In der Regel handelt es sich um eine Alterserkrankung. Da Mia blutjung ist, sind eher eine chronische Entzündung oder Verletzung die wahrscheinlichste Ursache. Es würde zu ihrer Vergangenheit im Canile Europa passen. (Verunreinigung durch Fäkalien, Urin, Staub…) Unbehandelt führt ein Katarakt zur Erblindung: Die Linse verflüssigt sich oder löst sich in kleine Stücke auf. Dies führt durch die Irritation im Auge in letzter Konsequenz zu einem äußerst!! schmerzhaften Glaukom. Der Hund leidet unter erhöhtem Augeninnendruck und damit Höllenqualen, dann ist es dunkel. Viele von Euch werden sich an Carlos erinnern, der dies durchmachen musste. Das wünscht man keinem…

 

Befund der Augenuntersuchung und Aufnahmen der Pupillen von Mia

 

Mia braucht jetzt zeitnah Hilfe, wir müssen hier alle zusammenrücken und dafür sorgen, dass die junge, lebensfrohe Hündin nicht den Rest ihres Lebens in Dunkelheit lebt und Augenkliniken ihr Hobby werden!

Sie braucht Kunstlinsen. Die alte, trübe Linse wird entfernt und die Kunstlinse eingesetzt. Es sind natürlich sowohl prä- als auch postoperative Untersuchungen und Kontrollen nötig. Zunächst muss das linke, blinde Auge versorgt werden. Wenn Mia sich erholt hat und alles gut funktioniert, geht man das andere Auge an, gleiche Prozedur. So ist die übliche Vorgehensweise, der wir folgen möchten.

 

Und das sind Einsatz und Gewinn:

1) 1.000,- Euro pro Auge, also gesamt 2.000;- Euro

2) Intaktes Augenlicht und ein ganz normales Leben für eine junge Hündin!

 

Wir bitten wieder um rege Teilnahme bei diesem Spendenaufruf, denn Mia hat keine Zeit zu verlieren. Es ist eine degenerative Erkrankung, wird also permanent schlechter. Jeder Beitrag – auch der kleinste – hilft! Wir danken Euch schon jetzt. Ihr werdet Mia bestimmt nicht im Stich lassen, weil Ihr noch niemals einen Hund in Not hängen gelassen habt…

 

Spendenstichwort: AUGENLICHT FÜR MIA

Spendenbarometer:

Jutta K. 100 €

Andree und Regina T. 10 €

Oviledda 100 €

Ines A. 100 €

Heike von M. 100 €

Andrea B. 50 €

 

 

Wir bedanken uns bei allen Spendern.

Andrea M. 50.-€

Ines A. 100.-€

Iris B. 10,-€

Suzanne T. 50.-€

Vektor 1 20,-€

Beate D. 7,50 €

Elke S. 20.- €

Petra B. 15.,€

Marlies K. 50.- €


Update November 2019:

Unsere kleine Plüschmaus ist am 03.11.2019 auf ihrer Pflegestelle in Arnsberg angekommen. Mia hat ihre erste große Reise mit Bravour gemeistert und lebt sich nun bei ihrer Pflegefamilie ein. Hundekumpel Fletcher ist der etwas unsicheren Mia eine große Hilfe. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und Mia orientiert sich an ihm. Die süße Hündin ist stubenrein und läuft gut an der Leine mit. Spazierengehen findet sie großartig. Ihre Zeit im Canile sitzt Mia noch etwas in den „Knochen“, Mia frisst noch etwas zaghaft, als könne sie noch nicht recht glauben, dass die Futterschüssel für sie allein bestimmt ist. Für Mia suchen wir eine Familie mit etwas Hundeerfahrung, die der Maus Sicherheit gibt, gern mit etwas älteren, verständigen Kindern und souveränem Ersthund. Ein gut eingezäunter Garten wäre schön für die Maus und der Besuch einer Hundeschule mit vielen sozialen Kontakten wird ihrem noch etwas schüchternen Charakter sehr gut tun. Mia wartet sozusagen auf Ihren Besuch. Hätten Sie ein Körbchen für die hübsche Mia frei? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf, ich geben Ihnen gern weitere Informationen und organisiere einen Besuch bei der Pflegefamilie für Sie.

Mia und Gigia – Jugend schützt vor Tierheim nicht

Die hübschen Schwestern Mia und Gigia sind erst 2 ½ Jahre alt und sitzen in einem sardischen Tierheim (Canile). Das hört sich im ersten Moment nicht nach einer Katastrophe an. Es IST aber eine, und zwar für jeden einzelnen Insassen. Bei den Canili handelt es sich nicht um Tierheime, wie wir sie hier kennen. Es sind Aufbewahrungsanstalten für Straßenhunde gegen eine Tagesprämie, meist mit nur rudimentärer medizinischer Versorgung, keinerlei menschlicher Zuwendung - und natürlich ohne die Absicht einer Vermittlung. Für die Bewohner ist es eine Einbahnstrasse; kaum ein Hund kommt lebend wieder dort heraus. Was sie kennen, sind 3-4 qm Schotter oder Beton und ein winziger dunkler Unterschlupf. Die Hunde werden dort lediglich verwaltet, sehen kaum Menschen, bekommen niemals Besuch. Das Leben hat es bislang nicht gut mit ihnen gemeint…

Anfang August besuchten wir ein solches Canile, um einige der Seelen dort in die Vermittlung aufzunehmen. Für die Hunde dort war unser Besuch natürlich aufregend, eine kleine Abwechselung in ihrer täglichen Tristesse.

 

Mia und Gigia sehen sich ähnlich und sind in benachbarten Mini-Zwingern untergebracht. Beide Mädchen zeigten sich freundlich und interessiert an uns. Mia ist die etwas schüchterne Schwester, Gigia gab sich forscher. Dass uns nicht jeder Hund gleich um den Hals fällt, ist völlig verständlich, denn sonst interessiert sich ja auch niemand persönlich für sie. Einmal täglich kommt jemand mit einem Schlauch und macht sauber, dann werden gammelige Restaurantabfälle verteilt. Warum sollte man Hundefutter kaufen, wenn die Abfälle gratis sind? Das ist auch der Grund, warum Mia und Gigia (und einige andere Insassen) etwas Übergewicht haben. Sie können sich so gut wie nicht bewegen in ihrem winzigen Zwinger; es gibt weder einen Auslauf noch Gassigänger.

 

Wir haben beiden Schwestern versprochen, dass wir Menschen finden, die ihr trauriges Schicksal abwenden. Menschen, die mit dem Herzen sehen und sie Schritt für Schritt zurückführen ins Leben. Wir wissen nichts über ihre Vergangenheit, können nichts sagen über Stubenreinheit, Leinenführigkeit, ob sie jemals ein Haus von innen gesehen haben etc. Aber mal ehrlich: Sind das wirklich die Fragen, die einen beschäftigen sollten? Wir denken, nein: Das sind Stationen, die jeder Welpe durchläuft und denen wird auch zugestanden, dass sie noch nichts können und alles lernen müssen. Wir haben vielfach die Erfahrung gemacht, dass gerade erwachsene sowie ältere Tierheimhunde sich erstaunlich schnell anpassen und ihr neues Leben dankbar und voller Neugier annehmen.

 

Wenn Sie Mia oder Gigia helfen möchten, sei es als neues Zuhause oder auch als Pflegestelle (natürlich für jeweils 1 Schwester), melden Sie sich bitte. Beide könnten schon Ende September in unserem Shuttlebus nach Deutschland in eine Zukunft reisen. Sie dürfen ihr Leben nicht in einem Hundegefängnis vergeuden!

Wir vermitteln bundesweit.

Ihr Ansprechpartner für die Vermittlung:

Karin Loebnitz
Mobil:  0177/ 7003377
E-Mail k.loebnitz@saving-dogs.de

 
 Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen. Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben zu Kinderfreundlichkeit und Katzenverträglichkeit machen. Krankheiten  geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.