Miele

Geburtsdatum: 01.03.2002
Geschlecht: männlich
Rasse: Mischling
Schulterhöhe: ca. 45-50 cm, 25 kg
Endgröße:  ausgewachsen
Gechipt / Geimpft: 
Kastriert:  
Mittelmeercheck (MMC): nach Einreise
Ergebnis MMC:   
Handicap / Behinderung:  
Krankheiten: keine bekannt
Notfall
Aufenthaltsort: Sardinien
Schutzgebühr: 25,- €, + 75,- € MMC + 150,- €
Transport auf dem Landweg
Miele sucht:   
eigene Familie:
Pflegestelle:
Paten: 
Miele verträgt sich mit:  
Rüden: Hündinnen:
Katzen: Kindern:
Voraussetzungen / Optionen:  
Welpen- bzw Hundeschule:  
ländliche Lage / Grundstück: 
Wohnung / Reihenhaus:   
Ersthund erwünscht: gerne
kann allein bleiben:   
Sonstiges:

 bitte ebenerdig

Wir dürfen Entwarnung geben.

Carlos und Miele werden eine sichere Zukunft haben. Carlos‘ Augen werden behandelt werden und er bekommt eine Familie und einen Kumpel an seiner Seite.

Miele wird nicht einsam in seinem Zwinger sterben. Er wird erfahren wie schön das Leben für einen alten Hund sein kann. Er wird Gras unter den Pfoten haben und sein Schlafplatz wird mit weichen Decken gepolstert sein.

Auch Miele’s Schwester Lola konnten wir im Canile finden und auch sie wird nicht länger dort leben müssen.

 

Wir sagen nochmals „Danke“ an dieser Stelle für die großartige Unterstützung in den sozialen Medien. Wir können nicht Jedem einzeln danken….aber jeder einzelne Beitrag ist wertvoll gewesen und hat geholfen.

Wir werden weiter berichten von Carlos, Miele und Lola…..von ihrer Ausreise ins Glück ( Ende September) und ihrem neuen Leben.

MIELE –hält den Rekord im Canile
Und zwar in mehreren Disziplinen. Der Rüde wurde geboren im März 2002. Vier Wochen später, Anfang April 2002, fuhr der Welpe ein ins Hundegefängnis. Das war also sein kurzes Leben. Ende. Aus. Seit 17,5 Jahren!!  ist er kaserniert und fristet dort ein trostloses Dasein. Er ist der älteste Hund des Tierheims, hat viele Leidensgenossen kommen und sterben sehen. Miele ist dennoch freundlich und sogar rüdenverträglich – er teilt sich mit einem männlichen Kumpel seinen Zwinger. Das Canile ist die Hölle auf Erden, wir haben es oft genug beschrieben: Kein Auslauf, Restaurantabfälle statt Hundefutter, keine medizinische Versorgung, keine Zuwendung, keine Vermittlung. Es ist ein Aufbewahrungslager gegen Tagesprämie, also schlicht ein Geschäft. Verlassen tun die Insassen diesen Ort in der Regel nur im Müllsack. Wir kennen keinen! Hund, der die Torturen, die Sommerhitze und die kalt-feuchten Winter so lange überlebt hat. Miele geht also seit über 17 Jahren immer und immer wieder durch die Hölle. Das muss jetzt aufhören, oder?

Wir suchen für den hübschen Opa mit der Löwenmähne einen Gnadenbrotplatz. Wann? Gestern! Es darf doch nicht sein, dass er völlig umsonst gelebt hat, seinen letzten Atemzug in einem staubigen Gehege tut und niemanden schert es. Das macht uns unendlich traurig. Und auch wütend. Miele hat keine hohen Ansprüche. Ein weicher Korb, Dösen im Garten, vielleicht gemütliche kleine Spaziergänge, etwas Gutes zu essen und natürlich Liebe und Geborgenheit.

 

Wer kann Miele (das heißt übrigens Honig) seinen Lebensabend versüßen? Jeder Tag zählt, er sollte auf keinen Fall einen weiteren Winter im Freien verbringen müssen. Bitte macht es möglich, er braucht dieses Wunder so sehr. Und er hat es mehr als verdient, weil man ihm sein ganzes Leben gestohlen hat!

Wir vermitteln bundesweit!

 

Ansprechpartner für die Vermittlung von Miele:
Claudia Hölling
Tel.: 02864/ 885369
Mobil: 0157/ 37046913
E-Mail: c.hoelling@saving-dogs.de
Fax: 02864 /6786

Die Informationen stammen von unseren in den jeweiligen Einrichtungen ansässigen Kolleginnen und Kollegen und Tierärzten.
In regelmäßigen Abständen besuchen unsere Vermittler die Schützlinge vor Ort.
Eine umfassende Beurteilung ist oftmals aufgrund der schwierigen Lebensumstände in den Tierheimen nicht möglich.
Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben zu Kinderfreundlichkeit und Katzenverträglichkeit machen.
Krankheiten  geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.