Niko

Geburtsdatum: 10.01.2017
Geschlecht: männlich
Rasse: Fonnese-Mischling
Schulterhöhe:   Dez 2017: ca 50 cm, 24,5 kg
Endgröße: ca 55 cm
Gechipt: 
Geimpft:
Kastriert: X
Mittelmeercheck (MMC):
Ergebnis MMC:   komplett negativ
Handicap/Behinderung: X
Krankheiten: keine bekannt
Notfall
Aufenthaltsort: 42477 Radevormwald
Schutzgebühr: 200,- €
   
   
 

 

Niko sucht:   
eigene Familie:
Pflegestelle:  
Paten:   
Niko verträgt sich mit:  
Rüden: 
Hündinnen:
Katzen:
Kindern: ab 6 Jahre
Voraussetzungen / Optionen:  
Welpenschule:  
Hundeschule:
Haus in ländlicher Lage: 
Wohnung / Reihenhaus:   
Garten / Grundstück:
Ersthund erwünscht: gerne
kann allein bleiben:  bedingt, mit Zweithund 
Sonstiges:

ausgeprägter Jagdtrieb

Niko – vom Kumpel zum Mobbingopfer

 

Niko braucht ganz dringend ein neues Zuhause, weil er seit kurzem von einem der Rüden drangsaliert und angegriffen wird! Seine Eltern haben sich verzweifelt an uns gewandt, weil sie um seine Sicherheit fürchten. Aber jetzt von vorne:

 

Niko wurde mit etwa 4 Monaten adoptiert und eroberte alle Herzen im Sturm. Auch die der beiden kastrierten Rüden und 4 Katzen, die im Haushalt leben. Alles war prima vom ersten Tag an.

Niko besucht regelmäßig die Welpen- bzw. jetzt Junghundgruppe. Er ist freundlich und aufgeschlossen zu Artgenossen, egal ob Rüde, Hündin, klein, groß, alt oder jung. Altersbedingt ist er natürlich immer zum spielen, rennen und Faxen machen aufgelegt.

 

Auch seine herdenschutzhund-typischen Eigenschaften sind gut ausgeprägt. Niko ist sehr wachsam und meldet in seinem Territorium alles, was ungewöhnlich ist. Er ist jedoch kein Dauer-Kläffer. Bisher zeigt er nicht die für Herdenschutzhunde normale Individualdistanz, sondern geht freundlich und neugierig auf die Menschen zu, möchte gestreichelt und angefasst werden (nachdem er sie ordnungsgemäß gemeldet hat). Dies kann sich noch ändern, er feiert im Januar ja erst seinen 1.Geburtstag.


Niko reagiert auf alles, was sich schnell bewegt. Rehe, Hasen oder auch Vögel würde er ebenso gerne verfolgen wie ein wehendes Blatt. Hier muss man noch mit ihm arbeiten. Im Wald sollte er zum eigenen Schutz und dem des Wildes nicht abgeleint werden.

 

Die beiden Rüden haben Niko sofort akzeptiert und monatelang waren sie ein harmonisches Trio. Besonders der jüngere Rüde (5 Jahre) war ein nimmermüder Spiel-und Raufpartner. Niko und er waren unzertrennlich, während der ältere Rüde (7) mehr die Rolle einer wohlwollenden Aufsicht innehatte.

 

Von jetzt auf gleich schlug das Klima um. Der jüngere Rüde begann Niko zu attackieren und ließ selbst dann nicht von ihm ab, als Niko sich auf den Rücken legte und ergab. Seine Menschen konnten Schlimmeres verhindern. Eine zeitlang ging es wieder gut, dann suchte sich der 5jährige gezielt Momente, in denen er versuchte, Niko anzureifen, hatte ihn ständig auf dem Schirm. Trotz aller Umsicht gelang es nicht, einen weiteren Angriff zu verhindern. In einer unübersichtlichen Situation im Garten schaffte es der Rüde erneut Niko anzugehen. Leider ist es bei Hunden oft normal, dass sich auch unbeteiligte Familienmitglieder einmischen: Dieses mal kam auch der zweite Rüde hinzu und mischte mit. Dabei entsteht eine Menge Adrenalin - die Hunde sind taub für alles um sie herum. Eine lebensgefährliche Situation, denn beide sind größer und viel kräftiger als Niko. Auch dieses Mal gelang es der Halterin, die Hunde mit Körpereinsatz zu trennen, bevor Niko ernsthaft verletzt werden konnte. Aber nun war klar, dass es sich hier um ein generelles Problem handelt und die Hunde getrennt und/oder ständig überwacht werden müssen. Es kann gut sein, dass der angreifende Rüde (kastriert) Niko nicht mehr akzeptiert, weil der zu einem potenten Erwachsenen heranreift. Dies stellt eine Dauerstress-Situation für Mensch und Tier dar.

 

Die Familie ist verzweifelt, denn dies ist natürlich nicht das Leben, das sie sich für einen Junghund, der am Anfang seiner Entwicklung steht, wünscht. Niko muss sich entfalten können, soll aus derartigen Erfahrungen keine negativen Schlüsse ziehen. Der hübsche Kerl ist durch und durch gutmütig, freundlich, offen und sensibel. Damit dies so bleibt, haben sich seine Menschen schweren Herzens entschlossen, ihm dies in einer neuen Familie zu ermöglichen. Niko sollte unbedingt artgenössische Gesellschaft haben. Er ist sehr anhänglich und verschmust, braucht selbstverständlich engen Familienanschluss und ein großes, eingezäuntes Grundstück, um seinen Herdenschutzhund-Eigenschaften gerecht zu werden.

 

Wenn Niko Ihr Herz berührt hat, Sie ihn aus seiner misslichen Lage befreien möchten und die Voraussetzungen für die Haltung eines Herdenschutzhundes gegeben sind, melden Sie sich bitte ganz schnell bei uns!

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu Herdenschutzhunden.

Wir vermitteln bundesweit.

Ansprechpartnerin für die Vermittlung:
Karin Loebnitz
Mobil 0177/7003377
E-Mail k.loebnitz@saving-dogs.de

Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben zu Kinderfreundlichkeit und Katzenverträglichkeit machen. Krankheiten  geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.

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