Hospizplatz gesucht

Wenn man sich im Tierschutz engagiert, ist man zwangsweise extremen emotionalen Belastungen ausgesetzt. Der unbedingte Wunsch und Wille einem Lebewesen in Not zu helfen stößt manchmal an Grenzen. Immer dann wenn die Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, scheint die logische Konsequenz die Euthanasie zu sein, um unnötiges Leid zu vermeiden.

 

Was aber, wenn das betroffene Tier zwar unheilbar krank ist, aber keinen Leidensdruck hat und noch ganz viel Lebenswillen zeigt? Ein krankes Tier mit einer begrenzten Lebenserwartung ist unvermittelbar. Würde überhaupt jemand ein solches Tier adoptieren? Soll es auf seinen Tod warten müssen - weggesperrt in irgendeinem Zwinger = Gefängnis?

 

Dieser Gedanke ist nicht zu ertragen!

 

Wie wäre es einen Platz zu haben, an dem alte, sterbende oder unheilbar kranke junge Hunde die Möglichkeit haben, in Ruhe und Würde zu sterben? - wo sie von Liebe umgeben sind und auch auf ihrem letzten Weg nicht alleine gelassen werden. In einer so extremen Situation soll das Leben nicht aufwendig verlängert werden. Keine aufwendigen Operationen oder Therapien mehr. Die kostbare Lebenszeit soll Freude machen solange es gut geht.

 

„Nicht dem Leben mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben geben.“

So könnte das Motto sein.

 

Wenn Sie glauben einem unserer Schützlinge mit einem Hospizplatz helfen zu können, rufen Sie gerne die jeweilige Vermittlerin an. Wir werden Sie nicht alleine lassen mit dieser Aufgabe und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung zu.

 

So ist beispielsweise die Behandlung von an aktiver Leishmaniose erkrankten Hunden mit hohen Kosten verbunden. Auch eine gute Schmerztherapie gehört ebenso in die allgemeine Versorgung des jeweiligen Hundes und muss finanziert werden.

Wir freuen uns auch sehr über Spenden für die medizinische Basisversorgung der betroffenen Hunde.