Katha und Nina

Während Katha früher eher weniger den Bezug zu Tieren hatte, gehörten Sie bei Nina von klein auf dazu, da sie in der Familie mit Katzen, Fischen und später auch mit Paula, einer wundervollen Goldenretrivier-Labrador Hündin groß wurde.

Da ein Hund viel Verantwortung bedeutet und dies alleine nicht vorstellbar war, ist es umso schöner gewesen, das wir gemeinsam das Abenteuer Hund beginnen konnten.

Warum Abenteuer?

Mit einem Hund wird es nie langweilig. Man geht gemeinsam durch alle Höhen und Tiefen, die das Leben so zu bieten hat und wächst miteinander an so mancher Herausforderung. Man lernt von und miteinander. Ein Hund ist der treueste Weggefährte, den man sich vorstellen kann. Sie verstehen oder erkennen die Gefühlslage ihrer Menschen so oft ohne Worte. Es ist unvorstellbar wie sensibel und einfühlsam besonders Hunde sein können. Sobald das Band geknüpft ist, möchte der Freund auf vier Pfoten einen am Liebsten überall hinbegleiten und somit ist eine Menge Spaß zusammen quasi vorprogrammiert. Als Beispiel nur die unglaubliche Freude eines Hundes, wenn man zurückkommt, selbst wenn man nur 5 Minuten im Keller war. Sie ist einfach ehrlich und unbezahlbar. Oder der schiefe Blick, wenn in unserem Fall, Mika versucht einen zu verstehen. Zauberhaft.

 

Mit Mika zog somit ein Hütehund Welpe zu uns. Unsere kleine Hündin stellte uns schnell vor so manche Herausforderung. Umso schöner ist es zu sehen und darauf zurückzublicken, was man gemeinsam geschafft hat. Man ist über die Jahre ein Team geworden.

Nachdem eine Freundin begonnen hat sich im Tierschutz als Pflegestelle zu engagieren, waren wir neugierig und schließlich begeistert. Zu helfen und armen Pfoten den Schritt in ein besseres Leben zu ermöglichen, finden wir super. Somit war der Kontakt schnell hergestellt und kurz darauf zog Ramon, unser erster Pflegehund, zu uns.

 

Wir waren zu Beginn etwas unsicher, da noch zwei Kater mit im Haus leben und wir auch nicht wussten wie Mika auf einen Gast auf Zeit reagieren würde.

Karin Loebnitz von saving-dogs nahm sich unserer Bedenken an und konnte diese im Vorfeld aus dem Weg räumen. Und wir wurden positiv überrascht. Die Kater waren kein Problem und Mika nahm unseren Gast quasi an die Pfote.

Trotz seiner schlechten Erfahrungen in seinen ersten Lebensmonaten, schenkte Ramon uns unvorstellbar schnell sein Vertrauen. Es war so schön zu sehen wie er sich entwickelt und nach und nach seine Ängste ablegte. Man selbst wird nochmal dafür sensibilisiert, dass nicht alles was für den eigenen Hund alltäglich ist, auch selbstverständlich ist.

Man setzt sich mit neuen Eigenschaften auseinander und lernt gemeinsam mit dem Pflegehund Situationen zu meistern und gewinnt an Erfahrung dazu. Somit lernt der Hund nicht nur vom Menschen, sondern der Mensch lernt auch ein Stück weit vom Hund.

Wir hoffen auf diesem Weg noch vielen anderen armen Pfoten den Start in ein neues schöneres Leben ermöglichen zu können.