Sternenhimmel

Für einen Augenblick hielt der Himmel den Atem an, als ein neuer Stern erstrahlte

Artus, verstorben am 9. Juli 2018



Nash, verstorben am 25.Juni 2018

 

Der kleine Nash wurde viel zu früh seiner Mutter entrissen und einfach ausgesetzt. Es wurde alles versucht ihn zu retten, aber leider war er zu schwach.

Mach es gut kleiner Kerl.


Cucciolone - genannt Leo - ist am 24. Mai 2018 verstorben

Und dann ging alles doch so schnell …

 

Am 24.05.2018 bist du abends in meinen Armen eingeschlafen, lieber Leo. Fast vier Jahre gehörtest du zu unserem kleinen Rudel. Als du im Sommer 2014 nach langer Wartezeit endlich aus der Lida als Pflegehund zu uns kommen konntest, merkte man dir an, dass du knapp 9 Jahre im Tierheim gesessen hattest und nichts kanntest. Aber anstatt dich ängstlich zu verhalten, saugtest du alles Neue auf wie ein Schwamm. Du lerntest Treppen zu steigen, im Auto mitzufahren, bist von Beginn an prima allein geblieben und warst sofort stubenrein. Schnell hast du Freundschaft mit der oft etwas zickigen Maui geschlossen, da du dich so gar nicht von ihrer teilweise anfangs doch recht unfreundlichen Art beeindrucken ließest. Nach ein paar Wochen wart ihr ein Herz und eine Seele. Nur zwei Probleme gab es dann doch! Zum einen konntest du deine Huskygene nicht verleugnen und hast dementsprechend stark an der Leine gezogen. Nach anderthalb Monaten gab mein rechter Arm auf und ich besorgte mir eine Joggingleine. Wir gingen joggen! Du freutest dich so sehr, dass ich das ein oder andere Mal den Boden geküsst habe – heute nennt man diese Trendsportart „cani-cross“, nur ohne zwischendurch hinzufallen. Das zweite Problem: Du heultest morgens um 7 Uhr in Huskymanier, wenn wir durchs Dorf zum Feld liefen und dir gute Gerüche in die Nase kamen, vor allem die der läufigen Hündinnen. Damit hatten wir die Nachbarn nicht gerade auf unserer Seite. Doch du musstest sowieso in Narkose gelegt werden, wegen deiner schlechten Zähne, und so wurdest du auch gleich kastriert. 14 Tage danach hatte das „Wolfsgeheul“ ein Ende und du wurdest deutlich ruhiger. Das Joggen tat uns beiden zwar gut, jedoch änderte das nichts daran, dass du weiterhin sehr stark an der Leine zogst. Also ab in die Hundeschule, einige Trainingsstunden später – … und du liefst prima an der Leine. Probleme gelöst! Irgendwann merkte man dir an, dass du ruhiger wurdest. An manchen Tagen machten dir die Treppen arg zu schaffen und so bekamst du ein Geschirr und wurdest so unterstützt. Auf joggen hattest du irgendwann keine Lust mehr und wir drehten zu dritt große Runden in Wald und Feld, aber in ruhigem Tempo. Wir besuchten häufiger eine Hundewiese und dort hast du das freie Laufen ohne Leine sehr genossen. Du wurdest älter, dein Profil auf der Homepage wurde fortlaufend aktualisiert, aber anscheinend wollte dich niemand haben. Vielleicht lag es daran, dass du Leishmaniose fraglich getestet oder einfach zu alt warst – Maui und mir war es recht und so wurdest du zum Dauerpflegehund.

 

Und jetzt sitze ich hier am Schreibtisch und schreibe diesen Text für dich. Immer wieder denke ich, du kommst gleich um die Ecke getapert und legst dich neben mich, so wie unzählige Male, wenn ich hier saß und Schülerarbeiten korrigiert habe. Maui und ich werden dich immer in unseren Herzen behalten und wer weiß, vielleicht bezieht dein Körbchen in nächster Zeit an anderer alter Pflegehund – ich weiß, du wärst so großherzig, diesem Hund dein Körbchen zu überlassen. Fühl dich gedrückt und schlaf gut, alter Herr!

 

Dein Pflegefrauchen Daniela und deine Maui


Pamela, verstorben am 17.5.2018

Knapp 7 Wochen durfte Pamela nur ihr Glück und ihre Freiheit genießen. Wir sind unfassbar traurig. Es tröstet uns das sie nicht einfach nach viel Leid in ihrem kalten Betonzwinger eines morgens tot aufgefunden wurde, sondern die Liebe ihrer Pflegeeltern in dieser leider so unfassbar kurzen Zeit genießen durfte.

Danke an Ralf & Dagmar für ihre aufopfernde Liebe und die Begleitung auf dem letzten schweren Gang.

 

Die Pflegeeltern schreiben:

Das Leben ist nicht fair!!!

 

Liebe Pamela, für uns Molly,

als wir dich als unseren Pflegi am 7. April abholten, war dein Fell sehr verfilzt.

Die ersten Tage mußten wir improvisieren, was dir aber überhaupt nichts ausgemacht hat. Du warst so lieb

und hast dein neues Leben in vollen Zügen genossen.

 

Das größte Geschenk haben wir dir mit dem Besuch beim Hundefrisör gemacht. Die knapp 3 stündige Prozedur hast du klaglos über dich ergehen lassen. Danach bist du vor Freude wie ein Lämmchen im Garten rumgesprungen. Du warst so unheimlich dankbar für jede Streicheleinheit und liebes Wort.

Das Leben hat dir übel mitgespielt aber trotzdem hast du dein Vertrauen in die Menschen nicht verloren.

 

Dein Pflegepapa war von Anfang an dein Lieblingsmensch. Hast dir ja auch gleich deinen Schlafplatz neben seinem Bett gesichert.

 

Spazierengehen war toll! Neuen Eindrücken gegenüber warst du immer aufgeschlossen. Wer dich kennenlernen durfte war begeistert von deinem sanftmütigen Wesen.

 

Die letzten Tage warst schlapp und hast sehr schlecht gefressen und getrunken. Wir sind mit dir zum Tierarzt, weil wir einen Virus vermutet haben.

Dann der Schock: Ein riesiger Kehlkopftumor und weitere Tumore unter der Zunge! Um dir weitere Schmerzen zu ersparen, haben wir entschlossen, dich auf deine letzte Reise gehen zu lassen.

 

Molly, du solltest in 2 Wochen mit in den Urlauf fahren. Wir haben versprochen dir die Nordsee zu zeigen. Das können wir leider nicht mehr einhalten.

Aber irgendwann sehen wir uns wieder und dann haben wir die Ewigkeit vor uns - und nicht nur 39 Tage!

 

Wir sind sehr traurig

Deine Pflegefamilie

Ralf, Dagmar und Jessica

und die Vierbeiner

Alice, Nachbarin Gina und Benji im  Herzen


Für Paco

 „Engel kann man nicht besitzen.

Sie begleiten uns …manchmal nur ganz kurz…doch ihre Flügel spüren wir - für immer …..“

 

Sein Frauchen Maria hatte ihn spüren lassen wie es ist im Paradies zu sein…beide hatten eine viel zu kurze Zeit miteinander.

 

Lesen Sie Ihren Abschied von Paco :

Am 09.04 mussten wir schweren Herzens Paco über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
So sehr hätten wir ihm noch viel mehr Zeit bei uns gewünscht, aber es blieben ihm nur zwei Monate in seinem neuen Leben.

Als ich Paco das erste Mal auf der Homepage von saving dogs sah, wusste ich sofort, der gehört zu uns,
egal wie alt oder jung
Egal wie groß oder klein
Egal wie einfach oder schwierig
Egal wie krank oder gesund

Nach einigen Telefonaten stand fest - Paco darf zu uns kommen.
Gleich vom ersten Moment an überraschte er mich mit seiner aufgeschlossenen Art und das Vertrauen in uns und sein neues Leben.

Dieses nahm er sofort und ohne zu zögern an. Er liebte es durch unseren großen Garten zu gehen, auch auf kurzen Spaziergängen begleitete er uns. Meine bereits vorhandenen Hunde nahmen Paco vom ersten Augenblick an völlig selbstverständlich auf.
Obwohl die Zeit so kurz war, denke ich Paco fühlte sich wohl und zuhause bei uns.

Paco war so ein lieber und besonderer Hund.

Leider hatte Paco einen riesigen Lebertumor - letztendlich verloren wir den Kampf gegen den Krebs. Paco schlief friedlich in meinen Armen ein.
Unser einziger Trost ist es, dass er - wenn auch viel zu kurz - noch einmal erfahren durfte, was es heißt geliebt und umsorgt zu werden und was es heißt "a dahoam" zu haben.
Paco ich danke dir für 65 wundervolle Tage mit dir und für dein Vertrauen mir gegenüber, du wirst für immer zu uns gehören.


Abschied von Laila sen.

„Ich will dir einen Hund für eine Weile leihen - sagte ein Engel - damit du ihn lieben kannst, solange er lebt und trauern, wenn er tot ist. Ich kann dir nicht versprechen, dass er bleiben wird, weil alles von der Erde zurückkehren muss.

 

Wirst du auf ihn aufpassen, für mich, bis ich ihn zurückrufe? Er wird dich bezaubern, um dich zu erfreuen und sollte sein Bleiben nur kurz sein, du hast immer die Erinnerungen, um dich zu trösten.

 

Willst du ihm alle deine Liebe geben und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war? Und mich auch nicht hassen, wenn ich das Tier zu mir heimhole?“

 

Mein Herz antwortete: “Lieber Engel, dies soll geschehen! Für all die Freuden, die dieses Tier bringt, werde ich das Risiko der Trauer eingehen. Ich werde es mit Zärtlichkeit beschützen und es lieben, solange ich darf. Und für das Glück, das wir erfahren durften, werde ich für immer dankbar sein.

 

Auch, solltest du es früher zurückrufen, viel früher, als geplant, werde ich die tiefe Trauer meistern und versuchen, zu verstehen. Wenn mein geliebter Hund diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt, schicke mir doch bitte eine andere bedürftige Seele, um sie ihr Leben lang zu lieben.”

 

Autor unbekannt

 

Der Tod ist dann besonders bitter und besonders ungerecht, wenn ein alter Hund es gerade noch geschafft hat das Tierheimleben hinter sich zu lassen und endlich Liebe und Zuwendung und Fürsorge bekommt.

 

Warum so schnell? Warum durften es für Laila nur knapp 9 Wochen sein? Warum haben alle Bemühungen und Anstrengungen nicht gereicht? Warum nur durfte sie nicht länger bleiben?

 

Sie hinterlässt eine große Leere. Sie war ein besonderer Hund und wurde nicht nur von ihren Menschen, sondern auch von den Katzen so sehr geliebt. Sie war so zerbrechlich als sie kam. Sie musste auf Sardinien auf der Straße leben und dort ist sie auch krank geworden. Unter der intensiven Pflege ihres Frauchens nahm sie wieder an Gewicht zu und hatte Spaß ohne Ende. Sie liebte den Garten und war so liebenswert mit ihren klitzekleinen „Macken“. Sie hat in diesen Wochen im Paradies gelebt! Das ist alles was zählt! Sie hat nicht umsonst gelebt, sie wurde im Tod noch begleitet. Sie wurde respektvoll verabschiedet und sie lebt in unseren Herzen und in unserer Erinnerung weiter. Lange Zeit war sie im Tierheim ein vergessener Hund – wir werden sie nie mehr vergessen!

 

Laila ist am 9. April über den Regenbogen gegangen.



Briciolina, verstorben am 24.02.2018

Briciolina... Jetzt im Himmel bist du sichtbar, denn dein Stern wird ganz hell strahlen.

Unsere kleine Briciolina ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Viel zu früh hat sie uns verlassen, aber ihr bisheriges Leben hatte schon zu tiefe Spuren auf ihrem Körper, auf ihrer Seele und an ihrer Gesundheit hinterlassen. Leider durfte sie hier in Deutschland nur ein paar schöne Wochen erleben, viel mehr Zeit hätten wir uns für Briciolina gewünscht, aber das Schicksal kann man nicht überlisten.

Mach es gut kleine Briciolina, wir sehen dich am Horizont strahlen...



Nevina -  verstorben am 21.1.2017
Ein halbes Jahr nachdem Aaron gestorben ist, habe ich leider die traurige Nachricht für euch, dass Luna (vormals Nevina) gestern ganz unerwartet und schnell gestorben ist. Ich bin untröstlich und geschockt.

Luna war immer ein sehr sensibler Hund, vom Wesen und vom Körper her. Ihre Haut war sehr sensibel, rieb schnell mal auf, ihr Magen vertrug meist nur Schonkost die ich regelmäßig kochte, in den letzten Wochen erbrach sie häufiger als gewohnt. Neben der Diagnose „Hepatozoon Canis“, mit der sie im August 2014 zu uns kam, konnte der Tierarzt sonst nichts weiteres feststellen, Blut, Lunge, Herz waren ok. Daher gab ich ihr immer Gekochtes leicht zu verdauendes Futter.

Montag hustete sie eigenartig und aß wie gierig Schnee, so dass ich auf eine Mandelentzündung tippte, die sie vor einem guten Jahr schonmal hatte. Dienstag fuhr ich zur Tierärztin, die sie untersuchte, halbwegs Entwarnung gab und mir einen Hustensaft zur Imunsystemunterstützung verschrieb. Leider vertrug sie ihn nicht, so dass sie am Nachmittag erbrach. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, erbrach sie immer wieder, bekam Sprühdurchfall, der sich um 3 Uhr lag. Ich schrieb meiner Ärztin, dass ich unbedingt gleich in der Früh in die Ordination kommen möchte. Ich fuhr daher gestern Vormittag dorthin, Luna war schon sehr schwach, ausgelaugt. Sie bekam eine Infusion – nicht in die Vene weil keine mehr zu finden war, sondern unter die Haut. Ebenso Schmerzmittel und anderes. Ich durfte sie mit nach Hause nehmen und sollte mich am Nachmittag melden. Dazu kam es dann nicht mehr. Gegen 13 Uhr wollte Luna in den Garten, sie stand auf und es rann Unmengen an Blut aus ihrem Po. Ich rief sofort die Tierärztin, die nach 15 Minuten bei mir war. Aufgrund des Verlaufs fiel die Diagnose auf: aufgeplatzter Darmtumor. Luna war nicht mehr zu retten. Ich ließ sie ganz ruhig über die Regenbogenbrücke gehen.

Es bricht mir das Herz. Sie ist der Grund, warum ich im Dezember nach 20 Jahren meinen Bürojob kündigte und im Januar 2018 eine Hundepension eröffnete. Dieses Jahr beginne ich eine Hundetrainerausbildung, bei der ich sie als `Vorzeigehund´ mitnehmen wollte. Die Entwicklung von einer Angsthündin, mit einigen auf und ab´s zu einer lebenslustigen, fröhlichen und ausgeglichenen Hündin, die seelisch gesundete und das Leben in vollen Zügen genoss.

2,5 Jahre durften sie und ihre Schwester Kira ihr Leben bei uns zusammen verbringen, nachdem sie damals im Tierheim versehentlich getrennt worden waren und wir Kira im August 2015 adoptierte.

Luna hat so viele Hunde kommen und gehen sehen, nun war scheinbar ihre Zeit gekommen.

Der Verlust ist nicht zu ertragen für mich und ich hoffe, dass Kira noch lange ihr Leben bei uns verbringen wird.

Auf dem Foto sind links Luna und rechts ihre Schwester Kira zu sehen, die beide die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres genießen.

Alles Liebe,

Nina


Niccolo, verstorben am 9. Januar 2018

Niccolo, als wir dich kennenlernten warst du ein Häufchen Elend.

Du hast gelebt am Rande des Existenzminimums und offensichtlich auf engstem Raum. Mehr als 10 Schritte waren nicht möglich. Zudem stellte sich heraus dass du an Leishmaniose erkrankt warst.

Wir übernahmen gerne die Verantwortung für dich und päppelten dich zunächst auf Sardinien.

Dann erreichte uns ein Pflegestellenangebot von einer unserer versiertesten Pflege - Stellen. Unsere Jutta ist bekannt für super gute Pflege und ein Gesamtpaket an Betreuung, Liebe und Aufbau.

Jutta schaffte es das Ruder für Niccolo gänzlich rumzureißen.

Niccolo baute Muskeln auf, bekam schönes seidiges Fell und lernte bei Jutta durch Spaziergänge, die angemessen gesteigert wurden wie schön die Welt doch sein kann.

Es war eine Freude Niccolos Entwicklung zu verfolgen, wieder einmal hat Jutta genau den richtigen Weg eingeschlagen. Eine Hilfe hierbei war Nica, Juttas Hündin. Der Besuch der Oma im 1. Stock wurde bald zu einer sehr beliebten Abwechslung für Niccolo, er baute zusehends Muskeln auf und alles schien sich zum Positiven zu wenden.

Es sollte nicht sein. Niccolo brach vor ein paar Tagen plötzlich zusammen und war nicht mehr in der Lage aufzustehen. Unglaublich traurig mussten wir ihn ziehen lassen.

Niccolo, das Leben ist manchmal so ungerecht. Es blieben dem hübschen Rüden leider nur einige Monate auf der Sonnenseite. Niccolo ist am 09.01. 2018 ganz plötzlich verstorben. Wir alle vermissen ihn sehr.

Mach´s gut Großer.


Für Savoia /Leo

" Ein guter Hund stirbt nie -

er bleibt immer gegenwärtig.

Er wandert neben Dir an kühlen Herbsttagen,

wenn der Frost über die Felder streift

und der Winter näher kommt,

sein Kopf liegt zärtlich in Deiner Hand

wie in alten Zeiten."

(Mary Carolyn Davies)

 

Am 20. November 2017 ist Leo seinen letzten Weg über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Unter dem Namen Savoia war er eine Legende im Tierheim von Olbia/Sardinien. Mit seiner großen Liebe Shiba lebte er dort viele Jahre... die beiden waren unzertrennlich und es war der größte Wunsch die beiden zusammen in ein neues Zuhause zu vermitteln.... aber Shiba verstarb an Krebs und Savoia blieb todunglücklich zurück.

 

Ende Juni 2014 kehrte das Glück an seine Seite: im Alter von ca.13 Jahren wurde er von seiner Familie endlich gesehen und wir brachten ihn persönlich nach Augsburg in sein neues Zuhause. Niemals werden wir vergessen, dass seine erste Aktion darin bestand ein Vollbad im Gartenteich zu nehmen! Leo holte sein Leben in vollen Zügen nach. Mit zwei älteren Hundeladies an seiner Seite ging es ihm unendlich gut. Endlich hatte dieser geniale Hund die Liebe bekommen,die er so sehr verdient hatte.

 

Das Alter holte unseren Senior jedoch gnadenlos ein. Leo hatte einen "Schlaganfall" und die Arthrose machte ihm Schmerzen.Für uns ist es schwer mit anzusehen wie die Kräfte schwinden .....und wir wissen dass die Zeit des Abschiedes unweigerlich kommen wird... und wir müssen unsere Helden gehen lasen...

 

Savoia lebt in unseren Herzen weiter... er ist unvergessen...er wurde geliebt und durfte seine Menschen finden und lieben...

Wir stellen uns vor, dass er nun mit seiner alten Liebe Shiba wieder vereint ist und glücklich ist. Gibt es einen schöneren Trost?

Leb wohl alter Junge!

Lucky-Joe, verstorben am 29.12.2017
heute leuchtet ein Stern ganz hell am Himmel. Es ist dein Stern Lucky-Joe. Wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass unser kleiner Held -das war Lucky-Joe für uns, ein Held, der trotz seiner Behinderungen so viele Jahre im Tierheim überlebt hat - am 29.12.2017 verstorben ist. Wie es ist in einem liebevollen Zuhause zu leben, hat er zwar niemals erfahren, aber jetzt in seinen letzten Tagen habe viele Menschen an ihn gedacht und so ist er nicht als "unbekannter Hund" über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Lucky-Joe im Himmel musst du keine Angst mehr vor der Dunkelheit haben...

 

Toby, verstorben am 3. 12.2017

 

Toby ist auf der Zielgeraden verstorben und nicht als namenloser Vierbeiner. Er hat es leider nicht geschafft.
Toby ist im Canile gestorben.


Hella, du hast leider nur kurz unser Leben streifen dürfen…

 

Wir sind untröstlich, denn der Himmel hat einen neuen Stern.

 

Hella ist tot. Sie hat sich leise davon geschlichen, nachdem sie zunächst ihre 5 Welpen versucht hat so gut wie eben möglich auf den Weg zu bringen. Sie hatte sie an einer Schnellstraße zur Welt gebracht. Eine ausgemergelte Mama, die absolut alles gab. Wir konnten sie auf einer privaten Pflegestelle in Sicherheit bringen. Hella , ca. 7 Jahre alt, klapperdürr. Dazu fünf ca. 14 Tage alte Welpen.

 

Auf der Pflegestelle schien sich Hella gut zu regenerieren. Leider hatte sie viele Probleme im Gepäck, die bei einem ersten Check seitens eines Tierarztes nicht erkannt wurden.

Erst der Besuch unserer Klinik brachte das ganze Ausmaß ans Tageslicht. Dort wurde tagelang versucht alles für Hella zu tun, sie lag an der Infusion, bekam Medikamente. Unsere Claudia hat sie täglich besucht.

 

Wir sind tief betroffen, für Hella kam, trotz aller Bemühungen, jede Hilfe zu spät.

Ihre Welpen werden wir bestmöglich umsorgen und versuchen selbstverständlich, sie so gut wie möglich auf das Leben vorzubereiten.

 

Hella, war völlig ausgemergelt. Ihre 5 Welpen sind nun in unserer Obhut.


Mica, verstorben am 25.10.2017

Unser hübscher Mica… nichts wäre uns lieber gewesen, als dein Happy End Text zu schreiben, leider wird er dazu nicht mehr kommen…plötzlich und völlig unerwartet und viel zu jung, hast du uns in der Nacht zum 25.10.2017 verlassen.

Wir sind völlig fassungslos und zutiefst erschüttert!

Hast du uns doch mit deinen wahnsinnigen Sprüngen und Kletteraktionen immer wieder zum Staunen gebracht. Du warst ein freundlicher, aufgeweckter Kerl, der sich über jede Minute im Freilauf freute wie ein Schneekönig und die Menschen liebte. Und wir dich! Besonders die Kinder der Pflegestelle hatten es dir angetan.

Gestern Abend noch hast du deinen Napf freudig leer gemacht und heute Morgen lagst du reglos in deiner Hütte.

Es tut uns so unendlich leid, dass du diesen Weg vollkommen alleine und in der Dunkelheit gehen musstest.

Lieber Mica, wir werden dich nie vergessen!

(Die Obduktion hat ergeben, dass Mica an akutem Nierenversagen gestorben ist)


Tamino, verstorben am 8.8.2017
manchmal sind wir so hilflos… und wir müssen das Unfassbare akzeptieren.Tamino ist am 08.08. plötzlich verstorben.

Wenn wir gefragt werden, ob wir Welpen aufnehmen können, legen wir unsere ganze Hoffnung darein den Kleinen ein sicheres Leben und eine Familie bieten zu können. Sind sie noch sehr klein kommen sie in eine Pflegefamilie und werden dort behütet und versorgt. Aber die ersten Lebensmonate sind immer kritisch für junge Tiere und bei aller sorgfältigen Betreuung schaffen es manche nicht.

Wir wissen nicht warum er gestorben ist. Es ging ihm plötzlich schlecht; er bekam hohes Fieber und seine Abwehrkräfte reichten nicht aus ihn am Leben zu halten, bevor der Tierarzt kommen konnte.

Seine Geschwister sind alle wohlauf.

Leb wohl, kleiner Tamino. Du hattest bereits eine Familie, die sich für dich interessierte und du wärest mit deinen Geschwistern Anfang September nach Deutschland gekommen. Nun strahlst du als Stern am Abendhimmel und wir sehen dich, wenn wir in den Himmel schauen.

 

Zisco, verstorben am 30.7.2017
...zuerst verlor er seine Familie, dann durch einen tragischen Unfall sein junges Leben. Leb wohl, kleiner Zisco,

 

jenseits der Regenbogenbrücke siehst du dein geliebtes Herrchen wieder.......

Udine, verstorben am 14.7.2017

 

Ein weiterer Stern am Himmel namens Udine. Am 14.07.2017 bekamen wir die traurig Nachricht, dass Udine verstorben ist. Er durfte leider niemals menschliche Liebe und Nähe erfahren.

Mach es gut kleiner Udine, das Leben war nicht fair zu dir.


Aaron, verstorben am 8.7.2017

 

Liebes Team von saving-dogs,

leider muss ich euch die traurige Nachricht überbringen, dass Aaron verstorben ist.

 

Ich kann es selbst noch nicht glauben, dass unser „Dicky“ nun nicht mehr bei uns ist. Wie ich der einen oder anderen schon geschrieben hatte, hatte Aaron das letzte ¾ Jahr langsam abgebaut. Er hörte schlecht, sah schlecht, schreckte hier und da zusammen obwohl es keinen Grund dafür gab.

Um ihn zu unterstützen begann ich rechtzeitig mit homöopathischen Mitteln. Adaptilstecker und –spray, Globolis, Akupunktur, Kräuter, sehr viel Ruhezeit auch mal abseits von den anderen Hunden damit er richtig abschalten konnte. Alles half immer nur kurz.

 

Als er immer mehr hechelte und Zuhause, auch nach längeren entspannten Spaziergängen, nicht mehr zur Ruhe kam, griff ich auf chemische Medikamente von meiner Haustierärztin zurück und gab ihm weiterhin viel Rückzugsmöglichkeit im Alltag.

 

Als auch die chemischen Mittel nichts mehr halfen, bin ich von Tierarzt zu Tierarzt gefahren, habe mit tierärztlichen Verhaltenstherapeuten telefoniert. Alle empfahlen unterschiedliche Medikamente – viele sehr stark, die die inneren Organe wie Leber angriffen. Ich versuchte es trotzdem.  Am letzten Wochenende stand er ganz wacklig im Garten, lag in der Küche und hechelte, jaulte und bellte fast durchgehend. Er schien wie in einer anderen Welt.

Ich fuhr zur Tierklinik - Verdacht auf Hirntumor. Aaron war leider nicht mehr zu retten. So ließen wir ihn in Würde und im Beisein seiner Familie - den Menschen, die ihn liebten, gehen.

Er fehlt uns jeden Tag. In den letzten 3 ¾ Jahren war er unser Wirbelwind, Kuschelbär, anhänglicher verrückter `Kontrolleti´ mit einem großen Herz für seine Familie.

Aaron DANKE für alles, du hast mein Leben mehr als bereichert – mit Erfahrungen, Verbundenheit, ausgelassener Stimmung, guter Laune und wunderschönen Momenten, die für immer in meinem Herzen verschmolzen sind.

Alles Liebe Nina

 

Liebe Nina,

wir von saving- dogs danken euch, dass ihr vor über 3,5 Jahren Aaron aufgefangen habt als seine Besitzerin verstorben war.

Er durfte bei euch eine wunderbare Zeit verbringen.

Run free Aaron

Oki, verstorben am 23.6.2017
Oki, eine so kleine Lebensflamme als wir ihn und seine Geschwister übernahmen.

Die Mama verschwunden und die kleinen Körper waren ausgemergelt von Hunger, Durst , Räude…

Wir haben alles versucht die kleinen Welpen wieder zu stabilisieren.

Leider hat es bei Oki nicht sein sollen.

Seine kleine Seele hat sich einfach in der Nacht am 23.06. 2017 davongemacht.

Wir sind sehr traurig und haben ihn auf HOPE beerdigt.

Run free, kleiner Mann.

 

 

Layla (Holly) , verstorben am 30.4.2017 - irgendwo hinter dem Regenbogen…

 

Es sollte eigentlich ein Happy end Text werden für Layla, denn Layla wurde von ihrer Pflegefamilie adoptiert…sie war nicht mehr wegzudenken … hatte alle Herzen mit ihrer unkomplizierten und fröhlichen Natur im Sturm erobert. Vom ersten Augenblick des Kennenlernens war sie ein Herz und eine Seele mit der Ersthündin Lana.

 

Lana kümmerte sich rührend um die Kleine und das Video der beiden Hündinnen rührte uns zu Tränen der Freude. Layla - jetzt Holly - hatte endlich die Liebe gefunden, die ihr all die Jahre fehlte. Verlorene Jahre in einem Tierheim - weggesperrt und vergessen – wen interessiert das Schicksal einer kleinen Hündin schon?

 

Es sind ihr nur 4 Wochen geblieben! – ihre Lebensuhr lief bereits ab und dennoch hat sie jede Minute in diesen Tagen gelebt und das Leben in vollen Zügen genießen können. Sie ging mit zur Arbeit und der Urlaub mit ihr war geplant. Sie war glücklich und sie machte uns immer wieder glücklich: ein Sonnenscheinchen!

 

Seit gestern weinen wir Tränen der Trauer um die kleine Maus. Ihre Nierenwerte waren nicht in Ordnung und sie veränderten sich dramatisch. Es ging so entsetzlich schnell, dass wir sie freigeben mussten den Weg über die Regenbogenbrücke zu gehen….

Sie bleibt in unseren Herzen…sie hat einen Namen und sie wurde geliebt…sie ist keine vergessene Hündin mehr.

„Immer wenn wir von dir erzählen - kleine Holly - fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen und unsere Herzen halten dich gefangen, als wärest du nie gegangen….“

Die letzten Worte gehören ihrer Familie:

„Einsames Herz auf kurzen Beinen" - dieser Satz wird uns immer in Erinnerung bleiben, denn es war der Erste, den wir über die süße Maus gelesen haben. Die Beschreibung ihres Wesens machte dann den Rest. Dieser kleinen Hündin wollten wir zu einem Start in ein schönes Leben verhelfen und so freuten wir uns, dass sie bei uns als Pflegehündin am 02. April einziehen durfte.

Es war so aufregend, wie wird sie sich verhalten? Wie wird es mit unserer Ersthündin Lana klappen? Wie wird sie mit dem Alltag hier klar kommen? Vom ersten Tag an schlich sie sich in unser aller Herzen. Sie lief von Anfang an einfach mit, orientierte sich dabei aber schon sehr an Lana. Sie war ihr eine tolle große Schwester, sie leckte ihr Augen und Ohren sauber, und passte auf sie auf, hielt z.B. spielerisch aufdringliche Artgenossen von ihr fern. Sie passten gut zueinander, obwohl Holly schon von Anfang an einen sehr ruhigen und gesetzten Eindruck machte. Dann wussten wir auch warum, sie wurde von unserem Tierarzt bereits auf mind. 8 Jahre geschätzt, aber auch das war für uns kein Problem. Sie genoss die Streicheleinheiten, konnte gar nicht genug davon bekommen, forderte sie regelrecht auf ihre charmante Art ein.

In den ersten beiden Wochen blühte sie richtig auf, wir machten tolle Spaziergänge, dabei war das Größte für sie, sich im frischen Gras zu wälzen, das liebte sie. Für Ende Mai hatten wir Urlaub geplant, natürlich hatten wir bereits ein Haus gebucht, in dem 2 Hunde erlaubt sind, obwohl wir bei der Buchung noch gar nicht wussten, ob und welcher Hund uns begleiten würde.

Wir hätten es ihr so gegönnt, das erste Mal Sand zwischen den Pfoten zu spüren und eine frische Brise Meeresluft einzuatmen und mit uns einen tollen Urlaub an der See zu verbringen, mit ihrer neuen Familie. Denn wir hatten uns erst vor einer Woche dazu entschieden Holly für immer zu behalten. Soweit sollte es leider nicht kommen. Wir können es immer noch nicht fassen, es ging alles so schnell, innerhalb von 2 Tagen ging es ihr immer schlechter und wir mussten sie nun leider viel zu früh wieder gehen lassen. Du wirst immer in unseren Herzen sein und zu unserer Familie gehören kleine Holly.

In Liebe

Kristina und Lana, Mama und Papa!

 

Happy, verstorben am 11.1.2017

 

Der Himmel hat einen neuen Stern.

Happy, gerade erst mit seinen 6 Geschwistern und seiner Mama auf unserem Gelände Hope angekommen, hat es leider nicht geschafft.

Wir sind alle sehr traurig.

Gute Reise kleiner Happy.

 

Gampei, verstorben am 7.12.2016

… ein Engel hat die Erde verlassen…

 

Wir alle sind sehr traurig darüber, denn erst im hohen Alter durfte er anfangen zu Leben. 

Ein Abschied für immer. In Gedanken sind wir bei Gampeis Frauchen, die ihn für immer in ihrem Herzen trägt.

Mein lieber, tapferer Gampi, als dein Bruder Sam im März plötzlich gegangen ist, hatte ich so gehofft, dass du uns länger bleiben würdest. Ich kann und will noch nicht glauben, dass du für immer weg bist.

Im Frühjahr 2015 kam erst dein Bruder Sam (Sampei) aus dem Tierheim im italienischen Olbia und einen Monat später du. Ihr wart dort 12 Jahre seit der Welpenzeit und eigentlich alte Hunde, die nichts kannten.

Als sei es gestern gewesen, erinnere ich mich, dass ich dich in Tegel vom Flughafen abgeholt habe. Obwohl du kein kleiner Hund warst, sahst du in der riesigen Box doch etwas mickrig aus.

Sam zeigte sich sofort als der aufgeschlossene und lernbegierige. Er schlich sich schneller in unser Herz. Auch nach drei Monaten warst du nicht ganz mit uns zufrieden. Und wenn wir nachmittags nach Hause kamen, belltest du uns an! Egal, was wir versuchten. Irgendwie warst du ängstlich/reserviert. Erst wenn Sam uns freudig begrüßt hatte, kamst du auch näher. Anfangs war es nicht leicht mit dir.

 

Bei schlechtem Wetter solltet ihr im Haus bleiben. Mit Sam ging das problemlos. Du kleiner Wilder zerlegtest die Einrichtung, hast ein Loch in den Teppich gebissen, auch in ein Fensterbrett, Papier zerlegt, Schuhe und alle Dinge, die so erreichbar waren, durchs Haus getragen. Es war immer eine Menge aufzuräumen. ;-) Türen waren auch kein Problem für dich. Du hast dich drangehängt und die Tür einfach geöffnet. Obwohl Sam mit dir im Haus war, zeigtest du immer wieder dieses Verhalten. Du warst mein kleiner Verrückter. Waren es Verlustängste? Hattest du tatsächlich eine engere Bindung, als man das bei deinem Verhalten denken konnte.

Beim Spazierengehen mit euch beiden war es eine Herausforderung. Während Sam schon nach kürzerer Zeit ein vernünftiges Tempo einschlug, liefst du zu voller Form auf. Es wurde immer ein Wettkampf im Ziehen. Sam konnte schon nach kurzer Zeit vom Fellbürsten nicht genug bekommen. Mit dir war es trotz Leckerlies ein Wettlauf.

Nachdem Sam nach knapp einem Jahr wegen einer schweren Erkrankung für immer gegangen war, tautest du irgendwie richtig auf und bist mir danach nicht mehr von der Seite gewichen. Schon wenige Tage nach Sams Tod konntest du alle Kommandos, die du vorher immer vergessen hast. Spaziergänge unternahmen wir nun auch ohne Leine.

Du warst kein Kuschelhund, aber nie weiter als einen Meter von mir entfernt. Stand ich in der Küche, warst du so dicht hinter mir, dass ich mich kaum richtig bewegen konnte. Saß ich in der Badewanne, erschien immer dein Kopf mit den abstehenden Ohren, um sicher zu gehen, dass ich wirklich da bin. Auch das Fellbürsten hast du plötzlich genossen.

Meine Tochter, die nach einem Jahr Ausland wiederkam und die du vorher schon kennengelernt hattest, konntest du bis zum Schluss nicht so ganz akzeptieren. Du hast mir ihr immer die Position in unserem Rudel ausdiskutieren wollen. Wenn ich sie morgens weckte, warst du mein verlängerter Arm und plustertest dich auf, wenn sie nicht gleich aufstand.

Du warst so ganz und gar auf mich fixiert. Du bist der erste Hund, der immer im Schlafzimmer schlafen durfte.

Im Sommer haben wir für dich ein eigenes Planschbecken angeschafft. Das hast du so geliebt und darin gestrampelt wie ein Wilder. Nach etwa einem Jahr konntest du plötzlich das Betteln und das so unaufdringlich wie ein Sitzstreik.

Mit dem Fressen war es von Anfang an problematisch mit dir und so waren auch die kleinen Zeichen nicht gleich zu erkennen. Als es dir schon schlechter ging, durftest du jeden Tag mit ins Büro. Es hat so gut geklappt.

Du warst so tapfer in den letzten Wochen, wenn wir immer wieder zur Schmerzbehandlung in die Klinik gefahren sind. Gampi, du kleiner toller Hund, du fehlst uns so.

Obwohl ihr beide – du und Sam – hier nicht zwei Jahre geschafft habt, hoffen/denken wir, dass es schön für euch war. Und auch wenn wir jetzt so traurig sind, wir würden euch immer wieder zu uns nehmen. Ihr beiden lieben Alten habt - jeder auf seine Art - unser Leben bereichert.

 

Ilenia, verstorben im November 2016

 

Nur eine Woche nachdem Ilenia ihr Happy End bekommen hat, ist sie nun über die Regenbogenbrücke gegangen. Ilenia wir wissen, dass der Himmel mit deinem Stern nun noch ein wenig mehr leuchtet.

Erinnern Sie sich noch, als wir Ihnen Ilenia das erste Mal vorstellten?

 

Geschunden, dem Tode näher als dem Leben, als Hund war sie nicht mehr zu erkennen. Wochen des Bangens, ob Ilenia noch einmal ins Leben zurück findet, standen uns bevor, regelmäßige Tierarztbesuche waren unerlässlich und tatsächlich, Ilenia siegte zu diesem Zeitpunkt.

Unser aller Glück schien perfekt als sich dann noch eine liebe Familie meldete, die Ilenia einen Pflegestellenplatz bot.

 

Hier in Deutschland wurde sie dann sofort einem Tierarzt vorgestellt doch seine Diagnose war zu unser aller Entsetzen niederschmetternd. Inkontinenz, eine chronische Ohrenentzündung die Ilenia große Schmerzen bereitet und leider leider eine aktive Leishmaniose, die nicht mehr behandelbar ist.

Ihre Nierenwerte sind mittlerweile sehr schlecht. Ilenias Tage sind nun gezählt und aus diesem Grund bat uns die Pflegefamilie, sie aus der Vermittlung zu nehmen. Das machen wir gerne, denn Ilenia ist in den besten Händen.

Liebe Birgit und Familie, ganz egal wie viel Zeit unserer wundervollen und immer geduldigen Ilenia noch bleibt, einmal in ihrem Leben durfte sie Liebe erfahren, Eure Liebe!

Wir entlassen Ilenia heute bewusst ins Happy End, denn die Tage die sie bei ihrer Pflegefamilie erleben durfte, waren für sie die wertvollsten in ihrem Leben.

Ilenia, wir alle werden dich nie vergessen.

 

Parigi, verstorben am 4.11.2016

Dakota


Cosmo, verstorben am 1.8.2016

 

Unser Cosmo lebt nicht mehr. Wir sind unheimlich traurig.  In einem unserer Kooperationstierheime lebte „unser“ Cosmo.  Er hatte (s)einen Platz auf der Piazza und war einer der vielen Hunde mit einem schweren Hundeschicksal.

Cosmo hatte meist die Pfoten offen, riesengroße Wunden, die ihm mit Sicherheit große Schmerzen bereiteten.

 

Trotz aller Bemühungen des Tierheimes gelang eine endgültige Abheilung nicht und dann kam die Wende für Cosmos Leben mit etwa 12 !!! Jahren.  Er bekam von einer sehr lieben Pflegestelle ein Pflegestellenangebot.

Welch eine Freude… Wir bangten um seine rechtzeitige Ausreise, um seinen Gesundheitszustand.

Aber Cosmo bewies Kämpferherz:

Er ließ sich voll auf sein neues Leben ein, wurde von der ersten Minute an von seinen Pflegeeltern liebevoll betreut und verwöhnt, absolvierte brav jeden Tierarztbesuch, fügte sich problemlos in das bestehende Rudel ein.

 

Er sprach sehr gut auf die Leishmaniosebehandlung an, die hier in Deutschland diagnostiziert wurde - die großflächigen Läsionen, die zu ihm gehörten an seinen Beinen, verheilten. Seine Augen sahen prima aus. Cosmo hatte zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren keine Schmerzen.

Und was machte der Süße? Na, herumtollen, spielen und laufen natürlich!

 

Cosmo wurde fit wie nie zuvor, genoss jede Minute. Es war, als sei ein Riesenklotz von ihm abgefallen. Und eigentlich war es auch so...er konnte auf seiner Pflegestelle den ganzen Ballast seines bisherigen schweren Lebens abwerfen. Er liebte ausgiebige Spaziergänge.

 

In den letzten Monaten bekam Cosmo Epilepsie. Trotz Medikamenten bekam er einen großen Cluster Anfall.

Dies machte eine Narkose notwendig, da die Anfall-Serie nicht in den Griff zu bekommen war.

Sein Herz versagte mit 14,5 Jahren, nach nur 2,5 Jahren auf seiner wunderbaren Pflegestelle.

Wir danken Conny und Tino für die wunderbare Zeit, die sie Cosmo ermöglicht haben.

Wir alle werden Cosmo niemals vergessen.

RIP Cosmo

 

Bertoldo - Sam

 

SAM ist viel zu früh gegangen!

Er hatte sein Leben noch vor sich, aber es sollte nicht sein. Knapp 2 Jahre nur durfte er seine Menschen und ein eigenes Zuhause geniessen.

 

Nur kurz war seine Zeit in der Lida in Olbia. Schnell hat sich sein Herrchen für ihn entschieden. Wir haben uns alle für den immer fröhlichen Bertoldo gefreut.

Er war ein Sonnenschein. Jetzt ist für ihn die Sonne erloschen. Aber er lebt als Stern über uns weiter. Wir alle werden ihn nie vergessen.

Sam war ein sehr freundlicher und vertrauensvoller Hund und er hat sich sehr schnell bei uns eingelebt. Jeder der Ihn gekannt hat, war von ihm sehr angetan. Er hat sich sehr gut in ein bestehendes Rudel eingegliedert und am 18. Dezember 2015 kam Isis, eine junge Hündin zu uns.

Sam hat sie sofort akzeptiert und er ist mit ihr richtig aufgeblüht. Wir alle werden dich Sam sehr vermissen, du bist so schnell von uns gegangen. Ruhe in Frieden Sam, danke für alles was du für mich gemacht hast.

 

Ralfi starb am 05.07.2016 im Kreise seiner Familie.

In einem Moment, wo einfach alles passte, ging er schnell und leise. Seit Wochen waren wir die glücklichsten Menschen, unsere 5 Hunde waren nicht nur eine gemischte Hundegruppe, sie waren ein großartiges Team, ergänzten sich perfekt, waren füreinander da, Harmonie pur. Ewig sollte es so weitergehen.

Aber das Leben und der Tod, der zum Leben dazugehört, hat dieses Gefühl mit einem Schlag verändert. Ralfi meinte, er hätte alle Aufgaben erfüllt und wir wären nun bereit auch ohne ihn weiterzumachen.

Ralfi lebte 8 Jahre oder länger in der Lida - dem großen Tierheim in Olbia. Wie er dorthin kam, was er vorher erlebte, hatte er schöne oder auch harte Zeiten? - wie müßig darüber nachzudenken. Wir wissen nur er war schon sehr alt, bestimmt 14+ Jahre als er ein Pflegestellenangebot in Bayern erhielt und so im Juni 2016 ausreisen durfte.

 

Die Umstände änderten sich und so suchte er nach ein paar Monaten einen neuen Lebensplatz. Als ich das hörte ,zögerte ich nicht und bot mich sofort an ihn am 01.11.2015 zu holen. War ich doch seine Flugpatin, hatte ihn am Flughafen gesehen und das Gefühl stimmte, dass er in unsere Hundegruppe gut hineinpassen würde.

Am Anfang recht zögerlich und verhalten taute er plötzlich von heute auf morgen auf und stand mittendrin im Leben. Von wegen ein alter Hund lernt nichts mehr. Ralfi lernte jeden Tag:

dem Menschen zu vertrauen, zu warten beim Füttern ,Fressen war seine große Leidenschaft, Leinenführigkeit, Autofahren, vieles mehr. Er half meiner schüchternen Hündin über ungute Situationen hinweg und vermittelte Sicherheit und Ruhe. Er verstand sich mit allen Hunden egal ob Rüde oder Hündin, aber sein bester Freund war der Gruppenchef - unser Bernhardiner-Mix-Rüde. So viel verband die beiden – insbesondere gemeinsam Mittagsschlaf halten; am liebsten am Sofa.

Wir lachten oft mit Ralfi wenn er wie ein kleiner Strolchi mit seinen treuen Augen einfach da stand und glücklich war dabei zu sein. Er war der tapferste Hund, den ich kenne. Tierarztbesuche nahm er mit einer stoischen Gelassenheit hin und bestand danach vehement auf Leckerli. Krallen schneiden, ausgiebig bürsten, Tabletten geben, alles kein Problem für den süßen Sarden.

 

Wenn Liebe allein Dich hätte retten können Ralfi, wärest Du nie gestorben…

Danke für dein Vertrauen… Wir werden uns wiedersehen.

 

Teo, verstorben am 23.6.2016

Lieber Teo, leider war die Zeit doch viel zu kurz in der dir deine wunderbare, absolut aufopfernde Pflegestelle zur Seite stand. Es gab bedingt durch deine Krankheit einige „ auf“ und „ ab´s“.

 

Deine Pflegemama hat wie ein Fels in der Brandung zu dir gestanden und sich sehr, sehr viel Mühe gegeben dir das Leben so angenehm wie eben möglich zu machen.

 

Unzählige Arztbesuche hat sie auf sich genommen und wirklich alles gegeben für dich.

Leider bist du nur 3 Jahre alt geworden.

Santiago, verstorben am 19.5 2016

Gerade schien sich das Blatt für Simo und Santiago endlich zum Positiven zu verändern, da erhielten wir von der Pflegestellenmama die Information Santiago setzt ein Vorderbein nicht richtig auf. Er hat Schmerzen. Um solide abklären zu können was passiert war, wurde Santi geröntgt.

 

Hier zeigte sich uns ein erschütterndes Bild:

Das Ellenbogengelenk war gebrochen. Der Tierarzt sprach von einem Spontanbruch, da die Dichte der Knochen an Glasknochen erinnerte.

 

Leider waren mit dieser Diagnose sämtliche Überlegungen zu operieren im Keim erstickt.

Wir sind unendlich traurig und danken der Pflegestelle für ihr unglaublich, liebevolles Engagement.

 

Maya kam am 24. April 2014 nach Deutschland und sie starb am 24. April 2016 in Jennys Armen.
Seelenhunde hat sie jemand genannt ......

sie sind unvergessen, weil sie unser Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in einem weiter leben.

Man spürt es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen.

 

Seelenhunde hat sie jemand genannt ...

jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,

die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.

Seelenhunde hat sie jemand genannt ...

jene Hunde, die wie ein Schatten waren und die Luft zum Atmen,

jene Hunde die uns ohne Worte verstehen.

 

Kein Tag vergeht ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen.

Und nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, so einen Seelenhund  zu verlieren.

 

Maya,die als alte schwarze Hündin 10 Jahre lang unscheinbar im Tierheim von Olbia lebte, war Jennys Seelenhund. Sie war mein erster Hund Vermittlungshund bei Saving-Dogs und schon deshalb wird sie immer in meiner Erinnerung sein. Den Tag ihrer Ankunft werde ich nie vergessen und auch nicht die kleinen Startschwierigkeiten im neuen zuhause…schon bald war sie die „Prinzessin Maya Nese“ und dieses Glück hätte ewig währen dürfen…es sollten nur 2 Jahre sein….

Sie wird so schmerzlich vermisst.

„Du bist nun frei Maya und unsere Tränen wünschen Dir Glück“

 

Marco, verstorben am 02.05.2016

 

Nachdem mein Partner und ich uns gerade erst entschieden hatten, den kleinen sardischen Sorgenhund dauerhaft zu übernehmen, mussten wir Marco heute gehen lassen.

Noch nie habe ich einen Hund begleitet, der so viel angeborenes (schwerste Hüftgelenksdysplasie) und erworbenes Leid (nicht versorgter Beinbruch, schwersten Misshandlungen, Leishmaniose, Hepatozoonose) in einem viel zu kurzen Leben ertragen musste.

Und trotzdem war er jeden Tag so voller Lebenswille und Freude, voller Sanftmut und Zärtlichkeit. Er stieg schon am Flughafen wild wedelnd aus seiner Box und er freute sich jeden Tag über jede Zuwendung, jeden liebevollen Blick und jede Streicheleinheit. Er erduldete die teils unangenehmen Untersuchungen, seine Hüftoperation, Schwimmtherapie und alle physiotherapeutischen Maßnahmen voller Vertrauen. Nach knapp 6 Monaten hatten wir ihn dann soweit, dass er 2 x täglich große Gassirunden unternehmen konnte, dass er sein behindertes Vorderbein im Schritt benutzte und dass er völlig schmerzfrei voller Freude am Leben teilhaben konnte.

 

Und dann schlug das Schicksal wieder mal mit voller Wucht zu. Letzte Woche Dienstag ereilte ihn aus heiterem Himmel ein Schub einer seiner Mittelmeererkrankungen. Er durchlitt starke Schmerzen, die auch durch Medikamente nicht abzustellen waren; er durchlebte eine fürchterliche Nacht. Mittwochfrüh stand seine Euthanasie an, doch er hörte plötzlich auf zu jaulen und betrat wedelnd und interessiert an allem die Tierarztpraxis. Alle Anwesenden waren sich einig „der will leben“. Also fuhren wir wieder heim. Die Schmerzen spitzten sich in den folgenden Tagen aber weiter zu, er schrie teils minutenlang aus voller Kehle, so dass er heute Vormittag in der Tierklinik noch einmal untersucht und geröntgt wurde. Aus diesem Schlaf ließen wir ihn nicht mehr erwachen, da sein schon einmal gebrochenes Vorderbein regelrecht zersplittert war; vermutlich durch Knochenkrebs.

 

Diesen Schmerz sollte er keinesfalls noch einmal verspüren.

Marco bereicherte unser Leben leider nur vom 07.11.2015 bis zum 02.05.2016 aber für immer wird er in unseren Herzen sein.

Es tut mir unendlich leid, dass wir nicht mehr Zeit mit diesem bemerkenswerten Lebenskünstler verbringen durften. Ich hoffe, er starb in der Gewissheit geliebt zu werden und eine eigene Familie zu haben.

RIP kleiner sardischer Riesendackel, mein perfekter Seminarassistent, Hayos Ohrenputzer, Super-Marcoman.

 

So schmerzhaft die letzten Tage waren und so weh es gerade tut, dich verloren zu haben, so sehr lieben wir dich (und so sehr wünsche ich dem Monster von Vorbesitzer, der das gebrochene Vorderbein nicht versorgen ließ, die Pest an den Hals!!!).

 

Pita / Smilla, verstorben am 13.4.2016

 

Still, seid leise,

es ist ein Engel auf der Reise,

er wollte nur kurz bei euch sein,

warum er ging, weiß Gott nur allein,

vergesst ihn nicht, er war so klein.

Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,

in meinem Herz ein großes Stück,

er wird jetzt immer bei euch sein,

vergesst ihn nicht, er war so klein.

 

Geht nun ein Wind an milden Tag,

so denkt, es war sein Flügelschlag.

Und wenn ihr fragt, wo mag er sein?

Ein Engel, der ist nie allein.

Er kann nun alle Farben sehen,

auf vier Pfoten durch die Wolken gehen,

und wenn ihr ihn auch so vermisst,

und weint, weil er nicht mehr bei uns ist,

dann denkt, im Himmel wo's ihn jetzt gibt,

erzählt er stolz, "Ich werde geliebt"


Sampei verstorben im März 2016

Auch wenn du gehen musstest, so bleibst du immer in unseren Herzen.

Je schöner die Erinnerung, umso größer die Trauer.

Sampeis Zeit bei seiner Familie war leider viel zu kurz.

Brief an Sam:

Mein lieber "kleiner" Sam, viele Jahre warst du mit deinen Brüdern Gampei und Ippei in einem Tierheim in Olbia (Sardinien). Vor knapp einem Jahr haben wir dich bekommen. Hinter dir lag der wohl bisher aufregendste Tag in deinem Leben. Diese ganzen neuen Eindrücke hast du so gut weggesteckt: Du bist geflogen, Auto gefahren, hast Gras unter deinen Pfoten kennengelernt, auch die ganzen interessanten und leckeren Dinge, die es außerhalb eines Tierheims gibt und du konntest plötzlich ganz frei umherschnuppern.

Du wirst immer unser kleiner Streber bleiben. Du wusstest sofort, dass "Geschäfte" jeder Art nicht ins Haus gehören. Nach wenigen Tagen war dir klar, wie "Sitz" geht (und dass es dafür meistens etwas Leckeres gibt). Du wolltest immer unbedingt alles richtig machen. Wir waren so stolz auf dich.

 

Als nach vier Wochen auch noch dein Bruder Gampei aus Olbia kam, haben wir einen lachenden Hund gesehen. Nun ist es sicher nicht so, wie bei den Menschen, aber ihr hattet euch beide sofort wiedererkannt. Sobald die Tür morgens aufging, ranntet ihr voller Lebensfreude und ungemein fit durch den Garten.

Auch dein Bruder Ippei hat uns besucht und ihr seid alle drei gemeinsam durch den Garten gelaufen.

So ganz gepasst hat es dir nicht. Denn du warst hier nun der Chef, aber dein Bruder Ippei war es vorher viele Jahre in eurem kleinen Zwinger. Ippei sah auch nicht so aus, als ob er auf seinen Rang verzichten wollte. Also hast du dich für den Rest des Besuches in dein Körbchen ins Haus zurückgezogen. Du warst immer sehr ausgeglichen und als uns einmal ein großer Berner Sennenhund wirklich bedrohlich anging, hast du ganz gelassen reagiert, ihn freundlich begrüßt und er zog daraufhin einfach ab.

 

Du bleibst unser kleiner Brummer. Immer hast du dich mit uns "unterhalten" = gebrummt. Und wenn wir etwas darauf erwidert haben, hast du zurückgebrummt. Das konnte sich gut über viele Minuten ausdehnen. Besonders wenn du gekrault wurdest, kam ein dauerndes, fröhliches Genießer Brummen.

Zum Kraulen hast du dich immer ganz vorsichtig herangeschoben. So als wärest du nicht sicher, ob das auch richtig ist. Und wenn du dann sicher warst, hast du behutsam deine Brust in die beste Kraulposition gelegt.

 

Deine besonderen Freunde, die Pferde, will ich auch erwähnen. Du bist zum Zaun geflitzt und hast dich gaaanz langsam und unschuldig neben sie gesetzt. Plötzlich bist du "explodiert" und hast sie wie wild angebellt. Du hattest so viel Spaß (den wir dir aber leider immer wieder verbieten mussten). Aber die Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt.

 

Selbst über den großen Garten hinweg hast du uns an der Tür gesehen und sofort ging dein Kopf fröhlich hoch und das rechte Ohr stand wie ein kleines Radar ab. Dann bist du losgerannt, um uns zu begrüßen.

 

Kurz vor Ostern fiel mir etwas an deinem Gang auf. Da du aber die Spazierrunden wie immer mitmarschiert bist, habe ich mir zunächst nicht solche Gedanken gemacht. Leider wurde es schlimmer. Trotz Schmerzmitteln hattest du wohl starke Schmerzen. Dann konntest du gar nicht mehr laufen, kaum noch sitzen, wolltest eigentlich nur noch liegen und musstest getragen werden. Du warst total verstört und mochtest selbst mich nicht mehr. In der Klinik haben sie die Diagnose einer Querschnittslähmung bestätigt. Du wolltest so gern aus der Klinik heraus. Und obwohl es dir so schlecht ging, hast du mich mehrfach angeschaut und dann zur Tür. Als hättest du geahnt, dass die Prognose für dich nicht gut war.

So habe ich dich gehen lassen nach diesem schönen, aber doch so kurzen gemeinsamen Jahr. Dass du das nach diesen vielen Jahren im Käfig auch noch ertragen musstest, ist so schwer zu akzeptieren.

Wir hoffen so sehr, dass du da, wo du jetzt bist, wieder laufen kannst und vor allem keine Schmerzen hast. Bestimmt gibt es auch jemanden, der dich krault, kleiner Brummer.


Cora, verstorben am 23.2.2016

 

Wir trauern so sehr um Cora.

Da unsere Cora trächtig war, sollten ihre Welpen hier in D geborgen und gut versorgt aufwachsen. Der behandelnde Tierarzt auf Sardinien befürwortete nach kurzer Untersuchung zur Reisetauglichkeit unseren Entschluss.

So kam Cora auf eine Pflegstelle nach Deutschland.

Leider zeichneten sich, vier Wochen später, kurz vor der Geburt Komplikationen ab und die Mama starb während der Geburt in der Klinik. Wir waren erschüttert. Ihre drei Welpen konnten liebevoll mit der Flasche aufgezogen werden.

Leider hatte die süße Cora kaum die Möglichkeit die schönen Seiten des Lebens kennen zu lernen. Es blieb nur wenig Zeit sie , nach dem harten Leben auf der Straße, zu verwöhnen.

Cora Maus RIP

 

Fiorello, verstorben im Februar 2016  bleibt immer im Herzen

 

Wir trafen einander und es geschah.

Keiner verstand,

dennoch waren wir uns sofort nah.

Zusammen waren wir immer eins,

ich deins und du meins.

Mein treuerster Freund musste nun geh'n, einmal werden wir uns wiedersehn. Für dich sollen leuchten tausende Kerzen, du lebst immer weiter in meinem Herzen.

Danke mein Freund FIORELLO.


Orsetta / Mona, verstorben am 22.2.2016

niemals geht man so ganz...

"Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.

Trauere, wenn du willst, aber nicht lang, dem Flug meiner Seele hinterher.

Ich hab jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh, Tränen braucht es nicht dazu.

Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.

Mach deinen Kopf für andere frei, ich lebe in deinem Herzen fort.

Vergiss meinen Lebenskampf, vergiss die letzten Sorgen.

Vergrab dich nicht im Jammertal, sondern freu dich ... ich hab gelebt... mit dir."

Fast 2 Jahre lang durfte Mona in der Eifel mit ihrem Frauchen leben und endlich durfte sie all die Liebe erfahren, die ihr vorher 10 Jahre lang verwehrt wurde. Eingesperrt und weggesperrt mit ihrer Mutter Luna lebte sie vergessen im Tierheim von Olbia/Sardinien. Wie in einer Rüstung steckte sie in ihrem verfilzten Fell und konnte sich kaum bewegen. Die heißen Sommertage auf Sardinien müssen eine unendliche Qual für sie gewesen sein…endlich durfte sie im Mai 2014 in die Freiheit reisen –zu ihrem Frauchen! Sie wurde so sehnsüchtig erwartet. Mona-Maus holte sich ihr Leben zurück. Sie verlor 12 kg Gewicht und marschierte mit Frauchen stundenlang auf Wanderwegen. Sie hat sich immer tadellos benommen….manchmal hatte sie einen Dickschädel….vielleicht lag es an den Husky –oder Chow-Chow Genen? Egal!- sie wurde so geliebt wie sie war.

Mona hatte einige gesundheitliche Baustellen - es betraf vor allen Dingen die Knochen - an Krebs mochten wir nicht denken. So kam die Diagnose Darmkrebs im Verlauf des letzten Winters doch so unerwartet.

Dem Leben mehr Jahre? - oder den Jahren mehr Leben? Ich glaube für unsere Hunde und auch für Mona zählt nicht die Anzahl an Jahren… sondern mit welcher Intensität und Qualität ist jeder Augenblick gelebt. Wir sind glücklich, dass sie erleben durfte geliebt zu werden. Sie hat Spuren hinterlassen, denn sie hat unsere Herzen berührt und somit bleibt sie unvergessen.

Für immer im Herzen ihres Frauchens und im Herz ihrer Vermittlerin.

Auf der anderen Seite des Regenbogens wird Mona ihre Mutter Luna wiedertreffen .Sie wurde 2013 im Alter von 12 Jahren vermittelt und hatte noch 17 Monate lang ein behütetes Leben.

Arrivederci le sue belle Donne! Arrivederci Mona e Luna!

 

Dexter

Leider ist unser lieber Dexter aus ungeklärter Ursache plötzlich in der Nacht zum 21.01.2016 verstorben. Wir sind fassungslos und trauern um diesen unglaublich netten, liebenswerten Kerl.

Nun konnte er nie das Gefühl erleben eine eigene Familie zu haben, die einen bedingungslos liebt.

Aber jetzt hat all das Schlechte, was er in seinem kurzen Leben erfahren musste ein Ende. Er wird immer in unseren Herzen sein.

Mario, verstorben im Sommer 2015
Misshandelt - Ausgesetzt - Vergessen?

Nein, wir werden Mario nicht vergessen!!!!

Leider müssen wir Mario aus der Vermittlung nehmen, da er zwischenzeitlich durch einen tragischen Zwischenfall in unserem Partnertierheim in Olbia ums Leben kam.

Natürlich stellen wir uns jetzt die Frage: Haben wir alles in unserer Macht stehende für Mario getan? Wäre sein Tod vermeidbar gewesen? Beides können wir, ohne wenn und aber, mit ja beantworten.

Aber was nützt das schon, Mario ist tot, noch bevor wir für ihn eine Pflege- oder Endstelle gefunden haben. Ein Hund, der in seinem kurzen 2-jährigen Leben leider nur Negatives von Menschen erfahren hat. Er wurde misshandelt. ausgesetzt, eingefangen und ins Tierheim gebracht. Und trotzdem haben wir ihn als total lieben und freundlichen Rüden kennen gelernt, der von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen konnte.

Vom ersten Moment an stand für uns fest, dass wir Mario helfen müssen. Also machten wir Fotos und setzten ihn schnell auf die Homepage und in die verschiedenen Hundeforen ein in der Hoffnung, eine Pflege- oder Endstelle zu finden. Trotz intensiver Suche musste der liebe Mario auf Sardinien bleiben, weil unsere internen Pflegestellenplätze alle belegt waren und wir auch keine Anfrage für ihn erhielten.

Wir sind mehr als erschüttert über diese Nachricht, dass ein lieber Rüde wie Mario so ein bescheidenes Leben von Beginn bis zu seinem Lebensende fristen musste.

 

Isabell / Maya, verstorben am 28.9.2015

 

Liebe Maya,

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.

Unsere Herzen halten dich gefangen,  so, als wärst du nie gegangen.

Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.

Und wir fragen noch immer:

Warum?

 

Es sind die dunkelsten Stunden, wenn wir unseren geliebten vierbeinigen Freund gehen lassen müssen….wenn es keine Chance mehr gibt, wenn wir ihm Leid und Schmerzen ersparen müssen und wenn es viel zu früh ist…

Maya - gerade erst gerettet und im neuen Leben angekommen… 25 Wochen durften es nur sein. Mehr Zeit wurde unserem Sonnenscheinchen nicht geschenkt. Warum ?

 

Jeden Abend brennt ein Lichtlein über deinem Grab für dich!

Deine Anna, Tim, Anne und dein Blacky. Wir werden dich nie vergessen!!!

 

Orlanda

Orlanda starb im Alter von nur 8 Wochen durch einen tragischen Unfall, wir sind völlig fassungslos und können es einfach nicht glauben!

Leon

Bei unserem letzten Besuch in der Lida teilte uns die Tierärztin mit, dass Leon im Spätsommer einem Hitzschschlag erlegen ist!

Wir sind unsagbar traurig!


Black, verstorben am 4.11.2015

 

5 Monate und 11 Tage können ALLES bedeuten. 5 Monate und 11 Tage hatte unser Black ein behütetes, würdiges Leben. 5 Monate und 11 Tage war er glücklich – diese Zeit war sein eigentliches Leben. Black inhalierte jede Sekunde davon. Es hätte mehr sein sollen; eher beginnen müssen. Aber Black war einst einer der Unsichtbaren, und das im wahrsten Sinne des Wortes. 

Elfa -  Zartes Zauberwesen - verstorben am 26.9.2015

 

Ich war schon in dich verliebt, bevor ich dich zum ersten Mal gesehen habe. Bärbel hatte mir von dir erzählt, auf unserem langen Weg mit dem Auto von Hamburg nach Andalusien. Sie hatte dich schon vorher einmal gesehen und dir deinen Namen gegeben; treffender hätte er auch wirklich nicht sein können! Niemand weiß, wo und wie dein Leben begonnen hat. Als wir dich kennenlernten, hattest du sicher schon so einiges hinter dir, und bestimmt war noch nicht viel Schönes dabei. Ein örtlicher Tierschutzverein holte dich, gemeinsam mit 29 anderen Hunden, aus einem Animal-Hording-Haushalt heraus. Ihr mußtet alle in die umliegenden Tierheime verteilt werden. Du und dein Freund Mokka wurdet von Mascotas de Priego ins Refugio geholt. Dort wurdet ihr gut versorgt und konntet euch erstmal erholen, ihr bekamt gutes Futter und Zuneigung. Aber ein Tierheim ist und bleibt nun mal ein Tierheim, ihr solltet es besser haben und in liebevolle Familien vermittelt werden, in denen ihr gewollt und geliebt werdet. Ich kannte erst nur deinen Namen....“Elfa“....er hatte mich schon verzaubert! Und ich wußte, du bist eine weiße, bildschöne Podenca-Hündin, meine Lieblingsrasse unter den spanischen Hunden! Von deinem schönen Namen inspiriert, stellte ich mir ein zartes, weißes Hundewesen vor, dass die Menschen mit seiner Ausstrahlung verzaubert. Wie so oft, hat die Wirklichkeit die Vorstellung noch übertroffen. Was für ein toller Hund warst du! So verspielt, so neugierig auf das Leben und alles, was um dich herum geschah. Ein bißchen schüchtern noch am Anfang, aber die Neugier hat immer über die Scheu gesiegt! Als ich einmal im Patio saß und einen deiner Hundekollegen auf dem Schoß hatte, kamst du sofort angerannt und hast das erst einmal genau betrachtet. Aber als ich deinen Freund auf den Boden setzte, hielt es dich auch nicht mehr: Vorsichtig bist du auf meine Beine geklettert und hast es dir gemütlich gemacht. Ich hielt dich im Arm und wußte genau, du bist ein ganz besonderer Hund, innerlich genau so eine Schönheit wie äußerlich. Wir nahmen uns ganz fest vor, für dich ein ganz tolles Zuhause zu finden, in dem du geliebt wirst und all die Zuneigung bekommst, nachder du dich so sehr gesehnt hast. Ein Zuhause bei Menschen mit einem großen Herzen für Hunde und Sinn für das Besondere. Leider war es dir nicht mehr vergönnt, kleine Elfa, in dieses Zuhause zu ziehen. Du bist an den Folgen einer Operation gestorben. Am 26. September bist du in der Nacht ganz leise über die Regenbogenbrücke geschwebt. Wir werden dich nie vergessen, dein Bild und die Erinnerung an dich bleibt für immer in unseren Herzen.

 

Golia, verstorben am 7.8.2015

 

Golia – wir hatten so sehr gehofft…

„Ganz weit draußen am Ende des Regenbogens

werde ich auf Euch warten…“

Obwohl wir wussten, dass seine Lebenszeit bald zu Ende gehen würde, haben wir auf ein Wunder gehofft. Das Wunder ist ausgeblieben.

Wir trauern um einen bescheidenen, genügsamen und „unsichtbaren“ Hund, der nahezu sein gesamtes Leben in einem Tierheimgehege verbringen musste.

 

 

Rex, verstorben am 12.7.2015

 

Nach 10 Tagen unermüdlichen Kampfes ist Rex heute nacht über die Regenbogenbrücke gegangen. Die Mitarbeiter von Mascotas de Priego waren permanent an seiner Seite und haben für und mit ihm gekämpft. Alle sind sehr traurig, dass sie diesen wunderbaren Hund verloren haben.

 

 

 

Gala, verstorben am 23.7.2015


Elide, verstorben am 10.7.2015

 

Angesichts Elides Geschichte halten wir einen Moment inne, mit schwerem Herzen. Hilflos und traurig, dass wir nicht mehr für die bezaubernde Hündin tun konnten. Wie kann es sein, fragen wir uns, dass ein unschuldiges Wesen nach langen Qualen nur kurz am Glück schnuppern und es dann doch nicht genießen durfte? Ganze 6 Wochen konnte sie glücklich sein, wurde geliebt und behütet, war willkommen. Dann ist sie gestorben…

 

 

 

Jedi, verstorben am 17.4.2015

 

Der Schmerz ist groß, natürlich. Aber Jedi hatte bei Janine, Peter und den Bernern Ibo und Kimbo die Zeit seines Lebens. Danke, dass Ihr ihm dieses großartige Geschenk gemacht und seine schlimme Vergangenheit ausradiert habt. Einst weggeworfen wie Müll, verließ Jedi diese Welt als geliebtes Familienmitglied. Mach´s gut, kleiner Mann – wir werden dich niemals vergessen!

Romeo, verstorben am 23.2.2015

 

Wir sind unendlich traurig, wieder einen Kampf verloren zu haben. Romeo war einer der Hunde des HOPE Geländes. Schwer vernachlässigt, zeit seines Lebens ohne medizinische Versorgung, bevor wir dort eintrafen. Unsere Helferin stellte Husten fest und Romeo wurde dem Tierarzt vorgestellt. Trotz Medikation verschlechterte sich sein Zustand; es kamen Erbrechen und starker Durchfall hinzu. Unsere Helferin nahm Romeo mit nach Hause und versorgte ihn privat, nahm ihn sogar abends mit ins Bett, damit er es schön warm hat. Dort ist er still eingeschlafen. Romeo war einfach zu geschwächt, um sich zu erholen. Nur 10 Tage durfte er erfahren, was Liebe und Geborgenheit bedeuten; mehr hatte das Leben nicht für ihn vorgesehen…Auch wenn uns das mit Bitterkeit erfüllt – genau deshalb kämpfen wir weiter für seine Artgenossen. Romeo darf nicht umsonst gestorben sein.

 

Mach´s gut, kleiner Mann. Dort wo du jetzt bist, gibt es weder Schmerz noch Hunger.

Wir werden dich nie vergessen.

Axena, verstorben am 22.2.2015

 

Kürzlich erhielten wir die traurige Nachricht, dass Axena, die Kangalhündin aus dem Tierheim Velbert, verstorben ist. Nein, Axena war kein „saving-dog“ aus unserer Vermittlung, aber sie war dennoch im Herzen „unsere“ Axena:

 

Lange haben wir die tapfere Hündin begleitet. Axena kam aus ganz schlimmen Verhältnissen ins Tierheim, litt unter schwerer HD und Arthrosen, konnte sich nur unter Schmerzen bewegen. Dank vieler Spender konnten wir Axena im November 2013 eine multiple Goldakupunktur ermöglichen, wonach es ihr deutlich besser ging. Wir bauten ihr im Tierheim einen Hochstand, den sie – typisch Herdenschutzhund – sehr gerne nutzte, um ihrer Wachtätigkeit nachzugehen. So hatte sie wenigstens eine Aufgabe in der Eintönigkeit des Alltages. Axena war bei den Tierheim-Mitarbeitern sehr beliebt, hatte unheimlich treue und zuverlässige Gassigänger. All diese Menschen versuchten, ihr den Tierheimalltag so angenehm wie möglich zu machen.

 

Trotz aller Fürsorge ist ein Tierheim kein eigenes Zuhause. Wir haben uns, wie jeder von Axenas Freunden, so sehr gewünscht, dass es der leidgeprüften Hündin noch vergönnt sein würde, bei ihrer eigenen Familie anzukommen und ihren Lebensabend in Geborgenheit zu verbringen. Bekümmert stehen wir nun vor der Tatsache, dass Axena dies nicht geschafft hat. Sie konnte zum Schluss nicht mehr selbstständig aufstehen und hatte Herzprobleme. Ihre vertrauten Menschen waren alle bei ihr, als Axena ihre letzte Reise angetreten ist. Sie wird bei uns allen eine große Lücke hinterlassen. Wir danken den Menschen, die sie bis zum Ende ihres Weges begleitet haben. Liebe Xeni, du bist nun in einer besseren Welt. Dort werden wir dich eines Tages treffen.

 

Bandiera, verstorben am 5.2.2015 ist für immer gegangen.

 

Unser aller Traum, ihn hier in seiner Pflegestelle noch lange glücklich sehen zu dürfen, ist wie eine Seifenblase geplatzt.  Unsere letzte traurige Pflicht gegenüber diesem charmanten und wunderbaren Senior bestand darin, ihn auf seinem letzten Weg nicht alleine zu lassen, ihn in die Arme zu nehmen, ihn zu drücken und ihm liebvolle letzte Worte in sein zerfleddertes Öhrchen zu flüstern. Er hatte einfach keine Kraft mehr, aber als eines der Kinder der Pflegestelle ins Zimmer kam, hob er nochmal sein Köpfchen und noch einmal kam Glanz in seine müden Augen.

 

Für Ben:

Unser liebes "Blümchen"...auf müden und schwachen Pfoten hast Du Dich auf Anhieb in unser aller Herz geschlichen und dort sofort einen riesengroßen Platz erhalten!!! Auch wenn Du, aufgrund Deines Alters und Krankheit, ein sehr unauffälliges und ruhiges Gemüt hattest, hinterlässt Du ein großes Loch in unserem Leben- auch schon nach nur einem Monat, den wir mit Dir erleben durften... Du warst ein so liebevolles Tier, ein sanfter "Riese", unser Blümchen eben... Während ich diese Zeilen schreibe, kullern wieder dicke Tränen... Ben, gerade weil Du warst wie Du warst und nur noch wenig Kraft hattest, war alles, was Du uns gegeben und gezeigt hast, doppelt und dreifach so wertvoll für uns!!! Und wenn es auch " nur" Dein freundliches Schwanzwedeln war...

RIP lieber Ben!!!!

Mariotto, verstorben im November 2014

 

Die Zeit drängt und jeder Tag zählt… so lautete die Überschrift deines Vermittlungstextes!

Und leider waren diese Worte so verdammt wahr…

 

Mariotto, wir haben den Kampf gegen die Zeit verloren und wir sind verzweifelt, weil es uns nicht gelungen ist, dir zu helfen, weil wir es nicht geschafft haben, dich rechtzeitig nach Deutschland zu holen, weil wir uns in solchen Momenten so unendlich hilflos fühlen. Wir waren dem Ziel doch schon so nahe und sind dennoch zu spät gekommen!

 

Mariotto, dort, wo du jetzt bist, wird dir kein Leid mehr widerfahren, das ist unser einziger - wenn auch schwacher - Trost.

Buster,  gestorben am 01.11.2014

 

Am 01.10.14 kamst du zu mir. Du warst noch nicht einmal 5 Monate alt und hattest schon so viele schlimme Dinge erlebt. Geboren, mit 8 Wochen in den Zwinger gesteckt, drangsaliert, dann wurdest du krank. Keiner half dir wirklich, stattdessen wurdest du nun noch durch zwei weitere Hände gegeben, bis du dort ankamst, wo ich dich, mit der Unterstützung von saving-dogs, wegholen konnte. Als ich dich das erste Mal sah, war sofort klar, dass du sehr krank bist und schnell Hilfe benötigst. Ich wollte dich aufnehmen und bekam einen Tipp, mich mit saving-dogs in Verbindung zu setzen. Ich sprach dort deine Geschichte vor und saving-dogs sagte sofort ihre Hilfe zu. Gleichzeitig brachten wir dich so schnell wie möglich zum Tierarzt, endlich bekamst du Hilfe. Und ich konnte dich, Dank saving-dogs beruhigt zu mir holen. Leider wussten wir noch nicht, warum du so krank wurdest. Als ich mit dir zum Tierarzt kam, konntest du weder laufen, noch sitzen - so schwach warst du, hattest hohes Fieber, stark entzündete Ohren und bläuliches Zahnfleisch, deine Gelenke und deine Haut schmerzten. Warum hat man dir nicht vorher geholfen, es war offensichtlich, dass du sehr krank warst!

 

Alles zusammen hat dein kleiner Körper nicht geschafft, du warst doch noch nicht einmal 6 Monate alt. Wir sind unendlich traurig.

Am 01.11.2014 um 15.45 Uhr bist du in meinem Armen über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Angelo, verstorben am 2.11.2014

 

Die Engel können nicht in dieser furchtbaren Welt bleiben… ein wunderbarer Engel hat uns verlassen. Heute Nacht um 1.30 Uhr ist Angelo davon geflogen.

Wir können es nicht verstehen, wir sind nicht in der Lage, zu verstehen, was passiert ist. Seit Donnerstag hatte sich seine Situation zunehmend verschlechtert, die Thrombozyten waren sehr, sehr niedrig… gestern Abend gegen 22 Uhr war seine Atmung seltsam… dann die Fahrt in die Tierklinik… unseren Veterinär konnten wir telefonisch nicht erreichen…  und die Minuten sind in solchen Situationen so wichtig.

Wir haben das Unmögliche möglich gemacht, aber er ist jetzt nicht mehr bei uns. Einen riesengroßen Dank an Giuseppina, die mit viel Liebe alles für ihn getan hat.

Meine wunderbare kleine Kreatur… Du bist an dem Tag gegangen, an dem wir Menschen unserer Verstorbenen gedenken, vielleicht bist Du jetzt an einem besseren Ort… dieses hoffen wir für Dich… und dass Du jetzt endlich glücklich bist.

 

Campanellino, verstorben am  30.09.14

Trauer um Campanellino

Heute zeigt sich einmal mehr die Schattenseite des Tierschutzes in voller Wucht: Wir haben für ihn gekämpft, um ihn gebangt, eine Pflegestelle für ihn gefunden, viele treue Spender und auch neue Menschen haben sich für ihn eingesetzt… aber Campanellinos geschundener Körper hatte einfach keine Kraft mehr. Er hat uns am 29.09. in aller Stille verlassen. Das Wissen, dass so viele Menschen ihn in ihrem Herzen trugen, erleichtert uns ein wenig den Abschied.

 

Wir danken allen, die Campanellino begleitet und unsere Arbeit unterstützt haben. Die Spenden für Campi werden wir ihm zu Ehren für etwas Unvergängliches zu Gunsten unseres Partnertierheimes einsetzen

Gigi, verstorben am 21.08.2014

 

GIGI, ein Engel fliegt in den Himmel ...

Heute hat sich die Situation von Gigi unaufhaltsam verschlechtert. Er wurde sofort in die Klinik gebracht und allen Untersuchungen unterzogen. Die Röntgenaufnahmen haben gezeigt, dass er eine starke Herzinsuffizienz und ein Lungenödem hatte. Die Situation wurde immer schlimmer, obwohl alles Mögliche für ihn gemacht wurde, hat Gigi uns kurze Zeit später verlassen und ist davon geflogen.

Wir hoffen innig dass es Dir nun besser geht .

Christopher, verstorben im August 2014 Ein kleiner Stern am Firmament

 

Fast war es soweit. Fast wäre Christopher in Sicherheit gewesen, hätte das Leben in einer Familie kennenlernen können. Doch leider kam alles ganz anders.

 

Christopher erkrankte und verstarb auf Sardinien.  Wir sind sehr traurig darüber.

Christopher du kleiner Schatz, du hast eine lange Reise angetreten. Eine Reise über die Regenbogenbrücke. Wir werden dich immer in Erinnerung behalten.


Arina, Aftia, Apali und Ashani,
verstorben auf Sardinien im August 2014

Skinny, verstorben im August 2014


Oskar (Whisky): Ein leuchtender Stern über der Regenbogenbrücke

 

Es ist immer schön einen Text für einen Hund zu schreiben, denn bisher waren es immer Vermittlungs- oder Happy End Texte. Texte, über einen nun glücklichen Hund in einem schönen Zuhause.

Oskar, deinen Text zu schreiben, fällt mir sehr schwer. Immer wieder habe ich es vor mir hergeschoben, denn dein Text ist ein endgültiger Text.

Mein Herz ist schwer, denn viel zu früh wurde dir dein Leben genommen.  Fünf Meter oder eine Sekunde haben über dein Leben entschieden.

Du warst gerade einmal ein Jahr alt, als du nach Deutschland kamst. Warst du auf Sardinien sehr aufgeschlossen, zeigtest du dich hier eher schüchtern und zurückhaltend. Für dich war alles neu, denn du hattest ja nie etwas kennengelernt.  Dein Frauchen hatte sich sofort in dich verliebt und sie wollte dich über viele Jahre lang begleiten.

 

Lange Spaziergänge standen täglich auf der Tagesordnung. Da sie dich nicht ableinen konnte, wollte sie dir wenigstens ein paar Meter Freiheit geben. Ein paar Meter, in der du deine Umwelt erkunden konntest. Ein paar Meter an einer Rollleine.

 

So auch an jenem verhängnisvollen Tag. Wie immer ging es morgens in den Wald. Es regnete und alles war glatt. Frauchen fiel die Rollleine aus der Hand und mit einem lauten Knall auf den Boden. Du hast dich so erschrocken, dass du die Flucht ergriffen hast. Zudem war noch ein anderer Hund bei diesem Wetter unterwegs, der sofort hinter dir her stürmte.  Deine Panik war riesig und du ranntest und ranntest… Immer weiter und weiter… Immer die verdammte Rollleine hinter dir…

 

Zwanzig Tage!!! später die traurige Nachricht. Du wurdest überfahren.

Oskar, ich will nicht über dein Martyrium während dieser Zeit nachdenken, aber diese Gedanken gehen nicht aus meinem Kopf.

Es tut mir so unendlich leid.

Oskar, du bist nach noch nicht einmal drei Monaten in Deutschland über die Regenbogenbrücke gegangen. Du bist nun in Freiheit.

Ich werde dich, immer wenn ich die Sterne am Himmel sehe, als DEN EINEN LEUCHTENDEN STERN erkennen.

Baldy, verstorben im April 2014

Für Baldy, der von einem Lastwagen überfahren wurde, bevor er eine Chance auf eine eigene Familie hatte.

 

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir oftmals Freude gemacht,

Dank, sag ich an dieser Stelle, geh nun über diese Schwelle.

Geh nach Haus zu all den Lieben, mach dir keine Sorgen um mich,

Seelchen, ich vergess Dich nicht.

Barnabey und Baron sind am 28.5. an den Folgen einer Magen-Darm-Infektion gestorben.

 

Barnabey und Baron... sie sind auf der anderen Seite des Regenbogens.

Es sind die einsamsten und traurigsten Momente im Tierschutz, wenn alle Hoffnungen und Träume mit dem Tod unserer Schützlinge enden, wenn alle Bemühungen und Anstrengungen vergebens waren und wenn wir den Familien, die auf „ihren“ Hund warten, sagen müssen, dass er nicht kommen wird.

 

Ciao, ihr kleinen Engel!!!

Cesar, verstorben im Januar 2014

 

Der kleine Cesar wurde nur 5 Monate alt, er litt unter einer Speisenröhrenanomalie.

Er wurde auf einer privaten Pflegestelle auf Sardinien versorgt, er hat in seinem allzu kurzen Leben ein eigenes Zuhause nie kennengelernt.