Sternenhimmel

Für einen Augenblick hielt der Himmel den Atem an, als ein neuer Stern erstrahlte

Toby, verstorben am 3. 12.2017

 

Toby ist auf der Zielgeraden verstorben und nicht als namenloser Vierbeiner. Er hat es leider nicht geschafft.
Toby ist im Canile gestorben.


Hella, du hast leider nur kurz unser Leben streifen dürfen…

 

Wir sind untröstlich, denn der Himmel hat einen neuen Stern.

 

Hella ist tot. Sie hat sich leise davon geschlichen, nachdem sie zunächst ihre 5 Welpen versucht hat so gut wie eben möglich auf den Weg zu bringen. Sie hatte sie an einer Schnellstraße zur Welt gebracht. Eine ausgemergelte Mama, die absolut alles gab. Wir konnten sie auf einer privaten Pflegestelle in Sicherheit bringen. Hella , ca. 7 Jahre alt, klapperdürr. Dazu fünf ca. 14 Tage alte Welpen.

 

Auf der Pflegestelle schien sich Hella gut zu regenerieren. Leider hatte sie viele Probleme im Gepäck, die bei einem ersten Check seitens eines Tierarztes nicht erkannt wurden.

Erst der Besuch unserer Klinik brachte das ganze Ausmaß ans Tageslicht. Dort wurde tagelang versucht alles für Hella zu tun, sie lag an der Infusion, bekam Medikamente. Unsere Claudia hat sie täglich besucht.

 

Wir sind tief betroffen, für Hella kam, trotz aller Bemühungen, jede Hilfe zu spät.

Ihre Welpen werden wir bestmöglich umsorgen und versuchen selbstverständlich, sie so gut wie möglich auf das Leben vorzubereiten.

Hella, war völlig ausgemergelt. Ihre 5 Welpen sind nun in unserer Obhut.



 

Mica, verstorben am 25.10.2017

Unser hübscher Mica… nichts wäre uns lieber gewesen, als dein Happy End Text zu schreiben, leider wird er dazu nicht mehr kommen…plötzlich und völlig unerwartet und viel zu jung, hast du uns in der Nacht zum 25.10.2017 verlassen.

 

Wir sind völlig fassungslos und zutiefst erschüttert!

 

Hast du uns doch mit deinen wahnsinnigen Sprüngen und Kletteraktionen immer wieder zum Staunen gebracht. Du warst ein freundlicher, aufgeweckter Kerl, der sich über jede Minute im Freilauf freute wie ein Schneekönig und die Menschen liebte. Und wir dich! Besonders die Kinder der Pflegestelle hatten es dir angetan.

 

Gestern Abend noch hast du deinen Napf freudig leer gemacht und heute Morgen lagst du reglos in deiner Hütte.

 

Es tut uns so unendlich leid, dass du diesen Weg vollkommen alleine und in der Dunkelheit gehen musstest.

 

Lieber Mica, wir werden dich nie vergessen!

 

(Die Obduktion hat ergeben, dass Mica an akutem Nierenversagen gestorben ist)

 



Tamino, verstorben am 8.8.2017
manchmal sind wir so hilflos… und wir müssen das Unfassbare akzeptieren.Tamino ist am 08.08. plötzlich verstorben.

Wenn wir gefragt werden, ob wir Welpen aufnehmen können, legen wir unsere ganze Hoffnung darein den Kleinen ein sicheres Leben und eine Familie bieten zu können. Sind sie noch sehr klein kommen sie in eine Pflegefamilie und werden dort behütet und versorgt. Aber die ersten Lebensmonate sind immer kritisch für junge Tiere und bei aller sorgfältigen Betreuung schaffen es manche nicht.

Wir wissen nicht warum er gestorben ist. Es ging ihm plötzlich schlecht; er bekam hohes Fieber und seine Abwehrkräfte reichten nicht aus ihn am Leben zu halten, bevor der Tierarzt kommen konnte.

Seine Geschwister sind alle wohlauf.

Leb wohl, kleiner Tamino. Du hattest bereits eine Familie, die sich für dich interessierte und du wärest mit deinen Geschwistern Anfang September nach Deutschland gekommen. Nun strahlst du als Stern am Abendhimmel und wir sehen dich, wenn wir in den Himmel schauen.


Zisco, verstorben am 30.7.2017
...zuerst verlor er seine Familie, dann durch einen tragischen Unfall sein junges Leben. Leb wohl, kleiner Zisco,

 

jenseits der Regenbogenbrücke siehst du dein geliebtes Herrchen wieder.......

Udine, verstorben am 14.7.2017

 

Ein weiterer Stern am Himmel namens Udine. Am 14.07.2017 bekamen wir die traurig Nachricht, dass Udine verstorben ist. Er durfte leider niemals menschliche Liebe und Nähe erfahren.

Mach es gut kleiner Udine, das Leben war nicht fair zu dir.



Aaron, verstorben am 8.7.2017

 

Liebes Team von saving-dogs,

leider muss ich euch die traurige Nachricht überbringen, dass Aaron verstorben ist.

 

Ich kann es selbst noch nicht glauben, dass unser „Dicky“ nun nicht mehr bei uns ist. Wie ich der einen oder anderen schon geschrieben hatte, hatte Aaron das letzte ¾ Jahr langsam abgebaut. Er hörte schlecht, sah schlecht, schreckte hier und da zusammen obwohl es keinen Grund dafür gab.

Um ihn zu unterstützen begann ich rechtzeitig mit homöopathischen Mitteln. Adaptilstecker und –spray, Globolis, Akupunktur, Kräuter, sehr viel Ruhezeit auch mal abseits von den anderen Hunden damit er richtig abschalten konnte. Alles half immer nur kurz.

 

Als er immer mehr hechelte und Zuhause, auch nach längeren entspannten Spaziergängen, nicht mehr zur Ruhe kam, griff ich auf chemische Medikamente von meiner Haustierärztin zurück und gab ihm weiterhin viel Rückzugsmöglichkeit im Alltag.

 

Als auch die chemischen Mittel nichts mehr halfen, bin ich von Tierarzt zu Tierarzt gefahren, habe mit tierärztlichen Verhaltenstherapeuten telefoniert. Alle empfahlen unterschiedliche Medikamente – viele sehr stark, die die inneren Organe wie Leber angriffen. Ich versuchte es trotzdem.  Am letzten Wochenende stand er ganz wacklig im Garten, lag in der Küche und hechelte, jaulte und bellte fast durchgehend. Er schien wie in einer anderen Welt.

Ich fuhr zur Tierklinik - Verdacht auf Hirntumor. Aaron war leider nicht mehr zu retten. So ließen wir ihn in Würde und im Beisein seiner Familie - den Menschen, die ihn liebten, gehen.

Er fehlt uns jeden Tag. In den letzten 3 ¾ Jahren war er unser Wirbelwind, Kuschelbär, anhänglicher verrückter `Kontrolleti´ mit einem großen Herz für seine Familie.

Aaron DANKE für alles, du hast mein Leben mehr als bereichert – mit Erfahrungen, Verbundenheit, ausgelassener Stimmung, guter Laune und wunderschönen Momenten, die für immer in meinem Herzen verschmolzen sind.

 

Alles Liebe,

Nina

 

Liebe Nina,

wir von saving- dogs danken euch, dass ihr vor über 3,5 Jahren Aaron aufgefangen habt als seine Besitzerin verstorben war.

Er durfte bei euch eine wunderbare Zeit verbringen.

Run free Aaron


Oki, verstorben am 23.6.2017
Oki, eine so kleine Lebensflamme als wir ihn und seine Geschwister übernahmen.

Die Mama verschwunden und die kleinen Körper waren ausgemergelt von Hunger, Durst , Räude…

Wir haben alles versucht die kleinen Welpen wieder zu stabilisieren.

Leider hat es bei Oki nicht sein sollen.

Seine kleine Seele hat sich einfach in der Nacht am 23.06. 2017 davongemacht.

Wir sind sehr traurig und haben ihn auf HOPE beerdigt.

Run free, kleiner Mann.


Layla (Holly) , verstorben am 30.4.2017 - irgendwo hinter dem Regenbogen…

 

Es sollte eigentlich ein Happy end Text werden für Layla, denn Layla wurde von ihrer Pflegefamilie adoptiert…sie war nicht mehr wegzudenken … hatte alle Herzen mit ihrer unkomplizierten und fröhlichen Natur im Sturm erobert. Vom ersten Augenblick des Kennenlernens war sie ein Herz und eine Seele mit der Ersthündin Lana.

 

Lana kümmerte sich rührend um die Kleine und das Video der beiden Hündinnen rührte uns zu Tränen der Freude. Layla - jetzt Holly - hatte endlich die Liebe gefunden, die ihr all die Jahre fehlte. Verlorene Jahre in einem Tierheim - weggesperrt und vergessen – wen interessiert das Schicksal einer kleinen Hündin schon?

 

Es sind ihr nur 4 Wochen geblieben! – ihre Lebensuhr lief bereits ab und dennoch hat sie jede Minute in diesen Tagen gelebt und das Leben in vollen Zügen genießen können. Sie ging mit zur Arbeit und der Urlaub mit ihr war geplant. Sie war glücklich und sie machte uns immer wieder glücklich: ein Sonnenscheinchen!

 

Seit gestern weinen wir Tränen der Trauer um die kleine Maus. Ihre Nierenwerte waren nicht in Ordnung und sie veränderten sich dramatisch. Es ging so entsetzlich schnell, dass wir sie freigeben mussten den Weg über die Regenbogenbrücke zu gehen….

Sie bleibt in unseren Herzen…sie hat einen Namen und sie wurde geliebt…sie ist keine vergessene Hündin mehr.

„Immer wenn wir von dir erzählen - kleine Holly - fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen und unsere Herzen halten dich gefangen, als wärest du nie gegangen….“

Die letzten Worte gehören ihrer Familie:

„Einsames Herz auf kurzen Beinen" - dieser Satz wird uns immer in Erinnerung bleiben, denn es war der Erste, den wir über die süße Maus gelesen haben. Die Beschreibung ihres Wesens machte dann den Rest. Dieser kleinen Hündin wollten wir zu einem Start in ein schönes Leben verhelfen und so freuten wir uns, dass sie bei uns als Pflegehündin am 02. April einziehen durfte.

Es war so aufregend, wie wird sie sich verhalten? Wie wird es mit unserer Ersthündin Lana klappen? Wie wird sie mit dem Alltag hier klar kommen? Vom ersten Tag an schlich sie sich in unser aller Herzen. Sie lief von Anfang an einfach mit, orientierte sich dabei aber schon sehr an Lana. Sie war ihr eine tolle große Schwester, sie leckte ihr Augen und Ohren sauber, und passte auf sie auf, hielt z.B. spielerisch aufdringliche Artgenossen von ihr fern. Sie passten gut zueinander, obwohl Holly schon von Anfang an einen sehr ruhigen und gesetzten Eindruck machte. Dann wussten wir auch warum, sie wurde von unserem Tierarzt bereits auf mind. 8 Jahre geschätzt, aber auch das war für uns kein Problem. Sie genoss die Streicheleinheiten, konnte gar nicht genug davon bekommen, forderte sie regelrecht auf ihre charmante Art ein.

In den ersten beiden Wochen blühte sie richtig auf, wir machten tolle Spaziergänge, dabei war das Größte für sie, sich im frischen Gras zu wälzen, das liebte sie. Für Ende Mai hatten wir Urlaub geplant, natürlich hatten wir bereits ein Haus gebucht, in dem 2 Hunde erlaubt sind, obwohl wir bei der Buchung noch gar nicht wussten, ob und welcher Hund uns begleiten würde.

Wir hätten es ihr so gegönnt, das erste Mal Sand zwischen den Pfoten zu spüren und eine frische Brise Meeresluft einzuatmen und mit uns einen tollen Urlaub an der See zu verbringen, mit ihrer neuen Familie. Denn wir hatten uns erst vor einer Woche dazu entschieden Holly für immer zu behalten. Soweit sollte es leider nicht kommen. Wir können es immer noch nicht fassen, es ging alles so schnell, innerhalb von 2 Tagen ging es ihr immer schlechter und wir mussten sie nun leider viel zu früh wieder gehen lassen. Du wirst immer in unseren Herzen sein und zu unserer Familie gehören kleine Holly.

In Liebe

Kristina und Lana, Mama und Papa!


Happy, verstorben am 11.1.2017

 

Der Himmel hat einen neuen Stern.

Happy, gerade erst mit seinen 6 Geschwistern und seiner Mama auf unserem Gelände Hope angekommen, hat es leider nicht geschafft.

Wir sind alle sehr traurig.

Gute Reise kleiner Happy.


Gampei, verstorben am 7.12.2016

… ein Engel hat die Erde verlassen…

 

Wir alle sind sehr traurig darüber, denn erst im hohen Alter durfte er anfangen zu Leben. 

Ein Abschied für immer. In Gedanken sind wir bei Gampeis Frauchen, die ihn für immer in ihrem Herzen trägt.

Mein lieber, tapferer Gampi, als dein Bruder Sam im März plötzlich gegangen ist, hatte ich so gehofft, dass du uns länger bleiben würdest. Ich kann und will noch nicht glauben, dass du für immer weg bist.

Im Frühjahr 2015 kam erst dein Bruder Sam (Sampei) aus dem Tierheim im italienischen Olbia und einen Monat später du. Ihr wart dort 12 Jahre seit der Welpenzeit und eigentlich alte Hunde, die nichts kannten.

Als sei es gestern gewesen, erinnere ich mich, dass ich dich in Tegel vom Flughafen abgeholt habe. Obwohl du kein kleiner Hund warst, sahst du in der riesigen Box doch etwas mickrig aus.

Sam zeigte sich sofort als der aufgeschlossene und lernbegierige. Er schlich sich schneller in unser Herz. Auch nach drei Monaten warst du nicht ganz mit uns zufrieden. Und wenn wir nachmittags nach Hause kamen, belltest du uns an! Egal, was wir versuchten. Irgendwie warst du ängstlich/reserviert. Erst wenn Sam uns freudig begrüßt hatte, kamst du auch näher. Anfangs war es nicht leicht mit dir.

 

Bei schlechtem Wetter solltet ihr im Haus bleiben. Mit Sam ging das problemlos. Du kleiner Wilder zerlegtest die Einrichtung, hast ein Loch in den Teppich gebissen, auch in ein Fensterbrett, Papier zerlegt, Schuhe und alle Dinge, die so erreichbar waren, durchs Haus getragen. Es war immer eine Menge aufzuräumen. ;-) Türen waren auch kein Problem für dich. Du hast dich drangehängt und die Tür einfach geöffnet. Obwohl Sam mit dir im Haus war, zeigtest du immer wieder dieses Verhalten. Du warst mein kleiner Verrückter. Waren es Verlustängste? Hattest du tatsächlich eine engere Bindung, als man das bei deinem Verhalten denken konnte.

Beim Spazierengehen mit euch beiden war es eine Herausforderung. Während Sam schon nach kürzerer Zeit ein vernünftiges Tempo einschlug, liefst du zu voller Form auf. Es wurde immer ein Wettkampf im Ziehen. Sam konnte schon nach kurzer Zeit vom Fellbürsten nicht genug bekommen. Mit dir war es trotz Leckerlies ein Wettlauf.

Nachdem Sam nach knapp einem Jahr wegen einer schweren Erkrankung für immer gegangen war, tautest du irgendwie richtig auf und bist mir danach nicht mehr von der Seite gewichen. Schon wenige Tage nach Sams Tod konntest du alle Kommandos, die du vorher immer vergessen hast. Spaziergänge unternahmen wir nun auch ohne Leine.

Du warst kein Kuschelhund, aber nie weiter als einen Meter von mir entfernt. Stand ich in der Küche, warst du so dicht hinter mir, dass ich mich kaum richtig bewegen konnte. Saß ich in der Badewanne, erschien immer dein Kopf mit den abstehenden Ohren, um sicher zu gehen, dass ich wirklich da bin. Auch das Fellbürsten hast du plötzlich genossen.

Meine Tochter, die nach einem Jahr Ausland wiederkam und die du vorher schon kennengelernt hattest, konntest du bis zum Schluss nicht so ganz akzeptieren. Du hast mir ihr immer die Position in unserem Rudel ausdiskutieren wollen. Wenn ich sie morgens weckte, warst du mein verlängerter Arm und plustertest dich auf, wenn sie nicht gleich aufstand.

Du warst so ganz und gar auf mich fixiert. Du bist der erste Hund, der immer im Schlafzimmer schlafen durfte.

Im Sommer haben wir für dich ein eigenes Planschbecken angeschafft. Das hast du so geliebt und darin gestrampelt wie ein Wilder. Nach etwa einem Jahr konntest du plötzlich das Betteln und das so unaufdringlich wie ein Sitzstreik.

Mit dem Fressen war es von Anfang an problematisch mit dir und so waren auch die kleinen Zeichen nicht gleich zu erkennen. Als es dir schon schlechter ging, durftest du jeden Tag mit ins Büro. Es hat so gut geklappt.

Du warst so tapfer in den letzten Wochen, wenn wir immer wieder zur Schmerzbehandlung in die Klinik gefahren sind. Gampi, du kleiner toller Hund, du fehlst uns so.

Obwohl ihr beide – du und Sam – hier nicht zwei Jahre geschafft habt, hoffen/denken wir, dass es schön für euch war. Und auch wenn wir jetzt so traurig sind, wir würden euch immer wieder zu uns nehmen. Ihr beiden lieben Alten habt - jeder auf seine Art - unser Leben bereichert.


Ilenia, verstorben im November 2016

 

Nur eine Woche nachdem Ilenia ihr Happy End bekommen hat, ist sie nun über die Regenbogenbrücke gegangen. Ilenia wir wissen, dass der Himmel mit deinem Stern nun noch ein wenig mehr leuchtet.

Erinnern Sie sich noch, als wir Ihnen Ilenia das erste Mal vorstellten?

 

Geschunden, dem Tode näher als dem Leben, als Hund war sie nicht mehr zu erkennen. Wochen des Bangens, ob Ilenia noch einmal ins Leben zurück findet, standen uns bevor, regelmäßige Tierarztbesuche waren unerlässlich und tatsächlich, Ilenia siegte zu diesem Zeitpunkt.

Unser aller Glück schien perfekt als sich dann noch eine liebe Familie meldete, die Ilenia einen Pflegestellenplatz bot.

 

Hier in Deutschland wurde sie dann sofort einem Tierarzt vorgestellt doch seine Diagnose war zu unser aller Entsetzen niederschmetternd. Inkontinenz, eine chronische Ohrenentzündung die Ilenia große Schmerzen bereitet und leider leider eine aktive Leishmaniose, die nicht mehr behandelbar ist.

Ihre Nierenwerte sind mittlerweile sehr schlecht. Ilenias Tage sind nun gezählt und aus diesem Grund bat uns die Pflegefamilie, sie aus der Vermittlung zu nehmen. Das machen wir gerne, denn Ilenia ist in den besten Händen.

Liebe Birgit und Familie, ganz egal wie viel Zeit unserer wundervollen und immer geduldigen Ilenia noch bleibt, einmal in ihrem Leben durfte sie Liebe erfahren, Eure Liebe!

Wir entlassen Ilenia heute bewusst ins Happy End, denn die Tage die sie bei ihrer Pflegefamilie erleben durfte, waren für sie die wertvollsten in ihrem Leben.

Ilenia, wir alle werden dich nie vergessen.


Parigi, verstorben am 4.11.2016

Dakota



Cosmo, verstorben am 1.8.2016

 

Unser Cosmo lebt nicht mehr. Wir sind unheimlich traurig.  In einem unserer Kooperationstierheime lebte „unser“ Cosmo.  Er hatte (s)einen Platz auf der Piazza und war einer der vielen Hunde mit einem schweren Hundeschicksal.

Cosmo hatte meist die Pfoten offen, riesengroße Wunden, die ihm mit Sicherheit große Schmerzen bereiteten.

 

Trotz aller Bemühungen des Tierheimes gelang eine endgültige Abheilung nicht und dann kam die Wende für Cosmos Leben mit etwa 12 !!! Jahren.  Er bekam von einer sehr lieben Pflegestelle ein Pflegestellenangebot.

Welch eine Freude… Wir bangten um seine rechtzeitige Ausreise, um seinen Gesundheitszustand.

Aber Cosmo bewies Kämpferherz:

Er ließ sich voll auf sein neues Leben ein, wurde von der ersten Minute an von seinen Pflegeeltern liebevoll betreut und verwöhnt, absolvierte brav jeden Tierarztbesuch, fügte sich problemlos in das bestehende Rudel ein.

 

Er sprach sehr gut auf die Leishmaniosebehandlung an, die hier in Deutschland diagnostiziert wurde - die großflächigen Läsionen, die zu ihm gehörten an seinen Beinen, verheilten. Seine Augen sahen prima aus. Cosmo hatte zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren keine Schmerzen.

Und was machte der Süße? Na, herumtollen, spielen und laufen natürlich!

 

Cosmo wurde fit wie nie zuvor, genoss jede Minute. Es war, als sei ein Riesenklotz von ihm abgefallen. Und eigentlich war es auch so...er konnte auf seiner Pflegestelle den ganzen Ballast seines bisherigen schweren Lebens abwerfen. Er liebte ausgiebige Spaziergänge.

 

In den letzten Monaten bekam Cosmo Epilepsie. Trotz Medikamenten bekam er einen großen Cluster Anfall.

Dies machte eine Narkose notwendig, da die Anfall-Serie nicht in den Griff zu bekommen war.

Sein Herz versagte mit 14,5 Jahren, nach nur 2,5 Jahren auf seiner wunderbaren Pflegestelle.

Wir danken Conny und Tino für die wunderbare Zeit, die sie Cosmo ermöglicht haben.

Wir alle werden Cosmo niemals vergessen.

RIP Cosmo


Bertoldo - Sam

 

SAM ist viel zu früh gegangen!

Er hatte sein Leben noch vor sich, aber es sollte nicht sein. Knapp 2 Jahre nur durfte er seine Menschen und ein eigenes Zuhause geniessen.

 

Nur kurz war seine Zeit in der Lida in Olbia. Schnell hat sich sein Herrchen für ihn entschieden. Wir haben uns alle für den immer fröhlichen Bertoldo gefreut.

Er war ein Sonnenschein. Jetzt ist für ihn die Sonne erloschen. Aber er lebt als Stern über uns weiter. Wir alle werden ihn nie vergessen.

Sam war ein sehr freundlicher und vertrauensvoller Hund und er hat sich sehr schnell bei uns eingelebt. Jeder der Ihn gekannt hat, war von ihm sehr angetan. Er hat sich sehr gut in ein bestehendes Rudel eingegliedert und am 18. Dezember 2015 kam Isis, eine junge Hündin zu uns.

Sam hat sie sofort akzeptiert und er ist mit ihr richtig aufgeblüht. Wir alle werden dich Sam sehr vermissen, du bist so schnell von uns gegangen. Ruhe in Frieden Sam, danke für alles was du für mich gemacht hast.


Ralfi starb am 05.07.2016 im Kreise seiner Familie.

 

 

In einem Moment, wo einfach alles passte, ging er schnell und leise. Seit Wochen waren wir die glücklichsten Menschen, unsere 5 Hunde waren nicht nur eine gemischte Hundegruppe, sie waren ein großartiges Team, ergänzten sich perfekt, waren füreinander da, Harmonie pur. Ewig sollte es so weitergehen.

Aber das Leben und der Tod, der zum Leben dazugehört, hat dieses Gefühl mit einem Schlag verändert. Ralfi meinte, er hätte alle Aufgaben erfüllt und wir wären nun bereit auch ohne ihn weiterzumachen.

Ralfi lebte 8 Jahre oder länger in der Lida - dem großen Tierheim in Olbia. Wie er dorthin kam, was er vorher erlebte, hatte er schöne oder auch harte Zeiten? - wie müßig darüber nachzudenken. Wir wissen nur er war schon sehr alt, bestimmt 14+ Jahre als er ein Pflegestellenangebot in Bayern erhielt und so im Juni 2016 ausreisen durfte.

 

Die Umstände änderten sich und so suchte er nach ein paar Monaten einen neuen Lebensplatz. Als ich das hörte ,zögerte ich nicht und bot mich sofort an ihn am 01.11.2015 zu holen. War ich doch seine Flugpatin, hatte ihn am Flughafen gesehen und das Gefühl stimmte, dass er in unsere Hundegruppe gut hineinpassen würde.

Am Anfang recht zögerlich und verhalten taute er plötzlich von heute auf morgen auf und stand mittendrin im Leben. Von wegen ein alter Hund lernt nichts mehr. Ralfi lernte jeden Tag:

dem Menschen zu vertrauen, zu warten beim Füttern ,Fressen war seine große Leidenschaft, Leinenführigkeit, Autofahren, vieles mehr. Er half meiner schüchternen Hündin über ungute Situationen hinweg und vermittelte Sicherheit und Ruhe. Er verstand sich mit allen Hunden egal ob Rüde oder Hündin, aber sein bester Freund war der Gruppenchef - unser Bernhardiner-Mix-Rüde. So viel verband die beiden – insbesondere gemeinsam Mittagsschlaf halten; am liebsten am Sofa.

Wir lachten oft mit Ralfi wenn er wie ein kleiner Strolchi mit seinen treuen Augen einfach da stand und glücklich war dabei zu sein. Er war der tapferste Hund, den ich kenne. Tierarztbesuche nahm er mit einer stoischen Gelassenheit hin und bestand danach vehement auf Leckerli. Krallen schneiden, ausgiebig bürsten, Tabletten geben, alles kein Problem für den süßen Sarden.

 

Wenn Liebe allein Dich hätte retten können Ralfi, wärest Du nie gestorben…

Danke für dein Vertrauen… Wir werden uns wiedersehen.

 

Liebe Nina,

er hätte noch so viel mehr Zeit haben sollen….danke, dass er bei euch erfahren durfte Teil einer Familie zu sein. Er hatte bei euch den Himmel auf Erden nach langen und harten Jahren im Tierheim. Es hat ihn so viel Kraft gekostet dort zu überleben. Aber alles was er je entbehren musste, habt ihr ihm tausendfach geschenkt. Für uns ist die Zeit zu kurz gewesen….für ihn waren diese Monate sein Leben und er hat es mit jeder Faser seines Herzens gelebt. Mehr … geht nicht.

Arrivederci ,du großer Held !

Deine Vermittlerin


Teo, verstorben am 23.6.2016

 

Lieber Teo, leider war die Zeit doch viel zu kurz in der dir deine wunderbare, absolut aufopfernde Pflegestelle zur Seite stand. Es gab bedingt durch deine Krankheit einige „ auf“ und „ ab´s“.

 

Deine Pflegemama hat wie ein Fels in der Brandung zu dir gestanden und sich sehr, sehr viel Mühe gegeben dir das Leben so angenehm wie eben möglich zu machen.

 

Unzählige Arztbesuche hat sie auf sich genommen und wirklich alles gegeben für dich.

Leider bist du nur 3 Jahre alt geworden.

 

Liebe Dagmar,

Danke für die Zeit, die du Teo ermöglicht hast.

Es waren 1,5 schöne Jahre für ihn. Er durfte erfahren wie es ist geliebt zu werden und ist nicht einsam im Tierheim verstorben.


Santiago, verstorben am 19.5 2016

 

Gerade schien sich das Blatt für Simo und Santiago endlich zum Positiven zu verändern, da erhielten wir von der Pflegestellenmama die Information Santiago setzt ein Vorderbein nicht richtig auf. Er hat Schmerzen. Um solide abklären zu können was passiert war, wurde Santi geröntgt.

 

Hier zeigte sich uns ein erschütterndes Bild:

Das Ellenbogengelenk war gebrochen. Der Tierarzt sprach von einem Spontanbruch, da die Dichte der Knochen an Glasknochen erinnerte.

 

Leider waren mit dieser Diagnose sämtliche Überlegungen zu operieren im Keim erstickt.

Wir sind unendlich traurig und danken der Pflegestelle für ihr unglaublich, liebevolles Engagement.

 

Grazyna, Du hast absolut alles menschenmögliche getan für Santiago. Dafür möchten wir alle von saving-dogs uns von Herzen bei dir bedanken.


Maya kam am 24. April 2014 nach Deutschland und sie starb am 24. April 2016 in Jennys Armen.
Seelenhunde hat sie jemand genannt ......

sie sind unvergessen, weil sie unser Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in einem weiter leben.

Man spürt es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen.

 

Seelenhunde hat sie jemand genannt ...

jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,

die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.

Seelenhunde hat sie jemand genannt ...

jene Hunde, die wie ein Schatten waren und die Luft zum Atmen,

jene Hunde die uns ohne Worte verstehen.

 

Kein Tag vergeht ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen.

Und nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, so einen Seelenhund  zu verlieren.

 

Maya,die als alte schwarze Hündin 10 Jahre lang unscheinbar im Tierheim von Olbia lebte, war Jennys Seelenhund. Sie war mein erster Hund Vermittlungshund bei Saving-Dogs und schon deshalb wird sie immer in meiner Erinnerung sein. Den Tag ihrer Ankunft werde ich nie vergessen und auch nicht die kleinen Startschwierigkeiten im neuen zuhause…schon bald war sie die „Prinzessin Maya Nese“ und dieses Glück hätte ewig währen dürfen…es sollten nur 2 Jahre sein….

Sie wird so schmerzlich vermisst.

„Du bist nun frei Maya und unsere Tränen wünschen Dir Glück“


Marco, verstorben am 02.05.2016

 

Nachdem mein Partner und ich uns gerade erst entschieden hatten, den kleinen sardischen Sorgenhund dauerhaft zu übernehmen, mussten wir Marco heute gehen lassen.

Noch nie habe ich einen Hund begleitet, der so viel angeborenes (schwerste Hüftgelenksdysplasie) und erworbenes Leid (nicht versorgter Beinbruch, schwersten Misshandlungen, Leishmaniose, Hepatozoonose) in einem viel zu kurzen Leben ertragen musste.

Und trotzdem war er jeden Tag so voller Lebenswille und Freude, voller Sanftmut und Zärtlichkeit. Er stieg schon am Flughafen wild wedelnd aus seiner Box und er freute sich jeden Tag über jede Zuwendung, jeden liebevollen Blick und jede Streicheleinheit. Er erduldete die teils unangenehmen Untersuchungen, seine Hüftoperation, Schwimmtherapie und alle physiotherapeutischen Maßnahmen voller Vertrauen. Nach knapp 6 Monaten hatten wir ihn dann soweit, dass er 2 x täglich große Gassirunden unternehmen konnte, dass er sein behindertes Vorderbein im Schritt benutzte und dass er völlig schmerzfrei voller Freude am Leben teilhaben konnte.

 

Und dann schlug das Schicksal wieder mal mit voller Wucht zu. Letzte Woche Dienstag ereilte ihn aus heiterem Himmel ein Schub einer seiner Mittelmeererkrankungen. Er durchlitt starke Schmerzen, die auch durch Medikamente nicht abzustellen waren; er durchlebte eine fürchterliche Nacht. Mittwochfrüh stand seine Euthanasie an, doch er hörte plötzlich auf zu jaulen und betrat wedelnd und interessiert an allem die Tierarztpraxis. Alle Anwesenden waren sich einig „der will leben“. Also fuhren wir wieder heim. Die Schmerzen spitzten sich in den folgenden Tagen aber weiter zu, er schrie teils minutenlang aus voller Kehle, so dass er heute Vormittag in der Tierklinik noch einmal untersucht und geröntgt wurde. Aus diesem Schlaf ließen wir ihn nicht mehr erwachen, da sein schon einmal gebrochenes Vorderbein regelrecht zersplittert war; vermutlich durch Knochenkrebs.

 

Diesen Schmerz sollte er keinesfalls noch einmal verspüren.

 

Marco bereicherte unser Leben leider nur vom 07.11.2015 bis zum 02.05.2016 aber für immer wird er in unseren Herzen sein.

 

Es tut mir unendlich leid, dass wir nicht mehr Zeit mit diesem bemerkenswerten Lebenskünstler verbringen durften. Ich hoffe, er starb in der Gewissheit geliebt zu werden und eine eigene Familie zu haben.

 

RIP kleiner sardischer Riesendackel, mein perfekter Seminarassistent, Hayos Ohrenputzer, Super-Marcoman.

 

So schmerzhaft die letzten Tage waren und so weh es gerade tut, dich verloren zu haben, so sehr lieben wir dich (und so sehr wünsche ich dem Monster von Vorbesitzer, der das gebrochene Vorderbein nicht versorgen ließ, die Pest an den Hals!!!).

 

Susanne

Wir von saving-dogs danken Susanne für die unendliche Mühe und Liebe, die sie Marco zuteilwerden ließ.

Marco hat, wenn auch viel zu kurz!, erfahren dürfen dass es auch nette Menschen gibt und wie es sich anfühlt bedingungslos geliebt zu werden.

Wir werden Marco nie vergessen - sein Schicksal steht für viele Hunde und ist der Motor der uns antreibt NICHT wegzuschauen.


Pita / Smilla, verstorben am 13.4.2016

 

Still, seid leise,

es ist ein Engel auf der Reise,

er wollte nur kurz bei euch sein,

warum er ging, weiß Gott nur allein,

vergesst ihn nicht, er war so klein.

Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,

in meinem Herz ein großes Stück,

er wird jetzt immer bei euch sein,

vergesst ihn nicht, er war so klein.

 

Geht nun ein Wind an milden Tag,

so denkt, es war sein Flügelschlag.

Und wenn ihr fragt, wo mag er sein?

Ein Engel, der ist nie allein.

Er kann nun alle Farben sehen,

auf vier Pfoten durch die Wolken gehen,

und wenn ihr ihn auch so vermisst,

und weint, weil er nicht mehr bei uns ist,

dann denkt, im Himmel wo's ihn jetzt gibt,

erzählt er stolz, "Ich werde geliebt"



Sampei verstorben im März 2016

Auch wenn du gehen musstest, so bleibst du immer in unseren Herzen.

Je schöner die Erinnerung, umso größer die Trauer.

Sampeis Zeit bei seiner Familie war leider viel zu kurz.

Brief an Sam:

Mein lieber "kleiner" Sam, viele Jahre warst du mit deinen Brüdern Gampei und Ippei in einem Tierheim in Olbia (Sardinien). Vor knapp einem Jahr haben wir dich bekommen. Hinter dir lag der wohl bisher aufregendste Tag in deinem Leben. Diese ganzen neuen Eindrücke hast du so gut weggesteckt: Du bist geflogen, Auto gefahren, hast Gras unter deinen Pfoten kennengelernt, auch die ganzen interessanten und leckeren Dinge, die es außerhalb eines Tierheims gibt und du konntest plötzlich ganz frei umherschnuppern.

Du wirst immer unser kleiner Streber bleiben. Du wusstest sofort, dass "Geschäfte" jeder Art nicht ins Haus gehören. Nach wenigen Tagen war dir klar, wie "Sitz" geht (und dass es dafür meistens etwas Leckeres gibt). Du wolltest immer unbedingt alles richtig machen. Wir waren so stolz auf dich.

 

Als nach vier Wochen auch noch dein Bruder Gampei aus Olbia kam, haben wir einen lachenden Hund gesehen. Nun ist es sicher nicht so, wie bei den Menschen, aber ihr hattet euch beide sofort wiedererkannt. Sobald die Tür morgens aufging, ranntet ihr voller Lebensfreude und ungemein fit durch den Garten.

Auch dein Bruder Ippei hat uns besucht und ihr seid alle drei gemeinsam durch den Garten gelaufen.

So ganz gepasst hat es dir nicht. Denn du warst hier nun der Chef, aber dein Bruder Ippei war es vorher viele Jahre in eurem kleinen Zwinger. Ippei sah auch nicht so aus, als ob er auf seinen Rang verzichten wollte. Also hast du dich für den Rest des Besuches in dein Körbchen ins Haus zurückgezogen. Du warst immer sehr ausgeglichen und als uns einmal ein großer Berner Sennenhund wirklich bedrohlich anging, hast du ganz gelassen reagiert, ihn freundlich begrüßt und er zog daraufhin einfach ab.

Du bleibst unser kleiner Brummer. Immer hast du dich mit uns "unterhalten" = gebrummt. Und wenn wir etwas darauf erwidert haben, hast du zurückgebrummt. Das konnte sich gut über viele Minuten ausdehnen. Besonders wenn du gekrault wurdest, kam ein dauerndes, fröhliches Genießer Brummen.

Zum Kraulen hast du dich immer ganz vorsichtig herangeschoben. So als wärest du nicht sicher, ob das auch richtig ist. Und wenn du dann sicher warst, hast du behutsam deine Brust in die beste Kraulposition gelegt.

 

Deine besonderen Freunde, die Pferde, will ich auch erwähnen. Du bist zum Zaun geflitzt und hast dich gaaanz langsam und unschuldig neben sie gesetzt. Plötzlich bist du "explodiert" und hast sie wie wild angebellt. Du hattest so viel Spaß (den wir dir aber leider immer wieder verbieten mussten). Aber die Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt.

 

Selbst über den großen Garten hinweg hast du uns an der Tür gesehen und sofort ging dein Kopf fröhlich hoch und das rechte Ohr stand wie ein kleines Radar ab. Dann bist du losgerannt, um uns zu begrüßen.

 

Kurz vor Ostern fiel mir etwas an deinem Gang auf. Da du aber die Spazierrunden wie immer mitmarschiert bist, habe ich mir zunächst nicht solche Gedanken gemacht. Leider wurde es schlimmer. Trotz Schmerzmitteln hattest du wohl starke Schmerzen. Dann konntest du gar nicht mehr laufen, kaum noch sitzen, wolltest eigentlich nur noch liegen und musstest getragen werden. Du warst total verstört und mochtest selbst mich nicht mehr. In der Klinik haben sie die Diagnose einer Querschnittslähmung bestätigt. Du wolltest so gern aus der Klinik heraus. Und obwohl es dir so schlecht ging, hast du mich mehrfach angeschaut und dann zur Tür. Als hättest du geahnt, dass die Prognose für dich nicht gut war.

So habe ich dich gehen lassen nach diesem schönen, aber doch so kurzen gemeinsamen Jahr. Dass du das nach diesen vielen Jahren im Käfig auch noch ertragen musstest, ist so schwer zu akzeptieren.

Wir hoffen so sehr, dass du da, wo du jetzt bist, wieder laufen kannst und vor allem keine Schmerzen hast. Bestimmt gibt es auch jemanden, der dich krault, kleiner Brummer.



Cora, verstorben am 23.2.2016

 

Wir trauern so sehr um Cora.

Da unsere Cora trächtig war, sollten ihre Welpen hier in D geborgen und gut versorgt aufwachsen. Der behandelnde Tierarzt auf Sardinien befürwortete nach kurzer Untersuchung zur Reisetauglichkeit unseren Entschluss.

So kam Cora auf eine Pflegstelle nach Deutschland.

Leider zeichneten sich, vier Wochen später, kurz vor der Geburt Komplikationen ab und die Mama starb während der Geburt in der Klinik. Wir waren erschüttert. Ihre drei Welpen konnten liebevoll mit der Flasche aufgezogen werden.

Leider hatte die süße Cora kaum die Möglichkeit die schönen Seiten des Lebens kennen zu lernen. Es blieb nur wenig Zeit sie , nach dem harten Leben auf der Straße, zu verwöhnen.

Cora Maus RIP

Fiorello, verstorben im Februar 2016  bleibt immer im Herzen

 

Wir trafen einander und es geschah.

Keiner verstand,

dennoch waren wir uns sofort nah.

Zusammen waren wir immer eins,

ich deins und du meins.

Mein treuerster Freund musste nun geh'n, einmal werden wir uns wiedersehn. Für dich sollen leuchten tausende Kerzen, du lebst immer weiter in meinem Herzen.

Danke mein Freund FIORELLO.



Orsetta / Mona, verstorben am 22.2.2016

niemals geht man so ganz...

"Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.

Trauere, wenn du willst, aber nicht lang, dem Flug meiner Seele hinterher.

Ich hab jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh, Tränen braucht es nicht dazu.

Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.

Mach deinen Kopf für andere frei, ich lebe in deinem Herzen fort.

Vergiss meinen Lebenskampf, vergiss die letzten Sorgen.

Vergrab dich nicht im Jammertal, sondern freu dich ... ich hab gelebt... mit dir."

Fast 2 Jahre lang durfte Mona in der Eifel mit ihrem Frauchen leben und endlich durfte sie all die Liebe erfahren, die ihr vorher 10 Jahre lang verwehrt wurde. Eingesperrt und weggesperrt mit ihrer Mutter Luna lebte sie vergessen im Tierheim von Olbia/Sardinien. Wie in einer Rüstung steckte sie in ihrem verfilzten Fell und konnte sich kaum bewegen. Die heißen Sommertage auf Sardinien müssen eine unendliche Qual für sie gewesen sein…endlich durfte sie im Mai 2014 in die Freiheit reisen –zu ihrem Frauchen! Sie wurde so sehnsüchtig erwartet. Mona-Maus holte sich ihr Leben zurück. Sie verlor 12 kg Gewicht und marschierte mit Frauchen stundenlang auf Wanderwegen. Sie hat sich immer tadellos benommen….manchmal hatte sie einen Dickschädel….vielleicht lag es an den Husky –oder Chow-Chow Genen? Egal!- sie wurde so geliebt wie sie war.

Mona hatte einige gesundheitliche Baustellen - es betraf vor allen Dingen die Knochen - an Krebs mochten wir nicht denken. So kam die Diagnose Darmkrebs im Verlauf des letzten Winters doch so unerwartet.

Dem Leben mehr Jahre? - oder den Jahren mehr Leben? Ich glaube für unsere Hunde und auch für Mona zählt nicht die Anzahl an Jahren… sondern mit welcher Intensität und Qualität ist jeder Augenblick gelebt. Wir sind glücklich, dass sie erleben durfte geliebt zu werden. Sie hat Spuren hinterlassen, denn sie hat unsere Herzen berührt und somit bleibt sie unvergessen.

Für immer im Herzen ihres Frauchens und im Herz ihrer Vermittlerin.

Auf der anderen Seite des Regenbogens wird Mona ihre Mutter Luna wiedertreffen .Sie wurde 2013 im Alter von 12 Jahren vermittelt und hatte noch 17 Monate lang ein behütetes Leben.

Arrivederci le sue belle Donne! Arrivederci Mona e Luna!


Dexter

Leider ist unser lieber Dexter aus ungeklärter Ursache plötzlich in der Nacht zum 21.01.2016 verstorben. Wir sind fassungslos und trauern um diesen unglaublich netten, liebenswerten Kerl.

Nun konnte er nie das Gefühl erleben eine eigene Familie zu haben, die einen bedingungslos liebt.

Aber jetzt hat all das Schlechte, was er in seinem kurzen Leben erfahren musste ein Ende. Er wird immer in unseren Herzen sein.


Mario, verstorben im Sommer 2015
Misshandelt - Ausgesetzt - Vergessen?

Nein, wir werden Mario nicht vergessen!!!!

Leider müssen wir Mario aus der Vermittlung nehmen, da er zwischenzeitlich durch einen tragischen Zwischenfall in unserem Partnertierheim in Olbia ums Leben kam.

Natürlich stellen wir uns jetzt die Frage: Haben wir alles in unserer Macht stehende für Mario getan? Wäre sein Tod vermeidbar gewesen? Beides können wir, ohne wenn und aber, mit ja beantworten.

Aber was nützt das schon, Mario ist tot, noch bevor wir für ihn eine Pflege- oder Endstelle gefunden haben. Ein Hund, der in seinem kurzen 2-jährigen Leben leider nur Negatives von Menschen erfahren hat. Er wurde misshandelt. ausgesetzt, eingefangen und ins Tierheim gebracht. Und trotzdem haben wir ihn als total lieben und freundlichen Rüden kennen gelernt, der von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen konnte.

Vom ersten Moment an stand für uns fest, dass wir Mario helfen müssen. Also machten wir Fotos und setzten ihn schnell auf die Homepage und in die verschiedenen Hundeforen ein in der Hoffnung, eine Pflege- oder Endstelle zu finden. Trotz intensiver Suche musste der liebe Mario auf Sardinien bleiben, weil unsere internen Pflegestellenplätze alle belegt waren und wir auch keine Anfrage für ihn erhielten.

Wir sind mehr als erschüttert über diese Nachricht, dass ein lieber Rüde wie Mario so ein bescheidenes Leben von Beginn bis zu seinem Lebensende fristen musste.

Auch wenn es im Tierschutz immer wieder solche schrecklichen und kaum zu ertragenden Tragödien, wie die von Mario gibt, sind es gerade auch solche Schicksale, die uns immer wieder zeigen, wie immens wichtig unsere Arbeit im Tierschutz ist.

Und nicht nur das: Genauso immens wichtig sind auch die Menschen, die uns mit Pflegestellenangeboten unterstützen, oder gar unsere Schützlinge adoptieren, oder sonst wie helfen mit z.B. Flugpatenschaften, Patenschaften oder Spenden etc. Hierfür gilt jedem Einzelnen unseren größten Dank.


Isabell / Maya, verstorben am 28.9.2015

 

Liebe Maya,

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.

Unsere Herzen halten dich gefangen,  so, als wärst du nie gegangen.

Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.

Und wir fragen noch immer:

Warum?

 

Es sind die dunkelsten Stunden, wenn wir unseren geliebten vierbeinigen Freund gehen lassen müssen….wenn es keine Chance mehr gibt, wenn wir ihm Leid und Schmerzen ersparen müssen und wenn es viel zu früh ist…

Maya - gerade erst gerettet und im neuen Leben angekommen… 25 Wochen durften es nur sein. Mehr Zeit wurde unserem Sonnenscheinchen nicht geschenkt. Warum ?

 

Wir stehen alle immer noch unter Schock. Maya hatte ein denkbar schlechtes Leben auf Sardinien. Verwahrlost, ausgehungert und sich selbst überlassen vegetierte sie mit 28 anderen Hunden auf einem Privatgrundstück. Sie war so fröhlich und unbekümmert als sie im März 2015 am Kölner Flughafen ankam. Endlich sollte sie all die Liebe und Zuwendung bekommen. Alle verliebten sich sofort in die süße Maus. Keiner erahnte das Ausmaß der Erkrankungen, welche sie im Reisegepäck hatte….

 

Es wurde fatalerweise eine falsche Therapieentscheidung getroffen…

Die Tierärztin und Mayas Familie und Maya selber haben so gekämpft, es war ein Wettlauf gegen die Zei - er wurde verloren. Mayas innere Organe versagten. Ihre Familie musste die schlimmste aller Entscheidungen treffen und am Morgen des 28.9.hat sie den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Ein Moment in dem die Welt still steht und der Schmerz unendlich ist.

 

Maya – nur 25 Wochen, aber in dieser Zeit hast du dich unvergesslich eingebrannt in unsere Herzen und du hast Deiner Familie so viel Freude und Liebe geschenkt. Ich, als deine Vermittlerin, habe dich ganz fest in meinem Herzen.

Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück.

Die letzten Worte kommen von Mayas Familie:

Wir können diese Zeilen nur unter Tränen schreiben, so tief ist der Schmerz….

Unser Sonnenschein wurde uns genommen:

Du kleine süsse bezaubernde Maus hast dich am 22. März 2015 in unser Herz geschlichen.

Wir hatten von den Bildern gedacht, dass du viel größer bist und dann lagst du auf der Rückbank im Auto, so klein auf dem Weg in dein neues Zuhause. Blacky, unser Großer, war sehr begeistert von dir und wir waren überglücklich, dass ihr euch so gut verstanden habt. Die erste Nacht schlief ich mit dir zusammen auf dem Sofa, weil alles so neu war. Und da war gleich dieses Gefühl da, als würdest du schon immer zur Familie gehören. Nun lerntest du von Tag zu Tag, mit Blacky an deiner Seite, das richtige Leben kennen …….Das gab dir sehr viel Sicherheit .

 

Du liebtest so sehr den See und den Hundestrand. Du fandest es immer so toll, mit den anderen Hunden um die Wette, den Ball aus dem Wasser zu holen. Du konntest nie genug davon bekommen. Du blühtest dabei richtig auf und fühltest dich so wohl. Alle dachten immer, dass du ein Welpe bist und Blacky dein Vater. Alle liebten dich in unserem Park, ob Mensch oder Hund, alle fanden dich toll.

 

Du hast dich immer neben Blacky gelegt, dich an ihn und uns so nah heran gekuschelt, wie es nur ging. Du hast ständig unsere Liebe gesucht, als hättest du gewusst, dass deine Zeit bald gekommen ist. Du hast immer unsere Nähe gesucht. Ob im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Badezimmer… Du warst immer bei uns. Und als wir mittags von der Arbeit nach Hause kamen, hast du mit Blacky vor der Haustür gewartet und dich riesig gefreut, als wir wieder da waren.

Du hast immer neben Blacky in deinem Körbchen vor unserem Bett geschlafen und das ein oder andere Mal auch mit Blacky zusammen im Körbchen gekuschelt.

Morgens als wir auf dem Rückweg von unserem Spaziergang nach Hause gelaufen sind, bist du immer ganz schnell geworden, weil du das Frühstück nie abwarten konntest. Du hast es geliebt.

Danke für die schöne Zeit mit dir!

Danke für den schönen Urlaub auf Sylt mit dir!

Danke für die tollen Momente mit dir!

Danke, dass wir dich kennenlernen durften!

Danke für alles!

 

Du hast uns gezeigt, wie wichtig Tierschutz ist und vor allem, wie wichtig es doch auch ist, dass alte Hunde noch ein Zuhause bekommen.

Wir lieben dich so von Herzen und wenn wir könnten, dann würden wir dich wieder zurückholen.

Wir würden alles dafür tun. Wir werden dich immer lieben und vermissen dich sehr. Es tut uns unendlich leid, dass wir dich nicht retten konnten!

 

Jeden Abend brennt ein Lichtlein über deinem Grab für dich!

Deine Anna, Tim, Anne und dein Blacky. Wir werden dich nie vergessen!!!


Orlanda

Orlanda starb im Alter von nur 8 Wochen durch einen tragischen Unfall, wir sind völlig fassungslos und können es einfach nicht glauben!

Leon

Bei unserem letzten Besuch in der Lida teilte uns die Tierärztin mit, dass Leon im Spätsommer einem Hitzschschlag erlegen ist!

Wir sind unsagbar traurig!



Black, verstorben am 4.11.2015

 

5 Monate und 11 Tage können ALLES bedeuten. 5 Monate und 11 Tage hatte unser Black ein behütetes, würdiges Leben. 5 Monate und 11 Tage war er glücklich – diese Zeit war sein eigentliches Leben. Black inhalierte jede Sekunde davon. Es hätte mehr sein sollen; eher beginnen müssen. Aber Black war einst einer der Unsichtbaren, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wer mag, kann seine traurige Geschichte hier nachlesen.

 

Blacks Körper war zuletzt müde, alle Lebensenergie verbraucht. Er legte sich abends in sein Körbchen und statt aufzuwachen, hat er losgelassen. Still und leise ist er gegangen. Bei aller Trauer müssen wir dennoch dankbar sein. Denn er hatte jede Menge Zuneigung im Gepäck, lag warm und weich, nicht einsam auf dem staubigen Beton des Tierheimgeheges. Black wurde geliebt, wird vermisst, hinterlässt etwas. Und zwar die Gewissheit, dass es sich immer(!) lohnt, einem vom Leben gebeutelten Hund eine Chance zu geben. Auch 5 Monate und 11 Tage. Black hat seine Vergangenheit hinter sich lassen dürfen und geht anders aus der Welt, als er sie betrat.

Wir danken seiner Pflegefamilie von Herzen dafür und werden Black niemals vergessen.

 

Seine Pflegemutter Heike schreibt rührend über den großen Schatz: Als Black zu mir kam, hatte ich große Bedenken, ob ein so alter Hund sich überhaupt noch einleben wird. Aber da kannte ich Black noch nicht! Am Flughafen holten wir ihn ab und er sprang sofort ins Auto - ich war erstaunt! Dieser Hund erstaunte mich immer wieder: Er war taub. Wenn man es nicht wusste, merkte man es nicht. Er war immer gut gelaunt und strahlte eine Wahnsinnsruhe aus. Meine Hündin Faith liebte ihn - auch wenn er ihr anfangs das Futter klaute! Nachmittags lief er im Rudel mit 7 Hündinnen - das gefiel ihm! Er beschützte uns vor allem und jedem; aber auch das in seiner ruhigen, liebenswerten Art. Er war immer wieder erstaunt, was es doch für leckere Sachen zu essen gab! Im Handumdrehen hatte er hier auf dem Hof eine große Fangemeinde. Besonders die Kinder mochten ihn - er sie aber auch! Er hatte eine Physiotherapeutin, Andrea Kubillus aus Krefeld, die ihn kostenlos behandelte - auch die zwei mochten sich sehr gern! Es war, als ob er schon immer hier gelebt hätte. Er war so ein Schatz - ein bisschen eigenwillig bis stur - aber liebenswert und nie böse. Wir vermissen ihn so sehr! Ich hätte ihn gerne noch ein langes Stück begleitet - danke, dass ich diesen tollen Hund kennen lernen durfte!


Elfa -  Zartes Zauberwesen - verstorben am 26.9.2015

 

Ich war schon in dich verliebt, bevor ich dich zum ersten Mal gesehen habe. Bärbel hatte mir von dir erzählt, auf unserem langen Weg mit dem Auto von Hamburg nach Andalusien. Sie hatte dich schon vorher einmal gesehen und dir deinen Namen gegeben; treffender hätte er auch wirklich nicht sein können! Niemand weiß, wo und wie dein Leben begonnen hat. Als wir dich kennenlernten, hattest du sicher schon so einiges hinter dir, und bestimmt war noch nicht viel Schönes dabei. Ein örtlicher Tierschutzverein holte dich, gemeinsam mit 29 anderen Hunden, aus einem Animal-Hording-Haushalt heraus. Ihr mußtet alle in die umliegenden Tierheime verteilt werden. Du und dein Freund Mokka wurdet von Mascotas de Priego ins Refugio geholt. Dort wurdet ihr gut versorgt und konntet euch erstmal erholen, ihr bekamt gutes Futter und Zuneigung. Aber ein Tierheim ist und bleibt nun mal ein Tierheim, ihr solltet es besser haben und in liebevolle Familien vermittelt werden, in denen ihr gewollt und geliebt werdet. Ich kannte erst nur deinen Namen....“Elfa“....er hatte mich schon verzaubert! Und ich wußte, du bist eine weiße, bildschöne Podenca-Hündin, meine Lieblingsrasse unter den spanischen Hunden! Von deinem schönen Namen inspiriert, stellte ich mir ein zartes, weißes Hundewesen vor, dass die Menschen mit seiner Ausstrahlung verzaubert. Wie so oft, hat die Wirklichkeit die Vorstellung noch übertroffen. Was für ein toller Hund warst du! So verspielt, so neugierig auf das Leben und alles, was um dich herum geschah. Ein bißchen schüchtern noch am Anfang, aber die Neugier hat immer über die Scheu gesiegt! Als ich einmal im Patio saß und einen deiner Hundekollegen auf dem Schoß hatte, kamst du sofort angerannt und hast das erst einmal genau betrachtet. Aber als ich deinen Freund auf den Boden setzte, hielt es dich auch nicht mehr: Vorsichtig bist du auf meine Beine geklettert und hast es dir gemütlich gemacht. Ich hielt dich im Arm und wußte genau, du bist ein ganz besonderer Hund, innerlich genau so eine Schönheit wie äußerlich. Wir nahmen uns ganz fest vor, für dich ein ganz tolles Zuhause zu finden, in dem du geliebt wirst und all die Zuneigung bekommst, nachder du dich so sehr gesehnt hast. Ein Zuhause bei Menschen mit einem großen Herzen für Hunde und Sinn für das Besondere. Leider war es dir nicht mehr vergönnt, kleine Elfa, in dieses Zuhause zu ziehen. Du bist an den Folgen einer Operation gestorben. Am 26. September bist du in der Nacht ganz leise über die Regenbogenbrücke geschwebt. Wir werden dich nie vergessen, dein Bild und die Erinnerung an dich bleibt für immer in unseren Herzen.


Golia, verstorben am 7.8.2015

 

Golia – wir hatten so sehr gehofft…

„Ganz weit draußen am Ende des Regenbogens

werde ich auf Euch warten…“

Obwohl wir wussten, dass seine Lebenszeit bald zu Ende gehen würde, haben wir auf ein Wunder gehofft. Das Wunder ist ausgeblieben.

Wir trauern um einen bescheidenen, genügsamen und „unsichtbaren“ Hund, der nahezu sein gesamtes Leben in einem Tierheimgehege verbringen musste.

 

Unsichtbar für die Welt kämpfen Hunde wie Golia auch in einem Tierheim um ihr Überleben, denn auch der Tierheimalltag ist hart und kann brutal sein. Golia war ein solcher Kämpfer. Den Kampf gegen den Leberkrebs konnte er nicht gewinnen. Besonders tragisch: Nachdem er endlich sichtbar war auf unserer Vermittlungsseite, hatte er eine Adoptionsanfrage im Frühjahr. Sein Körbchen war frisch eingerichtet. Alle waren bereit ihm zu helfen. Er sollte endlich seine eigene Familie haben.

 

Aber Golias Kraft ging zu Ende; eine Reise hätte er nicht überlebt. Schweren Herzens und in der Hoffnung die richtige Entscheidung zu treffen, wurde beschlossen ihn nicht mehr reisen zu lassen.

Seine Familie war jetzt das Team der Helfer im Tierheim von Olbia.Er lebte auf der Piazza, hatte gute und schlechte Tage, wurde so gut wie möglich umsorgt.

Am 7. August hat er im Sonnenaufgang die Reise über den Regenbogen angetreten. Wir hoffen – lieber alter Golia, du bist gut auf der anderen Seite angekommen…

Arrivederci Golia !


Rex, verstorben am 12.7.2015

 

Nach 10 Tagen unermüdlichen Kampfes ist Rex heute nacht über die Regenbogenbrücke gegangen. Die Mitarbeiter von Mascotas de Priego waren permanent an seiner Seite und haben für und mit ihm gekämpft. Alle sind sehr traurig, dass sie diesen wunderbaren Hund verloren haben.

Gala, verstorben am 23.7.2015



Elide, verstorben am 10.7.2015

 

Angesichts Elides Geschichte halten wir einen Moment inne, mit schwerem Herzen. Hilflos und traurig, dass wir nicht mehr für die bezaubernde Hündin tun konnten. Wie kann es sein, fragen wir uns, dass ein unschuldiges Wesen nach langen Qualen nur kurz am Glück schnuppern und es dann doch nicht genießen durfte? Ganze 6 Wochen konnte sie glücklich sein, wurde geliebt und behütet, war willkommen. Dann ist sie gestorben…

 

Um daran zu erinnern, wie wichtig Herzensgröße ist und um Elides zu gedenken, möchten wir ihre tragische Geschichte hier noch einmal erzählen.

 

Die zarte Jagdhündin wurde als Gebärmaschine missbraucht, dann entsorgt. Sie musste von unseren Kollegen auf Sardinien von ihrem Fundort - unter einer Brücke - weggetragen werden, so schwach war sie. Man päppelte sie liebevoll auf, was lange Zeit dauerte. Als wir Elides Daten anforderten, um sie in die Vermittlung zu nehmen, wurde sie uns als Dreijährige gemeldet. Es gab keinen Anlass, an ihrem Alter zu zweifeln.

Nach langer Zeit kam endlich eine tolle Anfrage für die Maus. Die Menschen, die Elide ein Zuhause geben wollten, hatten zuvor ihren älteren Hund verloren. Er war sehr krank. Die Familie tat jedoch bis zum Schluss alles Menschenmögliche und litt furchtbar während Krankheit und Tod ihres Hundes. Deshalb hatte sie sich bewusst für die junge Elide entschieden, wollte Sport mit ihr machen, ein aktives Hundeleben führen. Als wir die Maus am Flughafen zum ersten Mal live sahen, wurde klar, dass sie deutlich älter ist. Ihr Heimtierpass datierte sie auf 8 Jahre, worüber man uns nicht informiert hatte. Ihre Adoptanten waren verständlicherweise zunächst geschockt, weil sie sich auf ein Leben mit einem Junghund gefreut hatten. Wir kamen überein, dass Elide bei ihnen als Pflegehund bleibt, bis wir eine Lösung gefunden haben. Aber Elide, die kleine Zaubermaus, hat sich praktisch über Nacht in das Herz ihrer Pflegeeltern geschlichen – sie wollten ihre Elli nie wieder hergeben!

 

Dieser Moment des Glücks war sehr kurz. Elli bekam plötzlich starke Schmerzen, konnte nicht mehr richtig laufen, wurde harninkontinent. Selbst starke Schmerzmittel konnten dies nur unzureichend lindern. Verschiedene Untersuchungen und die Röntgenbilder brachten keine Klarheit. Elide bekam eine Hinterhandlähmung, hatte weiterhin Schmerzen. Erst die MRT (Magnetresonanztomographie) unter Vollnarkose brachte die furchtbare Wahrheit ans Licht: Ein inoperabler Tumor, der sich in einem Wirbelkörper gebildet hatte und auf das Rückenmark drückte, war der Grund für Elides Zustand. Absolut chancenlos. Das einzige, was man für die tapfere Elli tun konnte, war, sie während der Narkose auf ihre letzte, große Reise zu schicken. Jede Minute, die sie wach war, hätte weiteres Leid bedeutet.

 

Ihre Familie durchlebt den Kummer, ein geliebtes Wesen zu verlieren, nun zum zweiten Mal in Folge. Sie sagen „Elli hat uns so viel gegeben….“ Das ist aber auch anders herum so: Elli hat in diesen 6 Wochen das kostbarste aller Geschenke bekommen: Liebe und Geborgenheit. Wir danken ihren Menschen innig dafür.

 

Es ist nicht gerecht, es scheint uns grausam. Aber wie grausam wäre es gewesen, wenn Elide sich in einem Tierheim mit über 650 Hunden noch ungewisse Zeit mit ihrer tödlichen Erkrankung hätte quälen müssen? Bei aller Trauer sind wir froh, dass sie hier einen würdigen Abschied haben durfte. Sie war nicht mehr allein. So vielen anderen Hunden bleibt dies versagt…

 

Die Pflegestelle von Elida schreibt:

Unsere erste Begegnung am Flughafen war anders als geplant, aber unsere Elide schaffte es wirklich über Nacht unser Herz zu erobern. Mit ihrer Sanftmütigkeit und ihren lieben Augen hatte sie uns schnell um den Finger gewickelt. Sie forderte  ständig ihre Streicheleinheiten ein, weshalb sie schnell den Kosenamen "Schmusekugel" bekam. Das hatte uns bis dahin sehr  gefehlt, da unsere bisherige Hündin die letzten 2 Jahre keine großen Schmuseeinheiten mehr wünschte.

Es war herrlich sie beim Aufstehen und nach der Arbeit begrüßen zu können. Sie freute sich immer sichtlich, das man wieder bei ihr war und forderte ihre Streicheleinheit erneut ein. :-)

Sie war zu keiner Zeit alleine, da die Eltern sich tagsüber liebevoll um sie kümmerten. Gassi gehen, streicheln, kuscheln,...

Auch die beiden hatte sie schnell in ihr Herz geschlossen. Sie vermissen sie ebenso wie wir.

Wir sind sehr dankbar das wir die Zeit mit Ellie so intensiv verbringen durften, wenn diese auch viel zu kurz war.

 

Wir bereuen nichts, würden alles wieder ganz genauso machen und sind dankbar. Vielen Dank, liebe Ellie für die Liebe und das Vertrauen, das du uns so schnell entgegen brachtest. Grüß uns unsere Sina und habt gemeinsam eine schöne Zeit.

Wir werden dich nie vergessen !!!


Jedi, verstorben am 17.4.2015

 

Am 17. April um die Mittagszeit durchforstete Jedis ehemalige Pflegemutter, die viele Texte für saving-dogs schreibt, die Rubrik „Körbchen gefunden“. Sie suchte eigentlich einen ganz anderen Hund, blieb aber irgendwie bei Jedi hängen und las noch einmal schmunzelnd sein Happy End, erinnerte sich, wie alles angefangen hatte:

 

2 Jahre zuvor wurde Jedi mit 11 Jahren in erbärmlichem Zustand vor ihrer Haustür ausgesetzt. Sie nahm den kleinen Kerl auf. saving-dogs stellte ihn in die Vermittlung und übernahm ab sofort alle Kosten. Davon gab es reichlich, denn es stellte sich heraus, dass Jedi an chronischer Niereninsuffizienz litt und so schlechte Zähne hatte, dass er kaum noch fressen konnte. 10 Zähne wurden gezogen. Jedi wurde nun mit Nierenspezialkost gebarft, blühte körperlich auf. Der kleine Mann erwies sich in jeder Hinsicht als Herausforderung. Er kannte weder Grenzen noch Sozialverhalten, was seine Pflegefamilie – mit 2 großen Rüden und 7 Katzen – anfangs zur Verzweifelung trieb. Jedi war dominant, bestieg unaufhörlich Hunde und Katzen, ließ sich nicht anfassen, beanspruchte alles für sich. Man konnte ihm weder die Füße abtrocknen noch eine Zecke entfernen, weil er um sich schnappte. Leinenführig war er auch nicht. Nach seiner Kastration wurde er friedfertiger, aber er blieb zunächst ein kleiner Drache, mit dem man täglich arbeiten musste. Dank der intensiven Unterstützung der beiden Hundetrainer von saving-dogs gelang es seiner Pflegemutter, Jedi neu aufzustellen. Aus der winzigen Furie wurde nach und nach ein Westi-Senior, der mit charmantem, terriertypischem Sturkopf seinen Platz innerhalb der Gruppe fand. Jedi entpuppte sich als klug, lernwillig und witzig, genoss nun sein Leben. Er liebte es, seinem roten Ball nachzujagen, Spaziergänge zu machen und passte ständig auf „seine“ Hunde und Katzen auf. Jedi litt häufig unter Koliken, wurde harninkontinent. Dagegen halfen Kümmelpulver unters Fleisch und sehr schicke Rüdenwindeln, die er voller Stolz im Haus trug. Die Zeit verging und es gab wenig Hoffnung, dass Jedi einmal ein Zuhause finden würde…

 

Nach einem ganzen Jahr änderte sich dies schlagartig. Janine und Peter A. wollten Jedi adoptieren, und zwar unbedingt. Schwierig, nierenkrank, alt, inkontinent, fast zahnlos, weit weg – na und??! Die beiden hatten einige Monate zuvor ihren alten, krebskranken Westi verloren und ihn liebevoll bis zum Ende begleitet. Auch Moritz war kein einfacher Hund, aber ihnen fehlte ein weißer Wuschel in der Familie, der sie und ihre beiden Berner Sennhunde auf Trab hält. Und so kam es, dass die beiden mit ihren Hunden über 1000 km fuhren, um Jedi abzuholen. Von der ersten Sekunde war klar, dass er genau zu diesen Menschen gehörte: Janine nahm Jedi – der sich normalerweise solche Dinge unter keinen Umständen gefallen ließ – einfach auf den Arm und sagte: Kleiner Schatz, wir fahren jetzt heim. Jedi sah sie mit seinen schwarzen Knopfaugen erstaunt an und kuschelte sich friedlich in ihren Arm. Er liebte Auto fahren - die Reise nach Schleswig-Holstein war kein Problem. Jedi marschierte ins Haus, als habe er immer schon dort gewohnt. Er hatte 2 Kumpels, mit denen er sich bestens verstand, einen 4.000 qm großen Abenteuergarten, eine riesige Pferdekoppel und wurde weiterhin verwöhnt. Janine und Peter nannten ihn oft ihren „weißen Prinzen“ und ihren „Muggel“. Janine betreibt eine kleine, feine Tierpension mit Familienanschluss. Und so lernte Jedi in hohem Alter, dass Gasthunde ganz prima sind, dass man trotzdem immer der Augenstern von Frauchen bleibt. Er wurde absolut sozialverträglich und war der Sonnenschein der Familie, ein toller Spielkamerad. Jedi hatte alle(s) im Griff. Janine und seine Pflegemutter hegten einen engen Kontakt, freuten sich oft gemeinsam über Jedis Kapriolen.

 

Leider verschlechterten sich seine Nierenwerte ständig, was in der Natur der Krankheit liegt. Janine und Peter taten alles, um diesen Prozess zu verlangsamen. Er hatte gute und schlechte Tage, berappelte sich nach einer Krise wieder… An diesem Punkt der Erinnerungen von Jedis Werdegang angekommen, schellte bei der Pflegefamilie das Telefon. Es gibt Momente, da stellen sich die Nackenhaare auf und man weiß vorher, was kommt. Dies war so ein Moment. Janine schluchzte ins Telefon, dass Jedi gerade gestorben sei. Er hatte seit dem Vortag Probleme mit der Luft, war schon 2 mal beim Doc. Jedis Lungen hatten sich plötzlich mit Wasser gefüllt. Er musste erlöst werden, sonst wäre er praktisch ertrunken. In seinem Alter gibt es nichts, was man dagegen hätte tun können. Janine nahm ihren Muggel mit nach Hause, so dass alle Hunde sich verabschieden konnten. Sie begrub ihn neben Moritz, dem ersten Westi, mit seinem geliebten roten Ball zwischen den Pfoten.

 

Der Schmerz ist groß, natürlich. Aber Jedi hatte bei Janine, Peter und den Bernern Ibo und Kimbo die Zeit seines Lebens. Danke, dass Ihr ihm dieses großartige Geschenk gemacht und seine schlimme Vergangenheit ausradiert habt. Einst weggeworfen wie Müll, verließ Jedi diese Welt als geliebtes Familienmitglied. Mach´s gut, kleiner Mann – wir werden dich niemals vergessen!


Romeo, verstorben am 23.2.2015

 

Wir sind unendlich traurig, wieder einen Kampf verloren zu haben. Romeo war einer der Hunde des HOPE Geländes. Schwer vernachlässigt, zeit seines Lebens ohne medizinische Versorgung, bevor wir dort eintrafen. Unsere Helferin stellte Husten fest und Romeo wurde dem Tierarzt vorgestellt. Trotz Medikation verschlechterte sich sein Zustand; es kamen Erbrechen und starker Durchfall hinzu. Unsere Helferin nahm Romeo mit nach Hause und versorgte ihn privat, nahm ihn sogar abends mit ins Bett, damit er es schön warm hat. Dort ist er still eingeschlafen. Romeo war einfach zu geschwächt, um sich zu erholen. Nur 10 Tage durfte er erfahren, was Liebe und Geborgenheit bedeuten; mehr hatte das Leben nicht für ihn vorgesehen…Auch wenn uns das mit Bitterkeit erfüllt – genau deshalb kämpfen wir weiter für seine Artgenossen. Romeo darf nicht umsonst gestorben sein.

 

Mach´s gut, kleiner Mann. Dort wo du jetzt bist, gibt es weder Schmerz noch Hunger.

Wir werden dich nie vergessen.


Axena, verstorben am 22.2.2015

 

Kürzlich erhielten wir die traurige Nachricht, dass Axena, die Kangalhündin aus dem Tierheim Velbert, verstorben ist. Nein, Axena war kein „saving-dog“ aus unserer Vermittlung, aber sie war dennoch im Herzen „unsere“ Axena:

 

Lange haben wir die tapfere Hündin begleitet. Axena kam aus ganz schlimmen Verhältnissen ins Tierheim, litt unter schwerer HD und Arthrosen, konnte sich nur unter Schmerzen bewegen. Dank vieler Spender konnten wir Axena im November 2013 eine multiple Goldakupunktur ermöglichen, wonach es ihr deutlich besser ging. Wir bauten ihr im Tierheim einen Hochstand, den sie – typisch Herdenschutzhund – sehr gerne nutzte, um ihrer Wachtätigkeit nachzugehen. So hatte sie wenigstens eine Aufgabe in der Eintönigkeit des Alltages. Axena war bei den Tierheim-Mitarbeitern sehr beliebt, hatte unheimlich treue und zuverlässige Gassigänger. All diese Menschen versuchten, ihr den Tierheimalltag so angenehm wie möglich zu machen.

 

Trotz aller Fürsorge ist ein Tierheim kein eigenes Zuhause. Wir haben uns, wie jeder von Axenas Freunden, so sehr gewünscht, dass es der leidgeprüften Hündin noch vergönnt sein würde, bei ihrer eigenen Familie anzukommen und ihren Lebensabend in Geborgenheit zu verbringen. Bekümmert stehen wir nun vor der Tatsache, dass Axena dies nicht geschafft hat. Sie konnte zum Schluss nicht mehr selbstständig aufstehen und hatte Herzprobleme. Ihre vertrauten Menschen waren alle bei ihr, als Axena ihre letzte Reise angetreten ist. Sie wird bei uns allen eine große Lücke hinterlassen. Wir danken den Menschen, die sie bis zum Ende ihres Weges begleitet haben. Liebe Xeni, du bist nun in einer besseren Welt. Dort werden wir dich eines Tages treffen.

 

Alle, die Axenas ganze Geschichte nachlesen möchten, können dies in unserem Archiv tun. Dort sind unter dem Datum 16.04.2014 auch Bilder vom Hochstandbau und ihre Verabschiedung als Notfallhund zu sehen.


Bandiera, verstorben am 5.2.2015 ist für immer gegangen.

 

Unser aller Traum, ihn hier in seiner Pflegestelle noch lange glücklich sehen zu dürfen, ist wie eine Seifenblase geplatzt.  Unsere letzte traurige Pflicht gegenüber diesem charmanten und wunderbaren Senior bestand darin, ihn auf seinem letzten Weg nicht alleine zu lassen, ihn in die Arme zu nehmen, ihn zu drücken und ihm liebvolle letzte Worte in sein zerfleddertes Öhrchen zu flüstern. Er hatte einfach keine Kraft mehr, aber als eines der Kinder der Pflegestelle ins Zimmer kam, hob er nochmal sein Köpfchen und noch einmal kam Glanz in seine müden Augen.

 

Bandiera, der von seiner Familie liebevoll Ben Blümchen genannt wurde, war wirklich wie eine zarte Pflanze. Mit der Hilfe vieler Menschen, die sein Schicksal berührt hatte, durfte er endlich am 6.1.2015 nach Deutschland kommen. Als wir ihm sein Mäntelchen abnahmen, waren wir erschrocken, wie zerbrechlich dieser große Hund darunter war. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten, knickte immer wieder ein und stank bestialisch.

 

Aber er war sofort so unendlich freundlich und hat dankbar jede Hilfe angenommen. Wir haben ihn gebadet und waren mit ihm zusammen so glücklich, als er in seinem Körbchen lag. Er hat Anja und die Kinder sofort in sein Herz gelassen und weinte, wenn er sie nicht sehen konnte. Er hatte soviel Ehrgeiz und Stolz: Nach wenigen Tagen ist er alleine die Treppe gelaufen. Es sah alles so gut aus.

 

Anja hat ihn gebürstet und kiloweise altes Fell entfernt, er hatte seine „Stopper-Socken“, um auf dem Boden der Wohnung nicht auszurutschen, er liebte seine Spezial-Matratze. Wir träumten davon, ihn bei den ersten warmen Sonnenstrahlen über die Wiese laufen zu sehen…

 

Mit dem Wintereinbruch ging es auch Ben schlechter. Als würde die Kälte und das schlechte Wetter ihm die letzte Kraft nehmen. Er hatte keinen Spaß mehr an den Spaziergängen, wollte schnell wieder zurück, wollte schließlich gar nicht mehr raus. Die Tierärztin hörte Herzgeräusche, seine Blutwerte wurden schlecht. Ben wurde immer schwächer.  Lotte (die Ersthündin der Familie) fing an, sich intensiv um ihn zu kümmern, als wüsste sie bereits, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben würde ….

 

In den Abendstunden des 5. Februar hat Bens Herz aufgehört zu schlagen. Er ruht im Garten seiner Vermittlerin – in unmittelbarer Nähe zu Mafalda (Maffie), die 2011 aus Sardinien kam und im gleichen Jahr verstarb. Die Ersthündin der Vermittlerin „Mira“ besucht diesen Platz und liegt oft dort.

 

Ciao Ben Bandiera Blümchen!

Deine Seele ist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück!

Die letzten Worte gehören seinem Pflegefrauchen Anja, die ihn beispiellos umsorgt und gepflegt hat.

Danke Anja, ohne Dich und Deine Jungs, hätte er niemals Liebe erfahren!

 

Für Ben:

Unser liebes "Blümchen"...auf müden und schwachen Pfoten hast Du Dich auf Anhieb in unser aller Herz geschlichen und dort sofort einen riesengroßen Platz erhalten!!! Auch wenn Du, aufgrund Deines Alters und Krankheit, ein sehr unauffälliges und ruhiges Gemüt hattest, hinterlässt Du ein großes Loch in unserem Leben- auch schon nach nur einem Monat, den wir mit Dir erleben durften... Du warst ein so liebevolles Tier, ein sanfter "Riese", unser Blümchen eben... Während ich diese Zeilen schreibe, kullern wieder dicke Tränen... Ben, gerade weil Du warst wie Du warst und nur noch wenig Kraft hattest, war alles, was Du uns gegeben und gezeigt hast, doppelt und dreifach so wertvoll für uns!!! Und wenn es auch " nur" Dein freundliches Schwanzwedeln war...

RIP lieber Ben!!!!


Mariotto, verstorben im November 2014

 

Die Zeit drängt und jeder Tag zählt… so lautete die Überschrift deines Vermittlungstextes!

Und leider waren diese Worte so verdammt wahr…

 

Mariotto, wir haben den Kampf gegen die Zeit verloren und wir sind verzweifelt, weil es uns nicht gelungen ist, dir zu helfen, weil wir es nicht geschafft haben, dich rechtzeitig nach Deutschland zu holen, weil wir uns in solchen Momenten so unendlich hilflos fühlen. Wir waren dem Ziel doch schon so nahe und sind dennoch zu spät gekommen!

 

Bereits wenige Tage nachdem wir dich in die Vermittlung aufgenommen hatten, meldete sich DEINE Familie und das Glück schien auf deiner Seite zu sein - endlich! Menschen, die dich mit der nötigen Geduld und dem richtigen Verständnis liebevoll auf ein glückliches Hundeleben vorbereiten würden und jeden Tag mit dir genießen wollten - sie haben sich so sehr auf dich gefreut! In Gedanken haben wir dich schon vergnügt über grüne Wiesen springen sehen. Sofort wurdest du geimpft und gechipt, damit deiner kurzfristigen Ausreise nichts mehr im Wege stand.

 

Im Dezember wäre es so weit gewesen - dein Flug war gebucht… aus einem ängstlichen Hund, der sich aufgegeben hatte und nicht mehr fressen wollte, der in seinem bisherigen, jungen Leben nur die Schattenseite kennen lernen durfte, sollte endlich ein fröhlicher Vierbeiner werden!

 

Jetzt bist du tot und wir können es einfach nicht fassen! Eines Morgens lagst du leblos in deinem kleinen Gehege auf dem kalten Betonboden - einsam bist du dort über die Regenbogenbrücke gegangen… Es ist vorbei Mariotto, unser Traum, dir die Sonnenseite des Lebens zeigen zu können, ist einfach so geplatzt! Wofür all das? Diese Frage stellt man sich in solch traurigen Momenten… Für all diejenigen, die auf der Happy-End Seite ihren Platz finden werden - das ist die Antwort, die uns immer wieder ermutigt, weiterzumachen!

Mariotto, dort, wo du jetzt bist, wird dir kein Leid mehr widerfahren, das ist unser einziger - wenn auch schwacher - Trost.


Buster,  gestorben am 01.11.2014

 

Am 01.10.14 kamst du zu mir. Du warst noch nicht einmal 5 Monate alt und hattest schon so viele schlimme Dinge erlebt. Geboren, mit 8 Wochen in den Zwinger gesteckt, drangsaliert, dann wurdest du krank. Keiner half dir wirklich, stattdessen wurdest du nun noch durch zwei weitere Hände gegeben, bis du dort ankamst, wo ich dich, mit der Unterstützung von saving-dogs, wegholen konnte. Als ich dich das erste Mal sah, war sofort klar, dass du sehr krank bist und schnell Hilfe benötigst. Ich wollte dich aufnehmen und bekam einen Tipp, mich mit saving-dogs in Verbindung zu setzen. Ich sprach dort deine Geschichte vor und saving-dogs sagte sofort ihre Hilfe zu. Gleichzeitig brachten wir dich so schnell wie möglich zum Tierarzt, endlich bekamst du Hilfe. Und ich konnte dich, Dank saving-dogs beruhigt zu mir holen. Leider wussten wir noch nicht, warum du so krank wurdest. Als ich mit dir zum Tierarzt kam, konntest du weder laufen, noch sitzen - so schwach warst du, hattest hohes Fieber, stark entzündete Ohren und bläuliches Zahnfleisch, deine Gelenke und deine Haut schmerzten. Warum hat man dir nicht vorher geholfen, es war offensichtlich, dass du sehr krank warst!

 

Die Ergebnisse ergaben eine Anaplasmose, mit der dein Körper schon selbstständig fertig wurde - ebenfalls eine Toxoplasmose. Du erholtest dich erstaunlich gut in den ersten Tagen, die du bei mir warst. Am zweiten Tag spieltest du schon und am dritten Tag warst du fieberfrei. Man konnte sehen wie du mehr und mehr zu Kräften kamst, du lerntest zu trinken, denn auch das konntest du nicht, du wolltest einfach keine Flüssigkeit zu dir nehmen. Du hast dir einiges von Akira abgeguckt und es ging bergauf. Du warst zwar immer noch schnell kaputt, aber eine kleine Runde, ein klein bisschen spielen und in unserem Garten Löcher buddeln fandest du klasse. Du schenktest mir innerhalb kürzester Zeit dein Vertrauen. Durfte ich dich am vierten Tag nicht abduschen, du hattest solche Angst, so ließest du dich nach zwei Wochen von mir in die Dusche setzen, schautest mich an, als würdest du sagen wollen „mach ruhig, ich weiß es passiert mir nichts“ und hast seelenruhig mit dem Wasser gespielt, während ich dich abduschte. Du warst so ein lieber Kerl, sehr gelehrig, quirlig - wenn du die Energie hattest - und stur, aber mit freundlicher Ansprache und ggfs einem Leckerli ließ sich auch das gut überwinden. Ich versuchte Aufregung und Stress zu vermeiden, weil du dann drohtest in ein stereotypisches Verhalten zu fallen. Aber kein Wunder, bei all dem was du erlebt hast und dein Körper zu tragen hatte. Dank meines Urlaubssemester konnte ich Tag und Nacht für dich da sein und meiner Akira lagst du auch am Herzen, hast du mal ein lautes Geräusch von dir gegeben, war sie da um nach dir zu schauen. Draußen hast du die Herzen im Sturm erobert und man freute sich mit mir über deine Fortschritte, ich war zuversichtlich, dass du es schaffen würdest.

 

Doch dann kam der Husten. Es wurden viele Test gemacht, doch dann der entzündliche Nasenausfluss, die Erschöpfung, du wolltest nicht mehr trinken, nicht mehr aufstehen, warst verwirrt und apathisch. Die Anaplasmose und Toxoplasmose hatten dich geschwächt, doch hatte dein Körper noch mit einer anderen Krankheit zu kämpfen.

 

Alles zusammen hat dein kleiner Körper nicht geschafft, du warst doch noch nicht einmal 6 Monate alt. Wir sind unendlich traurig.

Am 01.11.2014 um 15.45 Uhr bist du in meinem Armen über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Buster...

ist der traurige Beweis für die Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit der Menschen, die es leider auch hier in Deutschland noch zu genüge gibt. Wir von saving-dogs engagieren uns hauptsächlich im Auslandstierschutz, jedoch kümmern wir uns selbstverständlich auch um unsere Notfälle im eigenen Land. So auch um Buster, der in seinem kurzen Leben leider nur von einer Tragödie in die nächste schlidderte und dabei ausschließlich auf verantwortungslose Besitzer traf, die nicht erkannten, dass er auf deren Hilfe dringend angewiesen war… oder es war ihnen schlichtweg egal!

 

Buster war sterbenskrank, als er endlich bei Sandra landete, die glücklicherweise zu den Menschen zählt, die sich aufopfernd um Buster kümmerte, jeden Tag und jede Nacht. Als sie uns von Buster, seinem unfassbaren Leid und seinen Schmerzen berichtete, sagten wir ihr spontan unsere finanzielle Hilfe zu. Buster war endlich angekommen und hat erfahren dürfen, wie es ist geliebt und umsorgt zu werden. Wir haben uns so sehr gewünscht, dass er irgendwann gesund wird und mit seinen Artgenossen ausgelassen toben kann, so wie jeder junge Hund es gerne macht. Leider hat Buster den Kampf verloren - weil er den Menschen, denen er vorher ausgeliefert war, offensichtlich gleichgültig gewesen ist. Wir müssen uns nun damit trösten, dass er in den letzten Wochen seines viel zu kurzen Lebens die Liebe erfahren durfte, die er verdiente und dass er nicht einsam starb, sondern in Sandra’s Armen lag, als er über die Regenbogenbrücke ging.


Angelo, verstorben am 2.11.2014

 

Die Engel können nicht in dieser furchtbaren Welt bleiben… ein wunderbarer Engel hat uns verlassen. Heute Nacht um 1.30 Uhr ist Angelo davon geflogen.

Wir können es nicht verstehen, wir sind nicht in der Lage, zu verstehen, was passiert ist. Seit Donnerstag hatte sich seine Situation zunehmend verschlechtert, die Thrombozyten waren sehr, sehr niedrig… gestern Abend gegen 22 Uhr war seine Atmung seltsam… dann die Fahrt in die Tierklinik… unseren Veterinär konnten wir telefonisch nicht erreichen…  und die Minuten sind in solchen Situationen so wichtig.

Wir haben das Unmögliche möglich gemacht, aber er ist jetzt nicht mehr bei uns. Einen riesengroßen Dank an Giuseppina, die mit viel Liebe alles für ihn getan hat.

Meine wunderbare kleine Kreatur… Du bist an dem Tag gegangen, an dem wir Menschen unserer Verstorbenen gedenken, vielleicht bist Du jetzt an einem besseren Ort… dieses hoffen wir für Dich… und dass Du jetzt endlich glücklich bist.

 


Campanellino, verstorben am  30.09.14

 

Trauer um Campanellino

Heute zeigt sich einmal mehr die Schattenseite des Tierschutzes in voller Wucht: Wir haben für ihn gekämpft, um ihn gebangt, eine Pflegestelle für ihn gefunden, viele treue Spender und auch neue Menschen haben sich für ihn eingesetzt… aber Campanellinos geschundener Körper hatte einfach keine Kraft mehr. Er hat uns am 29.09. in aller Stille verlassen. Das Wissen, dass so viele Menschen ihn in ihrem Herzen trugen, erleichtert uns ein wenig den Abschied.

 

Wir danken allen, die Campanellino begleitet und unsere Arbeit unterstützt haben. Die Spenden für Campi werden wir ihm zu Ehren für etwas Unvergängliches zu Gunsten unseres Partnertierheimes einsetzen


Gigi, verstorben am 21.08.2014

 

GIGI, ein Engel fliegt in den Himmel ...

Heute hat sich die Situation von Gigi unaufhaltsam verschlechtert. Er wurde sofort in die Klinik gebracht und allen Untersuchungen unterzogen. Die Röntgenaufnahmen haben gezeigt, dass er eine starke Herzinsuffizienz und ein Lungenödem hatte. Die Situation wurde immer schlimmer, obwohl alles Mögliche für ihn gemacht wurde, hat Gigi uns kurze Zeit später verlassen und ist davon geflogen.

Wie unfair die Welt ist ! Wir hatten ein tolles Pflegestellenangebot für Dich, armer Gigi.

Wir hoffen innig dass es Dir nun besser geht .

Christopher, verstorben im August 2014 Ein kleiner Stern am Firmament

 

Fast war es soweit. Fast wäre Christopher in Sicherheit gewesen, hätte das Leben in einer Familie kennenlernen können. Doch leider kam alles ganz anders.

 

Christopher erkrankte und verstarb auf Sardinien.  Wir sind sehr traurig darüber.

Christopher du kleiner Schatz, du hast eine lange Reise angetreten. Eine Reise über die Regenbogenbrücke. Wir werden dich immer in Erinnerung behalten.



Arina, Aftia, Apali und Ashani,
verstorben auf Sardinien im August 2014

Skinny, verstorben im August 2014



Oskar (Whisky): Ein leuchtender Stern über der Regenbogenbrücke

 

Es ist immer schön einen Text für einen Hund zu schreiben, denn bisher waren es immer Vermittlungs- oder Happy End Texte. Texte, über einen nun glücklichen Hund in einem schönen Zuhause.

Oskar, deinen Text zu schreiben, fällt mir sehr schwer. Immer wieder habe ich es vor mir hergeschoben, denn dein Text ist ein endgültiger Text.

Mein Herz ist schwer, denn viel zu früh wurde dir dein Leben genommen.  Fünf Meter oder eine Sekunde haben über dein Leben entschieden.

Du warst gerade einmal ein Jahr alt, als du nach Deutschland kamst. Warst du auf Sardinien sehr aufgeschlossen, zeigtest du dich hier eher schüchtern und zurückhaltend. Für dich war alles neu, denn du hattest ja nie etwas kennengelernt.  Dein Frauchen hatte sich sofort in dich verliebt und sie wollte dich über viele Jahre lang begleiten.

 

Lange Spaziergänge standen täglich auf der Tagesordnung. Da sie dich nicht ableinen konnte, wollte sie dir wenigstens ein paar Meter Freiheit geben. Ein paar Meter, in der du deine Umwelt erkunden konntest. Ein paar Meter an einer Rollleine.

 

So auch an jenem verhängnisvollen Tag. Wie immer ging es morgens in den Wald. Es regnete und alles war glatt. Frauchen fiel die Rollleine aus der Hand und mit einem lauten Knall auf den Boden. Du hast dich so erschrocken, dass du die Flucht ergriffen hast. Zudem war noch ein anderer Hund bei diesem Wetter unterwegs, der sofort hinter dir her stürmte.  Deine Panik war riesig und du ranntest und ranntest… Immer weiter und weiter… Immer die verdammte Rollleine hinter dir…

 

Zwanzig Tage!!! später die traurige Nachricht. Du wurdest überfahren.

Oskar, ich will nicht über dein Martyrium während dieser Zeit nachdenken, aber diese Gedanken gehen nicht aus meinem Kopf.

Es tut mir so unendlich leid.

Oskar, du bist nach noch nicht einmal drei Monaten in Deutschland über die Regenbogenbrücke gegangen. Du bist nun in Freiheit.

Ich werde dich, immer wenn ich die Sterne am Himmel sehe, als DEN EINEN LEUCHTENDEN STERN erkennen.


Baldy, verstorben im April 2014

 

Für Baldy, der von einem Lastwagen überfahren wurde, bevor er eine Chance auf eine eigene Familie hatte.


Im Tal des Regenbogens

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir so viel Glück gebracht,

musstest gehen, bist nun fort weit an einem schönen Ort.

Regenbogen, Wasserfall, grüne Wiesen überall,

spielen, toben, frohes Treiben, dort willst Du ganz sicher bleiben.

Kleines Seele warte dort, wart auf mich an diesem Ort,

eines Tages wirst sehnen, werden wir uns wieder sehn.

 

Wenn wir uns dann wiedersehen, werden wir gemeinsam gehen,

in die Ewigkeit, ins Morgen, hier gibt es nie wieder Sorgen.

 

Kleines Seelchen in der Nacht, hast mir oftmals Freude gemacht,

Dank, sag ich an dieser Stelle, geh nun über diese Schwelle.

Geh nach Haus zu all den Lieben, mach dir keine Sorgen um mich,

Seelchen, ich vergess Dich nicht.


Barnabey und Baron sind am 28.5. an den Folgen einer Magen-Darm-Infektion gestorben.

 

Barnabey und Baron... sie sind auf der anderen Seite des Regenbogens.

Es sind die einsamsten und traurigsten Momente im Tierschutz, wenn alle Hoffnungen und Träume mit dem Tod unserer Schützlinge enden, wenn alle Bemühungen und Anstrengungen vergebens waren und wenn wir den Familien, die auf „ihren“ Hund warten, sagen müssen, dass er nicht kommen wird.

 

Es sind die Momente, in denen man aufgeben möchte, weil der Schmerz so schwer auszuhalten ist. Und während wir um diese Seelchen weinen, steht irgendwo an einem Abfallcontainer schon wieder ein Pappkarton mit nur wenige Tagen alten Welpen und eine verzweifelte Hundemutter sucht vergeblich nach ihren Kindern.

Barnabey sollte am 31.5 zu seiner Familie reisen, die die Tage bis zu seiner Ankunft schon gezählt hatte. Baron hatte Aussichten auf eine Pflegefamilie. Sie werden unvergessen bleiben und sind in unseren Herzen.

Ciao, ihr kleinen Engel!!!


Cesar, verstorben im Januar 2014

 

Der kleine Cesar wurde nur 5 Monate alt, er litt unter einer Speisenröhrenanomalie.

Er wurde auf einer privaten Pflegestelle auf Sardinien versorgt, er hat in seinem allzu kurzen Leben ein eigenes Zuhause nie kennengelernt.

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