Sternenhimmel

Für einen Augenblick hielt der Himmel den Atem an, als ein neuer Stern erstrahlte


Sunny – für immer im Herzen

Mit dem Namen „Lella“ machten wir ihn auf unserer Homepage sichtbar und holten ihn in unsere Auffangstation „Hope“. Dort stellte sich heraus, dass es ein „Lello“ war …ein Rüde !

 

Trotzdem …und das werden wir seiner Familie nie vergessen… durfte er kommen und bleiben !!!

Er kam am 30.4.2017 …damals noch mit dem Flieger…und wurde von seinem Herrchen auf den Armen aus den Flughafen getragen in die neue Welt. Sein neuer Name wurde „Sunny“, denn er sollte nur noch im Sonnenlicht sein - kein Schattenleben mehr leben.

 

Am 1.5.2021 hat er in den Armen seines Frauchen und 14 Jahre alt seine letzte Reise angetreten.

Er hatte die 4 besten Jahre seines Lebens in seiner Familie !

Wir sagen Ciao/Auf Wiedersehen zu einem wunderbaren Hund !

Lesen Sie hier den Abschied seiner Familie:

Mein lieber Sunny,

dein Weg von einem total verängstigten, ungewollten, unversorgten Hund zu einem entspannten, respektierten, von Allen geliebten Familienhund war lang und steinig.

Deine ersten 10 Lebensjahre musstest du im Canile unter schrecklichsten Bedingungen vergeuden. Nur nackter Beton, kaum Futter, und nicht jeder Hund, mit dem du zusammengesteckt wurdest, war dir freundlich gesonnen. Die Narben auf der Nase und an den Ohren, sprachen Bände.

 

Als du mit ca. 10 Jahren hier eintrafst, war es kein Wunder, dass du dich erst einmal wie auf einem anderen Planeten gelandet, gefühlt haben musstest. Aber dein neuer großer Bruder Sam hat dir die erste Angst genommen. Er hat dich an die Pfote genommen, dir gezeigt, dass es Hunde und Menschen gibt, denen man vertrauen darf. Ein Hundebett war für dich auch erst mal viel zu gruselig, die Fußmatte musste es sein. Mehr hast du dir nicht erlaubt. Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis du dich wirklich entspannen konntest. Bis du mal tief schlafen konntest, ohne gleich beim ersten Geräusch oder einer noch so kleinen Bewegung hochzuschrecken.

Draußen war auch jeder Hund, jeder Mensch viiiieeel zu gefährlich. Nur den Damen warst du etwas eher zugetan. Da die eine oder andere Rüden Begegnung nicht so freundlich für dich verlief, Sam aber immer sofort an deiner Seite war, um dich zu beschützen und zu verteidigen, hast du zumindest ihm vertraut.

Nachdem wir herausgefunden hatten, dass du mit einer Hormonbehandlung sehr viel gesünder warst, hast du diese auch dauerhaft bekommen. Das war dann der endgültige Durchbruch: Du hattest plötzlich nicht mehr Angst vor deinem eigenen Schatten. Du wurdest offener, freier, entspannter. Du konntest auch mal von selbst auf die Menschen zugehen, Leckerchen erbetteln, Streicheleinheiten einfordern. Endlich konntest du deine Angst überwinden. Es war eine Freude zu sehen, wie wunderbar du dich entwickelt hast. Ja du hast auch auf deine alten Tage noch dazu gelernt, und zwar jede Menge.

 

Natürlich war auch für dich nicht jeder Tag ein Zuckerschlecken. Du musstest so einiges an Krankheiten durchstehen. Aber das haben wir Alles gemeinsam in den Griff bekommen. Bis, ja, bis dein Herz dann doch nicht mehr so viel leisten konnte, wie wir es uns für dich gewünscht hätten. Du wurdest mit Herzmedikamenten versorgt, die du auch immer brav genommen hast. Aber auch die beste medizinische Versorgung kann keine Wunder vollbringen. Du warst mittlerweile 14, und dein Herz konnte nicht mehr verhindern, dass sich Wasser in deinen Lungen sammelte. Natürlich standest du vor mir und betteltest um Hilfe. Leider konnte ich dir nur noch die eine Hilfe geben, dich von deinen Qualen erlösen zu lassen. Du bist in meinen Armen gestorben, geliebt, gestreichelt, du wohnst für immer in unseren Herzen.

 

Mache es gut mein kleiner Schatz. Eines Tages sehen wir uns wieder. Jetzt hast du keine Schmerzen, keine Atemnot, und keine Probleme mehr.

Ich wünsche dir von Herzen, viel Freude für dich und die Jungs und Mädels, auf der anderen Seite des Regenbogens. Bis bald.


 Lulù  - *26.02.2012 - +12.12.2020

Eine ganz besondere Persönlichkeit gelangte durch saving-dogs im August 2019 zunächst auf eine Pflegestelle in Deutschland. Durch den vorher nicht behandelten Megaösophagus hatte Lulùs Lunge leider bereits Schaden genommen. Das Herz war leicht beeinträchtigt und ihr Ernährungszustand war erbärmlich. Sie lernte, viele kleine Mahlzeiten am Tag zu essen und bekam einen Futterstuhl dafür. Sie nahm zu, ihr Fell wurde schön und weich. Wegen der Leishmaniose war ihre Nase bereits verändert, aber auch das konnte durch Diätfutter und Medikamente wieder normalisiert werden. Auch wenn ihre Leistungsfähigkeit sich in engen Grenzen hielt, wurde Lulu eine wunderbare, selbstbewusste Hündin, die sogar das Streicheln genießen konnte. Und es gab nur noch wenige Situationen, die ihr Angst machten.

 

Lulù brauchte keine Sprache, um mitzuteilen, was und wie sie etwas wollte. Wollte sie z.B. die Gassirunde abkürzen, so zeigte sie an einer geeigneten Stelle durch ihr Verhalten „Lass uns hier entlang gehen“. Oder sie weigerte sich, den ihr zugewiesenen Platz im Auto einzunehmen – nein, sie wollte bei den anderen beiden Hunden der Pflegestelle sein.

 

Und dann geschah das Wunder – Lulù bekam nach 1 Jahr ein eigenes Zuhause!

 

Gerade erst hatte sie dem großen Rüden der Pflegestelle das Sofa abgeluchst, da durfte sie umziehen. Schon nach 24 Stunden hatte Lulù verstanden, dass sie jetzt dort wohnt. Und da zeigte sich: Lulù wollte Einzelprinzessin sein! Und das wurde sie! Eine eigene Couch, mehrere orthopädische, bequemste Liegeplätze, das neue Frauchen immer zu Hause, großer Garten und ein Rüde im Haus. Jede Mahlzeit wurde frisch zubereitet mit ganz viel Abwechslung – alles purinarm. Lulù bot sogar vertrauensvoll ihren Bauch zum Streicheln an!! Leider musste die Maus oft zum Tierarzt: Mehrere Lungenentzündungen mit Wasseransammlungen in der Lunge, eine Kehlkopfentzündung und gegen Ende die Aufgasung des Darmes. Lulù schien immer verstanden zu haben, dass es ihr nach den ungeliebten Tierarztbesuchen besser ging, aber am 12.12.2020 zeigte sie, dass sie jetzt einfach nicht mehr will. Sie hat auf dem Schoß ihres Menschen ihre letzte Reise angetreten.

 

Lulù hinterlässt ein „Frauchen“, das bis heute nicht über diesen leider notwendigen Abschied hinweg ist. Diese großartige Hündin war ihr Ein und Alles.

Auch das saving-dogs Team wird Lulù, die tapfere Kämpferin, fest im Herzen bewahren.

 

Lesen Sie hier Lulù's Geschichte


Tigra – kaum angekommen ist sie auf eine Reise ohne Wiederkehr gegangen ….

 

Es ist einfach nur bitter! Dein ganzes Leben musstest du hinter Gittern verbringen. Dein Bruder Nerone konnte früher einen Platz finden als du und so warst du die letzten Monate auch noch ganz allein in deinem Gefängnis. Endlich im März war es auch für dich so weit und Deine Pflegefamilie hat sich so unendlich auf dich gefreut. Du solltest es nur noch guthaben und endlich erleben dürfen, dass Menschen dich lieben und für dich sorgen würden. Deine Familie hatte so viel Verständnis für Deine Angst vor der neuen und fremden Welt. Schritt für Schritt wollten sie dir alles zeigen…

Du warst so dünn, als du kamst und ein geriatrisches Blutbild sollte Informationen über Deine Gesundheit liefern. Der Befund war verheerend! Solche schlechte Nierenwerte hatte die Tierärztin noch nie in der Praxis gehabt. Tapfer hast du alle intensivmedizinischen Behandlungen mitgemacht.

 

Die Hoffnung stirbt - wie immer – zuletzt.

Es war zu spät...als es absehbar wurde, dass die Nieren kurz vor dem Versagen waren, blieb nur noch der letzte traurige Akt der Liebe. Deine Familie ließ dich nicht allein und begleitete dich zum Weg über die Regenbogenbrücke . Gute Reise - liebe Tigra!

 

„Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die dunkle Nacht. Trauere, wenn du willst, aber nicht lang, dem Flug meiner Seele hinterher. Ich habe jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh, Tränen braucht es nicht dazu. Es gibt keinen Schmerz ,ich leide nicht und auch die Angst ist weg. Mach deinen Kopf für andere frei ,ich lebe in deinem Herzen fort.

Vergiss meinen Lebenskampf, vergiss die letzten Sorgen.

Vergrab dich nicht im Jammertal, sondern freu dich …ich habe gelebt …mit euch."

 

Tigra kam am 20.3. in ihre Pflegefamilie und ist am 14.4 über den Regenbogen gegangen.


Bianca *15.5.2015 - +12.2.2021

Leider mußten wir unsere Bianca gehen lassen. Das Schicksal hat ihr eine fiese Krankheit namens Epilepsie mitgegeben, die nun viel zu früh ihr Leben beendete.

 

Als wir Bianca im März 2016 von einer Pflegestelle in Herne holten, war alles bestens. Sie war nicht mal ein Jahr alt und hatte es bis dahin nicht gut in ihrem Leben. Man hatte sie als jungen Hund einfach weggesperrt und sie kannte nicht viel. Anfang 2016 kam sie von Sardinien ins Ruhrgebiet auf eine Pflegestelle, wo sie mit zwei anderen Hunden anfing, ihr neues Leben zu genießen. Ende März 2016 holten wir sie dort ab und wenige Tage nach dem sie bei uns war, geschah der erste Anfall. Aus heiterem Himmel fiel Bianca um, strampelte mit den Beinen, von den Augen sah man nur noch das Weiße, verdrehte den Körper auf grausame Weise und war völlig weggetreten. Es dauerte nur wenige Minuten, aber wir waren geschockt. Was nun? Wie damit umgehen? Wir haben uns schlau gemacht, haben alles Mögliche untersuchen lassen, aber eines war sofort klar: wir geben Bianca nicht mehr her. Wir werden mit diesem Handicap leben. Anfangs kamen die Anfälle eher selten, doch dann wurden sie häufiger und heftiger. Bianca brauchte Medikamente. Wir haben alles getan, um Anfälle zu vermeiden. Und tatsächlich: von November 2017 bis Mai 2020 kein einziger Anfall! Fast zweieinhalb Jahre ohne größere Tierarztbesuche. Doch in 2020 musste sie dann gleich drei Mal für mehrere Tage stationär in der Tierklinik aufgenommen werden. Mit den Medikamenten waren wir am Anschlag: wir hatten alle Präparate, die ein Hund gegen Epilepsie nehmen kann, in unserer Apotheke und sie brauchte sie alle, und das zu ganz bestimmten Zeiten und in relativ hohen Dosierungen.

Bianca war so eine ruhige Persönlichkeit. Sie war niemals aggressiv, wenn Besuch kam; sie hat nie irgendwas kaputt gemacht, sie bellte nicht einfach drauf los, wenn sie was hörte. Bianca wollte immer nur gekrault werden, liebte es, gebürstet zu werden. Streicheleinheiten wurden ohne Rücksicht auf Verluste mit kräftigen Nasenstupsern eingefordert, oder auch mal mit einem etwas ungeschickten, groben Pfotenhieb. Bianca fand jedes Mikrokrümelchen an Futter, hatte immer Hunger. Wegen ihres eigentümlichen Ganges und ihrer ruhigen Art wurde sie meist älter geschätzt, als sie tatsächlich war. Bianca fuhr gerne im Auto mit, hatte kein Problem mit anderen Hunden oder anderen Tieren.

Bianca war auch nicht ängstlich. Gewitter oder auch Silvester, Böllerschüsse zu besonderen Feierlichkeiten oder Fehlzündungen von Fahrzeugen – das alles nahm sie ziemlich gelassen hin. Sogar wenn wir zum Tierarzt mussten (Impfen, Blut nehmen oder auch stationär dort bleiben), lief Bianca immer ohne zu zögern mit. Sie schien immer gut gelaunt und fröhlich. Nur Fressbares wurde notfalls mit Knurren verteidigt, jedenfalls gegen andere Hunde.

 

Ja, es war manchmal anstrengend, täglich sehr früh aufzustehen; nicht wirklich durchzuschlafen, weil Bianca nachts mal musste; Besuche abzusagen; immer früher weg zu müssen oder später zu kommen, weil Bianca ihre Medikamente braucht. Nicht immer hatten alle dafür Verständnis. Aber wir haben es gerne für Bianca getan und würden es auch liebend gerne die nächsten Jahre noch tun.

 

Leider hat es das Schicksal anders gemeint und beschlossen, dass es genug ist. Wir wollten Bianca nicht länger leiden und kämpfen sehen und gaben sie frei.

Mach’s gut, Süße, wir werden dich nie vergessen.


Simba *25.2.2020 - +21.1.2021

Gute Reise Großer!

Dein Leben fing nicht sehr vielversprechend an. Was hattest Du auch schon zu erwarten? Als ungewollter Wurf auf Sardinien schien die Zukunft klar vorgegeben. An die nächstbeste Wand geworfen werden, vielleicht einfach zum Sterben in einer Plastiktüte an einen Baum in die Sonne gehängt oder – im „besten Fall“ – in einem Canile landen. Das waren die Optionen für Dich und Deine Geschwister. Aber es kam anders, Ihr hattet Glück, Ihr wurdet ausgesetzt und seid so zu saving-dogs gekommen. Nicht auf Hope, nein Ihr wurdet in einer privaten sardischen Pflegestelle untergebracht. Mit rund 4 Monaten kamt Ihr nach Deutschland, auf verschiedene Pflegestellen aufgeteilt. Und auch hier, wie schon auf der Pflegestelle auf Sardinien wurdet ihr liebevoll gepflegt und umsorgt.

Etwa einen Monat später haben wir Dich dann entdeckt und uns verliebt. Am 22.07. bist Du bei uns eingezogen und hast unser Leben auf den Kopf gestellt. Wir haben Dich geliebt, ab und zu Deinen Dickkopf verflucht, sind mit Dir durch den Garten und den Wald getobt.

Und dann ging alles ganz schnell. Sonntags zum ersten Mal zum Tierarzt, weil etwas nicht stimmte und schon in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat Dein Herz seinen letzten Schlag getan. Wir waren bei Dir, haben Dich gehalten und konnten doch nichts tun. Du bist gerade mal 11 Monate alt geworden, warst nur 6 Monate bei uns. Bevor Du kamst haben wir gekämpft um den Zaun, um unseren Garten im Zeitplan fertig zu bekommen und am Ende haben wir wieder gekämpft, dieses Mal um Dein Leben.
Was sollen wir sagen? Sollen wir froh sein über die Monate voll Glück und Liebe die Du gewonnen hast? Das wäre wohl der richtige Blickwinkel. Aber das fällt extrem schwer, wenn sich immer wieder die vielen glücklichen Jahre in unsere Gedanken schleichen die wir mit Dir verbringen wollten.

 

So bleibt uns nur eines zu sagen:

Gute Reise Großer!


Suggi Loebnitz - eine Legende ist gegangen    -  *06. Juni 2008 +29. Januar 2021

Vor 12 ½ Jahren, lange vor der Gründung von saving-dogs, erwartete ich eine Hundemama mit ihren Welpen zur Pflege. Selbstverständlich aus dem Tierschutz und natürlich aus Sardinien. Kurz vor dem Transport nach Deutschland rief mich die sardische Kollegin an und fragte, ob sie eventuell einen weiteren Welpen in Not dazu setzen könne. Eine rhetorische Frage; wer würde einem hilflosen Hundebaby die Rettung verwehren?

 

Damals waren die Vorschriften nicht wie heute: Es reichte, wenn die Mutterhündin geimpft war und ein Mindestalter für die Reise der Welpen gab es noch nicht. Als die Hundefamilie eintrudelte, holte ich die Mama und einen Welpen nach dem anderen aus der Flugbox. Ganz hinten in einer Ecke sah ich dann den kleinen Waisen, eine winzige schwarze Fellkugel. Ich erschrak zuerst einmal: Was ich da in meiner Hand hielt, war nicht größer als ein Maulwurf! Der kleine Rüde hatte noch nicht einmal die Augen geöffnet, weshalb ich sein Alter auf etwa 14 Tage datieren konnte. Er war einfach nur süß, deshalb nannten wir ihn Sugar, später Suggi. Suggi öffnete seine Augen etwa 3 Tage später.

Ich legte ihn zur der Hundemama und ihrem Wurf, weil er natürlich Muttermilch brauchte - und das in häufigen Abständen. Leider hatte ich die Rechnung ohne die schon älteren Welpen gemacht, die Suggi als eine Art lebendes Spielzeug ansahen. Also legte ich ihn zig Mal am Tag an die Zitzen der Hundemama; den Rest der Zeit lebte er unter meinem Pulli. Nachts stellte ich mir den Wecker, um ja keine Mahlzeit zu verpassen. Es versteht sich, dass Suggi bei uns im Bett schlief. Er brauchte permanent Wärme und Nähe. Die Bindung, die wir zu ihm aufbauten, war entsprechend tief und innig. Wir brachten es nicht fertig, Suggi in die Vermittlung zu stellen – er blieb bei uns als Familienhund.

Suggi wurde ein großer, starker Labrador. Ungestüm, freundlich, menschenbezogen und verspielt. Als er erwachsen wurde, zeigte sich dann sein wahres, einmaliges Talent. Wir hatten ständig Welpen in Pflege, häufig ganze Würfe. Ohne dass es ihm jemand beigebracht hatte, fing Suggi an, die Welpen zu erziehen. Er ging dazwischen, wenn sie sich stritten, beobachtete jeden einzelnen sehr genau. Und wehe, da war ein Rowdy dabei, der seine Geschwisterchen schikanierte – unser 4beiniger Sozialarbeiter hatte ihn oder sie sofort auf dem Schirm und klärte das in einer für Welpen verständlichen Sprache. Er sprang über den Welpenzaun, um bei Unruhe mal flott das Wort zum Sonntag zu sprechen. Er demonstrierte auf unnachahmliche Weise den Unterschied zwischen „meins“ und „deins“. Gerade dies ist für das spätere Leben der Welpen enorm wichtig. Suggi meisterte dies alles selbstständig und arbeitete grundsätzlich fair und sauber, obwohl er nie eine Hundemutter hatte, die auch ihn unterrichtete!

 

Im Laufe der nächsten Jahre sollten wir buchstäblich hunderte von Welpen auf ihr Leben vorbereiten. Suggi war dabei unersetzlich und ebenso unermüdlich. Die von ihm (und uns) geprägten Welpen zogen in ihre Familien mit Sozialkompetenz und Basics, die so manchen Hundetrainer überflüssig machten.

Auch unser Sugar wuchs an seinen Aufgaben: Er begann in der Folge, bei Angsthunden einige wichtige Knoten zu lösen. Es gibt Dinge, die kann ein Hund einem anderen Hund besser vermitteln oder zeigen als ein Mensch. Suggi perfektionierte seine Sozialarbeit. Er war Lehrer, Schlichter, Freund, Kumpel und der Fels in der Brandung zugleich.

 

Seit der Gründung von saving-dogs gehörte er deshalb zum Team, war ein sehr wichtiger Mitarbeiter. Viele Hundehalter mit Angsthunden oder anderen Problemen ihres Familienmitglieds haben Suggi bei seiner Arbeit zugesehen und kamen aus dem Staunen nicht heraus. Er liebte seinen Job und hat so viel Gutes getan in seinem langen Leben. Damit ist er zu einer Legende in der Hundewelt geworden, denn sein Vermächtnis lebt in all den Hunden weiter.

 

Uns als seine Familie schmerzt sein Tod über alle Maßen, sowohl persönlich als auch im Hinblick auf sein Tun und Wirken für ganze Generationen von Hunden. Wir sind jedoch auch sehr dankbar, dass wir so viele innige und erlebnisreiche Jahre mit Suggi verbringen durften und sehen dies als Privileg an. Er wurde vor einiger Zeit unheilbar krank. Ein letzter Liebesdienst war, ihn von seinem Leiden zu erlösen. Suggi darf sich nun auf seinen Lorbeeren ausruhen und wird für immer in unseren Herzen weiterleben.

 

Karin und Günter


Kiba ist am 13. Januar 2021 entlaufen und am Tag darauf von einem Auto überfahren worden.

Wir sind unendlich traurig, sie hatte doch das ganze Leben noch vor sich.

 


Gretchen

Intensiv aber viel zu kurz war der Weg, den wir gemeinsam gehen durften

 

Mein geliebtes Puschelchen,

leider musste ich Dich am Mittwochabend 16.12. 2020 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Du durftest zuHause in meinen Armen sanft und in Würde Deine letzte Reise antreten. Auch Diki und Rolfi blieben bis zu Deinem letzem Herzschlag in Deiner Nähe.

Ach mein Gretchen

ich weiss noch in welch erbärmlichen Zustand Du in Deutschland angekommen bist; da sah man kein Hund, sondern nur irgendein Etwas mit verwahrlostem zotteligen, kotverschmierten Fell. Und erst Deine Panik vor Menschen....

 

Wir mussten Dich für jede Untersuchung sedieren resp. In Narkose legen.

ABER; ich wusste, dass sich unter diesem Fellberg ein toller Hund versteckt. Also ab zur Tierärztin und nach einigen Stunden Scheren, Säubern, Untersuchungen fing ENDLICH Dein Leben an.

 

Diki & Rolfi hiessen Dich sofort willkommen und zeigten Dir alles.

Du hast Dich mit allen Hunden sofort angefreundet. Nur die Panik vor Menschen blieb. Anfassen ging gar nicht.

 

Ich liess dich einfach in Ruhe und siehe da, plötzlich hast Du Kontakt zu mir aufgenommen. Erst bist Du nicht mehr voller Angst vor mir weggelaufen, sondern hast mich in Ruhe beobachtet, nach weiteren Wochen hast Du Dich getraut an meinen Beinen zu schnuppern und nochmals später hast Du mich sogar angestupst. Da ging mir mein Herz auf. Geduld, Verständnis und absolute Ruhe zahlen sich eben aus.

 

Das schönste Geschenk hast Du mir aber gemacht, als ich Dich endlich das erste Mal ( nach 6 Monaten!) am Rücken streicheln durfte. Dein Fell war sooo flauschig und weich- ich hätte Dich am liebsten gedrückt. Aber davon waren wir noch weit entfernt.

Leider durfte ich Dich bis zum Schluss nie knuddeln, aber Du hast mir dennoch Deine ganze Liebe gegeben. Du bist immer in meiner Nähe geblieben, hast mir zugehört und das Streicheln am PoPo und über den Rücken hat Dir sehr gefallen.

Die Angst vor den Menschen wich ganz langsam der Neugier. Meine Kunden wurden von Dir nun auch interessiert beobachtet. Sie hielten sich alle an meine Parole: Nicht anfassen, keine hastige Bewegung, Fluchtwege frei halten und nicht auf Dich zu laufen..

Du bist so richtig aufgeblüht. Und wie Du erst mit all den Hundekumpels über die Koppel gesprungen bist. Lebensfreude pur!

Herrlich.

 

Plötzlich wurde es schlagartig anders...

Du bist herum geirrt, wolltest mit dem Kopf durch den Doppelstabmattenzaun hindurch , hast den Eingang zum Haus ohne meine Hilfe nicht mehr gefunden, hast bis zu 22 stunden durchgeschlafen, Du wolltest einige Tage hintereinander weder Futter noch Wasser zu Dir nehmen, an anderen Tagen wolltest Du nur noch fressen und trinken... Irgendetwas ist in Deinem Köpfchen passiert. Du hast Dich zurückgezogen und nur noch geschlafen. Leider wurde auch deine Atmung rasant schlechter.

Mir brach es das Herz; ich habe bis zum Schluss gehofft und gedacht; Die Tierärztin spritzt ein Wundermittel , Du stehst auf und alles ist wieder gut.

Aber; Lieben heisst auch Loslassen

 

Mein Puschelchen, ich hätte Dich noch so gerne an meiner Seite.

Mir war es egal, dass ich Dich nie richtig knuddeln durfte und Du uns auf Spaziergängen nie begleiten konntest. Denn Du hast Dein Leben auf unserem großen Grundstück richtig genossen. Dank den Gasthunden hattest Du auch immer viel Abwechslung, Spass und Freude. Für Dich stimmte es.

 

Ich habe gelernt, dass nicht jeder Hund an eine Leine gewöhnt und auch nicht unbedingt gestreichelt werden möchte.

Gretchen, Du hast mich viel gelernt und ich bin dankbar für die kurze aber sehr schöne Zeit mit Dir.

 

Dein Hundemami Janine

 

Und ich werde irgendwann wieder einen alten, vergessenen, kranken Hund aufnehmen. Denn diese Seelen sind einfach ganz besonders. Sie lernen uns Demut, Ruhe, Geduld, offen sein für neue Wege im Zusammenleben mit ihnen und Dankbarkeit über jeden noch so winzigen Fortschritt.



und wenn Du Dich getröstet hast, wirst Du froh sein mich gekannt zu haben …“

 

(Antoine de Saint-Exupéry)

Jessy -sie hätte so gerne noch gelebt !!!

Sie hatte so viel nachzuholen und sie wollte alles noch schaffen. Als unsere Kollegin im Sommer 2019 im Canile war, hatte Jessy die Chance erkannt und mit Jaulen und Wimmern die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ihr Aktionismus damals war ein einziger Schrei nach Hilfe.

„Bitte lasst mich nicht hier zurück“. Die Botschaft wurde verstanden. Sie kam nach Deutschland und sie wollte leben, leben und einfach nur leben.

Ob sie geahnt hat, dass ihr nicht unendlich viel Zeit bleiben würde ????

Ihr Herz war durch eine jahrelang nicht behandelte Zahninfektion massiv geschädigt. In den heißen Sommertagen bekam sie manchmal kaum noch Luft und doch gab es immer wieder Phasen der Erholung.

 

Längst war klar, dass aus der Pflegestelle ein zuhause für immer geworden war. Ihre eigenen Spaziergänge in der ländlichen Umgebung zu unternehmen war ganz in ihrem Sinn. Sie hatte ihre Hundefreunde, Schafe ,Pferde, Katzen und Hühner …Landleben pur und die Möglichkeit hinzugehen, wo immer sie hingehen wollte. Freiheit statt Gefängnis.

Aber auch die Schmusestunden und die Fürsorge von Frauchen konnte sie unendlich genießen. Sie wurde gepäppelt und verwöhnt, wann immer es möglich war.

Ihr kleines krankes Herz kam in diesem Sommer an seine Grenzen und immer öfter ging es ihr schlecht. Sie bekam einfach nicht genug Luft. Die Medikation war am Limit angekommen.

Sie hatte die beste Zeit ihres Lebens bei Birgit.

Lieben heißt auch loslassen. Gerade das ist für uns so schwer zu ertragen.

Jessys Kämpferherz hat am 4.11. aufgehört zu schlagen.

Wir werden sie in unserer Erinnerung behalten ,als die mutige kleine Hündin, die mit ihrem Hilferuf ihr Schicksal selbst in die Pfote genommen hatte.

 

Gute Reise über den Regenbogen, kleine Maus !



Greta... Du bist deinen letzten Weg gegangen, doch am Ende wartet Rocco auf dich...

 

Auch Greta lebte bevor wir sie auf unser Hope Gelände übernahmen auf dem Horror Gelände, das einer psychisch kranken Frau gehörte, die mit unzähligen Rassehunden züchten wollte, um reich zu werden. Als wir Greta das erste Mal sahen, waren wir entsetzt, denn Greta war nicht mehr als Cockerspaniel zu erkennen, die Jahre ihres bis dato schlimmen Lebens hatten Spuren an Greta hinterlassen, ihr Fell bestand größtenteils nur noch aus Filz, vermischt mit Urin und Kot. Greta musste die ein oder andere Behandlung über sich ergehen lassen, bevor sie vermittelt werden konnte. Ihr einziger Freund während dieser Jahre war Rocco und daher sollte Greta auch zusammen mit Rocco eine Familie finden und es klappte auch tatsächlich.

In ihrem neuen Zuhause hatten die Zwei fortan den Himmel auf Erden, sie wurden geliebt und verwöhnt. Fünf Jahre lang hielt dieses Glück an, als Rocco immer mehr abbaute und seine Familie ihn schweren Herzens erlösen musste. Greta vermisste ihren Gefährten wohl auch sehr, doch das Leben musste ja irgendwie weitergehen. Eine Woche verging, dann noch eine und dann wieder wie aus dem Nichts, schlug das Schicksal erneut grausam zu. Greta wurde immer ruhiger und nach vielen Untersuchungen bekamen ihre Menschen das niederschmetternde Ergebnis, dass Greta nur noch kurze Zeit zu leben hatte. Einen Hund zu verlieren ist sehr schlimm und mit großem Leid für seine Menschen verbunden, aber zwei Hunde in so kurzer Zeit hintereinander gehen lassen zu müssen, dass muss man erst einmal verstehen und verarbeiten können. Drei weitere Wochen blieben Greta noch, doch dann musste sie ihre letzte Reise antreten. Die Herzen ihrer Menschen sind gebrochen und Worte können auch über diesen Schmerz nicht hinweg trösten. Was bleibt sind nur wunderschöne Erinnerungen an eine kleine italienische Prinzessin.

 

Greta nun bist du wieder mit Rocco vereint und nichts wird euch mehr trennen...

 

Greta ist am 17.10.2020 über die Regenbogenbrücke zu ihrem Rocco gegangen und nun strahlen zwei helle Sterne auf uns hinab.



Aus unserer Sicht

Es war nicht genug Zeit.

Egal, wie alt ein Hund wurde, egal, wieviel Zeit wir mit ihm verbringen durften.

Es war nicht genug Zeit.

Ob es Erlösung war, Erleichterung, eine Hilfe, das Beste.

Es war nicht genug Zeit.

Zu früh, zu kurz, zu wenig….

Es war nicht genug Zeit.

Nicht genug.

Aus ihrer Sicht

Es war genug Zeit.

Egal, wie alt ich werden durfte, egal, wieviel Zeit ich mit dir verbringen durfte.

Es war genug Zeit.

Kein zu früh, kein zu kurz, von nichts zu wenig….

Es war genug Zeit.

Du hast mich erlöst, du hast mir Erleichterung verschafft, du hast mir geholfen und immer das Beste für mich gewollt.

Es war genug Zeit.

Aber was heißt schon genug?

„Es war genug…“ bedeutet, dass ich jeden Tag mit dir ausgekostet habe, jeden Moment.

Dass ich nicht mehr wollte, als das Leben bereit war, mir zu geben, was du bereit warst, mir zu geben.

Und du hast mir so viel gegeben.

Du warst mein Leben.

Du warst meine Liebe.

Du warst genug!

„Es war genug…“ bedeutet, zu verstehen, dass es nicht darum geht, Tage zu zählen oder Monate oder Jahre.

Es bedeutet zu verstehen, wie viel „genug“ in jedem einzelnen Moment mit uns lag.

Denn jeder davon war vollgefüllt mit Liebe und Licht und mit dir.

Wir beide waren genug.

Wir waren uns genug.

 

Das was uns nicht bleibt, wenn ich gehen muss, ist Zeit.

Aber das was bleibt, wenn ich gehen muss, sind die Erinnerungen.

Erinnerungen an diese Momente.

Erinnerungen an uns, an dich und mich, an eine besondere und wunderbare Freundschaft, egal wie viele Tage sie andauerte.

So viele Erinnerungen, dass sie dein Herz für immer füllen werden.

Genug Erinnerungen.

Genug!

Zähl’ nicht die Tage, die wir nicht hatten.

Genieße die Erinnerung an jeden einzelnen unserer Momente.

Wir beide waren genug.

Wir waren uns immer genug.

Genug!


Lola - sie hatte das beste Jahr ihres Lebens bei Rebecca !!!

Sie kam im hohen Alter von 17,5 Jahren aus dem Gefängnis - dem Canile E auf Sardinien – frei. Es wurde ihr noch fast ein ganzes Jahr geschenkt. Ein Jahr voller Liebe und Fürsorge für die Ur-Omi. Auch wenn man weiß, wie begrenzt die Zeit ist, ist der Schmerz sie für immer gehen lassen zu müssen unendlich. Irgendwie bleibt es immer ungerecht! Das ist unser menschliches Empfinden.

Für Lola war es die beste Zeit ihres Lebens! - das ist, was bleibt und mit der Zeit wird der Schmerz weniger und die Freude diesen einmaligen Hund begleitet haben zu dürfen, wird überwiegen.

 

Danke Rebecca für dieses wunderbare Jahr, dass du ihr geschenkt hast.

Danke Lola, dass es dich für Rebecca gab.


Rocco... Nach 7 Jahren Hölle, 5 wunderschöne Jahre auf Erden...

Vor einigen Jahren übernahmen wir unser jetziges Hope Gelände, damals aber nannten wir es das Horror-Gelände, denn als wir dieses Grundstück das erste Mal betraten, blieb uns fast das Herz stehen.

 

Das Grundstück gehörte einer psychisch kranken Frau, die unzählige Rassehunde besaß um mit ihnen zu züchten und reich zu werden. Jedoch war sie völlig überfordert mit allem und so kam es, dass sie die Hunde sich selbst überließ. Das hatte zur Folge, dass diese teilweise bis zu ihren Knien im eigenen Kot standen, Wasser gab es nur in vereinzelten Zwingern und wenn, dann war es kein Wasser mehr sondern eine grüne dickbreiige Flüssigkeit. Die Hunde waren am Ende und nur durch sofortiges Handeln und Untersuchungen durch einen Tierarzt überlebten alle dieses Horrorszenario.

Rocco und Greta waren zwei dieser Hunde. Cocker-Spaniel, die aber nicht mehr als solche zu erkennen waren. Auch sie mussten einige Behandlungen über sich ergehen lassen, bevor sie zusammen ein super Zuhause in Deutschland fanden. Mit viel Liebe und Geduld ihrer Herrchen wurden aus den Beiden tolle Hunde. Dann plötzlich von einem Tag auf den anderen baute Rocco immer mehr ab und nach mehreren Untersuchungen erhielten Roccos Menschen die schreckliche Diagnose. Rocco würde nicht mehr lange leben. 8 Wochen lang kämpften und hofften seine Menschen mit Rocco, doch dann kam der Tag, an dem es Zeit für Rocco war, über die Regenbogenbrücke zu gehen. Die Herzen seiner Menschen sind gebrochen und auch Greta merkt man an, dass sie ihren treuen Begleiter vermisst. Leider kann man das Schicksal nicht besiegen.

 

Rocco nun wachst du vom Himmel aus auf deine Menschen und Greta. Sie werden dich nie vergessen, auch wenn du jetzt so weit fort bist.

Seit dem 09.09.2020 gibt es einen neuen Stern im Himmel, sein Name ist Rocco.


Maya

 

Unsere Maya hat ihre letzte Reise angereten. Leider ist sie am 31. August 2020 verstorben, der Krebs hat gesiegt.

 

Mach's gut altes Mädchen



 Kimara - Unsere Old Lady ist von uns gegangen!

Die süße Kimara hatte es nicht leicht in ihrem Hundeleben! Viele, viele Jahre ist das wahre Leben an der hübschen Hündin vorbeigegangen! Kimara lebte lange Zeit in einem sardischen Canile, oder besser gesagt, sie hauste dort auf 2x2 Quadratmetern Beton. Wann genau die Maus ins Canile gebracht wurde und warum überhaupt, wissen wir nicht. Aber was wir wissen, ist, dass diese tolle Hündin die letzten Monate ihres Lebens wunderbar behütet und geliebt worden ist. Eine unserer unverzichtbaren und versierten Pflegestellen begleitet Kimara in dieser Zeit, Pflegefrauchen Penelope sah die Maus auf unserer Homepage und bot sofort einen Platz für die alte Dame an. Kimara durfte erfahren, wie es ist, in einer Familie zu leben, Hundekumpels an ihrer Seite zu haben, sie durfte frei im gut eingezäunten Grundstück laufen und nach einigen Wochen der Eingewöhnungszeit konnte diese wunderbare Hündin auch die Liebe und die Streicheleinheiten, die ihr Zuteil wurden, genießen.

Es stellten sich gesundheitliche Probleme ein, zum Glück war und ist Pflegefrauchen Penelope Tierärztin und konnte immer direkt helfen. Wir sind dankbar und glücklich, dass Kimara diese Zeit mit euch erleben durfte, liebe Penelope, wir danken dir herzlich dafür!

 

Kimara ist am 06.08.2020 über die Regenbogenbrücke gegangen!

Run free, kleine Maus!


Minerva, verstorben am 22.7.2020
Minerva, verstorben am 22.7.2020

Kleine Minerva,

wir weinen viele Tränen um dich. Und sie sind bitter.

Du warst eine ganz empfindsame Seele, hast furchtbar unter dem Stress im Canile gelitten. Dann durften wir eine Weile nicht zu dir und deinen Leidensgenossen hinein, alles verzögerte sich.

Buchstäblich auf den letzten Drücker konnten wir dich gemeinsam mit 5 anderen Hunden vor der Schließung des Canile und eurem Abtransport nach HOPE bringen.

Auch dort warst du gestresst und hast viel geweint. Unsere Kolleginnen haben dich getröstet, so gut es ging. Du hast dich gefreut, endlich im Freilauf herumstromern zu dürfen. Der Aufenthalt auf HOPE war nicht lange, denn du hattest bereits ein tolles Pflegestellenangebot und bist im Juli zu deiner Pflegemama gereist.

Auch hier kamst du kaum zur Ruhe, bist rastlos umhergelaufen. Weil dies bei einer jungen Hündin nicht der Regelfall ist, haben wir bereits wenige Tage nach deiner Ankunft beunruhigt einen Tierarzttermin anberaumt. Am Morgen der Untersuchung lagst du ganz still in deinem Körbchen. Deine Pflegemama dachte zuerst, du hättest dich beruhigt und würdest endlich tief schlafen. Aber du hattest dich ganz leise davon gemacht…

Wir alle sind geschockt und sehr, sehr traurig. Du warst bereits auf der Zielgeraden! Wir können nur mutmaßen, dass du ernsthaft krank warst, denn im Canile sieht ein Hund niemals einen Tierarzt. Vermutlich war der Reisestress dann einfach zu viel für deinen geschlauchten Körper. Wir werden es nie erfahren…

Bitte glaub uns, kleine Minerva – wir haben alles versucht, wollten unser Versprechen an dich einlösen und sind gescheitert. Das Leben ist nicht fair. Wir tragen dich in unseren Herzen und werden dich niemals vergessen, Mäuschen. Machs gut Minerva!



KEIN GARTEN IST SICHER. WIRKLICH KEINER.

Flavia ist am 22. Juni 2020 gestorben

Unsere kleine, ängstliche Flavia hatte nach schrecklichen Jahren im Canile endlich einen Platz gefunden. Zum ersten Mal in ihrem Leben gab es nun einen Menschen, der ihr mit Liebe und Fürsorge begegnete. Diesem Menschen zu folgen, hat sie nun das Leben gekostet. Sie irrte über eine Woche in der Nähe einer Autobahn umher. Alle täglichen, unermüdlichen Versuche, das kleine Mädchen einzufangen, blieben vergeblich. Flavia wurde heute morgen auf der Autobahn überfahren. Wir sind tief betroffen und sehr traurig. Unser Dank gilt allen, die sich der intensiven Suche angeschlossen und viele Nachtschichten für unser Mäuschen eingelegt haben.



Ivy (Martina) – die kleine große Kämpferin

…ist am 24.05.2020 mit 12 Jahren auf die andere Seite gegangen. Sie hatte sehr viel Liebe im Gepäck und hinterlässt, wie alle unsere Familienmitglieder, eine nicht zu füllende Lücke und tiefe Trauer. Das war bei Ivy nicht immer so. Ganz im Gegenteil:

Als wir sie mit ca. 6 Jahren kennenlernten, saß sie mit einer fast gelähmten Hinterhand in einem Canile. Ihr ehemaliger Besitzer hatte, wie sich im Nachhinein herausstellte, die winzige Hündin jedes Mal(!) getreten wenn sie trächtig war, um eine Fehlgeburt zu forcieren. Irgendwann traf er sie so hart, dass sie bewegungsunfähig tagelang in einem Erdloch lag, von Tierschützern in letzter Minute gerettet und ins Canile gebracht wurde.

 

Wir übernahmen Ivy 2014, ließen ihr einen Rollstuhl anfertigen. Die Maus erholte sich auf unserer Pflegestelle, Blase und Darm mussten regelmäßig ausgedrückt werden. Dennoch war Ivy ein unheimlich lebensfrohes, selbstbewusstes und fröhliches Mädchen.

Die Tierärztin Yvonne verliebte sich und adoptierte die Süße im März 2015. Ivy war nun ein Seelenhund. Dank Yvonnes unermüdlichem Einsatz, Physiotherapie und einer OP geschah das Unerwartete: Ivy begann zu laufen, Rollstuhl ade! Auch Blase und Darm arbeiteten wieder selbstständig. Ivy war einfach nur glücklich, buddelte gern nach Mäusen, wuselte mit ihren Hundefreunden über die Wiesen, wurde von ihren Menschen auf Händen getragen.

Nach 5 behüteten Jahren kam jedoch etwas, dass selbst Ivy nicht besiegen konnte. Yvonne musste ihre geliebte Freundin aufgrund eines nicht beherrschbaren Krebsleidens gehen lassen…

Mach´s gut du kleine, tapfere Maus, wir alle werden dich nie vergessen!



Maru, verstorben im Mai 2020:

Vor 4,5 Jahren hat unsere Maru ihr Traum- Zuhause gefunden.

 

Heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass Maru durch ein tragisches Unglück aus dem Leben gerissen wurde.

 

Auch wir sind unfassbar traurig.



Kojo

Kiano

Kiano und Kojo sind in der Nacht zum 14. Mai 2020 über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir sind unendlich traurig, aber alle Bemühungen, ihr kleines Leben zu retten waren erfolglos.



Liebes Saving-Dogs-Team,

 

leider ist gestern unsere Kira ihrer Schwester Luna nach 2 Jahren und 11 Tagen über die Regenbogenbrücke gefolgt.

Wir sind unendlich traurig und vermissen beide so sehr. Einige Hunde durften wir über die Jahre auf ihrem letzten Weg begleiten. Aber für mich waren Luna und Kira die besten Hunde, die ich mir jemals hätte wünschen können. Sensibel, fröhlich, entspannt, menschenliebend – sie forderten nie etwas und waren einfach glücklich ein Teil der Familie zu sein.

 

Ruhe in Frieden meine Hübsche. Bis wir uns wiedersehen.

 

Mit traurigen Grüßen

Nina

Kira, verstorben am 3. März 2020
Kira, verstorben am 3. März 2020


Berti, nun bist du endlich raus aus dem Canile ...

 

Und ganz sicher an einem besseren Ort, denn dort gehören Engel hin. Du wusstest es zwar nicht, kleiner Mann, aber sehr, sehr viele Menschen haben um dich gebangt, mit dir gelitten und geweint, für dich gekämpft.

Dennoch haben wir verloren. Nicht nur dich, sondern auch den Kampf gegen das System. Wir bleiben fassungslos und betroffen zurück, denn du hast dich gestern - am 20.2.2020 - auf leisen Pfoten davongemacht. Wir sind unendlich traurig, dass wir dir deine Würde nicht wiedergeben und dich medizinisch versorgen konnten.

Du hattest sogar schon jemanden, der hier voller Liebe auf dich wartet…

Das Leben ist nicht fair.

 

Kein Tag, an dem wir nicht auf allen uns möglichen Wegen nachgefragt, gebohrt und gequengelt haben, wann wir dich nach HOPE holen und pflegen dürfen. Telefonisch, per E-Mail und WhatsApp. Vergeblich. Unsere sardische Kollegin Claudia war zwar in Urlaub, saß dennoch in den Startlöchern und hätte alles stehen und liegen lassen, um dich innerhalb 2 Stunden abzuholen. Sie hatte sogar versucht, dir eine warme Decke zukommen zu lassen, damit du nicht auf dieser nackten Palette liegen musst. Dies wurde nicht gestattet…

Weil du so ausgemergelt aussahst auf den Bildern, hatten wir schon spezielle, kalorienreiche Schonkost bereitgestellt, wollten dich auf Daunen betten in einem weichen Korb, ein Mäntelchen für den Freilauf lag bereit. Nur du fehltest noch. Und nun bist du gegangen, ganz still und allein statt mit jemandem, der dich hält und streichelt. Wir sind trotz intensiver Bemühungen gescheitert.

 

Wer auf Sardinien Hundeleben retten will, muss sich von jeglichen deutschen Maßstäben und Einstellungen verabschieden. Muss akzeptieren, was inakzeptabel ist. Wir könnten hier weit ausholen, möchten aber weder deinen Nachruf beschmutzen noch unsere Tierschutzarbeit gefährden.

 

Berti, du bist, ohne es zu wissen, zu einem Mahnmal geworden. Und beileibe kein vergessener Hund mehr. Du hast die Menschen ins Herz getroffen, hast ganz sicher ein Leuchtfeuer entzündet für all deine Hundekollegen, die noch da sind und unsere Hilfe brauchen. Denn eines werden wir (obwohl das an mancher Stelle gern gesehen würde) ganz sicher NICHT tun: Aufgeben.

Dein tragischer, unnötiger Tod hat uns bis ins Mark erschüttert. Wir werden in deinem Sinne weiter verbissen um all die anderen Bertis kämpfen, die dringend auf Hilfe warten. Wer nicht kämpft, hat schon verloren, sagt man. Wir versprechen dir, dass wir niemals aufgeben, auch wenn das bedeutet, dass wir manchmal scheitern werden.

Ciao Berti, du bist jetzt frei, jenseits von Einsamkeit, Krankheit und Schmerz. Machs gut! Wir werden dich niemals vergessen.

Berti - Die grausame Wahrheit ist ...

 dass er immer noch im Canile hockt und wir hilflos auf die Hiobsbotschaft warten, dass er vielleicht gestorben ist! Jeden Tag bekommen wir viele Nachfragen, wie es ihm geht. Ob er schon auf HOPE ist. Und jeden Tag müssen wir sagen: Nein, wir haben ihn noch nicht. Warum?? Nun, wir bekommen einfach keinerlei Information oder gar grünes Licht für Berti: Sowohl ein Richter als auch die jeweils zuständige Gemeinde müssen schriftlich zustimmen, bevor ein Hund das Canile verlassen darf. Täglich fragen wir über unsere sardischen Kollegen via E-Mail, Telefon oder WhatsApp nach. Und täglich ist das Ergebnis, dass die betreffende Gemeinde nicht antwortet. Man hat einfach keinerlei Interesse an dem schwer kranken Berti. Er befindet sich seit Wochen auf der Krankenstation, in dieser nackten Zelle - ohne Tageslicht - und vegetiert auf der Palette vor sich hin. Ohnmächtig müssen wir praktisch zusehen, wie er schwindet. Wir werden Berti nicht aufgeben, müssen aber inzwischen damit rechnen, dass unsere Hilfe eventuell zu spät kommt…

 


Laika…niemals geht man so ganz…irgendwas von Dir bleibt hier….

Der Lieblingsplatz zwischen den beiden Sofas ist leer…nur noch ihr Halsband auf ihrem Platz…

 

Ihr Pflege-Frauchen schreibt: „Sie hat immer auf einer Matratze zwischen unseren Sofas gelegen. Wir werden ihr Schnarchen so vermissen. Sie war ein ganz, ganz feiner Hund.“

 

Fast auf den Tag sind es 5 Jahre her, dass Laika das Tierheim L.I.D.A. in Olbia/Sardinien endlich verlassen durfte. Zuvor hatte sie 8 Jahre dort im Zwinger verbringen müssen. Es war für Laika anfangs nicht leicht sich an das Leben in Freiheit zu gewöhnen. Sie hatte nie mit Menschen gelebt und es dauerte eine Zeit ihr Herz zu erobern.

„Laika hat ja nie gefordert, noch nicht mal gefragt. Immer zurückhaltend, nie gebettelt. Aber sie hat eine ganz stille, rührende Methode gefunden, sich eine Art Zuneigung extra zu organisieren: morgens ist mein aktuelles Schlafshirt beim Anziehen auf einem jener beiden Sofas gelandet, zwischen denen sie immer gelegen hat. Laika ist nie, nie aufs Sofa, aber wenn sie an das Shirt gekommen ist, hat sie es auf ihre Matratze gezogen, zusammengeknäult und zufrieden ihren Kopf daraufgelegt. So hatte sie "Nähe" für sich organisiert.“

 

Es gab für Laika in der ganzen Zeit nur eine Adoptionsanfrage…aber diese zerschlug sich …nicht soo schlimm. Sie hatte die beste (Pflege)-Familie und sie hatte sich in den Alltag integriert. Sie war schon längst kein „Pflegehund“ mehr und gehörte mit allen anderen Tieren zur Familie.

 

Unser aufrichtiger und herzlicher Dank geht an Laikas Familie. Wir sind mit der Familie sehr, sehr traurig. Es bleibt die Gewissheit, dass sie dort sehr glücklich war.

Laika ist am 30.01.2020 über den Regenbogen gegangen. Es wurde ein geplatzter Tumor im Bauchraum diagnostiziert.

 

Ihre Familie schickt einen letzten Gruß: „Tschüss Laika, alles Gute, wo immer du auch jetzt bist“


Thiago

Leider mussten wir unseren Thiago über die Regenbrücke ziehen lassen. Er hatte nur 1,5 schöne Jahre auf seiner Pflegestelle, davor gruselige 2,5 Jahre an der Kette auf Sardinien. Thiago hatte einen Hirn-Tumor.

Mach`s gut Thiago. Wir alle werden unser Riesenbaby nicht vergessen.

Seine Pflegemama hat ihn 1,5 Jahre begleitet und ihm die schönen Seiten des Lebens gezeigt.

Sie schreibt:

Von Anfang an hat Thiago mich so unfassbar beeindruckt.

Schon seine Optik sprach für sich. 65 kg und groß. Liebevoll wurde er Riesenbaby genannt. Und das war er auch. Ein 2,5 Jahre alter Hund, der nichts kannte außer Einsamkeit und ein Leben an der Kette. Wie konnten nur erahnen welch grauenhaften Erfahrungen er auf Sardinien noch gemacht haben musste…Und trotz seiner Vorgeschichte, war er von Anfang an aufgeschlossen, liebevoll und freundlich. Für ihn gab es nichts Schöneres, als bekuschelt und geliebt zu werden. Und genau diese Tatsache beeindruckte mich an ihm am meisten. Thiago musste alles lernen. Er kannte ja definitiv gar nichts: kein Halsband, keine Leine, keine anderen Hunde, keine Spaziergänge, keine Treppen….

Er lernte so schnell und freudig. Mit jedem Tag wuchsen wir als Team zusammen. Man konnte nicht anders, als diesen Hund zu lieben. Trotz seiner Hypotheken, die er im Gepäck hatte, war er einfach unbeschreiblich treu und loyal. Thiago war immer ein Hund der guten Laune. Seine Fröhlichkeit und Unbefangenheit, trotz der schlechten Vergangenheit, war bezeichnend. Keine Angst vor etwas Neuem zu haben, zeichnete ihn aus. Er war voller Vertrauen mir gegenüber. Jeden Tag konnten wir miteinander genießen. Er konnte sich an den Kleinigkeiten unfassbar erfreuen und wenn es nur eine rohe Möhre war….

Auch wenn er tatsächlich viel zu lernen hatte, war ICH es doch am Ende, die am meisten durch ihn gelernt hat.

Ich bin unendlich dankbar seine Pflegemama gewesen zu sein. Darüber hinaus waren wir so viel mehr. Ich habe mir Vieles für ihn gewünscht. Vor allem noch viel mehr Zeit.

Danke für alles mein "Dicker". Alle Worte hier würden Dir niemals gerecht werden. Danke, dass ich dich auf deinem Weg begleiten durfte. Danke, dass du mich begleitet hast. Danke, dass du warst wie du warst. Ich werde die Zeit mit dir niemals vergessen und vor allem dich werde ich niemals vergessen.

Du hast mich und mein Leben verändert.

Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.

Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch,

wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch

immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an.

Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.

Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich

sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen.

Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.

Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines

Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt

werden möchte. Er tut es einfach.

Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“

 

(Picasso)



Viva

Vivas kleines Kämpferherz hat am 19.09.2019 aufgehört zu schlagen. Zu lange musste sie in einem Canile warten, um in die Freiheit reisen können. Diese Jahre dort ohne medizinische Versorgung, haben ihren kleinen Körper zerstört. Wir sind so dankbar, dass sie noch die letzten Wochen ihres Lebens auf einer tollen Pflegestelle erfahren durfte, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden. Danke Birgit, dass du Viva bis zur Regenbogenbrücke begleitet hast.

Viva wenn wir jetzt in den Himmel schauen, werden wir an dich denken...

Galina

Sie ist in der Nacht vom 6. September 2019  aufgrund von Nierenversagen  in der Klinik verstorben.

Wir sind unendlich traurig.

 


Maga
An manchen Tagen scheint es als ob der Himmel gar nicht aufhört zu weinen. Am 15.07.2019 war so ein Tag. Wir mussten Abschied von unserem alten Mädchen Maga nehmen. 2004 auf Sardinien geboren hast du 2014 unseren Kuschelbär Solo auf dem Weg zu uns begleitet. Während Solo, dieser Dickkopf, nicht aus seiner Transportbox raus wollte, bist du gleich ganz aufgeregt zu deinem Frauchen ins Auto gesprungen. Du und ich, wir waren von da an ein Team.
Gemeinsam mit Solo sind wir durch die Wälder und über die Wiesen gezogen. Und genauso wie er konntest du Stunden damit verbringen, Gras zu fressen. Im Haus hast du ein Plätzchen vor dem Schlafzimmer gefunden, wo du dich sicher gefühlt hast, den Platz vor unserem Bett hatte ja Solo für sich beansprucht!
Du warst immer ein ganz liebes anspruchsloses Mädchen und trotz deiner Krankheit (Herzwurm) und deines Alters recht fidel.
Aber das Alter ging auch an dir nicht spurlos vorbei. Du konntest immer schlechter laufen, kaum noch aufstehen und dein Geschäft machen. Nun bist du unserem Solo auf dem Weg über die Regenbogenbrücke gefolgt.
Machs gut alte Dame! Wir haben dich sehr geliebt! Danke dafür, dass du unser Leben bereichert hast!
 
Ute und Michael

Solo
Unser Solo ist heute morgen ( 21.6.2019)  den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen.
Auch wenn sich Herrchen und Frauchen im letzten Jahr getrennt haben, so war er doch unser beider Baby. 
Wir würden uns freuen, wenn ihr einen Nachruf bei Saving-dogs im Sternenhimmel veröffentlicht.
Vielleicht mit diesem Text:
Solo, als wir dein Bild bei Saving-dogs gesehen haben, wussten wir, diesen Teddybär wollen wir ein neues Zuhause geben. Dein trauriger Blick hat unser Herz tief berührt. 

 


Du hast sieben Jahre auf der Straße gelebt und bist schließlich im Tierheim gelandet. Aber dort warst du nur einer von vielen, du hattest keine Aufgabe, du warst ein Herdenschutzhund, du konntest nicht eingesperrt leben.

Wir mussten dich so schnell wie möglich dort raus holen. Also rasch den Zaun fertig stellen und alle Vorbereitungen abschließen um unseren Prinzen in Empfang nehmen zu können. Am Flughafen mussten wir dann die erste Hürde nehmen. Du wolltest nicht aus deiner Transportbox raus. Hier zeigte sich, dass du einen ganz schönen Dickschädel hattest. Wenn du etwas nicht wolltest, dann ging auch kein Weg rein. Zusammen mit Maga bist du dann im Juni 2014 bei uns eingezogen.
Es hat nicht lange gedauert und du hattest alle um den Finger gewickelt. Keiner konnte diesen Hundeaugen widerstehen. Wenn wir spazieren gegangen sind, hast du auf den Wiesen den "Plumssack" gemacht. Ihr beide habt Gras gefressen und Mäuse gejagt.
Vor ein paar Tagen hat es dann angefangen, dir ging es immer schlechter. Wir haben dich in die Klinik gebracht. Du wurdest behandelt und wir hatten Hoffnung, dass alles wieder gut wird. Was dir wirklich fehlt konnte der Arzt nicht sagen.
Leider hast du es nicht geschafft.

 

Am Morgen des 21.06.2019 bist du den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir haben den besten Freund und treuesten Begleiter verloren, den man sich vorstellen kann. Du wirst immer in unserem Herzen bleiben!
Solo, ruhe in Frieden!
Ute und Michael

Ippei – Vom großen Glück einen alten Hund zu adoptiert zu haben…

Er war mehr als ein Freund und Begleiter – ein Seelenhund…

Ippei ist über den Regenbogen gegangen….

 

Ippei lebte viele Jahre mit seinen Brüdern Gampei und Sampei in einem Gehege in Tierheim von Olbia /Sardinien. Für alle Drei waren die Chancen auf Vermittlung recht schlecht. Als dann die Adoptionsanfrage für Ippei kam, hat es uns fast umgehauen vor Freude. Wenig später bekamen auch seine Brüder die Chance und wurden zusammen adoptiert. Es gab sogar ein „Familientreffen“ in Deutschland. Aber das Tierheimleben hatte Spuren hinterlassen: Gampei und Sampei starben kurz hintereinander.

Ippei holte sich sein Leben zurück. Aber die Lebensuhr lässt sich nicht anhalten und wir müssen mitansehen wie unsere geliebten Hunde an Kraft und Energie verlieren.

Wir wissen, dass der Tag „X“ kommen wird und dennoch können wir uns oft nicht darauf vorbereiten und es trifft uns wie ein Blitz aus heiterem Himmel…

Und wir müssen diese Entscheidung treffen, von der wir hofften es niemals tun zu müssen…

Gute Reise über den Regenbogen lieber Ippei! Auf der anderen Seite wirst du deine Brüder wieder treffen!

Für Deine Familie:

„Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe die Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

(Khalil Gibran)


Abschiedsbrief Deiner Familie (18.05.2019):

Mein lieber Ippei,

gestern war nun der Tag, vor dem ich mich am allermeisten gefürchtet habe. Ich musste Dich gehen lassen. 2003 in Sardinien geboren, 2019 in Herdecke gestorben. Was für ein Leben lag für Dich dazwischen? Als Du 2014 mit 11 Jahren in Düsseldorf gelandet bist, waren wir mindestens genauso aufgeregt wie Du. Aber wir haben sehr schnell einen Draht zueinander gefunden, ich war von Anfang an die Person, der Du bedingungslos vertraut hast. Du hast einfach Dein Leben in meine Hände gelegt und warst fortan mein Schatten. Ob im Haus oder außerhalb, Du warst immer an meiner Seite. Du musstest mit Deinen 11 Jahren alles lernen. Du hast es mir zuliebe ganz wunderbar gemacht.

Noch nie hatte ich einen Hund, der so einfach zu führen war. Du hast Dich bemüht alles richtig zu machen, so wie ich alles versucht habe, Dein Leben schön zu gestalten. Nachdem Du Dich etwas eingewöhnt hattest, gingen wir auf Reisen. Damit Du dich nicht immer an fremde Zimmer und Treppen (sehr schwierig) gewöhnen musstest, kauften wir ein Wohnmobil. Mit Dir und Gaia gondelten wir durch Europa, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Dein Leben war bunt und abwechslungsreich. Wir 4 hatten großes Vergnügen zusammen. Von uns aus hätte es immer so bleiben können. Aber im letzten Jahr hat sich Gaia verabschiedet und nun hast Du uns verlassen.

Lässt uns mit Vicky und einer ganz großen Traurigkeit zurück. Du bist sehr schnell gegangen, keine lange Verabschiedung. Aber Dein Schatten ist nicht weg, er liegt auf meiner Seele.

 

Seelenhunde....

hat sie jemand genannt.

… jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben

… jene Hunde, die wie Schatten waren.

… wie die Luft zum Atmen.

… jene Hunde, die uns ohne Worte verstanden.

 

Ciao amico amore mio non ti dimentico mai

Waltraud


Lupo ist für immer gegangen ...

und er lässt uns mit unseren Tränen zurück…

 „Ohne die Tränen in unseren Augen gäbe es keinen Regenbogen in unserer Seele.

Und irgendwann sehen wir uns wieder – am Ende des Regenbogens.“


Am Ostersonntag 2019 verkündeten wir mit großer Freude, dass Lupo zusammen mit Luna auf eine Pflegestelle reisen darf. Wir waren so unendlich glücklich darüber. Seine Pflegestelle freute sich so sehr auf ihn und auf Luna und zuhause wurden die Vorbereitungen für die Ankunft der Hunde am 4.Mai getroffen….

Nun ist alles anders gekommen und die Freudentränen von Ostern sind jetzt Abschiedstränen!

Seine Reise ging heute nicht in seine Familie. Lupo hat die Reise über den Regenbogen angetreten…

Zwei Tage nach Ostern kam die erste sorgenvolle Nachricht unserer Kollegin aus Sardinien: Lupo humpelte massiv auf dem linken Hinterbein; konnte es nicht mehr aufsetzen. Ein Röntgenbild brachte keine Klarheit. Weitere Tierarztbesuche und Untersuchungen folgten. Eine große Strapaze für Lupo und unsere sardischen Kolleginnen. Fast schon apathisch ließ Lupo alles über sich ergehen.

Ein schrecklicher Verdacht schien sich zu erhärten: nicht die Leishmaniose, sondern der Krebs gewann die Oberhand über Lupos Leben. Sein linker Hoden war massiv vergrößert. Wenige Tage später konnte und wollte Lupo nicht mehr aufstehen…der Hoden war mittlerweile auf Tennisballgröße angeschwollen. Er weinte, als die Kolleginnen ihn säubern wollten. Jede Berührung am Hinterkörper machte ihm Schmerzen.

Es wurde zur schrecklichen Gewissheit, dass er nicht mehr reisen konnte.

Wie bitter und ungerecht das ist, kann wohl Jeder nachempfinden. Er hatte so ein grottenschlechtes Leben und mit vielen anderen Menschen haben wir uns für ihn endlich die Liebe und Pflege gewünscht, die er verdient hat und die er in nur wenigen Tagen bekommen hätte…Luna wäre bei ihm geblieben! Es gab dieses zuhause für beide Hunde!

Wir haben für ihn gekämpft, haben viel Unterstützung bekommen in Form von Geldspenden und Anteilnahme an seinem Schicksal. Dafür sagen wir nochmals „Danke“.

Besonders unsere sardischen Kolleginnen - Claudia und Eloise - haben sich intensiv um Lupo gekümmert und oft ging es nur noch unter Tränen…eine traurige Woche auf Hope … wir fühlen uns leer und ausgebrannt.

 

Lupo ist auf Hope beerdigt und er bleibt in unseren Herzen. Es bleibt nur der Trost, dass er nun keine Schmerzen mehr hat und seine Seele nun frei ist.

 

Letzte Worte

„…, wenn mein Geist geschieden,

so weint mir keine Träne nach;

wo ich weile, dort ist Frieden…

denn von den Sternen grüß ich euch!“