Sternenhimmel

Für einen Augenblick hielt der Himmel den Atem an, als ein neuer Stern erstrahlte


Faruk – wir vermissen ihn so sehr !

 

 

So wie du warst, bleibst du hier.

 

So wie du warst, bist du immer bei mir.

 

So wie du warst, erzählt die Zeit.

 

So wie du warst, bleibt viel von dir hier.

 

                                                                  (Unheilig)

 

4 Monate schon ist er nicht mehr bei uns. Es gab noch keinen Tag seitdem an welchem wir nicht an ihn gedacht haben…und doch war es die richtige Entscheidung ihn gehen zu lassen.

 

Bevor Faruk zu uns ins Münsterland kam, verbrachte er 2018 einige Monate in unserer Auffangstation „Hope“ und davor lebte er unter katastrophalen Zuständen in einem der Canile auf Sardinien. Auf Hope war er der Sozialarbeiter für alle anderen Hunde. Faruk strahlte eine unglaubliche Ruhe aus und war durch nichts zu erschüttern. In seiner Gegenwart fühlten sich selbst die ängstlichsten Hunde wohl. Er war der „Fels in der Brandung“ und er gab vielen Hunden die „Schulter zum Anlehnen“. Bei dieser speziellen „Sozial-Arbeit“ blieb er jedoch immer zurück. Er bekam nie eine Adoptionsanfrage☹.

 

Im Frühsommer 2019 entschieden wir, dass Faruk zu uns ins Münsterland kommen sollte …allerdings zunächst als Pflegehund…wohl wissend, dass wir in den Kreis der absoluten Pflegestellenversager gehören…nach kurzer Zeit stand bereits fest, dass er für immer hierbleiben würde. Wir waren fasziniert von seiner Ausstrahlung, seiner Gelassenheit und seiner Würde.

 

Faruk war der erste Hund, den wir zu einer professionellen Hundefrisörin brachten. Als er hier ankam, war sein Fell quittegelb und er roch etwas streng. Mit dem Gartenschlauch konnten wir da nicht viel erreichen…geduldig ließ er die Fellpflege im „Salon“ über sich ergehen und wurde verwandelt in einen „Eisbär“. Sein Fell war schneeweiß und fluffig und die Kindergartenkinder hielten ihn wohl tatsächlich für einen Eisbären. Viele Kinderhände streichelten ihn hier im Laufe der Jahre. Faruk war eine unglaublich beeindruckende Persönlichkeit. Niemals ließ er sich von anderen Hunden provozieren. Niemals hörten wir ein Knurren von ihm. Selbst sein Futter verteidigte er nicht (was unser Terrier öfter ausnutzte).Wir konnten uns auf Faruk in jeder Hinsicht verlassen. Und noch eine Besonderheit hatte Faruk. Im Januar 2021 wurde ihm auf Grund einer chronischen Ohrerkrankung der äußere Gehörgang entfernt…wir hatten nun einen „ein-Ohr-Hund“. Es machte ihn nochmal besonderer. Welcher Hund ist schon einohrig unterwegs ?

 

Faruk war nie ein guter Läufer und ab dem Sommer 2022 wurde er immer langsamer. Wir gingen extra Runden mit ihm, denn das Tempo der anderen Hunde schaffte er nicht mehr. Die Schmerzmittel waren schnell ausgereizt und unter der OP-Narbe des entfernten Ohres hatte sich 1 1/2 Jahre später eine Infektion entwickelt. Faruk kam immer schlechter „auf die Beine“ und immer öfter knickte er einfach weg. Er weinte und jammerte plötzlich, wenn ich nicht in seiner Nähe war…Eigentlich war es nicht zu übersehen, dass seine Kraft unausweichlich immer weniger wurde…

 

… und wie immer drückt man sich um die endgültige Entscheidung und erwartet ein Wunder – ein Wunder, welches nicht eintritt..

 

…und man vergisst niemals den Tag der Entscheidung …diesen Tag, an welchem man den geliebten Hund loslassen muss…

 

Wir ließen ihn am 3.Januar 2023 los …wie immer in der Hoffnung das Richtige getan zu haben…

 

Wir durften ihn nur 3 ½ Jahre begleiten und doch war diese Zeit ein Geschenk für uns …und tief in unseren Herzen lebt er weiter.

 

Run free, mein großer sardischer „Eisbär“ !

 


Matteo – so sehr um Dich gekämpft….

 

 

„Und wenn ich sterbe, so weint nicht um mich,

 

                                                denn tief in euren Herzen, da lebe ich….“

 

                                                                                                 (Anna Britta Bauer)

 

 

Matteo – so sehr um Dich gekämpft….

 

und doch mussten seine Menschen ihn gehen lassen…

 

Es ist so unglaublich bitter, wenn dieser Kampf um das Leben des geliebten Hundes umsonst ist. Wir würden Alles dafür geben das Unvermeidbare zu verhindern. Aber sehr häufig gewinnen wir nicht – bekommen vielleicht noch einen kleinen Aufschub und müssen letztlich entscheiden, was das Beste für unser geliebtes Tier ist.

 

Im Februar 2023 noch schrieb uns seine Adoptantin : „Er ist ein ganz wunderbarer Hundeopi, dem man sein Alter noch nicht wirklich anmerkt…Er ist ein sehr liebenswerter Kerl, der von uns hoffentlich genug verwöhnt wird…Er hat uns komplett um die Pfoten gewickelt und wir hoffen, dass er uns noch lange begleitet!

Danke nochmal für diesen tollen Hund und viel Erfolg bei der Vermittlung Ihrer alten Schätzchen, die noch ein Zuhause brauchen!!

P.S.: ins Auto hüpft er übrigens auch ganz locker, wenn ich nicht schnell genug die - eigentlich altersgerechte Rampe- aufgeklappt habe.“

 

Matteo kam Anfang Februar 2022 um 4.00 morgens in sein neues Zuhause. Vollkommen überfordert nach der Reise und in einer komplett anderen Welt gelandet, war sein Einstand im Haus nicht so großartig ☹.Die ersten Rückmeldungen Anfang März 2022 waren auch noch nicht so positiv. Matteo brauchte etwas Zeit um sich in seiner neuen Welt zurechtzufinden. Aber wer will es ihm übelnehmen? Auf Sardinien lebte er auf 2x2 qm in einem Canile ohne irgendwelche Erfahrungen oder Reize von außen. Mit 13 Jahren begann sein richtiges Leben. Und Matti lernte gut dazu und wurde ein unglaublich glücklicher Hund. Mit dem Wohnmobil im schönen Frankreich unterwegs zu sein, gefiel ihm sehr gut. Durch seine Taubheit bedingt, blieb er an der Schleppleine auf den Exkursionen. Das war vollkommen okay für ihn.

 

So ging es auch in diesem Frühjahr wieder nach Frankreich. Anfang April meldete sich Matti´s Frauchen mit schlechten Nachrichten bei uns … es ging dem lieben Opi schon seit einigen Tagen nicht gut. Er wollte nicht mehr fressen und hatte bereits ziemlich abgenommen. Das Blutbild (noch vor dem Urlaub) in Deutschland abgenommen, zeigte sehr schlechte Werte an. Ein französischer Tierarzt erkannte auch die schlechten Werte, hatte aber auch keine eindeutige Diagnose parat. Matti wurde immer schwächer und fraß nur noch Spezialitäten wie Rinder-Filet oder gekochte Hähnchenbrust. Er mochte auch nicht mehr aufstehen …schlief nur noch…

 

Natürlich ist es eine fürchterliche Situation, wenn man seinem Hund im Ausland nicht wirklich helfen kann und man erkennen muss, dass es keine zeitnahe Rettung gibt ….

 

Matti ist am 20. April in Frankreich über den Regenbogen gegangen. Er wurde 13 Jahre und fast 8 Monate alt. Er durfte 1 Jahr und 3 Monate als geliebter Familienhund leben und es war sicherlich die beste Zeit seines Lebens. Auch wenn der Verlust so unglaublich weh tut, darf man nie vergessen ,dass er diese wertvolle Zeit noch hatte. Ein größeres Geschenk konnte man ihm nicht machen. Es gibt Menschen, die um ihn trauern und ihn vermissen. Er hat nicht umsonst gelebt und er gehört nicht zu den Vergessenen. Er lebt in der Erinnerung weiter.

 

Run free Matti ! Es war schön dich kennenzulernen…

 


Momo – sitzt jetzt vielleicht auf einer Wolke am Frühlingshimmel …

 

Über uns im schönen Sommerhimmel war eine Wolke, die ich lange sah.

 

                                                 Sie war sehr weiß und ungeheuer oben und als ich aufsah, war sie nimmer da.

 

                                                                                                                                                                                                (Berthold Brecht)

 

 

Es wäre ihr jedenfalls zu wünschen…Momo kam im Oktober 2020 mit 3 anderen sehr alten Hündinnen endlich aus dem Tierheimleben frei. Es waren 4 alte Damen und alle 4 hatten das Glück ihre Menschen zu finden und alle 4 reisten in einem gemeinsamen Transport !

 

Momo reiste nach Norddeutschland/Ostfriesland in ein vorhandenes Hunde-Rudel und sie hatte endlich den Himmel auf Erden.2008 geboren - hatte sie ihr Leben bis zu diesem Zeitpunkt in einem sardischen Canile verbringen müssen. Man kann es kaum als „leben“ bezeichnen, denn dort eingesperrt zu sein, bedeutet für die Hunde meistens in einer Sackgasse gelandet zu sein.Es gibt kein Entkommen…es sei denn, wir dürfen Hunde in die Vermittlung nehmen und es finden sich Menschen für unsere Schützlinge. So hatte Momo ein unglaubliches Glück.Ihre Menschen sahen ihre Anzeige und hatte sich sofort in die liebenswerte Omi „verknallt“.Mit 12 Jahren konnte Momo ihr Gefängnis verlassen.

 

Es ist immer wieder bemerkenswert, wie schnell die alten Hunde „den Schalter umlegen“. Sie holen sich ihr Leben zurück und obwohl sie so vieles nachzuholen haben, schaffen sie es immer wieder !!!

 

Na klar, gibt es vielleicht kleine Besonderheiten oder „Macken“, aber mit unseren alten Hunden sind wir doch auch in vielen Dingen nachsichtiger…oder ? Wir verlangen nicht mehr den ultimativen Gehorsam, denn wir haben viel mehr Freude daran sie seelig auf einem weichen Kissen schlafend, zu beobachten.

 

Momo war unendlich glücklich in ihrem neuen Rudel und war die Freundin aller weiteren Tiere auf dem Resthof. Niemals war sie in irgendeiner Form aggressiv oder futterneidisch. Ihre Menschen vermissen ihre freundliche und bescheidene Präsenz : Momos Lieblingsplatz ist jetzt leer.

 

Momo hatte 2,5 Jahre im Glück - nachdem sie 12 Jahre im Canile leben musste. Mit euch - liebe Regina und lieber Ralf - durfte sie erleben, wie es ist eine Familie zu haben.

 

Wir sagen „Danke“ für eure Fürsorge für die Omi. Vielleicht gefällt euch auch die Vorstellung, dass sie von einer Wolke am ostfriesischen Himmel auf euch herabschaut 😉 …

 

Run free, Momo !

 


Cosmo

Was man tief im Herzen besitzt,

 

                                                 kann man nicht durch den Tod verlieren.

 

                                                                         (Johann Wolfgang von Goethe)

 

 

 

….auch wenn die Zeit im Glück mit Cosmo viel zu kurz war, so hat er seinen Platz im Herzen seiner Menschen für immer gefunden. Er wird unvergessen bleiben und er lebt weiter in der Erinnerung von Menschen.

 

Im Alter von 13 Jahren und 8 Monaten kam Cosmo 2021 in seine Familie. Er hatte ein hartes Leben als Tierheimhund in einem Canile auf Sardinien. Jeder Tag dort ist ein Überlebenskampf – besonders für alte Hunde, die sich nicht mehr so behaupten können und von ihren Artgenossen gemobbt werden. Auch haben sie meistens Schmerzen in den Gelenken oder andere altersbedingte Beeinträchtigungen und viele geben sich einfach auf.

 

Cosmo hatte sofort verstanden, dass das Leben es noch einmal gut mit ihm meinte. Er holte sich dieses Leben in vollen Zügen zurück. Jeder Tag war ein Fest ! Es gab gutes Futter, liebe Worte und unendlich viele Streicheleinheiten. Er durfte die Natur im Wechsel der Jahreszeiten noch einmal erleben. Er liebte es so sehr spazieren zu gehen. Das Leben kann ein Fest sein !!! Natürlich - wie auch bei älteren Menschen - gab es die eine oder andere Besonderheit. Gerade diese kleinen „Schrullen“ bleiben jedoch in Erinnerung und man spricht gerne darüber. Es sind auch diese Besonderheiten, die uns fehlen, wenn unser geliebtes Tier nicht mehr bei uns ist : das Anstupsen mit der feuchten Hundenase; die Leckerchen, die wir gerne verteilt haben; die Geräusche, wenn unsere Hunde tief im Traum schlafen; das Körbchen, das noch immer den Geruch unseres Hundes verströmt…

 

Seine Menschen durften ihn noch 16 Monate lang verwöhnen und er hat ihnen seine ganze Liebe in dieser Zeit geschenkt. Seit Anfang des Jahres ließen seine Kräfte nach. Die Spaziergänge fielen ihm immer schwerer. Sein Herrchen musste ihn in den Garten tragen und Cosmo wurde deutlich ruhiger und schlief immer mehr. Es zeichnete sich ab, dass sich seine Lebenskraft dem Ende näherte. Cosmo war mittlerweile Anfang März 15 Jahre alt !!! Ein unglaubliches Alter, wenn man bedenkt, wie schlecht sein Leben auf Sardinien war…

 

Am 27.3. ist er über den Regenbogen gegangen. Seine Menschen vermissen ihn so sehr und die Trauer ist immer wieder präsent…

 

Es bleibt jedoch die Erinnerung an einen wunderbaren Hund, der leider viel zu spät das Glück hatte, seine Menschen zu finden.

 

Wir sagen „Danke“ an diese Menschen, die den Mut und die Kraft hatten, einem sehr alten Hund noch ein schönes und wertschätzendes Leben zu schenken.

 

Run free Cosmo !

 


Mara (verstorben am 10.03.2023)

 

Mara deine Zeit hier war viel zu kurz. Mit gerade einmal 3 Jahren bist du über die Regenbogenbrücke gegangen, aber im Herzen deiner Familie lebst du für immer weiter.

 

Mein liebes Mädchen,

 

 

und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin, wie ein Komet, wie ein Komet, der zweimal einschlägt“

 

 

der Songtext von Apache 207 und Udo Lindenberg bringt es auf den Punkt.

 

Wie ein Komet schlugst du am 12. März 2022 bei uns ein. Wir hatten unendlich Glück, dass Du und Levi ein so megaharmonisches Team wart, denn andere Hunde fandest du nicht wirklich toll. Du hast so unendlich viel von Levi gelernt. Ich denke, wegen deiner verkürzten Rute (wir nannten dich „Stöpsel“ deswegen) gab es in der Vergangenheit verdammt viele Missverständnisse zwischen dir und anderen Hunden, weswegen du sehr sehr kritisch ihnen gegenüber warst. Und dann kamst du zu uns und Levi. Die „Bärchenbande“ – 2 Pastore Fonnese Strubbelhunde. Ich sehe immer noch, wie er dir zeigte, was Körpersprache bedeutet, aufmerksam hast du ihm zugesehen und dir – gefühlt - Notizen dazu gemacht. Als Levi dann im Mai 2022 seine neue Hüfte bekam, warst du so sehr um ihn besorgt. Nein, an deinen Levi, der ja entsprechend geschont werden musste, ließest du keine anderen Hund ran. Vor meinem geistigen Auge sehe ich immer noch, wie du ihn später sanft maßregeltest und ihn dann am Schlafittchen gepackt hast, um ihn zur Raison zu bringen und ihn auf deine Decke gezogen hast. Er ließ natürlich alles gerne über sich ergehen. In der Hundeschule warst du eine echte Streberin, mit den anderen Hunden dort hattest du dich arrangiert und bei entsprechendem Abstand zueinander war es stets eine harmonische Stunde. Dein größter Spaß war „Maus! Maus“! Da warst du wie eine Katze, auf leisen Pfoten angeschlichen, konzentriert beobachtet und dann zack, den Mäuselsprung angesetzt. Gut, du hast nie eine gefangen, aber es war einfach zu süß, dir dabei zuzusehen. Kuscheln und Schmusen war dein Highlight! Ich habe wirklich noch nie so eine Kuschelmaus erlebt wie dich! Wehe, wenn wir aufhörten zu streicheln – Mooooment mal! Zwei Nasenstupser, hier bitte weiterkraulen! Unsere Flauschmaus, mit den großen Kulleraugen und den längsten Wimpern der Welt. Marlene Dietrich wäre neidisch gewesen! Du warst in kurzer Zeit dermaßen mit uns verbunden, es war unfassbar. Unglaublich loyal, wachsam und lernbegierig. Für deine Menschen (und Levi) wärst du durchs Feuer gegangen. Da durfte niemand ran. Du warst allerdings auch unendlich witzig – ich habe es vorher noch nie erlebt, dass jemand mit seiner auf dem Boden stehenden textilen Hundebox umfallen kann. Doch, du konntest das, und deinen vorwurfsvollen Blick danach werde ich nie vergessen. Dann warst du in der Gegenstandssuche – du hast sofort verstanden, worum es ging – und wie es ging. Alle Anwesenden waren sehr erstaunt, wie selbstverständlich du das Zielobjekt passiv angezeigt hast. In deiner 2. Stunde dort! Lehrbuchmäßig.Du verbrachtest deinen 1. Urlaub am Strand mit uns auf Texel – Sand und Meer waren deine Highlights! Wutzeln im Sand – mega! Auch machten wir zusammen unsere erste Wanderung im Herbst im Allgäu, Berge und Wald, das machte dir definitiv Freude! Mit deinen großen Kulleraugen nahmst du alle neuen Dinge wahr.

 

Der Schlag ins Gesicht kam, als es dir plötzlich schlecht ging und wir dein Blut untersuchen ließen. Das Ergebnis war niederschmetternd und eine Anämie setzte dir zu. Warum musste so eine liebe Maus wie du so viel ertragen? Gefühlt waren wir Dauergast beim Tierarzt. Zu wenig Blut, keine Regeneration des Blutes und auch eine Bluttransfusion, die uns etwas Aufschub gewähren sollte, schlug leider nicht wie gewünscht an. Wir haben nichts unversucht gelassen, um dich gesund zu bekommen, aber da waren die medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft.

 

Am 10.03.2023 um 9:00 Uhr musste wir dich, Stöpselchen, mehr als schweren Herzens gehen lassen. Es ging alles so schnell und es tat so unendlich weh. Du bist immer präsent, auch wenn du nicht mehr da bist. Das Leben ist manchmal verdammt unfair.

 

Vielleicht tut es weh, doch will auf Nummer sichergeh’n, dass ich für immer leb“ (Komet, Udo Lindenberg und Apache)

 

 


Riva: 10.01.2023 - 12.04.2023

 

 

Kleine Riva, leider hast auch du dir eine schwere Infektion zugezogen und bist nur 4 Tage später deiner Schwester Ruby in den Sternenhimmel gefolgt.

Wir sind unendlich traurig darüber und begleiten auch dich in Gedanken auf deine Reise über die Regenbogenbrücke.



Ruby: 10.01.2023 - 08.04.2023

 

 

Kleine Ruby, leider durftest du nie erfahren, wie schön ein Hundeleben sein kann. Viel zu früh bist du an einer schweren Krankheit verstorben. Wir sind unendlich traurig darüber und begleiten dich in Gedanken auf deine Reise in den Sternenhimmel.


Susy (17.04.2011-10.03.2023)

 

 

Es ist egal, zu welchem Zeitpunkt man einen Hund verliert.

 

Es ist immer zu früh und es tut immer weh.

 

 

Susy – sie hätte so gerne noch gelebt !

Wie immer ist es einfach nur ungerecht ! Endlich dem Tierheimleben entronnen, wünschen wir uns für diese Hunde, dass sie noch ewig leben dürfen und alles nachholen können, was sie bislang entbehren mussten. Das Schicksal lässt uns jedoch viel zu oft hilflos zurück.

 

Susy kam im Mai 2021 nach Deutschland. Nach 10 Jahren hinter den Gittern eines Tierheims auf Sardinien durfte sie zu ihrem Pflegfrauchen ins Münsterland reisen. Dort lebte sie sich zunächst sehr gut ein. Sie durfte über Wiesen laufen und liebte es auch baden zu gehen. Endlich frei sein und das Leben genießen. Ihre Bindung an ihr Pflegefrauchen wurde sehr stark – zu stark ! Das Blatt wendete sich und Susy litt nach einigen Monaten extrem unter der arbeitsbedingten Abwesenheit ihrer Bezugsperson. Aus lauter Verzweiflung schredderte sie Alles was ihr zwischen die Zähne kam. Sie weinte und bellte. Wieder musste sie leiden! Die ersten Nachbarn beschwerten sich. Auf beiden Seiten lagen die Nerven blank. So konnte es nicht bleiben….

 

Im Januar 2022 wechselte Susy zu einer Kollegin in einen „mehr-Hunde-Haushalt“ und fügte sich dort ohne Probleme ein. Hier war sie niemals allein. Sie war sofort angekommen, akzeptierte die anderen Hunde und die Spielregeln. Unterwegs zu sein war das Größte. Laufen, laufen, und nochmal laufen. Es war eine Freude zu sehen wieviel Spaß sie hatte. Endlich war das Leben gut zu ihr.

 

Susy war so unbeschreiblich glücklich. Es war sicherlich die beste Zeit ihres Lebens.

 

Es fiel auf, dass sie sehr viel hustete und die tierärztlichen Untersuchungen ergaben ein bereits stark vergrößertes Herz bei ihr. Der Herzmuskel schaffte die körperlichen Anforderungen nicht mehr in dem Maße wie es sein sollte. Sie war schwer herzkrank und angezählt … ☹.

 

Sie hatte nie eine Adoptionsanfrage erhalten ! Ihre Pflegefamilie war auch ihre „richtige“ Familie Sie gehörte dazu – ohne Einschränkungen. Sie wurde so sehr geliebt und kein Aufwand war zu viel, um ihr zu helfen.

 

Danke, liebe Heike, für all` Deine Kraft und Deine Liebe für die Maus. Du warst ihre Göttin !

 

Als die Medikamente jetzt nur noch kurzfristig ihre Wirkung zeigten und Susy immer größere Atemprobleme bekam, war die Zeit gekommen sie nicht länger leiden zu lassen…..

 

Wir alle wissen wie schwer diese Entscheidungen zu treffen sind. Heike ist auch diesen Weg mit Susy gegangen.

Am 10.03.2023 ist Susy über den Regenbogen gegangen. Gute Reise, du lieber Schatz ! Du wirst vermisst ! Wir hätten dich so gerne länger begleitet !


Amor (28.02.2012 – 07.03.2023)

 

Wenn der Tag gekommen ist und ich meine Augen schließe und mich mein Löwenmut verlässt.

 

Wenn der Tag gekommen ist und ich mit dem Wasser fließe, hoffe ich, dass ihr mich nicht vergesst. …

 

(Sarah Connor)

 

 

Wir werden Amor niemals vergessen ! Wir nicht und auch seine wunderbare Pflege - Familie nicht! Sein Name war so unglaublich passend. Amor wollte geliebt werden und er hatte so viel Liebe zu geben. Es blieben ihm leider nur wenige Monate seinen Menschen seine Liebe zu zeigen und besonders die Kinder waren sein „Ein und Alles“.

 

Als wir Amor im Februar 2022 endlich aus einer privaten Haltung übernehmen durften, war er mehr tot als lebendig. Unsere sardische Kollegin hatte durch Nachbarn vom Schicksal des Hundes gehört. Sie bat den Besitzer inständig uns den Hund zu überlassen, damit wir ihm helfen können … er lehnte die Hilfe kategorisch ab !!! Es war ein Wettlauf gegen die Zeit. Unsere Kollegin ließ nicht locker. Immer wieder nahm sie den Weg auf sich und redete auf den Mann ein. Immer mit der Angst im Nacken den kranken Boxer nicht mehr lebend anzutreffen. Auch hätte es passieren können, dass der Besitzer den Hund längst irgendwo in den Bergen entsorgt hatte.

 

Wir gaben ihm den Namen AMOR. Das bedeutet LIEBE. Er sollte nun endlich die Liebe und Zuneigung erhalten, die er nie hatte. Amor wurde sofort tierärztlich untersucht und erste Blutteste wurden gemacht. Er hat offene und verkrustete Wunden am Po und an den Gelenken. Ein erster Schnelltest auf Leishmaniose war positiv. Auch sein Herz war durch die Infektionen und seine Lebensumstände bereits stark geschädigt.

 

Es gab leider keine Adoptionsanfrage für diesen kranken Hund ! – aber er durfte am 19.8.2022 in seine Pflegefamilie reisen 😊 !

 

Er kam aus der Hölle und er lebte ab diesem Tag im Paradies. Er war bei absolut Boxer freundlichen Menschen angekommen. Wir hatten Freudentränen in den Augen, als wir die ersten Bilder von unserem rundum glücklichen Amor erhielten. Endlich …endlich …wurde er so angenommen, wie er ist. Es gab kein „wenn und kein aber“. Amor war jetzt ein König ! Ein Paradies hatte sich für ihn geöffnet. Es war ein unbeschreibliches Glücksgefühl für uns ihn in guten Händen zu wissen. Vom ersten Tag an liebten ihn die Kinder der Familie und er liebte sie ! Es war ein heißer Sommer und gemeinsam plantschten sie mit ihm im Garten. Mit Leberwurstbutterbroten und den Kindern war sein Leben nun endlich perfekt. Amor war immer mittendrin. Vorm Fernseher und unterm Weihnachtsbaum – er hatte so viel nachzuholen und vielleicht wusste er auch, dass ihm nicht mehr unendlich viel Zeit bleiben würde…

 

Nicht die Leishmaniose, sondern sein Herz machte uns Sorgen. Er hatte bereits auf Sardinien Herzmedikamente nehmen müssen. Aber irgendwann greifen diese Medikamente nicht mehr …Menschen versucht man dann mit einem Transplantat zu helfen ….bei Hunden gibt es keine Chance mehr. Amor bekam Entwässerungsspritzen um Herz und Lunge zu entlasten, aber die Zeitabstände zwischen den Behandlungen wurden immer kürzer. Er hatte in seinem Leben genug gelitten und er sollte nie wieder leiden müssen…

 

Am Dienstag, den 7.März 2023 ist er in den Armen seiner Pflegmama für immer eingeschlafen. Er hätte so gerne noch gelebt ! Er wird auch von den Kindern so sehr vermisst….sie haben ein Holzkästchen für seine Asche bemalt und er wird bei ihnen im Garten ruhen.

 

Er bleibt für immer in unseren Herzen. Mit seiner (Pflege)-Familie weinen wir um einen großartigen Hund.

 

Du bist nun frei Amor und unsere Tränen wünschen Dir Glück ! Es wird Dir gut gehen auf der anderen Seite des Regenbogens – da sind wir sicher !

 

 

 



Liebste Rosi,

Du warst schon fast 10 als Du zu uns kamst und sooo traurig. Dein altes Frauchen war verstorben und die Erben haben Dich vom Haus gejagt, Du hast so fürchterlich geweint in der Auffangstation Hope von saving -dogs und unser Herz vom ersten Tag im Sturm erobert.

Wir hatten eine tolle Zeit, haben viel erlebt. Du bist mit uns verreist und warst mit Herrchen arbeiten. So eine liebe Maus und der grösste Kuschelschatz der Welt!

Doch jetzt, fast 4 Jahre später, hat Dein grosses Herz versagt und Du warst müde und schwach. Wir hoffen, dass es Dir gut gefallen hat bei uns und Du im SternenHimmel an schöne letzte Jahre zurück denkst. Wir vermissen Dich so sehr.🖤

 


Die Tränen der Trauer werden dem Lächeln der Erinnerung weichen.

 

Dino

05.05.2010 – 06.02.2023

 

Fast 13 Jahre alt ist der kleine Dino geworden – aber es waren nur fast 2 Jahre im Glück !

 

Die Zeit von April 2021 bis jetzt waren sicherlich die glücklichsten und besten Jahre seines Lebens und dafür sagen wir Herzlichen Dank an seine Adoptantin !!!

 

Als wir im Februar 2021 von seinem Leben in einem sardischen Tierheim erfuhren erschien er uns mehr tot als lebendig zu sein. Es war ein schreckliches Bild ! Vier verwahrloste Hunde hatte man in einen Zwinger zusammen gesetzt – 4 unterschiedliche Charaktere und von unterschiedlicher Größe versuchten dort irgendwie zu überleben. Wir konnten Dino, Kimba und Flore rechtzeitig retten. Der 4.Hund verstarb, bevor wir ihn rausholen konnten.

 

Dino war in einem grauenhaften Zustand ! So viele kahle Stellen im Fell und fast blind war er ein Häufchen Elend. Wir erfuhren, dass sein Besitzer ihn immer und immer wieder geschlagen hatte und er seit 2015 in diesem Zwinger sein Dasein fristete….

 

Im Tierschutz erlebt man viele schlimme Dinge und es gibt auch immer wieder heftige Rückschläge…aber im Tierschutz erlebt man auch WUNDER !!!

 

Ein solches Wunder gab es auch für diesen kleinen unglücklichen Kerl, denn eine wunderbare Frau sah ihn und adoptierte ihn „vom Fleck weg“. Nach der langen Zeit im Elend war sein persönlicher Schutzengel aufgetaucht. Am 8.5.2021 zog er in seine neue und wunderbare Familie und zu den neuen Hundefreunden ( alle in seiner Größe ungefähr).

 

Aus Dino wurde Pino und er holte sich sein Leben zurück. Er hatte einige gesundheitliche Baustellen, aber seine Lebensfreude überwog bei weitem. Sein Frauchen liebte er über alles. Gemütlich wackelte er durch den Garten oder träumte warm eingekuschelt in seiner Decke. Er wurde auch zum „Weltmeister“ im Löcher buddeln, klaute Leckerlies aus dem Schrank und überstand auch die zwingend erforderliche Zahnsanierung recht gut. Er konnte sein jahrelanges schlechtes Leben komplett hinter sich lassen.

 

Ende Januar 2023 hatte der kleine Mann einen Schlaganfall. Dazu war der Augendruck plötzlich stark erhöht. Kurzfristig sah es so aus, als wäre die Situation in den Griff zu bekommen ….

 

Am 6.2.2023 durfte er in den Armen seines Frauchens für immer einschlafen ….

 

Run free , kleiner Schatz ! – du kleiner Hund mit dem großen Herz !!!

 

Du bleibst unvergessen und hast bewiesen, dass es sich lohnt zu kämpfen !



Lorenzo

 

Lorenzo hatte zunehmend gesundheitliche Probleme verbunden mit neurologischen Störungen und aufbauender Aggression.

Nachdem er seine Pflegemutter massiv angegriffen hat, haben wir die Reissleine ziehen müssen und Lorenzo gehen lassen müssen.

 

Wir sind sehr traurig.

 


Es gibt Engel, die dürfen bei uns auf der Erde bleiben, bis sie Flügel bekommen. Sie haben 4 Pfoten, eine schwarze Lakritznase, den schönsten Pelz der Welt und den treuesten Blick, den man sich vorstellen kann.

 

Und bis diese Engel ihre Flügel bekommen, nennt man sie Hunde!

 

Wally, von seinem Frauchen liebevoll Kalle genannt, gehörte auch zu diesen Engeln.

 

Lieber Kalle, du hattest so viele Herzen berührt, die Fotos von dir und deiner kleinen Gefährtin Carol/später Fanny, hatten wir, das Team von saving-dogs und viele tierliebende Menschen tief in unseren Herzen. Euer Schicksal verfolgte uns bis in unsere Träume und wir hofften auf ein Happyend für euch beide! Euer Glücksstern hieß Hanna, so heißt sie noch und sie war es, die euch beiden die Chance auf ein liebevolles Zuhause bot. Meine liebe Freundin Hanna hat schon Fellnasen von saving dogs adoptiert und musste eine ihrer Seelchen über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Auch sie verfolgte euer Schicksal schon seit einiger Zeit und brachte es nicht übers Herz, euch zu trennen. Also durftet ihr beide eure Reise nach Frielendorf antreten. Am 07.02.2021 war es dann soweit, ich holte euch beide und Setter Jimmy vom Transporter ab, zunächst zu mir nach Hause, am nächsten Tag solltet ihr eure Reise zu Hanna, eurem Frauchen antreten und Jimmy sollte zu seiner Familie nach Leipzig gebracht werden, was Claudia, ebenfalls tierliebende Freundin, übernehmen wollte. Aber schon auf dem Rückweg vom Transporter schneite es so heftig, dass wir kaum vorwärts kamen, am nächsten morgen waren wir eingeschneit, Fahrt unmöglich! So hatte ich die Gelegenheit, euch beide ein paar Tage bei mir zu haben und euch besser kennen zu lernen. Kalle, du hast auch mein Herz durch dein so wunderbares Wesen im Sturm erobert und ich bin glücklich, dich kennengelernt zu haben, ebenso deine kleine Freundin Carol/Fanny. Nach ein paar Tagen konnten wir dann unsere Reise fortsetzen, Jimmy Richtung Leipzig, ihr beide mit uns nach Frielendorf. Euer aufgeregtes Frauchen hatte alles für euch vorbereitet. Du hattest bei deinem Frauchen fast zwei Jahre lang ein wunderbar behütetes Leben, ihr beide habt soviel Freude und gute Laune verbreitet und es war einfach sooo schön zu sehen, wenn ihr beide, wie ein altes Ehepaar, gemeinsam im Körbchen gelegen habt. Im Mai letzten Jahres hatten wir euch noch besucht, dir ging es gut, du warst halt ein „altes Bärchen“ geworden. Leider wurden deine gesundheitlichen Baustellen immer mehr, trotz der liebevollen Pflege von eurem Frauchen. Am 18.01.2023 bist du über die Regenbogenbrücke gegangen, wir trauern mit deinem Frauchen und mit Fanny! Sie wird dich sehr vermissen. Lieber Kalle, du gehörst nun zu den „Engeln mit Flügeln“. Lass es dir gut gehen, hinter dem Regenbogen. Wir werden dich nie vergessen, dein Frauchen trägt die Erinnerung an dich in ihrem Herzen und auch bei uns hast du einen Platz in unseren Herzen gefunden.


„…und mir gefällt die Vorstellung, dass Du irgendwo auf mich herabsiehst aus der Ferne,

 

                                                           von irgendwo jenseits der Sterne…“

 

(R. Mey)

 

Cricchetto – Hope war sein Zuhause

Leider war es ihm nicht vergönnt seine Familie zu finden.

 

In einem Zwinger geboren, hat er seelische und körperliche Misshandlungen erdulden müssen.

 

Seinen schwierigen Charakter haben Menschen verschuldet.

Wir lernten ihn und seine Mutter Maya als Notfall kennen. Beide lebten auf einem „Schrottplatz“ und bewachten den dort angesammelten Müll. Sicherlich hatte seine Mutter öfter Welpen geboren aber nur Cricchetto durfte bei ihr bleiben. Er wurde 2012 geboren – da hatte Maya bereits 5 Jahre ihres Lebens auf diesem Gelände verbracht. Beide hatten nur eine Funktion : „den Schrott bewachen“. Sie bekamen die Essensreste der Menschen oder „Nichts“ und schliefen Winter wie Sommer unter aufgetürmten Autoreifen und brüchigen Holzlatten. Sie tranken abgestandenes Wasser aus rostigen Behältern. Anfang 2019 verstarb der „Besitzer“ …das Gelände wurde verkauft und die Hunde mussten so schnell wie möglich dort weg.

 

Wie holten diese seelisch und körperlich misshandelten Hunde nach Hope.19 Monate später verstarb Crichettos Mutter Maya. Sie hatte sich relativ gut erholt und war mittlerweile 13 Jahre alt. Für Cricchetto brach die Welt komplett zusammen. Er konnte und wollte sich mit keinem anderen Hund vertragen! Aggressiv ging er sofort nach vorne – ohne den Schutz seiner Mutter Maya war dieses Verhalten seine Verteidigungsstrategie. Er hatte auf Hope seine eigene Hütte und sein eigenes großes Gehege. Menschen konnten sich ihm nicht nähern.

 

Wir mussten uns eingestehen, dass er nicht mehr vermittelbar sein würde. Im Tierschutz ist das eine bittere Erkenntnis. Wir versprechen den Hunden ein zuhause und können dieses Versprechen nicht einhalten.

 

Er lernte auf Hope unserer Kollegin Claudia zu vertrauen. Sie war die Einzige, die eine Beziehung zu ihm aufbauen konnte – der einzige Mensch, der sich ihm noch nähern durfte und die ihm so unendlich viel Liebe und Zuneigung brachte. Sie konnte sein Herz erreichen. Sie war seine Sonne ! Mit ihr konnte er sanft wie ein Lamm sein …er liebte sie und sie hat ihn so angenommen, wie er war. Bereits im letzten Jahr bemerkte sie eine „Umfangsvermehrung“ an ihm – kein gutes Zeichen ☹

 

Jetzt wurde es Zeit Abschied zu nehmen, denn er konnte nicht mehr aufstehen und hatte offensichtlich Schmerzen. Cricchetto wurde 10 Jahre alt und war fast 4 Jahre auf Hope. Niemals hätten wir ihn „ in Stich gelassen“….

 

Wir trauern um einen Hund, der ein so viel besseres Leben verdient hatte. Sicher ist er jetzt wieder mit seiner Mama „Maya“ vereint.

Non piangere, Claudia! Ora sta bene e si è riunito con sua madre.


Kleine Gipsy,

 

dein Leben sollte in Kuerze die alles entscheidende Wende für dich bringen: eine tolle Pflegestelle wartete hier auf dich: Endlich Ausreise, das Canile verlassen 🥳, sicher bald eine tolle eigene Familie: Freiheit, Gras unter den Mini- Pfötchen ….viel Liebe 🧡, ein Kuschelkoerbchen.

 

Du hast dich heute auf den Weg über die Regenbogenbruecke gemacht.

Ein Unfall hat dein kleines Leben einfach ausgelöscht.

Wir sind verzweifelt und sehr traurig.

 


Tristan

Die Tränen der Trauer werden dem Lächeln

der Erinnerung weichen ….

 

Ja – es wird noch lange weh tun !!! Die Trauer über den Weggang eines geliebten Hundes ist mindestens genau so groß wie beim Verlust eines Menschen … und manchmal ist sie sogar noch größer. Das verstehen unsere „Mitmenschen“ nicht immer. „Stell` dich nicht so an…es war doch nur ein Hund“ ! - das bekommt man häufig zu hören – begleitet von verständnislosem Kopfschütteln….

 

Die Erinnerungen aber kann man uns „Hunde-Menschen“ nicht nehmen und mit der Zeit denken wir mit Freude an das verstorbene Tier. Es fallen uns viele Geschichten ein – Erlebnisse ,die unvergessen sind oder Situationen, die besonders waren….

 

Tristans Geschichte beginnt im April 2010. Unter dem Namen „Pastorino“ landete er - wie auch immer- im April 2010 in der L.I.D.A., dem großen Tierheim in Olbia/Sardinien. Damals wurde sein Geburtsjahr auf den 1.1.2007 festgelegt. Sein Leben spielte sich die nächsten Jahre hinter den Gittern seines Zwingers ab. Wie alle Hunde litt er stumm unter dem Gestank, Lärm und der permanenten Unruhe in einem italienischen Tierheim. Es gibt nur geringe Aussichten für die Hunde dieses Gefängnis jemals wieder zu verlassen.

 

Wir nahmen ihn deshalb in die Vermittlung.

Im Jahr 2014 wurde er von Tanja und Stefan entdeckt. Sie wurden zu seinem „Lotto-Gewinn“ !!! und er zu ihrem 😊.

 

Dabei war es anfangs nicht ganz einfach mit einem großen selbstbewussten Schäferhund umzugehen. Auch das gehört zu den Erinnerungen …

Nicht nur äußerlich wurde Tristan immer schöner. Er lernte es seinen Menschen zu vertrauen und -typisch Schäferhund - er wäre für sie durchs Feuer gegangen.

Es gibt viele Geschichten mit und um Tristan. Es sind so unglaublich wertvolle Erinnerungen und wenn die Trauer gewichen ist, werden sich Tanja und Stefan mit Freude daran erinnern …da bin ich sehr sicher. Vielleicht findet auch ein anderer Hund einen Platz in ihren Herzen….

 

Heinz Rühmann wird das Zitat zugeschrieben :“ Natürlich kann man ohne Hund leben – es lohnt sich nur nicht.“

… und so viele wunderbare Hunde warten auf ihr Glück !

 

Run free, Tristan! Du warst ein wunderbarer Begleiter und Freund für Deine Menschen !

Sie weinen um Dich ! Nach dem Leben am Existenzminimum im Tierheim durftest Du 8 Jahre lang ein unglaublich glückliches Leben leben.

Im Dezember 2022 ist Tristan über die Regenbogenbrücke gegangen !

Pastorino in der LIDA


Herzhunde - sie gehen nie wirklich ganz …

in unserem Herz bleiben sie für immer…

und am Ende des Regenbogens sehen wir uns wieder.

 

Peppa – eine traurige Nachricht ….

als mich die Nachricht ihres Frauchens unter Tränen erreichte, konnte ich es nicht glauben…Peppa war über den Regenbogen gegangen.

 

Peppa war so lebenslustig und munter unterwegs…sie hätte uralt werden sollen. Und wieder einmal hat man das Gefühl, dass das Leben nicht gerecht ist…

 

Und dennoch muss man feststellen, dass Peppa unendliches Glück hatte. Wie viele Jahre hatte sie bereits im Tierheim auf Sardinien vegetieren müssen. Ein Leben am Rande des Existenzminimums. Immer hinter Gittern, kein Auslauf, kein Körbchen, keine Ruhe, Winter und Sommer dem Klima ausgesetzt …

 

Und dann der „6 im Lotto“. Sie konnte Ende 2020 auf eine Pflegestelle nach Deutschland reisen und am 9.1.2021 endgültig bei ihrem „für-immer-Frauchen“ einziehen.

 

Es waren glückliche Zeiten für Frauchen und Peppa und es hätte ewig so weiter gehen können …die beiden waren unzertrennlich miteinander. Peppa bestimmte den Tagesablauf und sie war der Lebensmittelpunkt ihres Frauchens.

Von einem geriatrischen Vestibularsyndrom erholte sich Peppa leider nicht mehr richtig ..ein

 

Magen-Darm- Infekt kam hinzu. Sie verweigerte ihr Futter und es wurde deutlich, dass ihr Lebenswille gebrochen war… Es ist das Schlimmste, wenn man erkennen muss, dass dem geliebten Tier die Kraft fehlt, weiterleben zu wollen…

 

Es tut so unendlich weh und eine Welt bricht zusammen.

Peppa fehlt! Sie wäre im Februar 13 Jahre alt geworden !


Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.

Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben….

 

(Roger Andrew Caras)

 

Sole - genannt Bärchen – viel zu kurz war seine Zeit im Glück …

 

Auch wenn wir Menschen uns immer mehr Zeit wünschen (und das ist normal, aber auch egoistisch gedacht ) , so ist doch nicht die Quantität eines Lebens entscheidend…

 

Es ist die Qualität des Lebens, die zählt.

 

Sole hatte lange Jahre ein grottenschlechtes Leben in einem sardischen Tierheim. Im Dezember 2020 wurden wir auf ihn aufmerksam und machten ihn sichtbar für die Welt jenseits der Tierheimgitter. Im August 2021 war das Glück endlich auf seiner Seite. Er durfte in ein wunderbares Zuhause reisen.

 

Der optisch mächtig aussehende Herdenschutzhund war ein sanftes Bärchen. Er war einfach unglaublich liebenswert. Es erreichten uns so schöne Bilder von „Bärchen“ und er erwies sich als ein „Katzenversteher“. Bärchen konnte frei auf dem umzäunten Gelände laufen. Er hatte sogar Schafe in unmittelbarer Nachbarschaft. Wie schön für einen Herdenschutzhund 😉

 

Weihnachten 2021 hatte er ein geriatrisches Vestibularsyndrom , aber er erholte sich schnell wieder davon.

 

Die langen Jahre im Tierheim hatten dennoch ihre Spuren hinterlassen und orthopädische Probleme stellten sich ein. Die Hunde liegen im Tierheim auf nackten Betonböden und besonders im Winter ist das Klima nass-kalt. Es ist pures Gift für die Gelenke.

 

Bärchen konnte immer schlechter laufen; das Aufstehen fiel ihm unendlich schwer und offensichtlich hatte er große Schmerzen…

Lebensqualität vor Lebensquantität !!!

Es erfordert viel Kraft und Liebe das geliebte Tier gehen zu lassen ! Bärchen sollte nicht unter Schmerzen weiterleben müssen !

 

Am 9.November 2022 ist er in den Armen seines Frauchens für immer eingeschlafen. Ein großes Hundeherz schlägt nicht mehr.

Wir denken, dass er gut über den Regenbogen gekommen ist.

Wir glauben, dass er es richtig finden wird, dass Claudio (Claudio - saving-dogs e.V.) nun seinen Platz einnehmen darf und er nicht im Tierheim und hinter Gittern sterben wird, wenn es für ihn soweit ist.

 

Das „Bärchen“ lebt in unserer Erinnerung und wird nicht vergessen !


Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,

 sondern schließe Deine Augen,

 und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

 

 (Khalil Gibran)

Alison – die Zeit im Glück war viel zu kurz.

Als sie im November 2021 endlich die Gitter des Tierheims hinter sich lassen durfte und auf eine wunderbare Pflegestelle nach Deutschland reisen konnte, war sie fast 12 Jahre alt. Als sie dann kurz nach Weihnachten ihre eigene Familie bekam, wurde ein Märchen wahr….aus dem „Aschenputtel“ wurde eine Prinzessin.

 

Wir freuten uns so sehr über dieses Glück. Sie hatte es so sehr verdient. Wir bekamen so großartige Berichte. Es war mehr als gerecht, dass sie nun endlich die schönen Seiten des Lebens genießen konnte…

 

In diesen 9 Monaten hat sie sich ihr Leben zurückgeholt; hat intensiv und glücklich gelebt. Wir danken ihrer Familie, dass Alison dazu gehören durfte und erfahren hat was Liebe und Fürsorge ist. Es war die beste Zeit ihres Lebens. Sie hinterlässt eine Erinnerung in unseren Herzen und wir weinen über ihren Tod.

 

Run free – liebe Alison! Danke, dass wir dich kennenlernen durften und deinen Lebensweg ein kleines Stück begleiten konnten!

 

 Alison, 01.01.2010 - 05.10.2022, 9 Monate Weihnachten

 

Nein, wir hatten nicht damit gerechnet nur 2 Monate nach unserem Highlight-Bericht aus dem Sommerurlaub von Dir Abschied nehmen zu müssen. Unsere Zeit zusammen war viel zu kurz. Aber sie war es in jeder Hinsicht wert!

 

Wir übernahmen Dich im Januar 2022 als 12 Jahre altes Hundemädchen von Saving Dogs. Die langen Jahre im Canile zeigten ihre Spuren. Du warst bei Ankunft nur minimal gehfähig bei fortgeschrittener Arthrose und hattest einen Tumor am Hals. Aber es sprühte eine Lebenslust aus Deinem Gesicht und in jeder Hinsicht zeigte sich, dass Du einst eine dominante, starke Herdenschutzhündin gewesen sein musst. Unser ebenso dominanter 7-jähriger Herdenschutzrüpel Bari zollte Dir von Beginn an Respekt und überließ Dir kampflos sein Hundekörbchen im Wohnzimmer. Du schienst neugierig auf alles, was Du bisher nicht kennenlernen durftest. Wir zeigten Dir Wald, Wiese und Felder. Gefressen hast Du mit bestem Appetit, Dein Lieblingsplatz war die Küche. Auch wenn es beschwerlich war, gingen wir täglich etwas Gassi zum „Gehtraining“ und Du drehtest fast täglich eine Runde neugierig im Garten. Wir kamen bis hin zum Schwimmen bei der Physio, was Dir sichtlich gefiel! Mit Bari zusammen „bewachtest“ Du gerne das Tor und manches Mal hüpftest Du sogar jemandem mit tiefem Wau hinterher, der Deiner Meinung nach zu nah am Grundstück entlanglief.

 

Wir riefen Dich Viva („Lebe“), manchmal auch Schneewölfin, mit Deinem wunderschönen, weißen, weichen Fell. Und wir starteten durch und fuhren alle zusammen 3 Wochen im Sommer in unser Ferienhaus nach Südfrankreich. Einmal Meer für das alte Mädchen!

 

Wie aus dem Nichts ging es Dir plötzlich schlecht, Dein Herz konnte nicht mehr und hörte beim Tierarzt einfach auf zu schlagen, während Dein Kopf in meiner Hand ruhte. Wir sind unendlich traurig, dass uns nur wenige Monate mit Dir blieben, aber wissen, dass Du das beste letzte Jahr Deines Lebens hattest. Jetzt ruhst Du in unserem Garten, für immer bei Deiner Familie.

 

Wir hatten einen wunderbaren Sommer zusammen.


Linda

 

Unsere kleine Maus hat heute den kampf gegen ihren Tumor verloren .

Wir müssten sie schweren Herzen  über die Regenbogen 🌈 Brücke gehen lassen.

Es ist ohne sie so ruhig im Haus.Linda hat 9 Jahre leben in unser Haus gebracht.Wir sind so traurig . 😭😭

LG Familie K.

Villea

 

Kleines Mädchen, das Schicksal hat es nicht gut mit dir gemeint. 😭

 

Wir wollten sehr bald eine tolle Familie für dich finden. Kommende Woche solltest du nach HOPE kommen.

 

Leider haben dich 2 Hunde im Canile so schwer verletzt dass du deinen enormen Verletzungen erlegen bist.

 

Wir sind so traurig, kleine Villea 🥀


Gino... Seine Zeit hier war viel zu kurz...

Aber leider lässt sich die Zeit nicht aufhalten und es kommt der Moment, in dem man Abschied voneinander nehmen muss.

 

Als Gino vor 4 Jahren Jahren adoptiert wurde, durfte er das erste Mal erleben, wie es ist, über Gras zu laufen, ein weiches Kissen zum Schlafen zu haben und vor allem Menschen kennenlernen, die ihn liebten und behüteten.

Gino lebte bis zu seinem 5 Lebensjahr in einem Tierheim, ein Hund unter vielen hundert Hunden, ein Hund, den man dort nicht beachtete und den Menschen egal war.

Als wir ihn in die Vermittlung nahmen, bekam er erst ein tolles Pflegestellenangebot und kurze Zeit später seine Adoptionsanfrage. Natürlich war er anfangs etwas schüchtern, aber seine Menschen gaben ihm alle Zeit der Welt, die er brauchte, um sein altes Leben endgültig hinter sich lassen zu können. Und das tat er dann auch. Seine Familie hat niemals bereut, einem 5-jährigen Tierschutzhund eine Chance gegeben zu haben und Gino hat es ihnen auf seine liebevolle Art gedankt.

 

Gino ist leider nur 9 Jahre alt geworden, bis er plötzlich schwer erkrankte und seine Familie ihn schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Er durfte 4 Jahre lang erfahren, wie es ist, geliebt zu werden.

Sein Stern leuchtet nun ganz hell auf seine Menschen herab...

 


Carlotta 1.6.2017 - 13.09.2022

Ich kann mit keinem Wort beschreiben, was ich fühle, wenn ich an diesen Sarden denke, der Carlotta so kaputt in unsere Obhut auf HOPE gab. Ich würde ihn gerne lynchen

Wenn Carlotta nicht als Welpe bei ihm schon auf sich allein gestellt gewesen war, fresse ich einen Besen. Man holt sich einen Welpen, setzt den in den Garten oder Hof und sagt: nun werde mal groß und erwachsen

Die arme Maus war damals sicher viel zu klein und ängstlich; niemand nahm sich ihrer Ängste an und half ihr, laute Geräusche wie Donnerwetter, vorbeidonnernde LKW's oder knatternde Motorräder und herunterfallende Rollläden zu kompensieren. Wahrscheinlich hatte auch niemand von ihnen Lust dazu, sollte sie doch ein guter Wachhund werden. Und Futter konnte Carlotta sich somit dann sicher auch erarbeiten, denn wenn sie die Gelegenheit bekam, irgendwas essbares zu stibizen, lief sie damit auf und davon als ob sie genau wusste: gleich gibt's Riesenärger... Niemand hatte Carlotta je wirklich Erziehung angedeihen lassen und konnte sie dadurch irgendwann selbst nicht mehr händeln oder gar anfassen.

Das traurige Ergebnis dieser Form der Hundeanschaffung war dann, daß auch kein wirklich guter Mensch mehr an sie ran kam und schon gar kein Fremder oder Tierarzt... all das sind Folgen einer nicht Sozialisation und so konnte bis zum heutigen Tag eine einfache Blutabnahme und Ultraschall nur mit großer Anstrengung unter Vollnarkose erfolgen. Und das für mich: die ich am liebsten jedes halbe Jahr Blutabnahme machen lassen würde um immer auf dem neuesten Stand zu sein... Einfach weil kein Hund, kein Tier auf der Welt, sprechen kann, um zu sagen, was ihm weh tut. Außer, daß Carlotta mit großer Wahrscheinlichkeit schwer misshandelt wurde, fehlte ihr auch noch ärztliche Hilfe auf Sardinien und somit auch hier bei mir. Ich bin untröstlich, daß ich ihr den Tierarzt absolut nicht beibringen konnte. So vieles hatte sie bei uns gelernt, so viele Geräusche ertragen ohne wild um sich zu beißen, so viele Menschenmengen auf Festlichkeiten geduldet und sämtliche Hunde und andere Tiere kennen gelernt... aber ich habe ihr nicht die Angst vor Tierärzten nehmen können. Und das hätte ihr früher ihr Leben retten können. Hunde sind so tapfer und so stark und lassen sich kaum anmerken, wenn es ihnen mal nicht so gut geht. Aber das hier im Urlaub die eine letzte Woche war für mich und Carlotta die Hölle. Jeden Tag zu sehen, dass es ihr schlecht und schlechter geht und ich kaum jemanden finden werde, der wirklich helfen könnte. Die junge Tierärztin heute hatte aber wirklich ein feines Gefühl für sie, auch wenn sie mir nicht glauben wollte, daß sie beißen würde. Spätestens beim Abtasten war es ihr klarer geworden und dabei wurde mir schnell klar: Carlotta hatte richtig Schmerzen

Wer weiß genau, wie lange schon ❓Ach Mensch, ich heule mich hier weg... hätte ich doch bloß ihr Vertrauen ganz gehabt, hätte sie früher einen Tierarzt an sich rangelassen, viel früher

So blieb uns heute keine andere Wahl und ich bin so unendlich traurig dieses eigentlich tolle Geschöpf verloren zu haben. So ein kurzes Leben hatte sie nicht verdient, ich werde Carlotta niemals vergessen, denn sie war bei uns ein toller, liebenswerter Hund geworden und ich werde sie wirklich sehr vermissen.


Seelenhunde finden uns immer, denn sie wurden für uns geboren.

Ich wünsche Dir Frieden,

ohne Kampf, ohne Schmerz,

unendlich geborgen für immer.

 

Sei dort, wo du bist, verbunden mit mir.

Sei wachsam und sei da in dem Moment,

wenn später, nicht jetzt, zu meiner Zeit,

das Band unserer Liebe mich hinführt zu Dir.

 

Jochen Jülicher


Angela – was macht ein Engel im Tierheim???

 

So lautete die Überschrift ihres Steckbriefs von saving dogs. Auf die damals 9-jährige Angela aufmerksam, machte uns Claudia Hölling, die uns sehr gut kennt; Angela seit langem in der Vermittlung hatte und meinte, dass sei ein Perfect Match. Schon bei Ansicht der ersten Bilder haben wir uns in die Kleine verguckt und wussten sofort: das ist unser Engel.

 

Am 01.05.2017 kam es zu unserer ersten Begegnung am Flughafen in München, einem Lecken der Hände durch das Gitter der Transportbox und wir wussten sofort, dass wir zusammengehörten. Einige nach sechs Jahren Canile entstandene Dämonen ließen sich schnell vertreiben. Das Halsband wurde durch ein Geschirr ersetzt, denn Druck am Hals konnte Angela, der wir den Kosenamen Annie gaben, nicht ertragen. Ein Zelt im Haus wurde zum sicheren Rückzugsort und Schlafplatz. Im Garten hingegen fühlte Annie sich von Beginn an sehr wohl; er wurde von ihr sicher bewacht. Dort gab es viele Lieblingsplätze und Buddellöcher. Und wenn sie müde war, legte sie sich unmittelbar vor das Gartentor, welches - ohne sie zu wecken - nicht zu öffnen war. Ein Engel war zu uns ins Haus gezogen. Das Handicap ihrer Taubheit machte dieser schlaue Hund wett, indem Annie uns beständig beobachtete und uns gelehrt hat durch Zeichen mit ihr zu kommunizieren. Annie teilte sich und uns den Tag ein. So wurden wir durch forderndes Bellen erinnert, dass es doch höchste Zeit sei, nun spazieren zu gehen. Und natürlich musste es auch eine Belohnung geben. Dort wurde genau mitgezählt und drei Stückchen mussten es schon sein. Annie war eine echte Hundemama. Besonders zu Kindern war sie besonders zutraulich und vorsichtig. Kein Wunder, dass die Enkel so begeistert von Annie waren und sie sofort in ihr Herz geschlossen haben. Sie freuten sich bei jedem Besuch der Oma auch die Annie zu sehen. So wurde aus mir Oma Annie. Annie mochte es nicht, wenn Menschen oder Hunde aufdringlich wurden. Diese wurden sehr bestimmt von ihr in die Schranken verwiesen. Aber niemand kam jemals zu Schaden. Besonders liebte Annie das Wasser, noch mehr das Meer und das Buddeln im Sand. Diese Erfahrung konnten wir bei unseren Reisen nach Dänemark machen. Pandemiebedingt freuten wir uns nach drei Jahren wieder auf eine schöne Zeit in Blavand im schönen Südwestjütland. Leider wurde Annie dort schwer krank und wir haben uns vorzeitig auf den Heimweg gemacht, der letztendlich zum Weg in den Hundehimmel führte.

 

Was uns bleibt ist die Erinnerung an fünf wunderschöne Jahre mit unserer Prinzessin von saving dogs, ein großer Platz in unseren Herzen, der immer für sie reserviert bleiben wird und der Name Oma Annie, der für immer bleibt.

 

Vielen Dank, liebe Claudia, dass du Annie zu uns gebracht hast!

Bernd und Bea

Es ist das Schlimmste was uns Hundefreunden widerfährt ! Diese schreckliche Entscheidung treffen zu müssen das Leben des geliebten Hundes aufzugeben. Wir müssen dem Arzt vertrauen , müssen loslassen, was wir so sehr lieben, wenn die Schmerzen unerträglich sind und es keine Lösung mehr gibt.

Loslassen erfordert ungleich mehr Kraft als festzuhalten ! Ihr habt alles richtig gemacht!

In unseren Herzen wird Annie weiterleben. Sie ist unvergessen und ihr habt wunderschöne gemeinsame Erinnerungen an diese wunderbare Hündin.

 

Die Zeit heilt nicht die Wunden, aber wir lernen mit den Narben zu leben.

 

Vielen Dank, dass Annie bei euch nach diesem langen Tierheimleben auf der Sonnenseite des Lebens sein durfte. Sie war ein glücklicher Hund und hatte das Paradies bei euch.


 

 

Egal wie groß oder klein die Pfoten sind,

die uns begleitet haben , …

 

sie hinterlassen Spuren für die Ewigkeit in unseren Herzen.

 

 

Aus Gaio wurde Lenny.

Zusammen mit seiner Schwester Gaia (Lea) durfte er im 1.Coronajahr 2020 auf eine unserer Pflegestellen nach Norddeutschland reisen. Beide Hündchen waren zu diesem Zeitpunkt bereits 10 Jahre alt und waren auf Sardinien nicht so gut versorgt worden. Die Hündin Gaia (Lea) hatte massive Probleme mit den Zähnen. Gaio war zu diesem Zeitpunkt nicht so gut bemuskelt.

Es war unser Herzenswunsch ,dass die beiden ein gemeinsames zuhause finden sollten…

…und tatsächlich ist es auch so gekommen!

Seit Juli 2020 wurden sie gemeinsam adoptiert und waren ab diesem Zeitpunkt im Ruhrgebiet zuhause. Ihre Menschen mussten sich erst etwas an die „Hundehaltung“ gewöhnen – sie waren Anfänger auf diesem Terrain. Aber …man wächst ja bekannterweise mit den Herausforderungen…

Gemeinsame Urlaube mit den Hunden brachten den Menschen und den Hunden viel Freude.

Lea (Gaia) hatte immer das „sagen“ gegenüber Lenny (Gaio).Er hat das großzügig toleriert.

Ende Juli 2022 erreichte uns die Nachricht, dass Lenny über den Regenbogen gegangen ist. Er hatte Atemprobleme und drohte zu ersticken …

Lea ist jetzt Einzelprinzessin und findet es anscheinend auch in Ordnung …

Wir sagen „Danke“ dafür, dass die beiden so lange zusammen leben durften...

Arrivederci Lenny und pass von der anderen Seite noch ein bisschen auf Deine Schwester auf ….



 

 

 

Länger als der Augenblick lebt die Erinnerung

– stärker als die Trauer ist die Dankbarkeit …

 

 

Susanna – sie war besonders !

 

Es ist nur der Hartnäckigkeit einer Kollegin zu verdanken, dass wir 2017 von Susanna erfuhren. Bei einem Besuch in einem der Canile auf Sardinien wollten die Mitarbeiter vor Ort das Gehege, in welchem sich Susanna befand, ganz schnell passieren. Susanna war es anscheinend nicht wert Aufmerksamkeit zu bekommen… Ja, ihre Optik war anders. Susanna hatte einen sehr starken Unterbiss. Einen Schönheitspreis hätte sie niemals bekommen, jedoch war es kein Grund sie vor uns zu verstecken !

Ihre Familie und Susanna haben sich noch im gleichen Jahr gefunden ! Mit 12 Jahren und jahrelang im Tierheim versteckt ist das Unglaubliche eingetreten : eine eigene Familie für das alte Mädchen !

 

Das erste Zusammentreffen im Flughafen (damals reisten die Hunde noch im Flieger) war unglaublich emotional. Alle hatten Tränen in den Augen, wir freuten uns so sehr für diese Hündin.

Ihre Familie wurde kurz danach zum 2.Mal zum Lebensretter für Susanna. Als es ihr einige Wochen später plötzlich schlecht ging, war es 5 vor 12 den Tierarzt zu erreichen. Ein Milztumor hätte sie beinahe umgebracht … Schicksal oder Fügung ? es sollte wohl alles so sein. Auf Sardinien wäre es ihr Tod gewesen.

Sanna war eine Persönlichkeit. Hatte auch ihre Eigenarten, aber gerade dafür lieben wir unsere Hunde doch so sehr. Tiefe Löcher im Garten zu buddeln war eines ihrer größten Hobbies. Der Garten wurde zu ihrem Lieblingsort.

 

Weitere Hunde zogen in die Familie ein. Mit unserem - von schwerer Leishmaniose gezeichneten Carino - kam ein 2.Notfall und eine weitere Herausforderung dazu.

Wenn man sich dermaßen für Tierschutzhunde einsetzt, war es nur noch eine Frage der Zeit, dass Susannas Frauchen ihr Engagement noch weiter ausdehnen wollte ….

 

Auf diese Weise haben wir eine großartige und engagierte Kollegin dazu bekommen.

Das alles wäre vielleicht nicht passiert, hätte es „unsere“ Susanna nicht gegeben …

 

In der Nacht vom 21./22.Juli 2022 hat „Sanna“ sich leise davon gemacht. Sie hatte ihre Mission längst erfüllt und war müde geworden. Sie war über 5 Jahre in ihrer Familie und hatte dort die beste Zeit ihres Lebens. Uns bleibt die Erinnerung an eine außergewöhnliche und liebenswerte Hündin.

 

Run free, Sanna! Du bist ein Teil der Vereinsgeschichte geworden !


„Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.“
                                                                                                        (Khalil Gibran)

OMBRA – bedeutet „Schatten.

Ihr Geburtsdatum wurde uns als 1.1.2007 angegeben! Mit ihrer Schwester Dama lebte sie vermutlich seitdem in einem Tierheim auf Sardinien !!! Wie so viele Hunde führte sie dort ein „Schattendasein“. Von der Welt vergessen bis zu dem Tag, als wir von ihrer Existenz erfuhren. Im August 2020 wurde sie in den Tier-Vermittlungsforen sichtbar gemacht und Ende Oktober 2020 trat sie im Alter von fast 14 Jahren die Reise zu ihrer Familie an. Sie konnte endlich das Tierheim verlassen und wurde ab sofort „auf Händen getragen“. Sie hatte so viel nachzuholen : auf Rasen laufen zu dürfen … in Ruhe schlafen zu können  … kein Streit um das Futter mehr … Streicheleinheiten statt Herum-Geschubse … Schmerzfreiheit ! Streicheleinheiten ! Menschen, die ihr jede erdenkliche Erleichterung nach einem Leben am Limit zukommen ließen. Sie hatte das bequemste Hundebett und das wärmste Hundemäntelchen bei Wind und Regen! Sie machte uns Allen so viel Freude und wir telefonierten viel miteinander, denn es  gab immer wieder Neuigkeiten von dem alten Mädchen zu berichten. Mit einer unglaublichen Energie holte sie ihr Leben nach. Sie wurde im Laufe der Zeit etwas klappriger und dennoch wurde sie in jeden Urlaub mitgenommen. Ihre Familie fand immer eine Lösung Ombra am Leben teilhaben zu lassen. So viele schöne Bilder erreichten uns
Im Laufe der Zeit musste Ombra immer mal wieder zum Tierarzt ... es stellten sich Beeinträchtigungen ein …einige Male dachten wir, sie wird es nicht mehr schaffen … ein toller Tierarzt und ihre Familie gaben sich aber so schnell nicht geschlagen. Mit den üblichen Altersbeschwerden wie Inkontinenz hatte sich die Familie schon längst arrangiert und eine Lösung gefunden. Bezeichnend war und ist die positive Grundhaltung von Ombras Menschen und die Kraft, die von einer solchen Lebensphilosophie ausgeht.
Dennoch lässt sich der Abschied nicht verdrängen und die Verantwortung diesen Zeitpunkt zu erkennen tragen wir. Ombra hat am 26.7.2022 ihre letzte Reise über den Regenbogen angetreten. Unsere Tränen haben sie begleitet. Sie hatte das beste zuhause ,das man sich für sie wünschen konnte. Nach einem entbehrungsreichem Leben hatte sie noch 21 glückliche Monate und ist über 15 Jahre alt  geworden.
Danke, liebe Familie W., dass wir uns über Ombra kennenlernen durften ! Wenn sich der Schmerz etwas gelegt hat, wird sicherlich wieder ein alter Hund dort sein „für-immer-zuhause“ erhalten.
Ombra – der Himmel hat einen Stern mehr !


Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ...

(Reinhard Mey)

 

und diese Freiheit - Leo - kann dir keiner mehr nehmen.

 

Vermutlich sein ganzes Leben war er eingesperrt und dieses Leben so lange zu überlebt zu haben, ist seine unglaubliche Leistung.

Als man uns endlich auf ihn aufmerksam machte, war seine Lebenszeit schon weit fortgeschritten. Sein Geburtsdatum wurde uns mit dem 1.12.2007 angegeben

Leonardo war schon sehr müde geworden…aber wir konnten nicht ertragen, dass sein Leben hinter Gittern zu Ende gehen sollte.

 

Sehr schnell bekam er zu unserer großen Freude ein Adoptionsangebot. Wir waren so unendlich glücklich darüber, dass er noch Liebe erfahren würde. Er sollte noch erleben was Geborgenheit bedeutet und wie die Welt auf der anderen Seite des Gitters ausschaut. Im März konnte er Sardinien und sein altes Leben verlassen.

Die erste Zeit in seinem Zuhause machte er uns und seinem Frauchen noch große Sorgen. Er wollte partout nicht fressen. Sein Frauchen war so unglaublich creativ und bot ihm immer wieder neue Köstlichkeiten an.

Als er endlich auf den Geschmack gekommen war, begann auch die beste Zeit seines Lebens. Er wollte es noch einmal wissen und liebte es im Garten zu sein.

Tiefe Löcher zu buddeln, wurde zu seiner Lieblingsbeschäftigung. Ein Hobby, welches er hinter Gittern im Tierheim nie ausüben konnte. Er hatte so einen Spaß dabei… Aber, es sollte ihm nicht mehr viel Zeit bleiben…

 

Das Leben ist manchmal ungerecht!

Seine verbliebene Kraft war schnell aufgebraucht. Nach 3 Monaten stellte Leo Essen und Trinken ein. Er wollte auch nicht mehr in den Garten …

Sein Abschied nahte unweigerlich und so hatte sein Frauchen die schwere Aufgabe übernommen ihn dabei zu begleiten den Weg über den Regenbogen zu gehen…

Es bleibt dennoch der Trost, dass er in dieser kurzen Zeit erfahren durfte, was es bedeutet willkommen zu sein. Er hatte streichelnde Hände und einen weichen Schlafplatz. Er hörte liebe Worte und er hinterlässt Menschen, die um ihn weinen.

Er musste nicht einsam und mit Angst auf dem Betonboden des Tierheims die letzten Atemzüge führen…Er hinterlässt eine Erinnerung und das macht ihn unsterblich.

Leo - du großer und wunderbarer Hund – du hättest viel mehr Zeit haben sollen!

Jetzt - auf der anderen Seite des Regebogens - ist deine Freiheit grenzenlos!

Run free Leo – es ist schön Dich gekannt zu haben ….

 

Die letzten Worte gehören seinem Frauchen : „Leo, du großer guter Hund, uns blieben leider nur drei Monate. Aber diese Zeit hast du gut genutzt. Du hast drei riesengroße Löcher gebuddelt und darin gelegen wie ein König - du warst glücklich. Doch seit letzter Woche konntest und wolltest du nicht mehr. Leb wohl, du wirst mir immer in Erinnerung bleiben, denn du warst ein besonderer Hund.


Johnny - Januar 2015 bis April 2022

Johnny hatte das große Glück, eine liebevolle Familie in Deutschland gefunden zu haben! Der hübsche Rüde, geboren auf Sardinien, als Jagdhund von seinem Besitzer nicht mehr gewünscht, wie wir das so oft auf Sardinien erleben, konnte im Februar 2019 zu seiner Familie nach Deutschland reisen. Zunächst zur Pflege, aber schnell war klar: Johnny sollte für immer bleiben. Alles lief bestens. Seine Familie entschied sich, 2021 nach Zypern auszuwandern und Johnny durfte mit. Auch hier gefiel es Johnny sehr gut, lange Spaziergänge am Strand, wunderschön und das Wichtigste: seine Familie war mit ihm hier. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf, Johnny wurde eines morgens von einer giftigen Schlange gebissen! Seine Familie hat alles versucht, der Tierarzt ebenfalls, um Johnny zu retten. Vergebens, Johnny schlief für immer ein, in den Armen seiner Familie! Der Schmerz war und ist immer noch sehr groß, seine Menschen haben ihm ein wunderschönes Grab an einer seiner Lieblingsstellen bereitet und ihn mit einer liebevollen Zeremonie über die Regenbogenbrücke begleitet. Johnny ruht nun auf Zypern! Seine Familie und auch wir von saving-dogs werden in nie vergessen!

 

Run free, kleiner Johnny!


Zizzi  01.02.2022 - 03.05.2022

Zizzi wurde von einem fremden Hund attackiert und tödlich verletzt.

Wir sind unfassbar traurig.

Armes Mädchen - wir hatten so viel Hoffnung, dass nun alles besser für dich wird und du deine Familie findest.

Kleine Zizzi du bleibst unvergessen.



Jack... Erst nach 12 Jahren in einem sardischen Canile fand er ein Traumzuhause, in dem er fast noch drei glückliche Jahre leben durfte...

 

Aber leider lässt sich die Zeit nicht aufhalten und es kommt der Moment, in dem man Abschied voneinander nehmen muss.

 

Als Jack vor fast drei Jahren adoptiert wurde, schrieb sein Frauchen folgende Sätze über einen bisher unsichtbaren Hund:

 

Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick!!! Als ich beim Durchschauen der Bilder in Jacks Augen blickte, war es passiert. Den oder keinen. Diesen Hundeopi wollte und musste ich glücklich machen. Es war schon so lange ein Herzenswunsch von mir, einem alten Hund, den eigentlich keiner mehr will, bei uns aufzunehmen. Gott sei Dank war mein Mann auch sofort dafür, obwohl wir schon unsere zwei Schätzchen Max und Leo haben ( ....vielleicht war er auch einfach froh, dass ich mich nur in einen Hund verguckt hatte) und schon zwei Wochen später waren wir alle hier ein überglückliches Rudel.

Wir waren auf alles vorbereitet, haben mit vielen Schwierigkeiten gerechnet, nichts erwartet von einem Hund, der nur das Tierheim kennt und einen Traumhund bekommen. Was für eine wunderbare Seele unser Jack doch ist. Wir hatten ihn vom ersten Augenblick an in unser Herz geschlossen und so wird es für immer sein.

Wenn uns jemand sagt, ihr seid verrückt -drei Hunde-.....dann sagen wir: „Ja sind wir ....verrückt nach Max, Leo und Jack.“

Wir können es nur allen genau so hundeverrückten Menschen ans Herz legen, wagt es, traut euch, nehmt einen älteren Hund!!! Es ist so eine Bereicherung des Lebens für uns Menschen und man bekommt mehr zurück als man gibt. Wir bereuen keine Sekunde diese Entscheidung getroffen zu haben.

Jack ist fast 15 Jahre alt geworden, bis er plötzlich schwer erkrankte und seine Familie ihn schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste. Er durfte 2 Jahre und 8 Monate lang erfahren, wie es ist, geliebt zu werden.


Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.


(Der kleine Prinz - Antoine de Saint-Exupéry)

 

Nerina – eine Legende und unvergessen!
Als wir Nerina im Juli 2018 im Tierheim auf Sardinien entdeckten war sie mehr tot als lebendig.
Man hatte sie dort schon längst ihrem Schicksal überlassen und in einem nicht einsehbaren Bereich „versteckt“. Man wollte nicht, dass unsere Kollegen sie zu sehen bekommen. Wir holten sie zu uns in unsere Auffangstation „Hope“ und wollten das Unmögliche schaffen. Sie hatte unbedingt eine Chance verdient und Hilfe so sehr nötig. Im Sommer 2020 und 11 Jahre alt bekam Nerina ihre eigene Familie. Bei Ute und Martin bekam sie die Liebe und Fürsorge, die ihr in ihrem Leben bislang verwehrt war. Sie wurde gepäppelt und verwöhnt, bekam ihre Medikamente und das beste Futter. Sehr gut erinnere mich daran, dass sie in den ersten Tagen mit Babysocken unterwegs war, um ihre wunden Füße zu schonen.

Nerina entwickelte sich zu einem richtigen Sonnenschein und ihre Lebensfreude war unglaublich.
Es erreichten uns immer wieder so schöne Urlaubsbilder von dieser mittlerweile wunderschönen Hündin , die zusammen mit ihren Hundefreunden das Paradies auf Erden hatte.
Dieser Kampf hatte sich auf ganzer Linie gelohnt.
Nerina wurden 1259 Tage Leben in ihrer Familie geschenkt !!!! In den letzten Monaten hatte sie mehr und mehr schlechte Tage. Nicht die Leishmaniose – sondern ihr Alter machte sich bemerkbar und ihre Kraft wurde weniger.

Am 10.März 2022 erreichte uns die Nachricht von Ute und Martin :
„Eine Ära ist zu Ende. Und wir sind soooo traurig. Heute Morgen ist unsere Prinzessin über die Regenbogen Brücke gegangen. Es ging nicht mehr wir haben sie erlöst. Das ging ja schon länger. Wir hatten ganz viele auf und ab's und noch NIE hat uns ein Hund die Entscheidung sooo schwer gemacht. Sie hatte zwischendurch immer wieder gute Tage. Letzte Woche waren wir noch voll optimistisch das sie nochmal mit uns in Urlaub fährt, aber sie hat jetzt fast täglich gekrampft hat dann in ihrem Pipi gelegen, das hat sie nicht verdient. Aaaaber, nachdem was die Maus hinter sich hatte, hat sie bei uns noch erstaunliche 1259 Tage überlebt darauf sind wir ganz stolz. Sie war umsorgt wurde geliebt und hat ja noch so einige Urlaubsreisen mit uns gemacht. Gestern Abend waren alle unsere Freunde hier und haben sich von ihr verabschiedet. Wir sind unendlich traurig. Aber auch unendlich dankbar das wir dieses zauberhafte Wesen jetzt für immer in unseren Herzen haben. Gute Reise Nerina“


Gute Reise Nerina – durch Dich haben wir gelernt, dass man niemals einen Hund aufgeben darf!


„Nichts geht je verlor ‘n und nichts ist je ganz fort,
es geht nur etwas weiter, wechselt nur den Ort.“
(Walt Disney /Mary Poppins)


Mara – sie hat ihr geborgenes Zuhause bei Hanna verlassen und diese letzte Reise hat sie über den Regenbogen geführt.
Mindestens 10 Jahre ihres Lebens verbrachte sie in einem Tierheim auf Sardinien. Die ersten Jahre, als sie auch noch jung war, konnte sie mit dem Rudel-Leben klarkommen und den harten Tierheim-Alltag irgendwie aushalten. Als wir auf sie aufmerksam wurden, war sie fast 13 Jahre alt und saß vollkommen überfordert und hilflos in einem überfüllten Gehege. Die mittlerweile deutlich jüngeren und größeren Hunde rannten sie einfach um oder pöbelten sie an.
Anfang Juni 2020 konnte sie diese elendige Tierheimleben verlassen und bekam ein wunderbares und liebevolles Zuhause bei Hanna. Sehr schnell hatte sie auch verstanden, dass ihr Leben nun etwas „privilegierter“ laufen würde und die vorhandenen Hunde mussten ihretwegen auch schon mal das angestammte Körbchen wechseln. Sie war liebenswert eigensinnig – ein echter Charakter-Hund .

Ihr Frauchen schreibt :
“Ja, meine kleine Märchenfee war schon etwas Besonderes und ich/wir (der Rest meiner Hunde) hatten eine gute Zeit mit ihr! Sie war die kleinste und älteste in meinem Rudel, jedoch immer die erste beim Fressen und das hat der Rest respektiert ... sie hatte so eine goldige Art und die schönsten Augen, die ich kannte ( Gina Lollobrigida ) Ich bin traurig und auch froh über unsere gemeinsame Zeit, jedoch die große Himmelswiese soll nun ihr neues Zuhause sein .“
Danke Hanna, dass du für sie die Welt warst und ihr zeigen konntest, wie schön das Leben sein kann.
Sie hinterlässt eine Erinnerung bei un , die wir sie kennenlernen durften.
Run free, kleine Mara!

Auf der Himmelswiese triffst du bestimmt viele Freunde



 Rudy 01.01.2013 - Januar 2022

 

Rudy ist über die Regenbogenbrücke gegangen....

….in Rudys Happyendtext hatte ich geschrieben: zwei Herzen haben sich gefunden! Fast sieben Jahre im Glück hatten Rudy und sein Frauchen. Der kleine Mann wurde damals verletzt aufgefunden und ins Tierheim nach Olbia auf Sardinien gebracht. Rudy hatte schlimme Hämatome am Bauch und musste operiert werden, die Tierärztin machte Misshandlung für seine Verletzung verantwortlich. Der Schatz wurde gesund gepflegt und auf unserer Homepage sichtbar gemacht. Rudys Frauchen sah nur sein liebes Gesicht auf dem Foto und bewarb sich sofort für ihn. Rudys Glück begann am 07.07.2015, als sein Frauchen ihn in die Arme schließen konnte. Der süße Rüde und sein Frauchen waren von Anfang an ein Herz und eine Seele. Es war, als seien diese Beiden füreinander bestimmt.

 

Nun mussten diese beiden Herzen Abschied voneinander nehmen. Im Januar 2022 bekam ich die Nachricht, dass Rudy ein Tumorleiden hatte, sein Gesundheitszustand hatte sich rapide so sehr verschlechtert, dass die Tierärztin ihn erlösen musste. Sein Frauchen trauert sehr und wir mit ihr. Wir danken ihr aber auch von Herzen dafür, dass der kleine Rudy so viele Jahre ein wunderbares Zuhause bei ihr hatte, dass er so geliebt und umsorgt wurde! Wir fühlen mit ihr!

Machs gut, kleiner Rudy!

 


Ich will dir einen Hund für eine Weile leihen“, sagte ein Engel.

 

„Damit du ihn lieben kannst, solange er lebt und trauern, wenn er tot ist. Ich kann dir nicht versprechen,

dass er bleiben wird, weil alles von der Erde zurückkehren muss.

Wirst du auf ihn aufpassen, für mich, bis ich ihn zurückrufe? Er wird dich bezaubern,

um dich zu erfreuen und sollte sein Bleiben nur kurz sein, du hast immer die

Erinnerungen, um dich zu trösten.

Willst du ihm alle deine Liebe geben und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war?

Und mich auch nicht hassen, wenn ich das Tier zu mir heimhole?

Mein Herz antwortete: “Lieber Engel, dies soll geschehen! Für all die Freuden, die dieses

Tier bringt, werde ich das Risiko der Trauer eingehen. Ich werde es mit Zärtlichkeit

beschützen und es lieben, solange ich darf. Und für das Glück, das wir erfahren durften,

werde ich für immer dankbar sein.

Auch solltest du es früher zurückrufen, viel früher als geplant, werde ich die tiefe

Trauer meistern und versuchen, zu verstehen. Wenn mein geliebter Hund diese Welt voll

von Spannung und Zwietracht verlässt, schicke mir doch bitte eine andere bedürftige

Seele, um sie ihr Leben lang zu lieben.”

(Autor unbekannt)

Sally 05.05.2005 – 07.02.2022

Es ist schwer die Trauer in Worte zu fassen ... eigentlich gibt es keine Worte für diesen tiefen Schmerz!

Sally konnte Anfang 2017 ihr Gefängnis in einem sardischen Canile für immer verlassen. Ja, sie

war bereits fast 12 Jahre alt als endlich die glücklichste und beste Zeit ihres Lebens begann.

Sie zog zu Christoph und der Tibet-Terrier Hündin Tita ins Ruhrgebiet. Dieses Trio war ab sofort unzertrennlich. Viele Menschen kreuzten ihre Wege bei den täglichen Wanderungen auf der Halde. Tita und Sally hatten einen unendlichen Spaß , wenn sie mit Christoph unterwegs waren.

Sie waren ein Dream-Team!!! Es war unendlich bitter, als Tita als erste über den Regenbogen ging. Sally trauerte und suchte ständig nach ihrer Freundin.... Immer wieder drehte sie sich auf den Spaziergängen um und suchte nach ihrer Wegbegleiterin ... vergebens.

Bella zog ein - eine ältere Schäferhündin aus Rumänien. Sally hatte wieder Gesellschaft. Es wurde aber nicht eine so große Verbundenheit wie mit ihrer Herzensfreundin Tita.

Seelischer Kummer kann die Immunabwehr schwächen – vielleicht war es auch bei Sally so.

Vielleicht konnte sich deshalb der bösartige Tumor in ihrem Körper ausbreiten ...vielleicht ....

Sally hat am 7.2. 2022 die Reise über den Regenbogen angetreten. Sie durfte in Christophs Armen für immer einschlafen.

Es gibt keine Worte ,die diesen Schmerz erträglich machen. Run free, kleine Sally!

Jetzt bist du bestimmt wieder mit Deiner Herzensfreundin Tita zusammen.

 

Christoph schreibt: Mein Schatz du warst nur einmalig was soll ich noch groß sagen. Du
warst nur super super. Diese Zeit mit dir werde ich nie nie vergessen. Es tut verdammt
weh. Schatz wir seh'n uns wieder.💛🧡❤️🤎💗💖💘💓💝 und die sind für
dich mein Schatz 💗🐕💜💜💛💖🎉💜💖💥💖 Es müssten noch mehr sein.