Sternenhimmel

Für einen Augenblick hielt der Himmel den Atem an, als ein neuer Stern erstrahlte

Gampei, verstorben am 7.12.2016

… ein Engel hat die Erde verlassen…

 

Wir alle sind sehr traurig darüber, denn erst im hohen Alter durfte er anfangen zu Leben. 

Ein Abschied für immer. In Gedanken sind wir bei Gampeis Frauchen, die ihn für immer in ihrem Herzen trägt.

Mein lieber, tapferer Gampi, als dein Bruder Sam im März plötzlich gegangen ist, hatte ich so gehofft, dass du uns länger bleiben würdest. Ich kann und will noch nicht glauben, dass du für immer weg bist.

Im Frühjahr 2015 kam erst dein Bruder Sam (Sampei) aus dem Tierheim im italienischen Olbia und einen Monat später du. Ihr wart dort 12 Jahre seit der Welpenzeit und eigentlich alte Hunde, die nichts kannten.

Als sei es gestern gewesen, erinnere ich mich, dass ich dich in Tegel vom Flughafen abgeholt habe. Obwohl du kein kleiner Hund warst, sahst du in der riesigen Box doch etwas mickrig aus.

Sam zeigte sich sofort als der aufgeschlossene und lernbegierige. Er schlich sich schneller in unser Herz. Auch nach drei Monaten warst du nicht ganz mit uns zufrieden. Und wenn wir nachmittags nach Hause kamen, belltest du uns an! Egal, was wir versuchten. Irgendwie warst du ängstlich/reserviert. Erst wenn Sam uns freudig begrüßt hatte, kamst du auch näher. Anfangs war es nicht leicht mit dir.

 

Bei schlechtem Wetter solltet ihr im Haus bleiben. Mit Sam ging das problemlos. Du kleiner Wilder zerlegtest die Einrichtung, hast ein Loch in den Teppich gebissen, auch in ein Fensterbrett, Papier zerlegt, Schuhe und alle Dinge, die so erreichbar waren, durchs Haus getragen. Es war immer eine Menge aufzuräumen. ;-) Türen waren auch kein Problem für dich. Du hast dich drangehängt und die Tür einfach geöffnet. Obwohl Sam mit dir im Haus war, zeigtest du immer wieder dieses Verhalten. Du warst mein kleiner Verrückter. Waren es Verlustängste? Hattest du tatsächlich eine engere Bindung, als man das bei deinem Verhalten denken konnte.

Beim Spazierengehen mit euch beiden war es eine Herausforderung. Während Sam schon nach kürzerer Zeit ein vernünftiges Tempo einschlug, liefst du zu voller Form auf. Es wurde immer ein Wettkampf im Ziehen. Sam konnte schon nach kurzer Zeit vom Fellbürsten nicht genug bekommen. Mit dir war es trotz Leckerlies ein Wettlauf.

Nachdem Sam nach knapp einem Jahr wegen einer schweren Erkrankung für immer gegangen war, tautest du irgendwie richtig auf und bist mir danach nicht mehr von der Seite gewichen. Schon wenige Tage nach Sams Tod konntest du alle Kommandos, die du vorher immer vergessen hast. Spaziergänge unternahmen wir nun auch ohne Leine.

Du warst kein Kuschelhund, aber nie weiter als einen Meter von mir entfernt. Stand ich in der Küche, warst du so dicht hinter mir, dass ich mich kaum richtig bewegen konnte. Saß ich in der Badewanne, erschien immer dein Kopf mit den abstehenden Ohren, um sicher zu gehen, dass ich wirklich da bin. Auch das Fellbürsten hast du plötzlich genossen.

Meine Tochter, die nach einem Jahr Ausland wiederkam und die du vorher schon kennengelernt hattest, konntest du bis zum Schluss nicht so ganz akzeptieren. Du hast mir ihr immer die Position in unserem Rudel ausdiskutieren wollen. Wenn ich sie morgens weckte, warst du mein verlängerter Arm und plustertest dich auf, wenn sie nicht gleich aufstand.

Du warst so ganz und gar auf mich fixiert. Du bist der erste Hund, der immer im Schlafzimmer schlafen durfte.

Im Sommer haben wir für dich ein eigenes Planschbecken angeschafft. Das hast du so geliebt und darin gestrampelt wie ein Wilder. Nach etwa einem Jahr konntest du plötzlich das Betteln und das so unaufdringlich wie ein Sitzstreik.

Mit dem Fressen war es von Anfang an problematisch mit dir und so waren auch die kleinen Zeichen nicht gleich zu erkennen. Als es dir schon schlechter ging, durftest du jeden Tag mit ins Büro. Es hat so gut geklappt.

Du warst so tapfer in den letzten Wochen, wenn wir immer wieder zur Schmerzbehandlung in die Klinik gefahren sind. Gampi, du kleiner toller Hund, du fehlst uns so.

Obwohl ihr beide – du und Sam – hier nicht zwei Jahre geschafft habt, hoffen/denken wir, dass es schön für euch war. Und auch wenn wir jetzt so traurig sind, wir würden euch immer wieder zu uns nehmen. Ihr beiden lieben Alten habt - jeder auf seine Art - unser Leben bereichert.


Ilenia, verstorben im November 2016

 

Nur eine Woche nachdem Ilenia ihr Happy End bekommen hat, ist sie nun über die Regenbogenbrücke gegangen. Ilenia wir wissen, dass der Himmel mit deinem Stern nun noch ein wenig mehr leuchtet.

Erinnern Sie sich noch, als wir Ihnen Ilenia das erste Mal vorstellten?

 

Geschunden, dem Tode näher als dem Leben, als Hund war sie nicht mehr zu erkennen. Wochen des Bangens, ob Ilenia noch einmal ins Leben zurück findet, standen uns bevor, regelmäßige Tierarztbesuche waren unerlässlich und tatsächlich, Ilenia siegte zu diesem Zeitpunkt.

Unser aller Glück schien perfekt als sich dann noch eine liebe Familie meldete, die Ilenia einen Pflegestellenplatz bot.

 

Hier in Deutschland wurde sie dann sofort einem Tierarzt vorgestellt doch seine Diagnose war zu unser aller Entsetzen niederschmetternd. Inkontinenz, eine chronische Ohrenentzündung die Ilenia große Schmerzen bereitet und leider leider eine aktive Leishmaniose, die nicht mehr behandelbar ist.

Ihre Nierenwerte sind mittlerweile sehr schlecht. Ilenias Tage sind nun gezählt und aus diesem Grund bat uns die Pflegefamilie, sie aus der Vermittlung zu nehmen. Das machen wir gerne, denn Ilenia ist in den besten Händen.

Liebe Birgit und Familie, ganz egal wie viel Zeit unserer wundervollen und immer geduldigen Ilenia noch bleibt, einmal in ihrem Leben durfte sie Liebe erfahren, Eure Liebe!

Wir entlassen Ilenia heute bewusst ins Happy End, denn die Tage die sie bei ihrer Pflegefamilie erleben durfte, waren für sie die wertvollsten in ihrem Leben.

Ilenia, wir alle werden dich nie vergessen.


Parigi, verstorben am 4.11.2016

Dakota



Cosmo, verstorben am 1.8.2016

 

Unser Cosmo lebt nicht mehr. Wir sind unheimlich traurig.  In einem unserer Kooperationstierheime lebte „unser“ Cosmo.  Er hatte (s)einen Platz auf der Piazza und war einer der vielen Hunde mit einem schweren Hundeschicksal.

Cosmo hatte meist die Pfoten offen, riesengroße Wunden, die ihm mit Sicherheit große Schmerzen bereiteten.

 

Trotz aller Bemühungen des Tierheimes gelang eine endgültige Abheilung nicht und dann kam die Wende für Cosmos Leben mit etwa 12 !!! Jahren.  Er bekam von einer sehr lieben Pflegestelle ein Pflegestellenangebot.

Welch eine Freude… Wir bangten um seine rechtzeitige Ausreise, um seinen Gesundheitszustand.

Aber Cosmo bewies Kämpferherz:

Er ließ sich voll auf sein neues Leben ein, wurde von der ersten Minute an von seinen Pflegeeltern liebevoll betreut und verwöhnt, absolvierte brav jeden Tierarztbesuch, fügte sich problemlos in das bestehende Rudel ein.

 

Er sprach sehr gut auf die Leishmaniosebehandlung an, die hier in Deutschland diagnostiziert wurde - die großflächigen Läsionen, die zu ihm gehörten an seinen Beinen, verheilten. Seine Augen sahen prima aus. Cosmo hatte zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren keine Schmerzen.

Und was machte der Süße? Na, herumtollen, spielen und laufen natürlich!

 

Cosmo wurde fit wie nie zuvor, genoss jede Minute. Es war, als sei ein Riesenklotz von ihm abgefallen. Und eigentlich war es auch so...er konnte auf seiner Pflegestelle den ganzen Ballast seines bisherigen schweren Lebens abwerfen. Er liebte ausgiebige Spaziergänge.

 

In den letzten Monaten bekam Cosmo Epilepsie. Trotz Medikamenten bekam er einen großen Cluster Anfall.

Dies machte eine Narkose notwendig, da die Anfall-Serie nicht in den Griff zu bekommen war.

Sein Herz versagte mit 14,5 Jahren, nach nur 2,5 Jahren auf seiner wunderbaren Pflegestelle.

Wir danken Conny und Tino für die wunderbare Zeit, die sie Cosmo ermöglicht haben.

Wir alle werden Cosmo niemals vergessen.

RIP Cosmo


Bertoldo - Sam

SAM ist viel zu früh gegangen!

Er hatte sein Leben noch vor sich, aber es sollte nicht sein. Knapp 2 Jahre nur durfte er seine Menschen und ein eigenes Zuhause geniessen.

Nur kurz war seine Zeit in der Lida in Olbia. Schnell hat sich sein Herrchen für ihn entschieden. Wir haben uns alle für den immer fröhlichen Bertoldo gefreut.

Er war ein Sonnenschein. Jetzt ist für ihn die Sonne erloschen. Aber er lebt als Stern über uns weiter. Wir alle werden ihn nie vergessen.

Sam war ein sehr freundlicher und vertrauensvoller Hund und er hat sich sehr schnell bei uns eingelebt. Jeder der Ihn gekannt hat, war von ihm sehr angetan. Er hat sich sehr gut in ein bestehendes Rudel eingegliedert und am 18. Dezember 2015 kam Isis, eine junge Hündin zu uns.

Sam hat sie sofort akzeptiert und er ist mit ihr richtig aufgeblüht. Wir alle werden dich Sam sehr vermissen, du bist so schnell von uns gegangen. Ruhe in Frieden Sam, danke für alles was du für mich gemacht hast.


Ralfi starb am 05.07.2016 im Kreise seiner Familie.

In einem Moment, wo einfach alles passte, ging er schnell und leise. Seit Wochen waren wir die glücklichsten Menschen, unsere 5 Hunde waren nicht nur eine gemischte Hundegruppe, sie waren ein großartiges Team, ergänzten sich perfekt, waren füreinander da, Harmonie pur. Ewig sollte es so weitergehen.

Aber das Leben und der Tod, der zum Leben dazugehört, hat dieses Gefühl mit einem Schlag verändert. Ralfi meinte, er hätte alle Aufgaben erfüllt und wir wären nun bereit auch ohne ihn weiterzumachen.

Ralfi lebte 8 Jahre oder länger in der Lida - dem großen Tierheim in Olbia. Wie er dorthin kam, was er vorher erlebte, hatte er schöne oder auch harte Zeiten? - wie müßig darüber nachzudenken. Wir wissen nur er war schon sehr alt, bestimmt 14+ Jahre als er ein Pflegestellenangebot in Bayern erhielt und so im Juni 2016 ausreisen durfte.

 

Die Umstände änderten sich und so suchte er nach ein paar Monaten einen neuen Lebensplatz. Als ich das hörte ,zögerte ich nicht und bot mich sofort an ihn am 01.11.2015 zu holen. War ich doch seine Flugpatin, hatte ihn am Flughafen gesehen und das Gefühl stimmte, dass er in unsere Hundegruppe gut hineinpassen würde.

Am Anfang recht zögerlich und verhalten taute er plötzlich von heute auf morgen auf und stand mittendrin im Leben. Von wegen ein alter Hund lernt nichts mehr. Ralfi lernte jeden Tag:

dem Menschen zu vertrauen, zu warten beim Füttern ,Fressen war seine große Leidenschaft, Leinenführigkeit, Autofahren, vieles mehr. Er half meiner schüchternen Hündin über ungute Situationen hinweg und vermittelte Sicherheit und Ruhe. Er verstand sich mit allen Hunden egal ob Rüde oder Hündin, aber sein bester Freund war der Gruppenchef - unser Bernhardiner-Mix-Rüde. So viel verband die beiden – insbesondere gemeinsam Mittagsschlaf halten; am liebsten am Sofa.

Wir lachten oft mit Ralfi wenn er wie ein kleiner Strolchi mit seinen treuen Augen einfach da stand und glücklich war dabei zu sein. Er war der tapferste Hund, den ich kenne. Tierarztbesuche nahm er mit einer stoischen Gelassenheit hin und bestand danach vehement auf Leckerli. Krallen schneiden, ausgiebig bürsten, Tabletten geben, alles kein Problem für den süßen Sarden.

 

Wenn Liebe allein Dich hätte retten können Ralfi, wärest Du nie gestorben…

Danke für dein Vertrauen… Wir werden uns wiedersehen.


Teo, verstorben am 23.6.2016

Lieber Teo, leider war die Zeit doch viel zu kurz in der dir deine wunderbare, absolut aufopfernde Pflegestelle zur Seite stand. Es gab bedingt durch deine Krankheit einige „ auf“ und „ ab´s“.

Deine Pflegemama hat wie ein Fels in der Brandung zu dir gestanden und sich sehr, sehr viel Mühe gegeben dir das Leben so angenehm wie eben möglich zu machen.

 

Unzählige Arztbesuche hat sie auf sich genommen und wirklich alles gegeben für dich.

Leider bist du nur 3 Jahre alt geworden.


Santiago, verstorben am 19.5 2016

Gerade schien sich das Blatt für Simo und Santiago endlich zum Positiven zu verändern, da erhielten wir von der Pflegestellenmama die Information Santiago setzt ein Vorderbein nicht richtig auf. Er hat Schmerzen. Um solide abklären zu können was passiert war, wurde Santi geröntgt.

Hier zeigte sich uns ein erschütterndes Bild:

Das Ellenbogengelenk war gebrochen. Der Tierarzt sprach von einem Spontanbruch, da die Dichte der Knochen an Glasknochen erinnerte.

Leider waren mit dieser Diagnose sämtliche Überlegungen zu operieren im Keim erstickt.

Wir sind unendlich traurig und danken der Pflegestelle für ihr unglaublich, liebevolles Engagement.


Maya kam am 24. April 2014 nach Deutschland und sie starb am 24. April 2016 in Jennys Armen.
Seelenhunde hat sie jemand genannt ......

sie sind unvergessen, weil sie unser Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in einem weiter leben.

Man spürt es - in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen.

 

Seelenhunde hat sie jemand genannt ...

jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben,

die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.

Seelenhunde hat sie jemand genannt ...

jene Hunde, die wie ein Schatten waren und die Luft zum Atmen,

jene Hunde die uns ohne Worte verstehen.

 

Kein Tag vergeht ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen.

Und nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, so einen Seelenhund  zu verlieren.

 

Maya,die als alte schwarze Hündin 10 Jahre lang unscheinbar im Tierheim von Olbia lebte, war Jennys Seelenhund. Sie war mein erster Hund Vermittlungshund bei Saving-Dogs und schon deshalb wird sie immer in meiner Erinnerung sein. Den Tag ihrer Ankunft werde ich nie vergessen und auch nicht die kleinen Startschwierigkeiten im neuen zuhause…schon bald war sie die „Prinzessin Maya Nese“ und dieses Glück hätte ewig währen dürfen…es sollten nur 2 Jahre sein….

Sie wird so schmerzlich vermisst.

„Du bist nun frei Maya und unsere Tränen wünschen Dir Glück“

Marco, verstorben am 02.05.2016

Nachdem mein Partner und ich uns gerade erst entschieden hatten, den kleinen sardischen Sorgenhund dauerhaft zu übernehmen, mussten wir Marco heute gehen lassen.

Noch nie habe ich einen Hund begleitet, der so viel angeborenes (schwerste Hüftgelenksdysplasie) und erworbenes Leid (nicht versorgter Beinbruch, schwersten Misshandlungen, Leishmaniose, Hepatozoonose) in einem viel zu kurzen Leben ertragen musste.

Und trotzdem war er jeden Tag so voller Lebenswille und Freude, voller Sanftmut und Zärtlichkeit. Er stieg schon am Flughafen wild wedelnd aus seiner Box und er freute sich jeden Tag über jede Zuwendung, jeden liebevollen Blick und jede Streicheleinheit. Er erduldete die teils unangenehmen Untersuchungen, seine Hüftoperation, Schwimmtherapie und alle physiotherapeutischen Maßnahmen voller Vertrauen. Nach knapp 6 Monaten hatten wir ihn dann soweit, dass er 2 x täglich große Gassirunden unternehmen konnte, dass er sein behindertes Vorderbein im Schritt benutzte und dass er völlig schmerzfrei voller Freude am Leben teilhaben konnte.

 

Marco bereicherte unser Leben leider nur vom 07.11.2015 bis zum 02.05.2016 aber für immer wird er in unseren Herzen sein.

Es tut mir unendlich leid, dass wir nicht mehr Zeit mit diesem bemerkenswerten Lebenskünstler verbringen durften. Ich hoffe, er starb in der Gewissheit geliebt zu werden und eine eigene Familie zu haben.

RIP kleiner sardischer Riesendackel, mein perfekter Seminarassistent, Hayos Ohrenputzer, Super-Marcoman.

Pita / Smilla, verstorben am 13.4.2016

Still, seid leise,

es ist ein Engel auf der Reise,

er wollte nur kurz bei euch sein,

warum er ging, weiß Gott nur allein,

vergesst ihn nicht, er war so klein.

Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück,

in meinem Herz ein großes Stück,

er wird jetzt immer bei euch sein,

vergesst ihn nicht, er war so klein.

 

Geht nun ein Wind an milden Tag,

so denkt, es war sein Flügelschlag.

Und wenn ihr fragt, wo mag er sein?

Ein Engel, der ist nie allein.

Er kann nun alle Farben sehen,

auf vier Pfoten durch die Wolken gehen,

und wenn ihr ihn auch so vermisst,

und weint, weil er nicht mehr bei uns ist,

dann denkt, im Himmel wo's ihn jetzt gibt,

erzählt er stolz, "Ich werde geliebt"


Sampei verstorben im März 2016

Auch wenn du gehen musstest, so bleibst du immer in unseren Herzen.

Je schöner die Erinnerung, umso größer die Trauer.

Sampeis Zeit bei seiner Familie war leider viel zu kurz.

Brief an Sam:

Mein lieber "kleiner" Sam, viele Jahre warst du mit deinen Brüdern Gampei und Ippei in einem Tierheim in Olbia (Sardinien). Vor knapp einem Jahr haben wir dich bekommen. Hinter dir lag der wohl bisher aufregendste Tag in deinem Leben. Diese ganzen neuen Eindrücke hast du so gut weggesteckt: Du bist geflogen, Auto gefahren, hast Gras unter deinen Pfoten kennengelernt, auch die ganzen interessanten und leckeren Dinge, die es außerhalb eines Tierheims gibt und du konntest plötzlich ganz frei umherschnuppern.

Du wirst immer unser kleiner Streber bleiben. Du wusstest sofort, dass "Geschäfte" jeder Art nicht ins Haus gehören. Nach wenigen Tagen war dir klar, wie "Sitz" geht (und dass es dafür meistens etwas Leckeres gibt). Du wolltest immer unbedingt alles richtig machen. Wir waren so stolz auf dich.

 

Als nach vier Wochen auch noch dein Bruder Gampei aus Olbia kam, haben wir einen lachenden Hund gesehen. Nun ist es sicher nicht so, wie bei den Menschen, aber ihr hattet euch beide sofort wiedererkannt. Sobald die Tür morgens aufging, ranntet ihr voller Lebensfreude und ungemein fit durch den Garten.

Auch dein Bruder Ippei hat uns besucht und ihr seid alle drei gemeinsam durch den Garten gelaufen.

So ganz gepasst hat es dir nicht. Denn du warst hier nun der Chef, aber dein Bruder Ippei war es vorher viele Jahre in eurem kleinen Zwinger. Ippei sah auch nicht so aus, als ob er auf seinen Rang verzichten wollte. Also hast du dich für den Rest des Besuches in dein Körbchen ins Haus zurückgezogen. Du warst immer sehr ausgeglichen und als uns einmal ein großer Berner Sennenhund wirklich bedrohlich anging, hast du ganz gelassen reagiert, ihn freundlich begrüßt und er zog daraufhin einfach ab.

 

Du bleibst unser kleiner Brummer. Immer hast du dich mit uns "unterhalten" = gebrummt. Und wenn wir etwas darauf erwidert haben, hast du zurückgebrummt. Das konnte sich gut über viele Minuten ausdehnen. Besonders wenn du gekrault wurdest, kam ein dauerndes, fröhliches Genießer Brummen.

Zum Kraulen hast du dich immer ganz vorsichtig herangeschoben. So als wärest du nicht sicher, ob das auch richtig ist. Und wenn du dann sicher warst, hast du behutsam deine Brust in die beste Kraulposition gelegt.

 

Deine besonderen Freunde, die Pferde, will ich auch erwähnen. Du bist zum Zaun geflitzt und hast dich gaaanz langsam und unschuldig neben sie gesetzt. Plötzlich bist du "explodiert" und hast sie wie wild angebellt. Du hattest so viel Spaß (den wir dir aber leider immer wieder verbieten mussten). Aber die Pferde hatten sich schnell daran gewöhnt.

 

Selbst über den großen Garten hinweg hast du uns an der Tür gesehen und sofort ging dein Kopf fröhlich hoch und das rechte Ohr stand wie ein kleines Radar ab. Dann bist du losgerannt, um uns zu begrüßen.

 

Kurz vor Ostern fiel mir etwas an deinem Gang auf. Da du aber die Spazierrunden wie immer mitmarschiert bist, habe ich mir zunächst nicht solche Gedanken gemacht. Leider wurde es schlimmer. Trotz Schmerzmitteln hattest du wohl starke Schmerzen. Dann konntest du gar nicht mehr laufen, kaum noch sitzen, wolltest eigentlich nur noch liegen und musstest getragen werden. Du warst total verstört und mochtest selbst mich nicht mehr. In der Klinik haben sie die Diagnose einer Querschnittslähmung bestätigt. Du wolltest so gern aus der Klinik heraus. Und obwohl es dir so schlecht ging, hast du mich mehrfach angeschaut und dann zur Tür. Als hättest du geahnt, dass die Prognose für dich nicht gut war.

So habe ich dich gehen lassen nach diesem schönen, aber doch so kurzen gemeinsamen Jahr. Dass du das nach diesen vielen Jahren im Käfig auch noch ertragen musstest, ist so schwer zu akzeptieren.

Wir hoffen so sehr, dass du da, wo du jetzt bist, wieder laufen kannst und vor allem keine Schmerzen hast. Bestimmt gibt es auch jemanden, der dich krault, kleiner Brummer.


Cora, verstorben am 23.2.2016

 

Wir trauern so sehr um Cora.

Da unsere Cora trächtig war, sollten ihre Welpen hier in D geborgen und gut versorgt aufwachsen. Der behandelnde Tierarzt auf Sardinien befürwortete nach kurzer Untersuchung zur Reisetauglichkeit unseren Entschluss.

So kam Cora auf eine Pflegstelle nach Deutschland.

Leider zeichneten sich, vier Wochen später, kurz vor der Geburt Komplikationen ab und die Mama starb während der Geburt in der Klinik. Wir waren erschüttert. Ihre drei Welpen konnten liebevoll mit der Flasche aufgezogen werden.

Leider hatte die süße Cora kaum die Möglichkeit die schönen Seiten des Lebens kennen zu lernen. Es blieb nur wenig Zeit sie , nach dem harten Leben auf der Straße, zu verwöhnen.

Cora Maus RIP

 

Fiorello, verstorben im Februar 2016  bleibt immer im Herzen

 

Wir trafen einander und es geschah.

Keiner verstand,

dennoch waren wir uns sofort nah.

Zusammen waren wir immer eins,

ich deins und du meins.

Mein treuerster Freund musste nun geh'n, einmal werden wir uns wiedersehn. Für dich sollen leuchten tausende Kerzen, du lebst immer weiter in meinem Herzen.

Danke mein Freund FIORELLO.


Orsetta / Mona, verstorben am 22.2.2016

niemals geht man so ganz...

"Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.

Trauere, wenn du willst, aber nicht lang, dem Flug meiner Seele hinterher.

Ich hab jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh, Tränen braucht es nicht dazu.

Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.

Mach deinen Kopf für andere frei, ich lebe in deinem Herzen fort.

Vergiss meinen Lebenskampf, vergiss die letzten Sorgen.

Vergrab dich nicht im Jammertal, sondern freu dich ... ich hab gelebt... mit dir."

Fast 2 Jahre lang durfte Mona in der Eifel mit ihrem Frauchen leben und endlich durfte sie all die Liebe erfahren, die ihr vorher 10 Jahre lang verwehrt wurde. Eingesperrt und weggesperrt mit ihrer Mutter Luna lebte sie vergessen im Tierheim von Olbia/Sardinien. Wie in einer Rüstung steckte sie in ihrem verfilzten Fell und konnte sich kaum bewegen. Die heißen Sommertage auf Sardinien müssen eine unendliche Qual für sie gewesen sein…endlich durfte sie im Mai 2014 in die Freiheit reisen –zu ihrem Frauchen! Sie wurde so sehnsüchtig erwartet. Mona-Maus holte sich ihr Leben zurück. Sie verlor 12 kg Gewicht und marschierte mit Frauchen stundenlang auf Wanderwegen. Sie hat sich immer tadellos benommen….manchmal hatte sie einen Dickschädel….vielleicht lag es an den Husky –oder Chow-Chow Genen? Egal!- sie wurde so geliebt wie sie war.

Mona hatte einige gesundheitliche Baustellen - es betraf vor allen Dingen die Knochen - an Krebs mochten wir nicht denken. So kam die Diagnose Darmkrebs im Verlauf des letzten Winters doch so unerwartet.

Dem Leben mehr Jahre? - oder den Jahren mehr Leben? Ich glaube für unsere Hunde und auch für Mona zählt nicht die Anzahl an Jahren… sondern mit welcher Intensität und Qualität ist jeder Augenblick gelebt. Wir sind glücklich, dass sie erleben durfte geliebt zu werden. Sie hat Spuren hinterlassen, denn sie hat unsere Herzen berührt und somit bleibt sie unvergessen.

Für immer im Herzen ihres Frauchens und im Herz ihrer Vermittlerin.

Auf der anderen Seite des Regenbogens wird Mona ihre Mutter Luna wiedertreffen .Sie wurde 2013 im Alter von 12 Jahren vermittelt und hatte noch 17 Monate lang ein behütetes Leben.

Arrivederci le sue belle Donne! Arrivederci Mona e Luna!

 

Dexter

Leider ist unser lieber Dexter aus ungeklärter Ursache plötzlich in der Nacht zum 21.01.2016 verstorben. Wir sind fassungslos und trauern um diesen unglaublich netten, liebenswerten Kerl.

Nun konnte er nie das Gefühl erleben eine eigene Familie zu haben, die einen bedingungslos liebt.

Aber jetzt hat all das Schlechte, was er in seinem kurzen Leben erfahren musste ein Ende. Er wird immer in unseren Herzen sein.

Mario, verstorben im Sommer 2015
Misshandelt - Ausgesetzt - Vergessen?

Nein, wir werden Mario nicht vergessen!!!!

Leider müssen wir Mario aus der Vermittlung nehmen, da er zwischenzeitlich durch einen tragischen Zwischenfall in unserem Partnertierheim in Olbia ums Leben kam.

Natürlich stellen wir uns jetzt die Frage: Haben wir alles in unserer Macht stehende für Mario getan? Wäre sein Tod vermeidbar gewesen? Beides können wir, ohne wenn und aber, mit ja beantworten.

Aber was nützt das schon, Mario ist tot, noch bevor wir für ihn eine Pflege- oder Endstelle gefunden haben. Ein Hund, der in seinem kurzen 2-jährigen Leben leider nur Negatives von Menschen erfahren hat. Er wurde misshandelt. ausgesetzt, eingefangen und ins Tierheim gebracht. Und trotzdem haben wir ihn als total lieben und freundlichen Rüden kennen gelernt, der von Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen konnte.

Vom ersten Moment an stand für uns fest, dass wir Mario helfen müssen. Also machten wir Fotos und setzten ihn schnell auf die Homepage und in die verschiedenen Hundeforen ein in der Hoffnung, eine Pflege- oder Endstelle zu finden. Trotz intensiver Suche musste der liebe Mario auf Sardinien bleiben, weil unsere internen Pflegestellenplätze alle belegt waren und wir auch keine Anfrage für ihn erhielten.

Wir sind mehr als erschüttert über diese Nachricht, dass ein lieber Rüde wie Mario so ein bescheidenes Leben von Beginn bis zu seinem Lebensende fristen musste.

 

Isabell / Maya, verstorben am 28.9.2015

Liebe Maya,

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.

Unsere Herzen halten dich gefangen,  so, als wärst du nie gegangen.

Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.

Und wir fragen noch immer:

Warum?

Es sind die dunkelsten Stunden, wenn wir unseren geliebten vierbeinigen Freund gehen lassen müssen….wenn es keine Chance mehr gibt, wenn wir ihm Leid und Schmerzen ersparen müssen und wenn es viel zu früh ist…

Maya - gerade erst gerettet und im neuen Leben angekommen… 25 Wochen durften es nur sein. Mehr Zeit wurde unserem Sonnenscheinchen nicht geschenkt. Warum ?

Jeden Abend brennt ein Lichtlein über deinem Grab für dich!

Deine Anna, Tim, Anne und dein Blacky. Wir werden dich nie vergessen!!!


Orlanda

Orlanda starb im Alter von nur 8 Wochen durch einen tragischen Unfall, wir sind völlig fassungslos und können es einfach nicht glauben!

Leon

Bei unserem letzten Besuch in der Lida teilte uns die Tierärztin mit, dass Leon im Spätsommer einem Hitzschschlag erlegen ist!

Wir sind unsagbar traurig!



Gala, verstorben am 23.7.2015

Golia, verstorben am 7.8.2015

Golia – wir hatten so sehr gehofft…

„Ganz weit draußen am Ende des Regenbogens

werde ich auf Euch warten…“

 

Black, verstorben am 4.11.2015

5 Monate und 11 Tage können ALLES bedeuten. 5 Monate und 11 Tage hatte unser Black ein behütetes, würdiges Leben. 5 Monate und 11 Tage war er glücklich – diese Zeit war sein eigentliches Leben. Es hätte mehr sein sollen; eher beginnen müssen. Aber Black war einst einer der Unsichtbaren, und das im wahrsten Sinne des Wortes. 



Elfa -  Zartes Zauberwesen - verstorben am 26.9.2015

Ich war schon in dich verliebt, bevor ich dich zum ersten Mal gesehen habe. Bärbel hatte mir von dir erzählt, auf unserem langen Weg mit dem Auto von Hamburg nach Andalusien. Sie hatte dich schon vorher einmal gesehen und dir deinen Namen gegeben; treffender hätte er auch wirklich nicht sein können! Niemand weiß, wo und wie dein Leben begonnen hat. Als wir dich kennenlernten, hattest du sicher schon so einiges hinter dir, und bestimmt war noch nicht viel Schönes dabei. Ein örtlicher Tierschutzverein holte dich, gemeinsam mit 29 anderen Hunden, aus einem Animal-Hording-Haushalt heraus. Ihr mußtet alle in die umliegenden Tierheime verteilt werden. Du und dein Freund Mokka wurdet von Mascotas de Priego ins Refugio geholt. Dort wurdet ihr gut versorgt und konntet euch erstmal erholen, ihr bekamt gutes Futter und Zuneigung. Aber ein Tierheim ist und bleibt nun mal ein Tierheim, ihr solltet es besser haben und in liebevolle Familien vermittelt werden, in denen ihr gewollt und geliebt werdet. Ich kannte erst nur deinen Namen....“Elfa“....er hatte mich schon verzaubert! Und ich wußte, du bist eine weiße, bildschöne Podenca-Hündin, meine Lieblingsrasse unter den spanischen Hunden! Von deinem schönen Namen inspiriert, stellte ich mir ein zartes, weißes Hundewesen vor, dass die Menschen mit seiner Ausstrahlung verzaubert. Wie so oft, hat die Wirklichkeit die Vorstellung noch übertroffen. Was für ein toller Hund warst du! So verspielt, so neugierig auf das Leben und alles, was um dich herum geschah. Ein bißchen schüchtern noch am Anfang, aber die Neugier hat immer über die Scheu gesiegt! Als ich einmal im Patio saß und einen deiner Hundekollegen auf dem Schoß hatte, kamst du sofort angerannt und hast das erst einmal genau betrachtet. Aber als ich deinen Freund auf den Boden setzte, hielt es dich auch nicht mehr: Vorsichtig bist du auf meine Beine geklettert und hast es dir gemütlich gemacht. Ich hielt dich im Arm und wußte genau, du bist ein ganz besonderer Hund, innerlich genau so eine Schönheit wie äußerlich. Wir nahmen uns ganz fest vor, für dich ein ganz tolles Zuhause zu finden, in dem du geliebt wirst und all die Zuneigung bekommst, nachder du dich so sehr gesehnt hast. Ein Zuhause bei Menschen mit einem großen Herzen für Hunde und Sinn für das Besondere. Leider war es dir nicht mehr vergönnt, kleine Elfa, in dieses Zuhause zu ziehen. Du bist an den Folgen einer Operation gestorben. Am 26. September bist du in der Nacht ganz leise über die Regenbogenbrücke geschwebt. Wir werden dich nie vergessen, dein Bild und die Erinnerung an dich bleibt für immer in unseren Herzen.

 


Rex, verstorben am 12.7.2015

 

Nach 10 Tagen unermüdlichen Kampfes ist Rex heute nacht über die Regen-bogenbrücke gegangen. Die Mitarbeiter von Mascotas de Priego waren permanent an seiner Seite und haben für und mit ihm gekämpft. Alle sind sehr traurig, dass sie diesen wunderbaren Hund verloren haben.

Jedi, verstorben am 17.4.2015

Der Schmerz ist groß, natürlich. Aber Jedi hatte bei Janine, Peter und den Bernern Ibo und Kimbo die Zeit seines Lebens. Danke, dass Ihr ihm dieses großartige Geschenk gemacht und seine schlimme Vergangenheit ausradiert habt. Einst weggeworfen wie Müll, verließ Jedi diese Welt als geliebtes Familienmitglied. Mach´s gut, kleiner Mann – wir werden dich niemals vergessen!

Elide, verstorben am 10.7.2015

Angesichts Elides Geschichte halten wir einen Moment inne, mit schwerem Herzen. Hilflos und traurig, dass wir nicht mehr für die bezaubernde Hündin tun konnten. Wie kann es sein, fragen wir uns, dass ein unschuldiges Wesen nach langen Qualen nur kurz am Glück schnuppern und es dann doch nicht genießen durfte? Ganze 6 Wochen konnte sie glücklich sein, wurde geliebt und behütet, war willkommen. Dann ist sie gestorben…



Romeo, verstorben am 23.2.2015

Wir sind unendlich traurig, wieder einen Kampf verloren zu haben. Romeo war einer der Hunde des HOPE Geländes. Schwer vernachlässigt, zeit seines Lebens ohne medizinische Versorgung, bevor wir dort eintrafen. Unsere Helferin stellte Husten fest und Romeo wurde dem Tierarzt vorgestellt. Trotz Medikation verschlechterte sich sein Zustand; es kamen Erbrechen und starker Durchfall hinzu. Unsere Helferin nahm Romeo mit nach Hause und versorgte ihn privat, nahm ihn sogar abends mit ins Bett, damit er es schön warm hat. Dort ist er still eingeschlafen. Romeo war einfach zu geschwächt, um sich zu erholen. Nur 10 Tage durfte er erfahren, was Liebe und Geborgenheit bedeuten; mehr hatte das Leben nicht für ihn vorgesehen…Auch wenn uns das mit Bitterkeit erfüllt – genau deshalb kämpfen wir weiter für seine Artgenossen. Romeo darf nicht umsonst gestorben sein.

Mach´s gut, kleiner Mann. Dort wo du jetzt bist, gibt es weder Schmerz noch Hunger.

Wir werden dich nie vergessen.


Axena, verstorben am 22.2.2015

Kürzlich erhielten wir die traurige Nachricht, dass Axena, die Kangalhündin aus dem Tierheim Velbert, verstorben ist. Nein, Axena war kein „saving-dog“ aus unserer Vermittlung, aber sie war dennoch im Herzen „unsere“ Axena:

Lange haben wir die tapfere Hündin begleitet. Axena kam aus ganz schlimmen Verhältnissen ins Tierheim, litt unter schwerer HD und Arthrosen, konnte sich nur unter Schmerzen bewegen. Dank vieler Spender konnten wir Axena im November 2013 eine multiple Goldakupunktur ermöglichen, wonach es ihr deutlich besser ging. Wir bauten ihr im Tierheim einen Hochstand, den sie – typisch Herdenschutzhund – sehr gerne nutzte, um ihrer Wachtätigkeit nachzugehen. So hatte sie wenigstens eine Aufgabe in der Eintönigkeit des Alltages. Axena war bei den Tierheim-Mitarbeitern sehr beliebt, hatte unheimlich treue und zuverlässige Gassigänger. All diese Menschen versuchten, ihr den Tierheimalltag so angenehm wie möglich zu machen.

Trotz aller Fürsorge ist ein Tierheim kein eigenes Zuhause. Wir haben uns, wie jeder von Axenas Freunden, so sehr gewünscht, dass es der leidgeprüften Hündin noch vergönnt sein würde, bei ihrer eigenen Familie anzukommen und ihren Lebensabend in Geborgenheit zu verbringen. Bekümmert stehen wir nun vor der Tatsache, dass Axena dies nicht geschafft hat. Sie konnte zum Schluss nicht mehr selbstständig aufstehen und hatte Herzprobleme. Ihre vertrauten Menschen waren alle bei ihr, als Axena ihre letzte Reise angetreten ist. Sie wird bei uns allen eine große Lücke hinterlassen. Wir danken den Menschen, die sie bis zum Ende ihres Weges begleitet haben. Liebe Xeni, du bist nun in einer besseren Welt. Dort werden wir dich eines Tages treffen.


Bandiera, verstorben am 5.2.2015 ist für immer gegangen.

Unser aller Traum, ihn hier in seiner Pflegestelle noch lange glücklich sehen zu dürfen, ist wie eine Seifenblase geplatzt.  Unsere letzte traurige Pflicht gegenüber diesem charmanten und wunderbaren Senior bestand darin, ihn auf seinem letzten Weg nicht alleine zu lassen, ihn in die Arme zu nehmen, ihn zu drücken und ihm liebvolle letzte Worte in sein zerfleddertes Öhrchen zu flüstern. Er hatte einfach keine Kraft mehr, aber als eines der Kinder der Pflegestelle ins Zimmer kam, hob er nochmal sein Köpfchen und noch einmal kam Glanz in seine müden Augen.

Für Ben:

Unser liebes "Blümchen"...auf müden und schwachen Pfoten hast Du Dich auf Anhieb in unser aller Herz geschlichen und dort sofort einen riesengroßen Platz erhalten!!! Auch wenn Du, aufgrund Deines Alters und Krankheit, ein sehr unauffälliges und ruhiges Gemüt hattest, hinterlässt Du ein großes Loch in unserem Leben- auch schon nach nur einem Monat, den wir mit Dir erleben durften... Du warst ein so liebevolles Tier, ein sanfter "Riese", unser Blümchen eben... Während ich diese Zeilen schreibe, kullern wieder dicke Tränen... Ben, gerade weil Du warst wie Du warst und nur noch wenig Kraft hattest, war alles, was Du uns gegeben und gezeigt hast, doppelt und dreifach so wertvoll für uns!!! Und wenn es auch " nur" Dein freundliches Schwanzwedeln war...

RIP lieber Ben!!!!


Gigi, verstorben am 21.08.2014

 

GIGI, ein Engel fliegt in den Himmel ...

Heute hat sich die Situation von Gigi unaufhaltsam verschlechtert. Er wurde sofort in die Klinik gebracht und allen Untersuchungen unterzogen. Die Röntgenaufnahmen haben gezeigt, dass er eine starke Herzinsuffizienz und ein Lungenödem hatte. Die Situation wurde immer schlimmer, obwohl alles Mögliche für ihn gemacht wurde, hat Gigi uns kurze Zeit später verlassen und ist davon geflogen.

Wir hoffen innig dass es Dir nun besser geht .

Christopher, verstorben im August 2014 Ein kleiner Stern am Firmament

 

Fast war es soweit. Fast wäre Christopher in Sicherheit gewesen, hätte das Leben in einer Familie kennenlernen können. Doch leider kam alles ganz anders.

 

Christopher erkrankte und verstarb auf Sardinien.  Wir sind sehr traurig darüber.

Christopher du kleiner Schatz, du hast eine lange Reise angetreten. Eine Reise über die Regenbogenbrücke. Wir werden dich immer in Erinnerung behalten.



Mariotto, verstorben im November 2014

Mariotto, wir haben den Kampf gegen die Zeit verloren und wir sind verzweifelt, weil es uns nicht gelungen ist, dir zu helfen, weil wir es nicht geschafft haben, dich rechtzeitig nach Deutschland zu holen, weil wir uns in solchen Momenten so unendlich hilflos fühlen. Wir waren dem Ziel doch schon so nahe und sind dennoch zu spät gekommen!

Buster,  gestorben am 01.11.2014

Am 01.10.14 kamst du zu mir. Du warst noch nicht einmal 5 Monate alt und hattest schon so viele schlimme Dinge erlebt. Als ich dich das erste Mal sah, war sofort klar, dass du sehr krank bist und schnell Hilfe benötigst. Ich wollte dich aufnehmen und bekam einen Tipp, mich mit saving-dogs in Verbindung zu setzen und saving-dogs sagte sofort ihre Hilfe zu.

Dein kleiner Körper hat es nicht geschafft, du warst doch noch nicht einmal 6 Monate alt. Wir sind unendlich traurig.

Am 01.11.2014 um 15.45 Uhr bist du in meinem Armen über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Angelo, verstorben am 2.11.2014

 

Die Engel können nicht in dieser furchtbaren Welt bleiben… ein wunderbarer Engel hat uns verlassen. Heute Nacht um 1.30 Uhr ist Angelo davon geflogen.

Meine wunderbare kleine Kreatur… Du bist an dem Tag gegangen, an dem wir Menschen unserer Verstorbenen gedenken, vielleicht bist Du jetzt an einem besseren Ort… dieses hoffen wir für Dich… und dass Du jetzt endlich glücklich bist.

 

Campanellino, verstorben am  30.09.14

Trauer um Campanellino

Heute zeigt sich einmal mehr die Schattenseite des Tierschutzes in voller Wucht: Wir haben für ihn gekämpft, um ihn gebangt, eine Pflegestelle für ihn gefunden, viele treue Spender und auch neue Menschen haben sich für ihn eingesetzt… aber Campanellinos geschundener Körper hatte einfach keine Kraft mehr. Er hat uns am 29.09. in aller Stille verlassen. Wir danken allen, die Campanellino begleitet und unsere Arbeit unterstützt haben.



Arina, Aftia, Apali und Ashani,
verstorben auf Sardinien im August 2014

Skinny, verstorben im August 2014



Oskar (Whisky): Ein leuchtender Stern über der Regenbogenbrücke

Es ist immer schön einen Text für einen Hund zu schreiben, denn bisher waren es immer Vermittlungs- oder Happy End Texte. Texte, über einen nun glücklichen Hund in einem schönen Zuhause.

Oskar, deinen Text zu schreiben, fällt mir sehr schwer. Immer wieder habe ich es vor mir hergeschoben, denn dein Text ist ein endgültiger Text.

Mein Herz ist schwer, denn viel zu früh wurde dir dein Leben genommen.  Fünf Meter oder eine Sekunde haben über dein Leben entschieden.

Du warst gerade einmal ein Jahr alt, als du nach Deutschland kamst. Warst du auf Sardinien sehr aufgeschlossen, zeigtest du dich hier eher schüchtern und zurückhaltend. Für dich war alles neu, denn du hattest ja nie etwas kennengelernt.  Dein Frauchen hatte sich sofort in dich verliebt und sie wollte dich über viele Jahre lang begleiten.

 

Zwanzig Tage!!! später die traurige Nachricht. Du wurdest überfahren.

Oskar, ich will nicht über dein Martyrium während dieser Zeit nachdenken, aber diese Gedanken gehen nicht aus meinem Kopf.

Es tut mir so unendlich leid.

Oskar, du bist nach noch nicht einmal drei Monaten in Deutschland über die Regenbogenbrücke gegangen. Du bist nun in Freiheit.

Ich werde dich, immer wenn ich die Sterne am Himmel sehe, als DEN EINEN LEUCHTENDEN STERN erkennen.


Barnabey und Baron sind am 28.5. an den Folgen einer Magen-Darm-Infektion gestorben.

Cesar, verstorben im Januar 2014

 

Der kleine Cesar wurde nur 5 Monate alt, er litt unter einer Speisenröhrenanomalie.

Er wurde auf einer privaten Pflegestelle auf Sardinien versorgt, er hat in seinem allzu kurzen Leben ein eigenes Zuhause nie kennengelernt.

Baldy, verstorben im April 2014

Für Baldy, der von einem Lastwagen überfahren wurde, bevor er eine Chance auf eine eigene Familie hatte.

Seelchen, ich vergess Dich nicht.