Anaplasmose

Anaplasmen sind Bakterien, die in den Granulozyten (Untergruppe der Leukozyten) parasitieren.

 

Sowohl die Anaplasmen als auch die Ehrlichien setzen sich in den weißen Blutkörperchen fest, führen zu deren Zerstörung und gelangen so in die Lymphknoten, die Leber, Milz und das Knochenmark, wo sie sich vermehren.

 

Überträger:

 

Gemeiner Holzbock (Ixodes ricinus)

 

Inkubationszeit:

 

1-3 Wochen

 

Symptome:

 

ähnlich die der Ehrlichiose

 

Akutes Stadium:

 

wiederkehrend hohes Fieber 4-5 Tage lang, unspezifische Lahmheiten als Folge von Gelenkentzündungen

 

Später:

 

ZNS Symptome, Erbrechen, Teilnahmslosigkeit, Anämie, Abmagerung, Lymphknotenschwellung, eventuell auch eitriger Augen- und/oder Nasenausfluss, wiederkehrender Durchfall. Milz und Leber sind oft vergrößert.Bei manchen Hunden kommt es zu Nervenschäden, oft mit Zuckungen, Krämpfen, Lähmungen, Gelenkentzündungen oder/und verstärkter Blutungsneigung (punktförmige Einblutungen unter der Haut oder Nasenbluten) dazu.

 

Nachweis:

 

PCR oder Antikörpernachweis

 

Behandlung:

 

Antibiose

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