Wichtige Informationen zur Vermittlung!

Auch wenn der Schwerpunkt unserer Arbeit in Prävention, Aufklärung und Verbesserung der Lebensqualität vor Ort liegt, wird es immer Hunde geben, die genau jetzt unsere Hilfe brauchen. Sei es, weil die von uns auf den Weg gebrachten Maßnahmen Zeit zum Greifen brauchen, sei es, weil Hunde verletzt, krank oder traumatisiert sind, sei es weil sie zu jung, zu alt, überflüssig oder Trennungsopfer sind, aus schlechter Haltung stammen...
Manchmal ist keine Zeit zu verlieren, um ein Leben retten zu können. Deshalb gehört auch die Vermittlung von Hunden zu unseren Aufgaben im Tierschutz. Es spielt keine Rolle, ob sie aus dem Ausland oder aus Deutschland sind, denn Not kennt keine Ländergrenzen.

Unsere Hunde haben meist schon Schlimmes erlebt oder einfach irgendwie überlebt. Sie kennen teils keine Wohnungen oder Häuser von innen, kein regelmäßiges Futter, geschweige denn ein Körbchen, eine Decke oder jemanden, der sie liebt. Aus diesem Grunde werden wir - im Interesse unserer Schützlinge UND der Adoptanten - genau prüfen, ob Mensch und Hund zusammenpassen, ob die Chemie stimmt. Wir legen größten Wert darauf, dass unsere Schützlinge nur ein einziges Mal umziehen - und zwar in das für sie passende Zuhause.
Unsere Hunde werden, bevor sie aus dem Ausland kommen, fast ausschließlich von uns persönlich vor Ort besucht und beurteilt. Dann reisen sie, selbstverständlich mit Parasitenprophylaxe, allen vorgeschriebenen Impfungen, Mikrochip und einem EU-Heimtierausweis - nach Deutschland. Für Notfallhunde aus Deutschland gilt, bis auf die Flugreise, natürlich das gleiche.

Ein Haus, Treppen, Fliesen, Teppichböden, Leine oder Geschirr, ein Staubsauger, eine Musikanlage.... für uns ist das alltäglich. Für einen Straßenhund, einen ehemaligen Zwingerinsassen oder einen weggeworfenen Welpen kann es blanken Horror bedeuten. An all diese Umweltreize und Neuerungen müssen unsere Hunde erst vorsichtig herangeführt werden.
Unsere Pflegestellen sind ausnahmslos sehr versiert und kennen sich mit den Sorgen und Ängsten unserer Schützlinge aus. Die Pflegehunde leben Tag und Nacht mit engem Familienanschluss, werden individuell gefördert und erfahren Geborgenheit und Zuneigung. Unsere Pflegestellen sind deshalb in der Lage, die Entwicklung unserer Hunde detailliert zu beurteilen. Sie kennen die Vorlieben, Gewohnheiten und auch etwaige Probleme ihrer Pflegekinder. Das ist uns sehr wichtig.

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