Molly – was für ein Geburtstag !!!

und Alle sind in Feierlaune !!!

 

Es ist der 18.Geburtstag und zum ersten Mal in ihrem Leben wird dieser Geburtstag entsprechend gewürdigt und gefeiert !

Sie lebte bis vor kurzem völlig isoliert und auf wenigen qm in einem Canile auf Sardinien. Seit Ende Januar hat sie ihre erste eigene Familie und wird umsorgt und nach „Strich und Faden“ verwöhnt.

An ihrem Ehrentag (15.2.) gibt es eine Extra-Portion Wiener Würstchen, die sie großzügig auch mit ihren Hundefreunden teilt, ….Geburtstagsparty für Hunde und Menschen !

 

Liebe Molly und Familie, das Team saving-dogs wünscht euch von Herzen weiterhin eine gute Zeit und noch einige gemeinsame Geburtstage !

 

Hallo, ich bin es Molly,
mein Frauchen hat mir erzaehlt dass du und deine Kollegen der Grund sind warum ich es geschafft habe die Hölle endlich zu verlassen. VIELEN DANK an euch alle. Es gibt noch sehr Vieles das ich nicht verstehe aber Frauchen sagt: ein Tag nach dem anderen. Heute Nacht habe ich sehr viel geträumt vielleicht helfen mir die guten Wiener dabei, Frauchen freut sich immer ganz dolle wenn ich die aufesse. Ich beobachte meine neuen Geschwister auch sehr viel alle drei sind nett zu mir. Herrchen hält mir Hähnchen und Leckerchen hin aber da weiß ich nicht so ganz was er meint, soll ich das etwa essen? Und kannst du mir sagen was Frauchen meint wenn sie sagt : ich hab dich lieb? Ach fast hätte ich es vergessen ich darf hier auf sowas weichen schlafen das meinen Knochen gut tut.

Macht bitte weiter so und helft meinen Freunden die noch in der Sch…. sitzen.

DANKE und liebe Grüße Molly


Queenie – sie macht uns sprachlos

Update 02.12.

Queenie erholt sich in langsamen Schritten. Ihre riesige Narbe ist inzwischen nahezu geschlossen.

Und nun die beste Nachricht zum 1. Advent:

Queenie hat ihre Familie gefunden und wird, so hoffen wir , spätestens im Februar reisen können.

Luke, ein kleiner, netter Rüde wird künftig dort ihr vierbeiniger Partner sein. Wir freuen uns so sehr für die kleine tapfere Queenie.

 



Hallo??? Wo sind sie? Raimos, Ravis, Rumos, Rustys und Runas Menschen?

 

Unsere freundlichen und hübschen Geschwister sind nun auf Hope angekommen und entwickeln sich weiterhin sehr gut. Sie sind aufgeschlossen und freundlich und deshalb wäre es gerade jetzt so wichtig, dass sie in dieser Lebensphase ihre Familien finden. Sie sind ausreisebereit und könnten noch in diesem Jahr zu ihren Familien reisen. Wir hoffen, dass dieser kleine Aufruf den Welpen Glück bringt und sie sich einen Platz in unserem Shuttlebus sichern können.

 

Schauen Sie sich bitte die Geschwister noch einmal an und wenn Sie einem der Sechs einen Platz in Ihrem Zuhause anbieten können und möchten, melden Sie sich bitte schnell bei uns. Auch ein Pflegestellenangebot für einen von ihnen wäre schon ein guter Weg in ein neues Leben.




Giba – wird sie Weihnachten allein sein ?

 

Im Tierschutz ist es für uns Alltag, dass wir Mütter von den Welpen trennen oder dass, wir Welpen- Geschwister trennen oder, dass wir beste Hundefreunde trennen müssen. Freude und Leid liegen hier immer nah beieinander. Der eine Hund darf ins Glück reisen und ein anderer bleibt einsam und traurig zurück. Dabei ist es für Welpen und Hundemütter nicht so schlimm, denn auch von Wildtieren wissen wir, dass es in der Natur „normal“ ist….

 

Wenn jedoch Geschwister ihr Leben lang zusammen gewesen sind und unter extremen Bedingungen und Tag für Tag ums Überleben gekämpft haben, wie im Fall von Gemma und Giba, zerreißt es auch uns das Herz. Gemma wird am 23.12. von ihrer Familie erwartet. Ihr Platz im „Reisebus“ ist bereits reserviert und ihre Menschen warten voller Ungeduld. Die beiden Mädchen leben seit ihrer Geburt vor 9 Jahren zusammen und gemeinsam mit ihrer Schwester Gaia (vermittelt August 2023) haben sie bislang in ihrem Tierheim-Gefängnis durchgehalten. Jetzt wird Giba allein zurückbleiben müssen, wenn nicht ein kleines Weihnachtswunder passiert. Das macht uns sehr traurig und trübt unsere Freude. Aber darf man Gemma deshalb das Glück verwehren ? Gemma wird einen neuen Hundefreund haben in ihrer Familie…sie wird kaum trauern. Aber was passiert mit Giba ? Wie sollen wir ihr erklären, dass sie von niemandem erwartet wird ? Wie wird sie damit klar kommen plötzlich allein zu sein ? Sicher wird ihr ihre Schwester fehlen.

 

Natürlich wissen unsere Tierschutzhunde nichts über die Bedeutung des Datums 24.12.=Heiligabend. Meine KollegInnen und ich sind jedoch auch an diesem Abend gedanklich bei unseren Schützlingen und es macht uns traurig zu wissen, dass Giba dann allein in ihrem Zwinger sein wird und, dass auch für viele andere Schützlinge dieses Jahr zu Ende geht, ohne eine einzige Anfrage erhalten zu haben.

 

Giba ist reisefertig ! Auch ein Pflegestellen-Angebot nehmen wir dankend an. Sie ist ein Herdenschutzhund-Mischling. Bitte lesen Sie dazu die Haltungsbedingungen in ihrem Steckbrief. Giba könnte am 23.12.reisen und wenn Sie über Weihnachten nicht abkömmlich sind, könnte sie für die Feiertage anderweitig unterkommen.

 

Sie darf nicht zurückbleiben müssen ! Nur gemeinsam können wir ihr helfen ! und wenn es klappt, dann wäre es unser und vielleicht auch Ihr persönliches Weihnachtswunder .

 

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Uns erreichte eine rührende Nachricht von unserem Cosimo

Er schreibt: ein großes Danke an alle von saving-dogs, an meine Paten, Unterstützer und einfach an alle, die an mich geglaubt haben!

Nun bin ich schon seit 16 Monaten in Norddeutschland und es geht mir mittlerweile richtig gut.

Bei Ankunft war ich total fertig. Schon wieder ein neuer Ort, neue Menschen etc. Meine Toleranzgrenze war bei Null. Ich zeigte mich so gar nicht kooperativ. Ich hatte ja auch noch überall starke Schmerzen. Immer wenn etwas nicht sofort nach meinem Willen ging, schnappte

ich um mich und biss leider auch zu. Meine Pflegeeltern blieben ruhig, aber konsequent. Sie zeigten mir in kleinen Schritten das Grundstück. Erst durfte ich nur in den kleineren Auslauf hinter dem Haus. Frauchen nahm mich an die Leine und lief Meter um Meter mit mir ab. Immer die gleiche Runde. So lernte ich, wo was steht und ich weder in den Zaun, noch in sonst was reinlaufe.

 

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Sucki – wieder eine Kettenhündin gesichert

Wir bekommen eine E-Mail von einer aufmerksamen sardischen Dame, die uns dringend um Hilfe bittet:

Sie sorgt sich um eine Kettenhündin, die bei einem alten Mann im selben Örtchen lebt wie sie selbst. Das Grundstück des Besitzers ist hoch eingezäunt und überall gibt es Überwachungskameras; er möchte ganz offensichtlich niemanden auf seinem Grundstück. Einige Nachbarn werfen ab und zu Futter über den Zaun, erzählt die Frau. Die Hündin hat keinen Unterschlupf, selten frisches Wasser, ist jeder Witterung gnadenlos ausgesetzt. Die Frau kann die Hündin nicht übernehmen, weil ihre eigenen Hunde nicht verträglich sind. Und sie möchte verständlicherweise lieber im Hintergrund bleiben, weil im Dörfchen jeder jeden kennt.

 

Wir haben genug gehört und sind wieder einmal froh, dass wir inzwischen so bekannt sind in der Region. Vor einigen Jahren noch wäre ein solcher Hilferuf fast undenkbar gewesen… Wir bedanken uns herzlich bei der Frau und versprechen zu helfen. Zunächst bitten wir unsere Claudia, den Halter zu kontaktieren. Sie berichtet, dass der Mann zwar den Hund abgeben würde, aber niemanden aufs Grundstück lässt. Also Plan B: Ein anderer sardischer TS-Kollege versucht sein Glück und diesmal erlaubt der Besitzer, dass man sich die Hündin ansieht.

 

Was er vorfindet, ist kaum zu ertragen: An einer langen Stahlkette hängt eine zarte, etwa nur 30 cm große(!) schwarze Hündin. Sie trägt ein Halsband aus Stahl mit einem großen, schweren Karabiner. Wir haben das kleine Mädchen Sucki genannt. Das kommt aus dem Indianischen und bedeutet „schwarz“. Sucki ist eine ganz liebenswerte Hündin, lässt sich streicheln und freut sich über menschliche Gesellschaft. Sie ist von Zecken übersäht, besonders an den Ohren. Das gruselige Halsband hat ihren Hals wundgescheuert, das schützende Fell ist größtenteils abgebrochen. Es gibt kein frisches Wasser, sondern nur einen Eimer mit einer moderigen, schwarz-grünen Brühe, in der sich Gott weiß was tummelt. Das ist Suckis traurige „Welt“. Man möchte schreien…

Ein paar Katzen sind auch dort. Als unserer Kollege das mitgebrachte Futter hinstellt, frisst die kleine Hündin gemeinsam mit mehreren Katzen aus einer Schale. Sie ist absolut bezaubernd! Nachdem alle satt sind, versucht Sucki, mit den Katzen zu spielen, stubst sie an und leckt sie freundlich ab. Sie hüpft um sie herum und wickelt sie teilweise mit ihrer Kette ein, aber die Samtpfoten sind das anscheinend gewohnt und wissen sich geschickt zu helfen.

 

Es erfüllt uns mit Scham und Demut, dass ein Hund in solcher Qual dennoch vor Lebensfreude sprüht und freundlich, ja sogar dankbar ist.

Unser Kollege kann den Halter überzeugen, uns seine Hündin zu überlassen. Wir sind unsagbar erleichtert, denn Sucki ist nun in Sicherheit auf HOPE! Wir stellen die Süße jetzt unserem Tierarzt vor und berichten zeitnah weiter.

 

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Es geht weiter - Kettenhündin mit verhungernden Welpen gesichert

 

 

Vor einigen Wochen erfuhren wir über unsere sardischen Kontakte, dass eine kleine Kettenhündin in Not ist: Sie hatte gerade Welpen bekommen. Wir kannten die Hündin und ihre Halter bereits, weil wir die erwachsene Tochter aus dem Wurf des Vorjahres bereits auf unsere Kosten kastrieren durften. Diese ältere Tochter der Hundemama lebt ebenfalls an der Kette, direkt daneben…

Wir besuchten also die Besitzer erneut. Es schnürte uns die Kehle zu, als wir die winzigen, erst wenige Tage alten Babys dort fiepend im Dreck oder in kleinen Erdkuhlen herumkrabbeln sahen. Es gibt zwar eine kleine Hütte, aber die Winzlinge hatten noch die Augen geschlossen, waren sehr schwach und konnten nur mühsam unter den Boden des Verschlags robben. Auf dem Gelände liegt überall Unrat, deshalb sind auch die Ratten nicht weit und haben leichte Beute, wenn die Mutter einmal nicht aufpasst…Außerdem sah die Mama nicht gut genährt aus, kann also kaum über einen längeren Zeitraum genügend Milch produzieren.

 

 

Wir baten die Leute, uns die kleine Hundefamilie zu übergeben, aber vergeblich. Immer wieder versuchten wir sie zu überzeugen, waren mehrfach vor Ort. Es blieb zunächst dabei, man wollte uns weder die Welpen noch die Mama überlassen. Sehr besorgt, weil die Mutter inzwischen stark abgemagert war und die Welpen zu verhungern drohten, unternahmen wir einige Tage später einen erneuten Versuch. Diesmal hatten wir einen „Teilerfolg“: Die Leute waren einverstanden, uns Mutter und Neugeborene zu übergeben. Jedoch nur, bis die Welpen entwöhnt sind – dann dürfen wir zwar die Hündin kastrieren, aber nach dem Eingriff soll sie zurück „nach Hause“. Das sind die Momente, in denen man die Faust in der Tasche macht, weil man keine Wahl hat.

 

 

Wir brachten also Mutter und Welpen auf einer privaten sardischen PS unter. Die Babys sind jetzt etwa 30 Tage alt und nur halb so groß, wie sie sein müssten! Durch die Fehl- bzw. Unterernährung könnten sie einen Nährstoffmangel erlitten haben. Die Mutter ist ebenfalls in einem desolaten Ernährungszustand. Nun werden alle ganz behutsam gepäppelt, denn sie können (obwohl sie dringend eine hohe Nährstoffdichte und Vitalstoffe brauchen) nicht sofort entsprechend hochkalorische Kost erhalten. Das würde schwere Durchfälle verursachen, was sich keiner der Hunde leisten kann. Wir haben die Pflegestelle deshalb genau instruiert, was zu tun ist und hoffen, dass es alle schaffen. Selbstverständlich sehen wir regelmäßig nach den Würmchen und ihrer Mutter. Wenn sie überleben, suchen wir für die Welpen ein Zuhause und bemühen uns weiter, auch die Mutter vermitteln zu dürfen. Ein Update folgt.

 

Spendenbarometer

Waltraud K. 200,-€

Susanne B. 50,-€

Eva S. 98,-€

Gabriele H. 2,-€



Wir durften 3 neue Früchtchen ernten und freuen uns riesig!

 

Tierschutz bedeutet nicht immer eine neue Katastrophenmeldung oder einen SOS-Aufruf. Er wirkt durchaus auch im Verborgenen und hat eine lange Reifezeit. So viele Jahre arbeiten wir schon auf Sardinien und sind dabei grundsätzlich im Gespräch mit den Menschen. Denn nur in Kooperation mit der einheimischen Bevölkerung können wir erreichen, dass sich langfristig die Situation für die Hunde verbessert.

Das bedeutet, an Überzeugungen zu rütteln, freundlich an Türen zu klopfen, das Gespräch zu suchen, Lösungen anzubieten und sich mit den Sorgen und Problemen der sardischen Hundehalter auseinanderzusetzen. Schnelle Erfolge sind eher unwahrscheinlich, denn Land und Leute sind meist traditionell ausgerichtet; vieles verbreitet sich tatsächlich durch Mund-zu-Mund-Propaganda.

 

Es gibt leider auch einigen Irrglauben, der sich hartnäckig hält sowie Traditionen, die teils grausam sind. Da wäre das Dasein als Kettenhund, die Entsorgung unerwünschten Nachwuchses oder auch die Vorstellung, dass ein kastrierter Hund nicht mehr standorttreu ist und deshalb seine Arbeit nicht mehr verrichtet. Oder Schlimmeres, wie der Holzbalken am Halsband eines Herdenschutzhundes, die Drahtschlinge um den Fang bei Ungehorsam oder abgeschnittene Ruten und Ohren bei Arbeitshunden. Aus der Sicht der Sarden hat all dies seine Berechtigung, weil es schon immer so gehandhabt wurde…

 

 

Lesen Sie hier den ganzen Bericht



Wir haben es wieder getan…

 

In einem Canile, mit dem wir arbeiten, herrscht wieder Notstand. Wir hatten vor einiger Zeit bereits eine große Menge Futter dort anliefern lassen. Wenn man sieht, wie sehr man dort haushalten muss, damit jeder Hund wenigstens ein Minimum in den Magen bekommt, schnürt sich bei uns alles zusammen. Deshalb haben wir erneut hochwertiges Trockenfutter für 2.000 Euro gestiftet. Für jeden Hund ist das Canile schlimm genug. Einem Grundbedürfnis aufgrund von Rationierung nicht nachkommen zu können, ist ein absolutes Unding! Falls also die Frage „Warum Auslandstierschutz?“ auftaucht: Dies ist einer der vielen Gründe.

 



Geppy – es war zu spät…

 

 

…um dein Leben zu retten, obwohl wir jede Minute bei dir waren und mit dir gekämpft haben. Heute hast du dich zu deinem Stern aufgemacht und bist frei. Frei von Schmerz, frei von Kummer. Wie gerne hätten wir dich weiter begleitet, denn es wartete schon ein Zuhause auf dich. Traurig stehen wir stattdessen vor deinem Grab auf HOPE und weinen bittere Tränen. Denn du bist eines der zahllosen Opfer des Systems; dein früher Tod wäre vermeidbar gewesen.

 

 

Im Mai 2023 nahmen wir dich in unsere Vermittlung auf und hofften auf eine rasche Adoptionsanfrage. Die blieb zunächst aus, aber vor einigen Wochen war es soweit! Wir haben uns so für dich gefreut und sofort neue Fotos und Videos angefordert. Was wir dann zu Gesicht bekamen, verschlug uns die Sprache. Erst zu diesem Zeitpunkt und nur aufgrund der Anfrage für dich informierte man uns, dass du an Leishmaniose erkrankt seist und mit Allopurinol behandelt wirst. Wir sahen dich in völlig desolatem Zustand, kurz vor dem Hungertod!

 

Immer wieder erzählen wir, dass es in den Canili allgemein keine oder kaum medizinische Versorgung gibt. Alle, die nicht gesund bleiben, leiden still vor sich hin. In deinem Fall gab es zwar ein Medikament, aber leider weder einen verifizierenden Bluttest auf Leishmaniose noch bekamst du das während der Behandlung zwingend notwendige purinarme Futter. Dein Körper konnte das Standardfutter nicht verwerten und du bautest ab, das Allopurinol schädigte deine Nieren. Das passierte jedoch nicht innerhalb kurzer Zeit. Nein, da hat man offensichtlich sehr lange einfach weggesehen! Es geht hier nicht darum, eine einzelne Person zum Sündenbock zu machen: Es ist die Gleichgültigkeit innerhalb des Systems, die dich (und viele andere Hunde!) zugrunde gerichtet hat.

 

 

Als wir auf den Videos sahen, wie furchtbar krank du bist, holten wir dich zu uns nach HOPE. Auch das dauerte aufgrund der Bürokratie einige Tage. Zuerst brachten wir dich zum Tierarzt, ein kleines Skelett, das sich kaum auf den Beinen halten konnte. 60 cm und nur 13.5 kg; wir alle waren entsetzt. Du brauchtest sofort Infusionen, denn dir war durch die hohen Nierenwerte sehr schlecht, du konntest nicht fressen, warst außerdem dehydriert und hochgradig anämisch. Geppy, du warst so ein tapferes und liebes Mädchen, hast uns vertraut. Zum ersten Mal in deinem Leben konntest du deinen müden Körper und die schmerzenden Knochen auf einem superweichen Bett ausruhen. Immer war jemand bei dir, hat dich gestreichelt und mit dir gesprochen. Nach dem SOS Aufruf traf so viel Hilfe für dich ein, Hoffnung keimte in uns allen auf. Und wir hatten sage und schreibe 3 Gnadenbrot-Angebote für dich!

 

 

Wir freuten uns über den ersten Urin, den ersten Kot. Deine erste Mahlzeit und auch jede weitere haben wir innerlich bejubelt. Ob Hühnchen, Babynahrung und dann Nierendiät – du hast es versucht Geppy! 2x täglich bekamst du weiter Infusionen, wurdest mehrfach täglich rausgetragen, um ein paar Schrittchen zu gehen. Der Kreislauf musste stabil bleiben, die wenigen Muskeln durften nicht weiter verkümmern und es galt, eine Lungenentzündung zu vermeiden. Auch das hast du tapfer mitgemacht, bist hinter deinen beiden „Krankenpflegern“ wieder zurück ins Haus getapst und hast dich dort gleich in dein Bettchen gelegt, um auszuruhen und dich mit einer Kuscheldecke zudecken zu lassen.

 

 

Leider haben sich deine extrem schlechten Nierenwerte trotz Infusionen und Medikamenten nicht verbessert. Die Leishmaniose bewahrheitete sich nach unserem Test und machte dir zusätzlich zu schaffen… Nach wenigen Tagen bei uns hast du das Fressen wieder eingestellt, weil dir übel war. Deine Nieren versagten den Dienst, die harnpflichtigen Stoffe vergifteten kontinuierlich deinen Körper; du bist zusammengebrochen. Was nun folgen würde, wäre nur noch Qual gewesen, ohne die geringste Aussicht auf Besserung. Nein, du hast in deinem unglücklichen Leben genug gelitten, kleine Geppy. Deshalb haben wir dich heute, am 25.09.2023 erlöst. Auch diese letzte traurige Aufgabe gehört zum Tierschutz. Du ruhst nun auf HOPE und deine Seele darf sich ausruhen. Das Leben ist nicht fair. Für dich hatte es nur eine sehr kurze, intensive Zeit der Geborgenheit und Wärme auf HOPE vorgesehen…

 

 

Eines bist du jedoch nicht mehr, Geppy: Ein vergessener Hund, von dessen Leidensweg niemand etwas weiß oder erfährt. Du bist sowohl ein Mahnmal als auch eine Heldin. Du hast die Menschen ins Herz getroffen, viele Tränen wurden und werden um dich geweint. Du hast uns tief berührt und mit deiner stillen, bescheidenen Präsenz mehr Menschen wachgerüttelt, als eine Explosion es könnte. Das ist dein Vermächtnis. Wir werden es in Ehren halten, indem wir weiter unnachgiebig für deine Leidensgenossen kämpfen. Dein Tod, so tragisch er ist, wird hoffentlich weite Kreise ziehen. Wie ein Stein, den man in ein ruhiges Gewässer wirft.

 

 

 

Verzeih, dass wir dein Leben nicht retten konnten.

Du wirst nun in unseren Herzen wohnen.

Mach´s gut hinterm Regenbogen, tapfere Geppy! .

 






Alice

 

Alice,-hallo hier bin ich....seht ihr mich denn nicht? 

Das schien die süße Maus zu fragen, als unsere Kollegen zu Besuch in dem Canile waren, in dem auch Alice ihr Dasein fristet. Unsere Kollegen vor Ort besuchten das Canile, weil dort noch andere vierbeinige Insassen von uns (saving-dogs) untergebracht sind. Die kleine Alice versuchte mit aller Macht die Menschen auf sich aufmerksam zu machen, sie sprang an die Gitter, jaulte, weinte, versuchte ihre vierbeinigen Mitbewohner anzuspielen, so sehr freute sie sich über den Besuch. Als endlich jemand zu ihr hinschaute, zog sie die Lefzen nach hinten, als lächelte sie die Kollegen an.

 

Hier kommen Sie zu ihrer Vermittlungsseite

 


Tosca ist eine kleine Heldin!

Notfälle haben viele Gesichter, und ebenso unterschiedlich sind die Möglichkeiten, darauf zu reagieren: Ein sardischer Familienhund wurde sehr krank, seine Halter brachten ihn deshalb in die Tierklinik. Der kleine Lorenzo litt an einem akuten Ehrlichioseschub; er war fast blutleer und brauchte ganz dringend eine Bluttransfusion.

Wir wurden gefragt und beschlossen, sofort zu helfen. Unsere Tosca war genau die Richtige dafür. Das gesamte Klinikpersonal war hin und weg von unserem Mädchen und ihrem freundlichen Wesen. Zunächst wurde ein großes Blutscreening abgenommen, um zu testen, ob sie als Spenderin infrage kommt. Alle Werte waren top, und Tosca gab ihr Blut für den kleinen Lorenzo. Sie hat das ganz toll gemacht. Nun hieß es warten und hoffen…

Am nächsten Tag erfuhren wir, dass der kleine Mann es nicht geschafft hat. Er wog nur 5kg, sein Körper war bereits zu geschwächt… Wir alle sind sehr traurig. Dennoch darf man nichts unversucht lassen und unsere tapfere Tosca ist eine kleine Heldin.

 

*    

            Die Liebe deiner Familie

                                   begleitet dich zu deinem Stern

 



Hungernde Hunde im Canile

 

 Als Tierschützer werden wir öfter fast vorwurfsvoll gefragt, warum wir Hunden im Ausland helfen, wo doch auch in Deutschland so viele von ihnen in den Tierheimen warten. Eine unserer Antworten ist dann folgende:

In vielen sardischen Canili gibt es keine oder nur eine rudimentäre medizinische Versorgung. Das bedeutet, die Hunde quälen sich mit blutigen entzündeten Ohren, unversorgten gebrochenen Beinen oder unbehandelten Krankheiten. Aber es gibt noch weitere Gründe. Hier ist ein aktueller:

 

Wir haben erfahren, dass es in einem Canile, mit dem wir in Kontakt stehen, ein sehr ernstes Problem gibt, und zwar Futtermangel: Die zuständige Gemeinde stellt nicht genügend finanzielle Ressourcen zur Verfügung. Die Hunde bekommen daher täglich zwar ein wenig, aber nicht genug Nahrung.

 

Deshalb haben wir als Soforthilfe 50 große Futtersäcke dort anliefern lassen. Aufgrund der Anzahl der Hunde wird das nicht lange reichen, aber erst mal sind die Bäuche wieder gefüllt. Die Mitarbeiter haben sich sehr gefreut.

 


Wir sind überwältigt- unser Parasitenprophylaxe -Topf ist jetzt gut gefüllt für die nächsten Monate. Vielen Dank für diese tolle Idee auf Geschenke zu verzichten und die Gäste um eine Spende für saving-dogs zu bitten. 🙏

 

Liebes saving-dogs Team!

Letztes Wochenende habe ich anlässlich meines 50. Geburtstages eine grosse Gartenparty gefeiert und anstatt persönlicher Geschenke zu einer Spende für saving-dogs aufgerufen.

Viele meiner Freunde hatten letztes Jahr Gelegenheit unsere alte Alison kennen zu lernen, der leider eine nur viel zu kurze Zeit bei uns blieb. Die sie aber sichtlich genoss, wie man ja immer noch in den "Highlights" auf Ihrer Webseite sehen kann:)

 

So lernten viele die Arbeit von saving-dogs kennen und spendeten fleissig.

 

Gerade eben konnte ich Ihnen die stolze Summe von 1500 Euro überweisen und bin dankbar für meine Freunde und für Alison, die jeder mochte, der sie kannte.

Bitte verwenden Sie das Geld, wo es am dringendsten gebraucht wird.

 

Mit besten Grüßen,

Sonja Vonderhagen mit Familie und Bari, dem Herdenschutzflegel:)

 

Ein Riesen-Dankeschön vom gesamten Team für Ihre fantastische Spende und die tolle Idee mit dem Geburtstags-Fundraising!

Wir werden Ihre Unterstützung für Parasitenprophylaxen verwenden.



Caesar und Cleopatra suchten Hilfe und fanden sie auf HOPE

 

Vor einigen Wochen war ich auf dem Weg nach Hope unterwegs. Im Augenwinkel nahm ich eine Bewegung wahr und im nächsten Augenblick stand ein ganz junges Maremma-Mädchen vor mir. Huch! Sie war nicht allein: In einiger Entfernung stand ein erwachsener Maremma und beobachtete uns.

 

Ich dachte vielleicht Vater und Tochter. Schnell war mir klar: Die beiden gehören offenbar zusammen. Vermutlich eine Zweckgemeinschaft, denn gemeinsam überlebt man leichter. Schnell Würstchen ausgepackt, die ich immer auf Sardinien im Auto habe. Die Junghündin war sofort zutraulich; der Rüde brauchte etwas Zeit, war HSH-typisch vorsichtig bis abwartend. Ich warf ihm ein Würstchen zu. Die Kleine fraß gierig alles was ich ihr an Würstchen hinhielt. Sie liefen noch ein Stück mit, dann trollten sie sich.

 

Diese Begegnungen wiederholten sich mehrfach; inzwischen waren beide Hunde neugierig und interessiert, nicht scheu. Dann, als Günter draußen bei den Mülltonnen war, kam die junge Hündin wieder angelaufen und spielte ihn regelrecht an! Sie hatte anscheinend auf ihn bzw. jemanden gewartet. Der Rüde war auch wieder dabei und hielt sich noch etwas im Hintergrund. Da die beiden HSH möglicherweise kein Zuhause hatten, lockten alle, die gerade vor Ort waren, sie gemeinsam aufs HOPE Gelände. Sie ließen sich anfassen und streicheln, hatten Durst und einen Bärenhunger.

Zunächst wurden sie selbstverständlich in der Quarantäne untergebracht. Am nächsten Tag ließen wir die Ohren beim TA checken. Grannen sind hier ein riesiges Thema. Der erwachsenen Rüde hatte eine Granne im Ohr, die er sich trotz offensichtlicher Schmerzen entfernen ließ. Puh, alles richtiggemacht und gleich zur Kontrolle gefahren. Ganze 3 Tage setzten beide statt Kot reinen Sand ab, den sie mangels Nahrung scheinbar gefressen hatten. Nun versuchte Claudia, einen etwaigen Halter ausfindig zu machen. Es gibt eine regionale Facebook Gruppe, die sich mit gesuchten und gefundenen Tieren in der Umgebung beschäftigt. Dort stellte sie die Hunde ein und sie fragte auch in der ganzen Nachbarschaft mehrfach nach. Nach 3 Wochen hat sich immer noch niemand gemeldet – was bei der Vielzahl der HSH auf Sardinien nicht verwunderlich ist…

Also tauften wir die Beiden Caesar und Cleopatra, weil sie wirklich zauberhaft miteinander sind und eine enge Bindung haben. Dann ging es erneut zum Tierarzt, wo sie erneut untersucht, ein Blutbild gemacht wurde, jeweils Schnell-Tests auf Leishmaniose und Herzwürmer gemacht wurden, auch wurden sie geimpft und gechippt. Bei Caesar wurden Filarien festgestellt, die Behandlung läuft bereits. Da er keine Hoden hat, könnte es sein, dass man sie ihm, als er ganz jung war, eventuell (bei Bauern keine Seltenheit) abgebunden hat. Wir lassen aber zur Sicherheit noch einen Ultraschall machen, um auszuschließen, dass sie nicht im Bauchraum liegen, also nicht abgestiegen sind.

 

Inzwischen ist unser Traumpaar in den normalen Hundebereich umgezogen. Caesar lässt sich von dem Gebell der anderen überhaupt nicht beeindrucken; er ist ein Hund, der in sich ruht. Die kleine Cleopatra ist eine muntere Flocke. Beide sind vergnügt und zutraulich. Cleopatra hat bereits Jolin kennengelernt. Heute hat Caesar Jolin kennengelernt. Alles kein Problem. Tatsache ist, dass es bezaubernd ist die Beiden miteinander zu erleben. Diese bedingungslose Vertrautheit und das aufeinander achten. Ein Traum wäre, wenn beide zusammen ihre Familie finden würden.

 

 

Hier geht es zu den Vermittlungesseiten von Caesar und Cleopatra

 


Ronny braucht (s)eine besondere Familie

 

Wir sind jetzt seit 2 Monaten auf HOPE und Ronny liebt nach wie vor alle Hunde und Menschen. In dieser langen Zeit hat er definitiv jeden anderen Hund ohne zu knurren, zu bellen oder auch nur bedrängen hier umherlaufen lassen. Auch Rüden sind kein Problem für ihn. Er ist ruhig geworden. Spielaufforderungen durch Jolin (die er ja vom Vorjahr gut kennt) reißen ihn nicht mehr so vom Hocker.

 

In den letzten Tagen toben hier mächtige Gewitter, so dass die Sicherungen dauernd rausfliegen. Ronny ist bei Gewitter ein so bedauernswertes Geschöpf…: Er hat große Panik und ist nur in der Idee „Flucht“ unterwegs. Ich habe ihn heute während des Unwetters wieder aus seinem riesigen Gehege herausgelassen, so dass er sich frei auf Hope bewegen kann. Er flüchtete völlig verstört in eine freie Quarantäne Box. Es tut weh, ihn so zu sehen und ich frage mich, was aus ihm wird, wenn wir im September/Oktober wieder abreisen. Voriges Jahr war es auch sehr schwer für ihn…

 

Ronny braucht einfach eine Familie- sicherlich besondere Menschen- denn besonders ist er ja absolut auch. Er hört 1A auf seinen Namen und kommt sofort angeflitzt, wenn man ihn ruft. Unser Bär geht absolut willig an der Leine mit und lässt sich gerne führen. Selbst den Tierarzt-Besuch hat er ganz easy gemeistert und sich eine Granne entfernen lassen - ohne grummeln, ohne schnappen, ohne Vollnarkose. Er ist so ein lieber Kerl!

 

Er hat Winterspeck angesetzt, an dem wir mit Ernährungsumstellung arbeiten. Ronny braucht keine täglichen kilometerlangen Spaziergänge. Dafür aber ein nicht zu kleines Grundstück, das er bewachen darf. Das ist seine wahre Passion! Er ist ein guter Wächter.

Ronny wirkt dennoch eher müde, aber NOCH voller Sehnsucht nach menschlicher Nähe. Kuscheln und Streicheln genießt er voller Freude. Er berührt uns alle so sehr…

 

Wenn Sie HSH lieben, ein großes, komplett eingefriedetes Grundstück besitzen und es auch eher gemütlich mögen, könnte unser Ronny das perfekte neue Familienmitglied werden. Er wartet schon so lange…

Bitte melden Sie sich gerne bei mir; ich kenne unseren Bär sehr gut und freue mich auf Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch

 

hier geht es zu Ronny's Vermittlungsseite ....


2 vor 12 für Belana

Hilfe - unsere Belana steht kurz vor einem schlimmen Zwinger-Koller!

Wir berichteten vor nicht allzu langer Zeit, dass sie sich die Pfoten blutig gelaufen hat, weil sie hektisch und ohne Unterlass in ihrem Gehege herum rannte und dabei immer wieder an den rauen Betonwänden hochsprang. Claudia war schockiert, als sie das ganze Blut auf dem Boden sah. Belana ging es dann kurzzeitig besser, aber nun fällt sie wieder in dieses Verhaltensmuster zurück. Wir haben sie dabei gefilmt. Es ist sehr bedrückend und traurig, die eigentlich fröhliche Belana in solcher Not zu sehen und nichts tun zu können! Neben dem pausenlosen „Hin-und-Her-plus-Sprung-an-die-Mauer“, in das sie sich hineinsteigert, läuft sie auch oft pausenlos im Kreis. Und zwar praktisch auf der Stelle, so dass einem beim Zusehen schon schwindelig wird. Claudia hat dies beobachtet, aber leider das Handy nicht parat gehabt für ein Video.

Belana, unsere Miss 1000 Volt, braucht MEGA DRINGEND ein Zuhause oder zumindest eine Pflegestelle! Sie ist weder gestört noch hat sie ein medizinisches Problem. Die Ursache ihres Leids ist das Eingesperrt-Sein und das Fehlen permanenter menschlicher Nähe. Sobald sie im Freilauf mit den anderen tobt oder Claudia sich mit ihr beschäftigt, ist Belanas Welt wieder völlig in Ordnung und sie ist ein lebensfrohes, verschmustes Powerpaket!

BITTE – Wer kann Belana aus ihrer Notlage befreien? Es eilt wirklich sehr! Sie ist ausreisefertig und kann bereits Anfang März nach Deutschland kommen.

 

Über den folgenden Link kommen Sie auf Belana's Vermittlungsseite

 



Marisa

 

Wenn Sie Marisa kein Körbchen anbieten können und ihr trotzdem helfen möchten, können sie dies auch mit einer Spende oder Patenschaft tun. Jeder Betrag hilft uns ! Beispielsweise ließen sich ihre Ohrenmedikamente damit finanzieren. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung für das alte Mädchen und sagen bereits „Danke“ von dieser Stelle.

 

 

 

 



Warmherzigkeit und Empathie verändern im Tierschutz alles

 

Wir freuen uns riesig und sind gerührt, dass auch Pedros wichtige Arbeit so wertgeschätzt wird. Er und seine Freundin werden es sich schmecken lassen. Dankeschön!