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Ab sofort unter unserem Schutz



Corona-Dogs

Corona ist in aller Munde, begleitet uns in jeden Winkel unseres Alltags, ist allgegenwärtig. Nun hat Corona ganz offensichtlich eine neue Marktnische für sich entdeckt: Den Tierschutz! Dies lässt uns als Tierschützer besorgt aufhorchen. Es gibt plötzlich deutlich mehr Anfragen nach Hunden, besonders im Welpenbereich. Unsere Telefone stehen nicht mehr still. Auf Spaziergängen im Wald laufen nun wahre Horden von (jungen) Hunden herum. Wo kommen sie alle auf einmal her? Hatten ihre Familien vor Corona vielleicht keine Zeit, sie regelmäßig auszuführen? Nein - so simpel ist es leider nicht, denn eine neue Rasse wurde geschaffen: CORONA-DOG

 

mehr zu den Corona-Dogs ....


NICO UND NICA – BITTE NICHT NOCH EIN VERLUST!

Die beiden Süßen haben hart einstecken müssen: Sie waren Familienmitglieder und mussten nach dem plötzlichen Tod ihres Menschen eine neue Bleibe finden. Wir haben den Junghunden das Canile erspart und sie auf HOPE untergebracht. Nico und Nica hängen wirklich unfassbar aneinander, was sich nach dem Verlust ihrer Familie natürlich noch verstärkt hat.

Nun hat Nica ein Pflegestellenangebot und kann im Juli ausreisen. Das bedeutet jedoch, dass Nico allein zurückbleiben müsste. Das möchten wir unbedingt vermeiden!! Es ist schon schlimm genug, sich nach einem Familienleben im Gehege wiederzufinden. HOPE ist eine liebevoll geführte Rettungsstation, kann aber, trotz aller Fürsorge, ein Zuhause natürlich nicht ersetzen. Nico und Nica haben im Moment nur noch sich! Deshalb wünschen wir uns händeringend entweder

  • ein gemeinsames Zuhause oder
  • eine gemeinsame Pflegestelle oder
  • eine Pflegestelle für Nico, damit auch er im Juli reisen kann.

Es geht primär darum, dass Nico nicht völlig den Halt verliert, wenn seine Herzensdame Nica abreist und er weinend im Gehege zurückbleibt. Das wäre gar nicht gut!

Oft entwickeln sich solche „Dream Teams“ in einer normalen Umgebung sehr schnell und werden damit auch unabhängig voneinander. Später ist deshalb eine separate Vermittlung in der Regel kein Problem. Es geht uns hier lediglich um das richtige Timing. Natürlich wäre ein gemeinsames Zuhause wunderbar, aber auch die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. Wir sind bescheiden und wären schon sehr glücklich, wenn jemand Nico ab Juli einen Pflegeplatz anbietet. Und mega-glücklich, wenn seine Nica auch dorthin mitkommen darf. Beide Hunde sind mit Rüden, Hündinnen und Katzen verträglich, Kinder vorstellbar.

Bitte zeigt Herz und lasst unseren Nico nicht im Stich! Wir zählen auf Euch. Dankeschön!


Warum Auslandstierschutz?

Besser als wir könnte Ihnen diese Frage zum Beispiel Cody beantworten. Cody ist nämlich einer der unzähligen traurigen Botschafter im Auslandstierschutz. Der etwa 2jährige Jagdhundmischling kauerte in einer einsamen, ländlichen Gegend in diesem erbärmlichen Zustand unter einem Baum, an dem er festgebunden war. Krank und abgemagert bis auf die Knochen, wartete er dort auf seine Erlösung. Dass diese Erlösung ein langer, qualvoller Prozess gewesen wäre, dürfte wohl jedem klar sein…

 

Cody hatte jedoch einen Schutzengel, denn er wurde von einem wandernden Touristen aufgegriffen. Der Mann war nach dem ersten Schock couragiert genug, das Häufchen Elend zu befreien. Er trug den nicht gerade kleinen Hund auf seinen Armen bis in die nächste Ortschaft!


Cody war so schwach, dass er keinerlei Reaktionen zeigte. Im Dorf fragte sein Retter überall herum, ob jemand den Hund kennt oder helfen kann. Die Antwort war nein und nein. Die Einheimischen sind, im Gegensatz zu Touristen, an Anblicke wie Cody leider gewöhnt. Niemand kann oder will sich um so einen Hund kümmern. Der Tourist machte sich erneut mit Cody auf den Weg und fragte in der nächsten Ortschaft. Dort gab es jemanden, der uns kennt und den Kontakt herstellte.

 

Dann ging alles sehr unbürokratisch und schnell – unser Name wurde einmal mehr Programm. Wir übernahmen Cody – den Namen hat ihm übrigens sein Finder gegeben – und brachten ihn auf einer privaten Pflegestelle unter.

Cody ist in Sicherheit. Er war bereits zur Blutabnahme, da er augenscheinlich an akuter Leishmaniose leidet und in einem desolaten Ernährungszustand ist. Der Schnelltest auf Leishmaniose war positiv, Rest negativ. Jetzt haben wir einen ersten Status Quo und können loslegen. Cody zeigt sich im Moment sehr unterwürfig und ist schwach, aber ein ganz lieber Kerl. Jetzt wird er medizinisch behandelt und liebevoll gepäppelt.


 

Wir möchten Sie für unseren tapferen Botschafter um Hilfe bitten:

Er braucht Paten und Spender für seine Medikamente und auch für Spezialfutter. Das Futter muss ihn sowohl zu Kräften kommen lassen als auch auf seine Erkrankung zugeschnitten sein. Wir können nur als Team für diesen Hund kämpfen, müssen alle an einem Strang ziehen. Natürlich braucht Cody später, wenn er stabil ist, auch ein liebevolles Zuhause, zumindest aber eine versierte Pflegestelle. Eins nach dem Anderen. Erst einmal muss der Süße wieder auf die Pfoten kommen.

 

Helfen Sie Cody? Sie können ihm ein Zeichen der Solidarität senden unter Spendenstichwort CODY.

Spenden Sie ganz einfach mit PayPal:

 

   

Möchten Sie überweisen, dann bitte auf folgendes Konto:

Volksbank Erft eG
Konto 760 755 0012

Bankleitzahl 370 692 52
BIC   GENODED1ERE
IBAN   DE40 3706 9252 7607 5500 12

P.S.: In unserer Pflegestellenbeschreibung finden Sie Antworten, warum Hunde aus dem Ausland in ihrer Heimat kaum eine Chance haben. Unserer Ansicht nach ist es eine moralische Verpflichtung, über Ländergrenzen hinwegzusehen.

 

Cody’s Vermittlungsseite geht in den nächsten Tagen online. Erst einmal wird er von uns behandelt und gepäppelt

 

Cody hat ein eigenes Sparschwein:

Conny W. und Dieter A. 300.-€

Claudia K. 40.-€


TRAURIGE NEUIGKEITEN VON UNSEREM BAUERN TONINO

Viele von Euch kennen Tonino und seine Hunde, haben Anteil genommen und große Solidarität in Form von Spenden bewiesen. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Wir haben Toninos Geschichte in mehreren Teilen archiviert. Unter Toninos Hunde könnt Ihr alles nachlesen; dort findet Ihr auch die Links zu den vorhergehenden Teilen. Die Geschichte ist wirklich lesenswert und geht unter die Haut.

 

Nach seinem Zusammenbruch war Tonino insgesamt 3 Monate und 12 Tage(!!) im Krankenhaus. In dieser Zeit haben wir durch unseren auf Sardinien lebenden Freund weiter regelmäßig Hundefutter und Carepakete auf den Hof bringen lassen. Er hat dort auch nach dem Rechten gesehen, bis Sardinien Rote Corona-Zone wurde. Niemand durfte mehr von A nach B. Als unser Freund nach Aufhebung der strengen Regularien wieder zu Tonino fuhr, erwartete ihn in jeder Hinsicht ein Horrorszenario:

Tonino geht es sehr schlecht. Er kann kaum laufen, geschweige denn auf dem Hof arbeiten. Alles lag und liegt brach. Der Bauer trägt noch immer einen Blasenkatheder. Die Ärzte haben vage erklärt, dass er „irgendwann im Herbst“ noch einmal ins Krankenhaus muss, um sich gleich 2 Operationen zu unterziehen: Sein Darm und auch seine Niere sind von Krebs befallen. Als sei dies nicht schrecklich genug, ist den bettelarmen Bauersleuten während der „roten Zeit“ auch noch die Nahrung ausgegangen. SIE HUNGERTEN! Toninos Frau darf wegen Corona ihren Schafskäse nicht mehr auf dem Markt verkaufen. Tonino konnte nicht jagen gehen und das Fleisch verkaufen. Dies war ihre bescheidene Lebensgrundlage. Kein Geld, keine Lebensmittel, kein Futter für die Schafe. Toninos Frau war lange auf sich gestellt, schlachtete aus Verzweiflung die Lämmer, um wenigstens mit dem Fleisch und der wenigen Schafsmilch etwas zu Essen zu haben. Auch diese Vorräte waren irgendwann aufgebraucht, Tonino immer noch im Krankenhaus. Nun ist er zwar wieder Zuhause, aber die beiden haben nicht mal Geld, um seine Blasenkatheder-Beutel zu wechseln. Der Strom wurde abgestellt, weil sie die Rechnung nicht bezahlen können. Kein Licht, keine Waschmaschine.

 

Unser Freund ist sofort in unserem Auftrag in die Stadt gefahren und hat Reis, Nudeln, Brot, Öl, Tomatensauce, Gemüse etc. besorgt. Aber es kocht sich schlecht, wenn die Propangasflaschen leer sind. Deshalb haben wir auch 2 Gasflaschen dazu gelegt. Wir fragen uns betrübt, was aus Tonino und seiner Frau werden soll. Im Winter wird es kalt auf Sardinien. Die beiden haben nur einen kleinen Holzofen. Um das Holz schlagen hat sich immer Tonino gekümmert. Das schafft er nun auf keinen Fall mehr. Der Bauer sorgt sich, wie immer, um das Wohlergehen seiner Hunde. Er hat in seiner Not den Bestand reduzieren müssen und deshalb bereits einige Tiere bei Freunden und Bekannten untergebracht.

 

Das alles passiert nebenan, keine 3 Flugstunden von hier – nicht in der Dritten Welt. Als Tierschutzverein kümmern uns weiter mit hochwertigem Hundefutter und Parasitenprophylaxen um Toninos Hunde. Als saving-dogs Familie kümmern wir uns um Tonino und seine Frau. Unsere Vermittlerinnen haben privat finanzielle Carepakete bereitgestellt. Diese wird unser Freund in Form von Lebensmittellieferungen zusammen mit dem Hundefutter zu Toninos Hof bringen. Wir sind zutiefst betroffen und besorgt, wie es in Zukunft weitergehen soll. Lebensmittel und Hundefutter sind nur ein Teil dessen, was zum Überleben notwendig ist…