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Wir sind die Neuen und suchen nun ein Zuhause! Bei Euch?


Stanley - erst Unglücksrabe, dann Glückspilz, jetzt Pechvogel

 

Was ist passiert?

Stanley und sein Bruder Shaky sind als Welpen im Canile gestrandet. Die Würmchen hatten nur sich. Shaky bekam dann eine tolle Adoptionsanfrage und durfte kurz vor Weihnachten reisen. Wir freuten uns riesig für den Süßen und waren gleichzeitig besorgt wegen Stanley: Der Verlust seines vertrauten Bruders, die so wichtige Prägephase, die Umsetzung in ein Gehege zu Artgenossen, die unter Umständen nicht freundlich sind… all das ließ uns nicht schlafen. Wir setzen bei Geschwistern oder sonstigen engen Notgemeinschaften grundsätzlich alles daran, keinen Hund allein zurück zu lassen. Bei Welpen eines Wurfs sorgen wir (sofern sie in unserer Obhut sind) dafür, dass sie zumindest zu zweit sind, wenn nicht alle auf einmal reisen können.

 

Stanley und Shaky waren jedoch nur zu zweit im Canile; deshalb starteten wir einen SOS-Aufruf auf der Startseite, um eine PS zu finden. Unsere Stamm-Pflegestellen waren wegen des anstehenden Transports bereits durchweg besetzt und Weihnachten stand bevor – ein unglückliches Timing. Wir mussten es jedoch versuchen, denn es ging um nichts weniger als Stanleys Zukunft.

Der Jungrüde bekam sein Weihnachtswunder! Es meldete sich eine ältere Dame, die unseren Schützlingen sehr zugetan ist. Sie hatte bereits eine Seniorin in Pflege, die heute dort zuhause ist. Ihr und auch uns war bewusst, dass die Konstellation altersbedingt nicht ideal war, aber die Dame traute sich das zu und wollte mittragen, dass Stanley seine Chance bekommt. Da die Alternative für ihn sehr betrüblich war, stimmten wir zu. Er reiste also zusammen mit Shaky nach Deutschland.

 

Es lief alles prima – lesen Sie dazu bitte das Update vom 08.01.24 auf der Vermittlungsseite.

 

Stanley entwickelt sich prächtig. .Er ist intelligent, neugierig und sehr verschmust, bindet sich eng an seine Menschen. Es bestehen hier und da noch kleine Unsicherheiten, an denen der Hübsche mit seiner PS konsequent arbeitet. Stanley fährt im Auto mit, läuft Treppen, lässt sich von Kühen, Pferden oder Fahrrädern unterwegs nicht mehr aus der Fassung bringen. Er liebt Spaziergänge und ist unheimlich interessiert, etwas Neues zu lernen. Ein ganz normaler Jungspund, der gerade in der Pubertät steckt, sich und seine Umwelt täglich neu entdeckt und sich ausprobieren möchte. Damit geht auch einher, dass Stanley inzwischen mental „angekommen“ ist und seine Bedürfnisse entsprechend wachsen. Er möchte und sollte körperlich und geistig ausgelastet werden, steckt voller Tatendrang und hat die typische, völlig normale Energie eines 1jährigen Hundes.

 

Seine Pflegestelle ist damit aufgrund ihres Alters inzwischen überfordert und ihr junger Pflegehund somit zeitgleich unterfordert. Das ist für alle Beteiligten nicht schön; auch die Gassigängerin der PS kann nicht alles mit ein paar Spaziergängen kompensieren. Seine Pflegemama hat uns deshalb gebeten, bis Mitte März eine Alternative für Stanley zu finden.

Wir suchen also für unseren freundlichen Sunnyboy nun dringend eine Pflegestelle mit Hundeerfahrung und der Möglichkeit, den jungen Mann altersgerecht zu beschäftigen. Noch lieber wäre uns selbstverständlich ein passendes Zuhause, denn er ist dafür bereit.

Es gibt weder „Baustellen“ noch Traumata – nur einen jungen Hund, der einen passenden Platz braucht. Bitte melden Sie sich zeitnah, wenn Sie sich in Stanley verliebt haben oder ihm temporär helfen können. Dankeschön!

 

Nicole Bertram

Mobil: 0172 / 2655238

E-Mail: n.bertram@saving-dogs.de

 



Pedro und Bonny – die kleinen Helden von HOPE

 

 

Unser roter Kater Pedro und seine Freundin Bonny sind nicht nur bildschön, sondern langjährige und außerordentlich wichtige Mitarbeiter auf HOPE: Sie zeigen uns zuverlässig, welche Hunde katzenverträglich sind und vergrößern damit die Vermittlungsoptionen für unsere Schützlinge.

 

Sie sind ein tolles Team, das auf HOPE sein Paradies gefunden hat – frei und selbstbestimmt genießen die beiden ihr Leben dort. Charakterlich könnten sie unterschiedlich nicht sein. Bonny ist eine typische Katze; kapriziös, eigenwillig und eher reserviert. Die Hübsche ist auch schon mal 2 Tage auf Tournee und kommt dann zum Schlafen oder für ein besonders gutes Essen nach Hause.

 

Pedro ist ganz anders und außergewöhnlich in mehrerer Hinsicht: Er ist sehr anhänglich, ähnlich wie ein Hund. Also ein richtiger Schmusekater. Jeden Morgen holt er Claudia zusammen mit Ronny am Tor ab und begrüßt sie freundlich.

Sobald Claudia mit einem neuen Hund in den Wintergarten kommt, gesellt sich Pedro dazu, indem er durch die Katzenklappe schlüpft. Er weiß dann fast sofort, ob ein Hund Katzen mag oder nicht, täuscht sich niemals. Diese Fähigkeit erstaunt und fasziniert uns jedes Mal aufs Neue.

 

Bonny und Pedro werden selbstverständlich mit hochwertigem Futter versorgt, müssen sich ihr Essen nicht selbst verdienen. Dennoch sind sie passionierte Jäger und helfen unermüdlich, die Mäuse in Schach zu halten. Auf einem Gelände dieser Größe sind Nager unvermeidlich und würden sich ohne natürliche Feinde sicher an unseren Futtervorräten gütlich tun. Also sind Pedro und Bonny auch für die „Security“ zuständig und machen einen tollen Job.

 

Wir wissen es sehr zu schätzen, zwei so hoch motivierte Katzen im Team zu haben!

 

Hier finden sie unsere Katzen-Teamplayer

 



Uma – wir hoffen, dass sie kämpft und überlebt!

Update 16.02.2024

Uma hat uns allen vor 14 Tagen noch mal einen gehörigen Schrecken eingejagt. Sie hatte urplötzlich starken wässrigen Durchfall und hat jegliches Fressen verweigert.

So wurde ein Klinikaufenthalt von 6 Tagen notwendig. Uma bekam Infusionen und entsprechende Medikamente - es ging dann langsam aufwärts mit der tapferen Maus.

Uma ist seit einigen Tagen zurück und heute, bei der erneuten Kontrolle, war der Tierarzt bereit sie als „über den Berg“ zu bezeichnen. Leider ist sie vom Gewicht her noch keinesfalls operationsfähig.

Wir haben zwischenzeitlich die ersten Röntgenbilder unserem Orthopäden in der Schweiz vorgelegt.

Aufgrund der leider notwendigen Wartezeit ist jetzt bereits eine ausgeprägte Kallus Bildung zu vermuten. Ob dann in 2-3 Wochen noch operiert werden sollte, wird seitens des Orthopäden zum jetzigen Zeitpunkt als fragwürdig gewertet. Er ist der Meinung Uma sollte jetzt absolut minimal bewegt werden und da sich die Brüche nicht extrem verschoben haben, sollte man da nicht mehr operativ versuchen zu richten.Wir warten also ab und hoffen das Beste für die tolle Uma. Uma darf derzeit nur mit Unterstützung kurz raus, um sich zu lösen.

 

Wir berichten weiter.

 

Sie erinnert uns an den Rüden Felice. Nicht nur äußerlich, sondern auch, was ihre Geschichte anbelangt. Viele von Euch wissen sicher noch, dass Felice sich desorientiert über die Straße schleppte und angefahren wurde. Dieser furchtbare Umstand hat ihm das Leben gerettet, denn er war aufgrund einer schweren Misshandlung dem Tode bereits vorher sehr nahe. Sie kostete ihn die Hinterläufe. Nach überwältigender Unterstützung durch seine riesige Fan-Gemeinde bei saving-dogs fand der liebenswerte Bursche sein Traumzuhause und ist bis heute Mittelpunkt seiner Familie.

=> Auch Uma wurde angefahren und erlitt dabei schwerste Verletzungen sowie ein Trauma. Sie ist inzwischen in Sicherheit und wir kümmern uns um alles, was nun geschehen muss. Es ist grausam, dass sie so viel erleiden musste, bevor sie gerettet werden konnte: Uma ist ein großes Mädchen, das nur 12!! kg wog, als es passierte. Auch ihr Leben hing vor dem Unfall also bereits an einem seidenen Faden…

 


Hier ist ihre Geschichte:

 

Claudias Tante war auf dem Heimweg, als sie einen Autounfall beobachtete, bei dem ein Hund überfahren wurde. Sie hielt sofort an und eilte zur Unfallstelle. Der Hund lag regungslos auf der Fahrbahn, deshalb nahm sie zunächst an, er sei tot. Aber dann hörte sie ein leises Stöhnen! Die Polizei (polizia) traf kurz darauf ein, kümmerte sich jedoch nur um den Fahrer und dessen Auto, weil für Tiere andere Kollegen (vigili) zuständig sind. Claudias Tante diskutierte mit der Polizei den Verbleib des Hundes, weil diese üblicherweise ins Canile gebracht werden – egal, wie schwer sie verletzt sind. Die Beamten wurden freundlichst überzeugt, ihr den Hund zu überlassen.

 

Die Tante lud also die schwer verletzte Trauma-Hündin, die sie Uma taufte, in ihr Auto und raste in die Klinik. Dort wurde Uma erstversorgt, untersucht und geröntgt. Des Weiteren wurde per Ultraschall nach inneren Blutungen und freier Flüssigkeit im Bauchraum gesucht. Uma ist am ganzen Körper mit Schnittwunden übersät, die teilweise geklammert wurden und hat tiefe Schürfwunden am Kopf und den Vorderläufen. Ihr linkes Auge hat auch heftig etwas abbekommen. Außerdem zeigt das Röntgenbild diverse schwere Brüche - unter anderem des Beckens! Uma befand sich in einem schweren Schockzustand und musste zunächst per Infusion und Medikamentengabe stabilisiert werden. Hier wurde auch sichtbar, dass die Hündin - nur noch ein Skelett mit Haut darüber - hochgradig anämisch ist. Ihr gesamter Zustand war also absolut lebensbedrohlich und ist es noch…

 

Was hier undenkbar wäre, ist auf Sardinien möglich: Die Klinik entließ die Patientin, weil dort keine stationäre Aufnahme verfügbar ist. Claudias Tante nahm sie mit nach Hause und kümmerte sich rund um die Uhr. Sie fütterte sie per Hand und zu unserer Erleichterung zeigte Uma einen gesunden Appetit, konnte Urin und Kot absetzen. Außerdem bekommt sie nun etwas gegen die starken Schmerzen, die sie zweifelsohne hat.

 

Was nun? Unsere Claudia hat Uma heute nach Olbia in eine andere Klinik gebracht zwecks weiterer Vorgehensweise. Es wurde Blut abgenommen; die Werte stehen noch aus. Laut Klinikchef lässt Umas aktueller Zustand keinesfalls eine OP zu – sie muss sich erst regenerieren und Gewicht zulegen! Er riet, sie intensiv zu umsorgen und zu füttern, füttern, füttern, damit sie sich stabilisieren kann.

Frakturen unversorgt zu belassen, ist kritisch: Der Körper beginnt, überall Kallus zu bilden, was vor einer OP kontraproduktiv ist. Wir müssen hier der Entscheidung des Chefarztes folgen und werden alles tun, damit Uma wieder gesund wird. Sie hat, soviel können wir jetzt schon sagen, noch einen langen Weg vor sich und braucht jede Hilfe, die sie bekommen kann!

 


Spendenbarometer Uma

Bettina V. 500,-€

Sabine D. 200,-€

Natalie S. 50,-€

Stephanie G. 50,-€

Anke M. 300,-€

Diana N. 50,-€

Waltraud K. 200,-€

 

 

 

Elke A. 50,-€

Gabriele H. 5,-€

Ruth P. 500,-€

Irene K. 100,-€

Elfi L. 200,-€

Cornelia B. 100,-€

Ralph P. 50,-€

 

Petra G. 100,-€

Carlotta M. 1000,-€

Ruth P. 250,-€




Zaira

Update 9. Februar 2024

Heute war Zaira’s Pflegemama mit Zaira zu ihrer ersten Physiotherapiestunde. Das war für die Kleine natürlich sehr aufregend! So aufregend, dass sie, obwohl ich vorab mit ihr im Garten war, ihr Geschäftchen dort verrichten musste. Wir arbeiten hart an der Stubenreinheit, aber das braucht noch ein wenig mehr Zeit. Zum Glück waren Frau Dr. Alexander und ihre Assistentin sehr freundlich und verständnisvoll. Heute war ein längerer Termin, da als erstes eine Anamnese und Begutachtung stattfand mit Gangbildanalyse, Stabilitäts- und Mobilitätsprüfung, Winkelmessung und Tastbefund etc. Daran schloss sich eine Behandlung mit Übungen zur Gewichtsverlagerung, isometrische Spannungsübungen im Stehen an. Anschließend wurde Zairas Quadricepskontraktur auf der Therapieliege mit Wärme und manualtherapeutisch behandelt. Abschließend erfolgte eine Tiefenwärmebehandlung mit Ultraschall. Nun hatte Zaira genug vom Liegen und Stillhalten! Weiter ging es im Stehen mit Stabilisationsübungen und Laufübungen über eine Matte, um das Anwinkeln im Knie anzubahnen. Alles mit Leckerchen, was sie mächtig motiviert hat!! Sie hat das ganz prima gemacht, war allerdings zuhause fix und fertig und hat erstmal ein Mittagsschläfchen gehalten.

 

Hier kommt Ihr zu Zaira's Vermittlungsseite

 


Malu Update Februar 24

Es ist weiterhin Geduld gefordert…

Manchmal laufen die Dinge einfach nicht so, wie man es sich wünscht……und unser und auch Malùs Durchhaltevermögen ist auf eine harte Probe gestellt. Es braucht gesunde Haut in der Umgebung seiner Wunde damit nach der noch nötigen OP der Wundheilungsprozeß und Wundverschluss eintreten kann…die speziellen Auflagen zur Wundheilung zeigen langsam einen Erfolg.

 

DANKE an ALLE, die an der Seite von uns und Malú sind !!!

 

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