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Wir sind die Neuen und suchen nun ein Zuhause! Bei Euch?


 

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Judy – 8 Monate alt, 3 Ex-Besitzer, keinen kümmerte ihr Bein

Eine furchtbare Bilanz, die uns erschüttert... Die kleine Judy wurde (laut Vorbesitzer) mit ca. 3 Monaten von jemandem als Notfall übernommen, dann weiterverschenkt und innerhalb dieser Familie erneut weitergereicht. Wir können nur annehmen, dass der Grund ihr Bein war. Und all diese Leute haben monatelang dasselbe getan – nämlich NICHTS.

 

 

Update 22.05.24

Die Röntgenaufnahmen sind eingetroffen; wir haben sie sofort Spezialisten unseres Vertrauens vorgelegt:

Es handelt sich nicht um eine Fraktur, die verschoben zusammengewachsen ist, wie man auf Sardinien zunächst annahm. Bei Judy liegt eine Störung des Wachstumsfugen-Schlusses vor. Die Ursache lässt sich nicht zweifelsfrei feststellen. Möglich ist jedoch ein Trauma der Fuge, welches dann z.B. durch eine Entzündung zum vorzeitigen Wachstums-Schluss geführt hat. Der betroffene Knochen ist also nicht weitergewachsen. Der Knochen daneben aber schon, weshalb er so stark krumm gezogen wurde.

Gegebenenfalls muss man - je nachdem, wie die Bänder und Sehnen in Mitleidenschaft gezogen wurden - an eine Einsteifung (Arthrodese) denken, da Judy sehr abgewinkelt im Karpalgelenk steht. Dies kann man jedoch erst während einer OP beurteilen, die eine präzise Sicht auf Bänder und Sehnen erlaubt. Dieser Eingriff kann mangels Fachärzten nicht auf Sardinien anberaumt werden.

 

Wir suchen deshalb für unsere tapfere Judy dringend eine versierte Pflegestelle in Deutschland, die sie auf ihrem Genesungsweg aktiv begleiten wird und folgende Voraussetzungen mitbringt:

  • Anbindung an einen guten Orthopäden
  • bitte kein verspielter, hoch aktiver Ersthund

Der Eingriff sollte schnellstmöglich stattfinden, es ist wirklich eilig. Bitte meldet Euch, damit Judy möglichst Ende Juni reisen kann!

 

 


 

 

Wir haben für Judy ein großes Sparschwein aufgestellt, das die Kosten für die anstehende Operation/Korrektur ihres Beinchens abdecken soll.

Spendenbarometer Judy

Peter M. 200,-€

Andre B. 50,-€

Birgit L. 500,-€

Honig Segen Fehr 300,-€

Stephanie F. 50,-€

Ellen T. 100,-€

 

Mike + Bettina R. 15,-€

Carola P. 50,-€

Susanne W. 100,-€

Jutta K. 100,-€

Gerd-Hans + Renate B. 500,-€

Gabriele H. 5,-€

 

Anja K. 100,-€

Melanie W. 50,-€



 
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den vielen Mitgliedern

 

der saving-dogs Familie bedanken. Ihr schafft es durch Empathie und

 

Mitgefühl immer wieder, dem Wort „Anteilnahme“ eine ganz andere

 

und lebensbejahende Bedeutung zu geben. Ohne Euch könnten wir

 

den Schalter für unsere Schützlinge nicht von Rot auf Grün umlegen.

 

Wir fühlen uns von Euch getragen.

 


Pauli bleibt alleine zurück!

Aktualisierung Juni 2024:

Pauli bleibt alleine zurück und daher starten wir noch einmal einen Aufruf für ihn.

 

Paulis Bruder Pancho wird zum Ende des Monats in sein Zuhause nach Deutschland reisen. Wenn sein Platz im Zwinger frei wird, wird dieser sofort wieder mit einem neuen Hund besetzt. Pauli ist kein Draufgänger und wir machen uns Sorgen, dass er dann zum Mobbingopfer werden könnte. Wir suchen daher ganz dringend auch für Pauli eine Endstelle. Wenn Sie helfen können, melden Sie sich bitte schnell bei uns.

 

Hier kommen Sie zu seiner Vermittlungsseite

 









Ida – in letzter Minute aufgegriffen

Update 28.05.24

Ida war beim Tierarzt und die Blutergebnisse liegen vor:

Erfreulicherweise sind ihre Nierenwerte, vor allem Kreatinin, in Ordnung. Glukose, Eiweiß und einige andere Werte sind im Moment zu niedrig, was mit ihrer starken Ausgezehrtheit zusammenhängt. Über regelmäßiges, hochwertiges Nassfutter und Vitamine ist dies jedoch gut steuerbar, denn Ida futtert mit Wonne. Auch ihren Wasserhaushalt können wir deshalb ohne Probleme wieder auf ein normales Niveau bringen. Der Filarientest ist negativ, also keine Herzwürmer. Die Schnelltests auf Leishmaniose und Anaplasmose sind positiv, weshalb wir sofort eine entsprechende Behandlung gestartet haben. An eine Impfung ist aufgrund ihres noch fragilen Allgemeinzustands im Moment nicht zu denken. Erst mal muss Ida zu Kräften kommen und die Medikamente müssen anschlagen. Ihre Wunden wurden gesäubert und ebenfalls behandelt; ein Madenbefall lag Gott sei Dank nicht vor.

Ida scheint eine Kämpferin und auch zäh zu sein, sonst hätte sie sich längst aufgegeben! Sie ist nun rundherum versorgt und bekommt viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Wir sind aktuell zuversichtlich, dass sie sich mit etwas Zeit und Geduld zu einem wunderschönen Mädchen mausert.

 

 

Ida – in letzter Minute aufgegriffen

Ida wurde von Touristen am Strand gefunden. Der Zustand der Hündin war absolut desolat: Dehydriert, nur noch Haut und Knochen, mit Wunden und Parasiten übersät. Die Leute erkannten den lebensbedrohlichen Zustand und statt wegzusehen, brachten sie die Ärmste in ein Canile. Die Mitarbeiter dort meldeten sich bereits kurz nach der Einlieferung bei uns und fragten, ob wir helfen können. Sie wissen, dass sie in einem überfüllten Tierheim nicht leisten können, was Ida nun dringend braucht: Intensive medizinische Betreuung und Beobachtung, Re-Hydrierung, Futter-Päppeln, viel Liebe und Fürsorge.

 

Wir haben keine Sekunde gezögert und zugesagt. Ida ist nun auf HOPE und zunächst sank uns das Herz: Die vielen Flohkotnester auf ihrem Rücken lassen befürchten, dass sie bereits anämisch ist. In Zusammenhang mit ihrem schlechten Ernährungs- und Allgemeinzustand wäre das sehr bedrohlich. Die vielen kleinen Wunden, verursacht von besonders aggressiven Mücken, sind entzündet und geschwollen, was auf Madenbefall hinweist.

Wir haben Ida gegen den Flohbefall und mit Parasitenprophylaxe behandelt. Sie bekommt mehrfach täglich Nassfutter mit sehr viel Wasser, was sie mit erstaunlichem Appetit verputzt. Morgen, am 27.05.24, haben wir einen Tierarzt-Termin und werden Ida untersuchen und weiterbehandeln lassen. Außerdem beauftragen wir ein geriatrisches Blutprofil sowie Schnelltests auf Leishmaniose und Filarien.

Ida ist noch nicht über den Berg, aber wir geben wie immer unser Bestes und berichten zeitnah weiter.

 

 

Hier kommen Sie zu ihrer Vermittlungsseite

 

Spendenbarometer Ida

Waltraud K. 100,-€

Carola P. 50,-€

Susanne W. 50,-€

Anja K. 100,-€

Anne T. 100,-€

 



Update 05.06.24 – am Horizont geht’s weiter

Unser Yogi zeigt sich nach langer Einsamkeit mit seinem Ball nun sehr sozial und freundlich Hündinnen gegenüber und beginnt, das wahre Leben zu genießen. Damit sind seine Chancen auf ein passendes Zuhause um 100% gestiegen!

Nun ist es Zeit, seinen Horizont zu erweitern. Unser Schmusebär lernt verschiedene Personen auf HOPE kennen, selbstverständlich auch Männer. Er lässt sich ein Geschirr anlegen und geht bereits ganz ordentlich an der Leine. Autofahren findet er auch in Ordnung und zeigt sich neugierig. Da er so viel verpasst hat bisher, finden wir es wichtig, ihm ein wenig Extra-Input zu ermöglichen. Auf HOPE können wir einige Lerninhalte aufbauen und vermitteln, aber eben nicht alles:

Claudias Vertretung an Sonntagen ist ein Mann, dem Yogi ebenfalls am Herzen liegt. Andrea hat ein sehr gutes Gefühl für Hunde und das Vertrauen von Yogi. Also ist er mit ihm an den Strand gefahren - es war ein toller Erfolg! Yogi stand da, blickte aufs Meer und ließ ruhig all die neuen Bilder und Gerüche auf sich einwirken. Er spazierte durch den Sand wie ein Profi und ging tadellos an anderen Passanten vorbei. Ins Wasser wollte er allerdings noch nicht, das war ihm suspekt.

Wir möchten das richtig verstanden wissen: Der Strand war weder überfüllt mit Menschen noch gab es viele freilaufende Hunde, die ihn eventuell hätten bedrängen können. Damit wäre er ganz sicher überfordert gewesen. Es geht nicht um „von 0 auf 100“, sondern darum, ihn behutsam an etwas Neues heranzuführen und zu sehen, was er daraus macht. Er war ziemlich cool und hat die Übung mit Bravour gemeistert! Für Yogi war das ein weiterer riesiger Schritt, der uns begeistert.

 

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