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Ab sofort unter unserem Schutz


SOS - Mia droht zu erblinden

Die süße, knapp 3-jährige Motte ist im November auf ihre Pflegestelle gereist und macht sich dort richtig klasse! Nun fehlt nur noch die eigene Familie, dachten wir. Aber das Schicksal kann manchmal grausam sein…Mia hatte leicht entzündete Augen und eine Linse schien etwas trübe. Wir stellten die Kleine einem Augenarzt vor. Die Diagnose ist niederschmetternd – aber nicht hoffnungslos:

 

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Berti - Die grausame Wahrheit ist ...

 dass er immer noch im Canile hockt und wir hilflos auf die Hiobsbotschaft warten, dass er vielleicht gestorben ist! Jeden Tag bekommen wir viele Nachfragen, wie es ihm geht. Ob er schon auf HOPE ist. Und jeden Tag müssen wir sagen: Nein, wir haben ihn noch nicht. Warum?? Nun, wir bekommen einfach keinerlei Information oder gar grünes Licht für Berti: Sowohl ein Richter als auch die jeweils zuständige Gemeinde müssen schriftlich zustimmen, bevor ein Hund das Canile verlassen darf. Täglich fragen wir über unsere sardischen Kollegen via E-Mail, Telefon oder WhatsApp nach. Und täglich ist das Ergebnis, dass die betreffende Gemeinde nicht antwortet. Man hat einfach keinerlei Interesse an dem schwer kranken Berti. Er befindet sich seit Wochen auf der Krankenstation, in dieser nackten Zelle - ohne Tageslicht - und vegetiert auf der Palette vor sich hin. Ohnmächtig müssen wir praktisch zusehen, wie er schwindet. Wir werden Berti nicht aufgeben, müssen aber inzwischen damit rechnen, dass unsere Hilfe eventuell zu spät kommt…

 

Mehr zu Berti und seinen Leidensgenossen findet Ihr hier.

(Passage zu Berti findet sich im unteren Drittel der Seite)


CANILE EUROPA – DIE OPFER. WIR KLAGEN AN!

Wir setzen unseren Bericht über das unsagbare Leid der Hunde im Canile fort.  Stellvertretend für alle, die dort noch ausharren müssen, erzählen wir Euch die Geschichte derer, die wir retten konnten. Denn auch wenn sie nun in Sicherheit sind, tragen sie nicht nur seelische Wunden. Was sie allein an körperlichen Qualen jahrelang erdulden mussten, ist fast jenseits aller Vorstellungskraft…

Behutsam, Schritt für Schritt, müssen wir nun retten, was zu retten ist. Flavia, Fabio, Mara, Varsavia, Abbanon, Ella, Fulvia, Lentina, Zecca, Wally, Tughissa, Stazione, Pane Latte und Carol warten im Canile Europa auf Rettung.

 

Wie immer, benötigen wir Euch und Eure Hilfe – ohne die schaffen wir es nicht. Es geht generell um diejenigen unserer Schützlinge, die entweder noch auf HOPE sind oder künftig dort hinkommen und die Hunde, die bereits auf einer Pflegestelle in Deutschland sind. Damit Ihr noch einmal deutlich seht, womit wir es oft zu tun haben, zeigen wir Euch ein paar Beispiele. Es betrifft aber weit mehr Hunde als die, die wir hier stellvertretend zeigen.

 

Gretchen ist 12 Jahre alt, war ewig im Canile Europa kaserniert und so verwahrlost, dass sie trotz intakter Augen vor lauter Filz nichts sehen konnte. Panische Angst vor Menschen, Flucht ihre einzige Idee. Das spricht Bände. Auf HOPE angekommen, haben wir uns in mehreren Sitzungen grob durch die Verfilzungen durchgearbeitet. Dies war nur bedingt möglich, weil Gretchen vor Stress und Panik immer wieder fast kollabierte und wir natürlich abbrechen mussten.

 

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Ronny - Phönix aus der Asche

 

Wie wir prophezeit haben, hat sich unser todgeweihter Maremmano-Rüde erhoben und macht seiner Rasse alle Ehre. Bildschön und stolz trabt er wachsam über das HOPE Gelände. Hält Ausschau.

 

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Netty hat's geschafft - Traumzuhause

Seit unsere kleine Netty im Dezember 2019 auf ihre Pflegestelle reiste, ging es endlich nur noch aufwärts. Sie blühte auf, startete ihre regelmäßige Physiotherapie und rührte ganz Deutschland, als sie sich beim WDR in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ um eine eigene Familie bewarb. Wir danken dem WDR-Team und Simone Sombecki, weil sie Netty und ihre Bedürfnisse so klar und gleichzeitig liebevoll präsentierten, dass sich GENAU die richtigen Menschen meldeten.


Nicht spontan – nein, Nettys künftige Leute überlegten, planten, gingen alle notwendigen Abläufe mehrfach durch. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Und dann griffen sie zum Hörer. Danach gab es kein Halten mehr: Noch am selben Tag fuhren sie von Koblenz nach Wuppertal, um Netty kennenzulernen. Da war sie, die große Liebe auf den ersten Blick! Nettys neue Eltern ließen sich alles genau zeigen, auch wie man die Blase ausdrückt. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, mussten sie noch 1 Woche auf ihr Mädchen warten, weil noch eine Physiotherapie anstand. Am 11.02.20 ging es erneut nach Wuppertal, um Netty nach Hause zu holen. Ihre künftige Physiotherapeutin wird die Fortsetzung des Trainings mit ihrer hiesigen Therapeutin absprechen (die sich weinend vor Freude von Netty verabschiedete). Hier stimmt einfach alles. Wir hätten uns keine tolleren Menschen für unsere Supermaus wünschen können! Denn genau wie wir, sind sie überzeugt, dass Netty irgendwann wieder auf allen 4 Pfoten die Welt erobert. Und daran wird gearbeitet. Netty wird niemals allein sein. Ihr Frauchen arbeitet in einer Burg und Netty darf natürlich als „Burgfräulein“ mit ins Büro. Sogar die Nachbarin hat ein Körbchen bei sich aufgestellt. Nur für den Fall, dass die Maus mal „aushäusig“ übernachten muss…

Wir sind rundherum glücklich und freuen uns schon riesig auf deine ersten Fotos und Berichte. Ciao Netty, du schaffst alles, weil du ein Kämpferherz hast! Ein dickes Dankeschön geht natürlich auch an die Pflegeeltern Katja und Uwe, die Netty hingebungsvoll gepäppelt und auf den Weg gebracht haben.

 

Hier ist Netty's ganze Geschichte


Ticket-Zentrale

 Viele unserer Schutzbefohlenen, die noch nicht adoptiert wurden, warten sehnsüchtig auf „das Ticket“. Es ist ihr Fahrschein nach Deutschland in eine Pflegefamilie und damit der Anfang ihres (neuen) Lebens. Ausreisen sind naturgemäß mit diversen Kosten verbunden, unter anderem mit Impfungen, Parasitenprophylaxen, Entwurmungen, Traces-Bescheinigungen, EU-Ausweisen etc. Wir übernehmen diese Kosten für jeden Hund, der auf eine Pflegestelle reist. Und auch unser Shuttle-Bus kostet pro Hund und Fahrt 150,00 Euro. Das alles reißt, neben den Notfällen, Tierarztkosten und Fixkosten, natürlich permanent Löcher in unsere Kasse.

Auf der anderen Seite werden wir immer wieder nach Hilfsmöglichkeiten gefragt von lieben Menschen, die unsere Hunde unterstützen möchten, selbst aber keinen „Pflegi“ aufnehmen können. Hier ist eine tolle, sowohl sinnvolle als auch nachhaltige Option:

 

Bitte schenkt doch einem unserer Hunde für 150,00 Euro die Reise in eine Zukunft!

Spendenstichwort: Ticket-Zentrale

 

Es ist immens wichtig, dass die Hunde ausreisen, denn nur so werden auf HOPE Plätze frei für alle diejenigen, die heute noch in den Canili sitzen, sich auf der Straße durchschlagen oder anderweitig in Schieflage geraten sind und unsere Hilfe brauchen. Mit einer Ticketspende schenkt Ihr also gleichzeitig eine Fahrt ins Glück und einen freien Platz in Sicherheit auf HOPE. Unser Rettungsrad muss sich permanent weiterdrehen…