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Wir sind die Neuen und suchen nun ein Zuhause! Bei Euch?



…und wann kommt mein Happy End?

Ich warte doch auch schon so lange. 

Fynia

 

Obwohl sie so einen tollen Charakter hat, konnte sie daraus noch keinen Vorteil ziehen, denn Fynia ist eine von vielen hundert Hunden in einem sardischen Canile. Dort wird sie schlichtweg übersehen, aber hier doch nicht, oder?
Möchten Sie mehr über Fynia erfahren? Gerne, wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme...

 

Über den folgenden Link gelangen Sie direkt auf  Fynias Vermittlungssseite...



HOPE im Umbruch – unsere Hunde brauchen jetzt unbedingt SIE!

Unsere Auffangstation ist das Herz von saving-dogs. 365 Tage in jedem Jahr bietet HOPE Schutz, eine Unterkunft und sorgt für das Überleben unserer Schützlinge. Die 18 Gehege haben unzählige in Schieflage geratene Hunde kommen und gehen sehen, waren ein temporärer, sicherer Rückzugsort. Das pulsierende Leben und auch die jahreszeitlich bedingten Witterungseinflüsse haben dabei in den vielen Jahren natürlich ihre Spuren hinterlassen. Die Stahlgitter der Gehege inklusive der Tore sind marode und stellen eine potenzielle Verletzungsgefahr dar. Deshalb werden wir ab Ende September umfangreiche Renovierungsarbeiten vornehmen:

Alle 18 Fronten und Tore werden komplett ausgetauscht in Modelle mit runden Stäben, weil das für unsere Hunde ein Optimum an Sicherheit bedeutet. Dazu sind umfangreiche und längerfristige Schweißarbeiten nötig.

 

Sie erkennen sicher schon die Problematik: Wohin mit unseren Bewohnern?! Es reicht nicht aus, sie während der Schweißarbeiten ins Nachbargehege umzusetzen, denn sie dürfen auf keinen Fall in den permanenten Funkenregen schauen. Das ist gefährlich für die Augen. Wir müssen HOPE für die Zeit der Gehege-Renovierungen größtenteils evakuieren. Und genau deshalb bitten wir Sie dringend um Ihre Mithilfe:

 

Unsere Hunde brauchen eine Pflegestelle und müssen mit dem Julitransport, spätestens aber mit dem Septembertransport abreisen. Es ist eine Ausnahmesituation! Deshalb suchen wir explizit und dringend Pflegeplätze für die Hunde von HOPE, das ist unsere Prio 1. Bitte prüfen Sie Ihre Möglichkeiten. Sie helfen damit nicht nur den derzeitigen Bewohnern, sondern auch allen hilfebedürftigen Hunden, die nach ihnen kommen und eine erste Zuflucht brauchen. Das Herz von saving-dogs muss unbedingt weiterschlagen!

 

Wenn Sie einem unserer HOPE-Bewohner eine Pflegestelle anbieten können, melden Sie sich bitte unter kontakt@saving-dogs.de oder bei dem jeweils zuständigen Vermittler.

Dankeschön und Mille Grazie!

 

Und hier sind alle Hunde, die bis Mitte September auf eine Pflegestelle angewiesen sind:

Amor
Amor
Ofelia
Ofelia
Penny-Nera
Penny-Nera
Lou
Lou
Yogi
Yogi
Fulmine
Fulmine

Queen
Queen
Ronny
Ronny
Ukko
Ukko
Quo
Quo
Quama
Quama
Uma
Uma

Uriel
Uriel
Nicky
Nicky


Trilly – kleiner Hund – großer Held!

Es ist eine schier unglaubliche Geschichte und eine Geschichte voller Dramatik.

Wenn wir geglaubt haben im Tierschutz könnte uns Nichts mehr schocken, so wurden wir mit Trillys Existenz eines Besseren belehrt….

Auf Sardinien wurde er uns besonders ans Herz gelegt. Man sagte uns, dass seine Zunge aus dem Mäulchen heraushängen würde …. Nicht mehr und nicht weniger hatten wir an Information!

Diese heraushängende Zunge konnten wir auf den Videos und auf Bildern des putzigen Kerlchens sehen… Wir wissen, dass durch die Überzüchtung gerade bei den kleinen Hunderassen solche Zuchtfehler nicht ungewöhnlich sind.

Wir glaubten diesen Informationen! Trilly bekam sehr schnell eine Adoptionsanfrage und seine Interessentin erzählte uns, dass ihr verstorbener „Yorki“ auch diesen Schönheitsfehler hatte … also nichts Ungewöhnliches.

 

Der Schock ereilte uns Alle bei der Übergabe des kleinen Kerlchens an seine Adoptantin am 21. Mai.

Die sehr zuverlässigen Fahrer unseres Transportfahrzeugs übergaben Trilly mit den Worten:

„Der hat einen gebrochenen Unterkiefer und braucht Spezialfutter.“

Es sind nur 8 Worte und doch veränderten diese Worte die ganze Situation.

 

Keine Freude über die so heiß ersehnte Ankunft des kleinen Hundes. Stattdessen Schock, Ungläubigkeit, Hilflosigkeit … Verzweiflung. Wir telefonierten um 3 Uhr morgens mit der Adoptantin, die Trilly trotz des Schocks mit zu sich nach Hause genommen hatte. Wo hätte er auch sonst bleiben sollen? ...

Wir waren ebenso perplex wie die Adoptantin und hatten unzählige Fragezeichen?  Wie konnte es zu so einer unglaublichen Fehlinformation an uns kommen??? und wie würde es nun mit Trilly weiter gehen?

Nach dem ersten Schock und einigen Telefonaten entschied sich die Adoptantin dazu, Trilly als Pflegestelle aufzunehmen und zu betreuen.

Wir sind ihr unendlich dankbar dafür und finden dieses Engagement einfach nur großartig. Die ersten tierärztlichen Untersuchungen und die ersten Röntgenbilder brachten uns weitergehende Informationen und sehr traurige Erkenntnisse. Tatsächlich ist der Unterkiefer missgebildet und kaum entwickelt! Eigentlich ist kein Unterkiefer vorhanden. Das Röntgenbild zeigt es deutlich!

 

Da es zwingend zu klären galt, ob es sich um eine Verletzung oder eine angeborene Missbildung handelt, wurde einige Tage später auch ein CT in einer Zahnklinik veranlasst. Der CT Befund lässt eher auf eine angeborene Missbildung schließen. Es finden sich keine Frakturen oder eine tumorbedingte Zerstörung des Unterkiefers. Der Fach-Tierarzt hat uns gesagt, dass er so etwas in seiner langjährigen Arbeit noch nie gesehen hat!


An dieser Stelle haben Sie - als Leser - und auch wir viele offene Fragen: wie konnte dieser Hund überhaupt überleben? Welche Schmerzen hat er noch und welche Schmerzen hat er aushalten müssen? Ist sein Leben lebenswert? Wie kann er Nahrung zu sich nehmen?

Sein wunderbares Pflegefrauchen ließ sich nicht entmutigen. Sie probierte verschiedenste Wege aus ihn zu füttern. Im Anfang war es etwas holprig ...aber dann spielten sich Mensch und Tier aufeinander ein. Trilly wird wie ein Kleinkind mit dem Löffel gefüttert! Er bekommt einen Futter-Brei. Anders ist eine Nahrungsaufnahme für ihn kaum möglich. Stolz berichtet uns sein Pflegefrauchen, dass er nach einer Woche bereits 100 g zugenommen hat. Für einen 2kg Hund sind 100 g Gewichtszunahme fantastisch. Ebenso muss auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Denn auch hier kann er mit der Zunge nicht genug Wasser aufnehmen. Deshalb gibt es regelmäßig einige Spritzer mit einer Pipette in den Rachen.

Wir geben jedoch noch nicht auf und möchten alle Möglichkeiten und Ideen ihm zu helfen ausschöpfen. So ist es der Plan seine Befunde und seine CT- und Röntgenaufnahmen an eine sehr renommierte Klinik in München weiterzuleiten… wir wollen alle Möglichkeiten ausloten ihm vielleicht doch mit einer Prothesenkonstruktion helfen zu können….

 

Vielleicht bleibt er aber auch ein Pflegefall für den Rest seines Lebens!

 

Möglicherweise haben Sie an dieser Stelle Zweifel und halten das Procedere für eine unnötige Quälerei … dagegen steht jedoch Trillys unbändiger Lebenswille und sein Temperament. Dieser Hund hat so viel positive Energie und spielt und tobt, wie ein vollkommen gesunder Hund. Er kommt mit seiner Behinderung gut zurecht. Er hat bis jetzt damit leben können und er wird auch weiter damit leben! Er grübelt nicht und schaut auch nicht in den Spiegel. Es ist berührend, dass er auch von der vorhandenen Hündin „Missy“ ohne Einschränkung akzeptiert ist. Sie erlaubt ihm sogar mit ihrem Lieblingsspielzeug zu spielen und ist in keiner Weise eifersüchtig. Es ist so, als ob sie verstanden hat, dass Trilly ein ganz besonderer Hund ist. Trilly hat Lebensqualität – darüber gibt es nicht den geringsten Zweifel!!!

 

Eigentlich können wir von Trilly und seiner unbändigen Lebensfreude - trotz dieser gravierenden Behinderung - nur lernen.

Wie heißt es auch : “Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“.

 


Eine weitere Herausforderung muss jedoch zeitnah umgesetzt werden.

Da Trilly nicht kauen kann, sind seine Zähne im Oberkiefer und die wenigen im missgebildeten Unterkiefer in einem grauenhaften und besorgniserregenden Zustand. Sein Mundgeruch ist sehr streng…( das möchten wir nicht weiter ausführen…)

Die Zahnwurzeln liegen frei! Es müssen alle Zähne gezogen werden!!! Ein Termin im Juli ist bereits vereinbart. Zu den bereits entstandenen Untersuchungskosten von Röntgen und CT-Aufnahmen, Blutbild und Spezialfutter über 1.100 Euro rechnen wir mit weiteren Behandlungskosten von ca.800 Euro.

 

Interner Befund Computertomographie der Fachklinik:

Fehlende Knochenstruktur im Mittleren Mandibulabereich auf beiden Seiten, Kiefergelenk und weitere ca 1 cm Mandibula vorhanden, dann Mandibulasymphyse mit den zwei Unterkiefercanini vorhanden, Bereich dazwischen (ca 2-3 cm) vollständig fehlend auf beiden Seiten, kein Hinweis auf Tumorwachstum, keine akuten Anzeichen von Frakturen.

Verdacht auf angeborene Mißbildung oder ältere Verletzung.

Hochgradige Zahnsteinbildung mit freiliegenden Wurzeln an allen Zähne

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Trilly unterstützen möchten. Jeder Euro wird ihm helfen!

Trilly ein kleiner Hund, aber ein großer Kämpfer!!!

Hier geht es zu Trillys Vermittlungsseite ....

 

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