Ab sofort unter unserem Schutz:


Wir räumen auf mit Vorurteilen - BLACK IS BEAUTIFUL

Lulú
Lulú
Maggie
Maggie
Kenny
Kenny
Kiriku
Kiriku
Alvin
Alvin
Ivan
Ivan

Kiwi
Kiwi
Kody
Kody
Yasiro
Yasiro
Oona
Oona
Titus
Titus
Kessy
Kessy

Nerina
Nerina
Kido
Kido
Keno
Keno
Eren
Eren
Sioux
Sioux
Kaya
Kaya

Kerito
Kerito
Stellina
Stellina
Lupin
Lupin
Yayia
Yayia


Sioux... Erst Hölle, dann Pflegestelle, aber was kommt nun?

 

Unser kleiner zauberhafter Sioux wurde von Touristen auf Sardinien vor dem sicheren Tod gerettet und an uns übergeben. Wir ließen ihn medizinisch versorgen und fanden eine private Pflegestelle für ihn, die sich bereit erklärte, ihn kurzzeitig aufzunehmen. Am 09.08.2019 jedoch ist Deadline dort, denn dann muss Sioux seine sichere Pflegestelle verlassen. Aus beruflichen Gründen ist es der Pflegestelle nämlich nicht mehr möglich, Sioux weiter zu betreuen. Natürlich übernehmen wir ihn dann wieder, aber leider müsste er dann sein Zuhause auf Zeit mit einem Gehege auf Hope tauschen. Zu den Erwachsenen Hunden in den Gehegen können wir ihn nicht setzen, was dann bedeutet, dass er alleine in einem Gehege leben muss. Es wäre der Super-Gau für den lieben Sioux.Wir suchen nun eine Pflege- oder Endstelle für Sioux, damit er im August ausreisen kann. Bitte melden Sie sich ganz schnell bei uns, wenn sie Sioux aufnehmen können.

Hier geht es auf seine Vermittlungsseite...


Titus und Thea

Titus

Wir entdeckten Titus in einem Canile, aus welchem wir von Zeit zu Zeit Hunde in die Vermittlung aufnehmen dürfen. Warum er und ob er schon immer blind ist, wissen wir nicht. Warum er dort sitzt, glauben wir schon zu wissen: Wer will einen älteren und blinden Hund versorgen und sich um ihn kümmern?

Nur überzeugte Tierschützer glauben daran, ihm helfen zu können und haben den Mut und das Engagement, für Titus einzustehen. Unsere Visionen geben uns die Kraft, mal wieder das Unmögliche zu versuchen.

Unsere Vision für Titus : Wir träumen davon, ihn friedlich dösend und frei auf einer Wiese in einem Garten zu sehen. Kein beißender Uringestank des Tierheims mehr – kein Gebell und keine konstante Unruhe mehr. Nicht mehr dem nasskalten Winter und dem brüllend heißem Sommer Sardiniens ausgesetzt sein zu müssen.

Wir wünschen uns Sicherheit und Liebe für diesen armen Kerl! Seine einzige Unterstützung und sein Fels in der Brandung ist seine Freundin Thea. Es hat uns zu Tränen gerührt, als sie ihm im Vorbeigehen immer wieder kurz über seine Schnauze leckt und im körperlichen Kontakt mit ihm ist. Natürlich ist ein blinder Hund eine Herausforderung und viele werden jetzt denken, dass es unmöglich ist diesen Hund aus seiner - wenn auch schlechten - aber gewohnten Umgebung zu nehmen und ihn umzusetzen. Ja, es könnte auch für Titus eine Herausforderung werden….

hier geht es zur Vermittlungsseite von Titus

Thea – die Fürsorgliche

Wir entdeckten Thea in einem Canile, aus welchem wir von Zeit zu Zeit Hunde für die Vermittlung aufnehmen dürfen.

Ganz besonders liegt unser Blick dann auch auf älteren Hunden, die keine Chance haben ihr Gefängnis lebend zu verlassen. Irgendwann sind sie dort gelandet und in der Regel bedeutet es „Endstation“. Sie werden in ihrem Gefängnis - einsam und von der Welt vergessen - sterben.

Thea lebt mit dem blinden Rüden Titus zusammen und gemeinsam versuchen sie den Tierheim-Alltag zu überleben. Die beiden haben ein Gehege für sich und dieser Umstand sichert bislang das Überleben der beiden. Thea ist sehr unterwürfig und Titus körperlich gehandicapt; in einem Rudel mit mehreren Hunden sind sie die ersten Mobbingopfer und es würde für beide tödlich enden.

Und diese Gefahr besteht, denn aus Platzgrünen sollen Hunde in andere Tierheime umgesetzt werden…sind Titus und Thea dabei; wird man keine Rücksicht nehmen auf ihre besondere Situation. Sie werden irgendwo dazu gesetzt werden und das ist ihr Todesurteil.

Thea ist der „Fels in der Brandung“ für Titus. Sie kümmert sich tatsächlich um ihn, schenkt ihm ihre Zuneigung und ist ihm immer nah. Sie zeigt sich auch den Menschen gegenüber sehr unterwürfig und kriecht fast auf dem Bauch.

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Update 14.07.2019:

Hundefreunde, die Titus und Thea nicht selbst aufnehmen können, haben sich Gedanken gemacht und jedem der beiden 100,- Euro gespendet. Mit diesem kleinen Sparbuch möchten sie den Beginn ihres Lebens in Deutschland unterstützen. Wir finden das toll und hoffen, dass sich nun ganz bald liebe Menschen melden, die Titus und Thea den ersehnten Pflegeplatz oder idealerweise direkt ein Zuhause geben. Herzlichen Dank an die Spender!


HILFE! Lulù braucht DRINGEND einen speziellen Pflege- oder Endplatz!

Ende Juni besuchten wir eines der vielen Canili Sardiniens. Das sind städtische Tierheime, in denen Hunde unter oft unsäglichen Bedingungen gegen eine tägliche Prämie aufbewahrt werden. Es ist schlicht ein Geschäft, nicht zu vergleichen mit unseren Tierheimen. Es gibt, wenn überhaupt, nur eine rudimentäre medizinische Versorgung. Krank oder alt darf man schon gar nicht sein. Es ist für alle Hunde eine Einbahnstrasse; sie verharren dort meist lebenslang bis zu einem einsamen, elenden Tod.

Wir waren dort, um Hunde zu retten und trafen auf Lulù. Die zarte Hündin lag bei über 40 Grad Celsius! in Seitlage in der Sonne und rang lautstark und verzweifelt nach Luft. Jeder Atemzug verursachte ein furchtbares Röcheln. Sofort erkundigten wir uns, was mit Lulù los ist und verlangten, dass man der leidenden Hündin hilft. Solche Situationen sind es, in denen wir schier verzweifeln möchten…

Es ist ziemlich schwierig, dort schnell etwas zu bewegen, deshalb mussten wir ein Heidentheater veranstalten. Wir erfuhren, dass Lulù unter einem Megaösophagus leidet. Dies war bekannt und man tut einfach NICHTS!

Ein Megaösophagus ist eine krankhafte Erweiterung der Speiseröhre, angeboren oder erworben. Normalerweise ist der Muskelschlauch zusammengezogen. Bei dieser Erkrankung jedoch ist die Speiseröhre geweitet und mit Luft gefüllt. Wenn der Hund frisst, gelangt ein Großteil des Futters nicht in den Magen, sondern bleibt in den Aussackungen liegen. Oft würgt der Hund es wieder hoch. Dies ist kein Erbrechen, sondern ein Regurgitieren der unverdauten Nahrung. Eine Komplikation ist eine schwere Lungenentzündung, weil die Hunde das Futter aspirieren, d.h., es landet fälschlich in der Luftröhre.

Genau dies ist bei Lulù der Fall! Es grenzt an ein Wunder, dass die Maus noch lebt. Wir haben erreicht, dass sie in ein Einzelgehege gesetzt und unter Antibiotika gestellt wurde. Nun müssen wir sie dringend dort herausholen. Sie hat kaum Überlebenschancen, wenn wir es nicht tun, und der Leidensdruck ist jenseits von Gut und Böse.

 

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Ein bedingungsloses Leben – Teil III

Dank einer wirklich großartigen Spendenbereitschaft konnten wir bis jetzt (Mitte Juli) 1.500 Euro für Toninos Hunde sammeln! Ihr, unsere Leser und Freunde, seid wieder verlässlich zur Stelle, wenn es um das Wohl unserer Schutzbefohlenen geht. DANKE! Wer den Einstieg verpasst hat: Hier könnt Ihr Euch über TEIL I und TEIL II informieren.

Wir sind auf weitere Spenden angewiesen, um alle Hunde bei Tonino im 4-Wochen-Rhythmus mit Parasitenprophylaxen vor Verwurmungen und Flöhen, vor allem aber vor Zecken und Mücken zu schützen. Letztere können die sogenannten Mittelmeererkrankungen (Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Filariose, Hepatozoonose) übertragen

Die bisher eingegangenen Gelder ermöglichen uns, die Hunde regelmäßig mit Futter zu versorgen UND decken alle geplanten Kastrationen ab. Diese werden wir im September vornehmen, weil dann die Temperaturen moderater sind: Gerade für die Hündinnen (Bauchschnitt) ist es wichtig, dass sich die OP-Naht nicht entzündet und Fliegen anlockt, die dort Eier ablegen könnten. Die Plagegeister haben zurzeit Hochsaison, deshalb warten wir noch 2 Monate. Die Wundheilung verläuft bei großer Hitze nicht optimal, das ist uns zu riskant.

Ein weiterer Erfolg ist, dass wir für Quinia, die Hündin mit dem Uterusprolaps, bereits einen Pflegeplatz gefunden haben. Die Kleine ist aktuell auf HOPE und wird beim nächsten Transport Anfang August mit in unserem Shuttle-Bus sitzen!

Wir sind sehr glücklich darüber, was wir alles dank Eurer Hilfe bis September erledigen können und melden uns zu Toninos Hunden zurück, sobald die Kastrations-Aktion abgeschlossen ist. Freut Euch auf Teil IV!


„MORGEN“ – für 7 von 11 hilflosen Welpen hat dieses Wort eine Bedeutung

Anknüpfend an unseren Bericht Ein bedingungsloses Leben  möchten wir Euch heute von weiteren sardischen Tierschützern berichten, die sich einer harten Realität gestellt und couragiert gehandelt haben:

 

Aufmerksame Bauern informierten zwei Tierschützerinnen über „viele Welpen“ in einem Gebüsch. Keine Mutter. Die beiden Frauen gingen dem sofort nach. Was sie vorfanden, war, gelinde gesagt, ein Albtraum. Die hilflosen Welpen wimmerten und schrien; ihr Zustand ohne Mutter, Nahrung und Trinkwasser war kritisch. Als die Frauen in das dichte Buschwerk krochen, um die Babys zu bergen, fanden sie 4 leblose Körperchen, bei denen schon die Verwesung eingesetzt hatte. Sie waren qualvoll verhungert und verdurstet. Zwischen den toten Geschwistern kämpften 7 weitere Welpen um ihr Leben…

 

Zunächst bargen sie die toten Babys, dann brachten die Beiden die 7 Überlebenden in Sicherheit und versorgten sie notfallmäßig, um sie bis zur Klinik zu stabilisieren. Damit sich keine Krankheiten verbreiten und auch, um denen Respekt zu zollen, für die jede Hilfe zu spät kam, haben die Frauen traurig die namenlosen Würmchen beerdigt.

 

Wir können nur darüber spekulieren, was passiert ist. Natürlich werden ungewollte Welpen oft auf genau diese Weise ausgesetzt und zu einem furchtbaren Tod verurteilt. Es kann aber auch sein, dass die Mutter sich das Gebüsch für die Geburt ausgesucht hat und dann überfahren, vergiftet, erschossen oder den Tierfängern zum Opfer gefallen ist und in irgendeinem Canile sitzt. Das Ergebnis ist immer gleich – eine Tragödie.


Bei den 7 Geschwistern Ibiza, Iowa, Indira, Izola, Into, Ice und Ivan triumphiert das Leben, weil Menschen das Richtige getan haben. Die ganze Rasselbande wurde in der Klinik untersucht und versorgt. Die beiden Tierschützerinnen wissen, dass die Welpen wegen der vielen unkastrierten Hündinnen auf Sardinien keinerlei Chance haben, dort ein Zuhause zu finden. Es gibt leider (noch) zu oft ungewollten Nachwuchs, dessen man sich entweder bedient oder den man entsorgt, wenn man ihn nicht brauchen kann. Deshalb haben sie uns gebeten, die Geschwister zu übernehmen. Nun werden sie auf einer unserer sardischen Pflegestellen aufgepäppelt.

Wir sind von dieser Rettungsaktion tief berührt und beeindruckt, denn in den Herzen und Köpfen der Sarden tut sich etwas. Jeden Tag. Als wir mit unserer Arbeit auf Sardinien begannen, sah es noch ganz anders aus. Wir wussten, dass es lange Jahre dauert, bis sich etwas bewegt und freuen uns über jede noch so kleine Änderung zum Guten.

MORGEN. Dieses Wort bedeutet Überleben. Es bedeutet Zukunft. Und es bedeutet, dass unsere 7 tapferen I-Welpen im August nach Deutschland reisen können. In Familien, in denen sie geliebte und geachtete Familienmitglieder sein werden.