2024 war kein gutes Jahr für uns .Wir mussten unseren Labrador Dustin mit 15 Jahren und unsere Jack Russel Hündin Diva mit 17 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Wir und die verbliebene Hündin Daria ehemals Namika von Saving Dogs litten sehr. 😭
Ab 2025 waren wir soweit dass wir über einen neuen Welpen wieder einen Herdenschutzhund nachdachten.
In den folgenden Monaten wurden so viele süße Welpen auf der Homepage eingestellt aber ...... und dann an einem Wochenende im Juli wurden drei neue Welpen eingestellt . Betty, Bebo und dann schlug der berühmte "Blitz" mit Namen Benia ein. 🧡
Vom ersten Blick an hat sie unser Herz in Beschlag genommen. Direkt wurde eine Anfrage zur Adoption an Frau Loebnitz gestellt.
Dann kam die erlösende Nachricht .Benia ab diesem Moment Mila darf zu uns in die schöne Vulkaneifel ziehen.
Am 30.08.2025 kam sie in ihrem neuen Zuhause an und war vom ersten Tag an angekommen .Der Garten wurde inspiziert ,Katze wurde akzeptiert und es wurde sich bei der vorhandenen Hündin Daria eingeschleimt.
Der Tierarztbesuch zum Mittelmeerscheck wurde mit Bravour gemeistert .In der Welpenschule wurde erstmal das Gelände abgecheckt, der Trainerin beim Ausräumen der Spielsachen geholfen und dann erst wurde mit den anderen Welpen gespielt.
Sie liebt Menschen ,Hunde ,den Garten und ihre Patentante Ruth , die mit ihrem Rudel , Spielsachen und Leckerlies zu Besuch kommt.
Vielen Dank an das gesamte Team von Saving Dogs und besonders an Frau Loebnitz für die Zustimmung der Adoption von Benia jetzt Mila.
Glück hat den Namen Mila🧡
Das ist Benia`s Geschichte:
Benia, Betty und Bebo – 3 Welpen vor dem Aus
Unser sardisches Netzwerk funktioniert gut. Wenn es dort knistert, ist mindestens 1 Hund in Gefahr. Diesmal sind es sogar 3! Der Informationsaustausch erfolgt zügig, Videos und Fotos werden geteilt; ein sardischer Tierschützer macht sich auf den Weg. Was er vorfindet und uns berichtet, ist unfassbar traurig:
Auf einem kargen Feld im Hinterland, der glühenden Sonne hilflos ausgeliefert, kämpfen 3 winzige Maremmano-Welpen ums Überleben. Sie haben weder Wasser noch Futter. Es sieht nicht gut aus; eines der Babys ist bereits so schwach, dass es weder das mitgebrachte Notfallfutter noch Wasser annimmt. Der Besitzer kommt dazu und erzählt auf Nachfrage, dass seine HSH-Hündin (die Mutter) überfahren wurde. Zwei der Welpen seien bereits tot. Er habe keinen Sinn darin gesehen, sich um die anderen Würmchen zu kümmern. Das ist kaum zu ertragen, aber leider immer noch eine Realität auf Sardinien. Der Bauer ist einverstanden, dass der Tierschützer unseres Netzwerks - und damit wir - die Welpen übernehmen.
Wir haben die kleinen Mädchen Benia und Betty genannt, den Rüden Bebo. Alle sind von Parasiten übersäht, geschwächt und stark dehydriert. Bebo geht es so schlecht, dass er sofort in die Tierklinik muss. Dort wird festgestellt, dass er hochgradig anämisch ist und Fieber hat. Er kommt sofort an den Tropf. Aber der Horror geht weiter: Der Winzling hat die Ohrmuschel voller Maden, die sich dort winden und sein Fleisch fressen. Eine zweite Wunde hat Bebo unter dem Auge. Auch dort haben sich Maden eingenistet. Ein Auge tränt und ist gereizt. Nachdem Bebo stabilisiert ist und seine Wunden versorgt sind, werden die 3 Mäuse auf einer sardischen privaten Pflegestelle untergebracht und gepflegt.
Beim 2. Kontroll-Besuch in der Klinik entfernen die Ärzte bei Bebo eine riesige Granne, die sich in den Augapfel gebohrt hat und furchtbare Schmerzen verursacht. Sein Auge wird mit entsprechenden Salben behandelt, aber er wird einem Augenarzt vorgestellt werden müssen, da die Granne die Cornea durchbohrt hat. Dies ist aktuell nicht möglich, da während der Urlaubszeit kein guter Ophthalmologe greifbar ist. Das Leid geht für den armen Knirps noch weiter: Wir haben ihn röntgen lassen, weil er nicht normal läuft. Er hat sich da draußen auf dem Feld ein Hinterbein gebrochen! Wieviel Schmerzen kann so ein winziges Baby ertragen?! Wir sind wütend und fassungslos, bleiben aber zielgerichtet: Bebo muss schnellstmöglich nach Deutschland kommen, damit sowohl sein stetig wachsendes (deshalb kein Gips) gebrochenes Beinchen als auch sein Auge fachärztlich behandelt werden können. Seine ganze Zukunft hängt davon ab!!
Die beiden Mädchen, Betty und Benia, sind inzwischen auf HOPE und putzmunter. Bebo bleibt selbstverständlich zunächst bei der sardischen Pflegestelle, da er intensiv betreut werden muss und sich mit seinem geschienten Beinchen nicht viel bewegen darf.
Wir suchen nun für Benia und Betty dringend Pflegestellen oder idealerweise ein HSH-geeignetes Zuhause. Sie müssen liebevoll geprägt werden und sind jung genug, um ihren Albtraum schnell hinter sich zu lassen. Die Wonneproppen können und sollen Ende August reisen!
Für Bebo haben wir bereits eine versierte Pflegestelle, die willens und in der Lage ist, sich um seine medizinischen Bedürfnisse zu kümmern. Auch er wird impfbedingt leider erst Ende August reisen können.