Sternenhimmel

Für einen Augenblick hielt der Himmel den Atem an, als ein neuer Stern erstrahlte


Queenie

Am 29.1.2024 haben wir Queenie übernommen, eine 14 jährige Hundedame (das zuerst angegebene Alter 10 Jahre musste korrigiert werden). Wir haben einiges zusammen erlebt. Sie war bei den Urlauben an der Ostsee und an der Mosel dabei. Sie war Mitglied der Gassigruppe ( sie hat Vita, Faruk, Polina, Bonaria und Venus, alle saving-dogs, kennengelernt.) für sie wurde das Queeniemobil angeschafft. Queenie war ein Handwerkerhund. Wenn die Nachbarn im Garten gearbeitet haben, ist sie interessiert am Zaun gestanden. Wenn Herrchen im Garten aktiv war, sie war als Assistentin immer dabei. Einmal ist sie vor Begeisterung in die Grube gesprungen, in der der Teichfilter steht, so gut hat es nach Maus gerochen. Sie hat uns auch unterstützt, wenn wir im Vogelzimmer die Wellis und Zebrafinken geputzt und versorgt haben, Queenie war die Kontrolle, dass alles sauber ist.

Um 20 Uhr mussten die Zweibeiner auf dem Sofa sitzen, ab da war für Luke und Queenie Kuschel-und Fernsehzeit angesagt. Queenie war eine Dauerschmuserin, mal an Herrchen, mal an Frauchen geschmiegt.

Anfang Dezember 2025 hat sich herausgestellt, dass der Husten ein Tumor auf/an der Lunge ist und auch aufs Zwerchfell drückt. Sie hat gut gefressen, wurde aber immer weniger. Gassi waren wenige Meter zu Fuß, der Rest im Wagen. Das lebenslustige Mädchen, dass im Sommer noch hinter Herrchen her am Strand gelaufen ist, war nicht mehr.

Wir haben Queenie am 22.12.2025 über die Regenbogenbrücke geschickt und am 8.1.2026 ihre Asche nach Hause geholt, sie wird ein schönes Plätzchen bekommen.

Wir vermissen unsere kleine Königin!


Eine mitgeweinte Träne ist oft mehr Trost als hundert kluge Sätze …

Wir werden Fru Frulla nicht vergessen!

 

Diese traurige Nachricht kam von ihrem Frauchen vor einigen Tagen:

„Fru Frulla zog im Oktober 2023 bei uns ein.

Zunächst noch ängstlich gewann sie schnell immer mehr Selbstvertrauen.

Sie eroberte das Badezimmer ganz für sich und im Januar 2025 mit 11 Jahren hatte sie endlich raus, wie das mit dem Kong funktioniert.

Auf Spaziergängen wälzte sie sich gerne und am liebsten war ihr der Heimweg.

Ins Auto konnte sie gar nicht schnell genug hinein.

2024 stiegen ihre Leishmaniosewerte . Sie hatte Struwitsteine in der Blase.

Es folgten Blasenentzündungen und die Leishmaniosewerte waren weiter gestiegen.

Von ihrer Lebensfreude war immer weniger zu sehen.

Auch ein bösartiger Tumor am Hinterlauf musste operiert werden.

Seit Oktober 2025 ging sie nur noch 1-mal am Tag spazieren.

Seit dem 14.November fraß Fru Frulla nicht mehr und keine Tierärztliche Intervention konnte das ändern.

Sie schlief am 19.11. 25 um 11.34 Uhr zu Hause friedlich ein.

Wir sind so traurig.“

 

Es waren nur 2 Jahre im Glück für sie und es war die glücklichste Zeit ihres Lebens ! Zuvor hatte sie 9 Jahre lang in einem Canile auf Sardinien leben müssen. Es war ein Leben ohne Zuwendung und Fürsorge, ein Leben am Limit. Wir wundern uns immer wieder, wie die Hunde es schaffen sich nicht aufzugeben…

Fru Frulla durfte sich das Leben zurückholen. Sie wurde geliebt und verwöhnt! Sie hatte die beste Zeit ihres Lebens bei ihrem Frauchen und konnte es genießen.

Gute Reise Fru Frulla! Du warst ein Geschenk für Dein Frauchen und du bleibst in unser Erinnerung. In unseren Herzen bist du weiter bei uns.



Mimmo 20.05.2011 – 11.11.2025

Mimmo war einer der ersten Hunde, den ich aus einem Canile vermittelt habe. Als ich nun die traurige Nachricht bekommen habe, dass Mimmo über die Regenbogenbrücke gegangen ist, kamen die Erinnerungen an unsere erste Begegnung wieder. Es gibt Hunde, an die man auch nach vielen Jahren noch denkt, so ein Hund war Mimmo für mich.

 

Seine Familie hat Abschied genommen.

Mimmo unseren größten Hundeschatz mussten wir nach 14,5 Jahren plötzlich über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Lauter kann eine Stille nicht sein….

Er kam mit 4, 5 Jahren halb verhungert mit 12 Kilo aus dem Canile zu uns, nichts erinnerte da an einen wunderschönen weißen Hund zu dem du dich entwickeln solltest. Unser Mimmöschen hat uns am Anfang an den Rand der Verzweiflung gebracht, was hast du Runden um den Tisch gedreht….und Martin als Mann war für Dich der absolute Angstgegner, später der beste Hundekuscheler. Aber was sollen wir sagen, du hast Quantensprünge gemacht und uns soviel vom Hunde ABC beigebracht wie sonst kein Hund.

Wir vermissen Dich unendlich.

 

Mimmos Körbchen im Haus ist leer, aber er wird für alle Ewigkeit einen Platz im Herzen seiner Familie haben.


Seelenhunde hat sie jemand genannt, jene Hunde, die es nur einmal im Leben gibt

jene Hunde, die uns ohne Worte verstanden.....

 

Zaira, liebevoll Motte genannt, ist vorausgegangen....

Sie gehörte auch zu den Hunden, die ihre erste Nacht in Deutschland bei mir Zuhause verbrachte! Eine sehr spezielle, kleine Hundedame, das war von Anfang an klar. Am nächsten Tag sollte die kleine Maus an ihre Pflegefamilie aus Leipzig übergeben werden, unser Treffpunkt für die Übergaben war früher Kassel, wir haben uns dort getroffen, damit jeder nur die halbe Strecke fahren musste, später haben Claudia und ich das anders geregelt.

 

An diesem speziellen Tag war auch Ferenc bei der Übergabe dabei, Claudias Partner und späterer Ehemann. Als er sich zu Zaira bückte, um sie zu streicheln, hatte sie nichts besseres zu tun, als ihm in die Finger zu zwicken. Ein toller Start für die Zwei, dachte ich. Oje!

 

Aber es kam alles ganz anders! Zaira, Motte, durfte nicht nur für immer bleiben, sie und Ferenc verband eine wunderbare Freundschaft, ja sogar eine innige Liebe. Wo Ferenc war, da war auch Motte. Sie begleitete ihr Herrchen überall hin, sogar auf Geschäftsreisen, wer hätte das gedacht? Motte war der Seelenhund von Ferenc. Am 04.November 2025 schlug das Schicksal zu: Motte war schwer erkrankt und sie hatte keine Kraft mehr.....Ferenc und Claudia mussten sie über die Regenbogenbrücke ziehen lassen....Ferenc kleine Freundin ließ ihn wissen, dass sie niemals so ganz weg ist, so schrieb er uns:

....die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Luft ist kalt und klar. Motte war das. Ich höre ihre Stimme, während ich ihren Blick von ganz weit oben und doch ganz nah auf mir spüre.

“Sei nicht zu lange traurig, mein Lieber“. Danke dir für diesen wunderbaren, letzten Tag. Hier habe ich keine Schmerzen mehr, hier habe ich Frieden und ich bin dankbar für die schönen Jahre mit dir. Ich liebte es, neben dir im Bett zu liegen, deine Hand in meinem Nackenfell, deine sanften Küsschen auf meine Lefzen, dein liebevoller Blick, wenn du mir guten morgen gesagt hast. Unsere faulen Tage, wenn du mal krank warst und ich unter deine Decke geschlüpft bin, um dir beizustehen. Ich liebe dich und eines Tages sehen wir uns wieder. Bis dahin schaue ich auf dich herab und hier oben kann ich lächeln und tue es, weil wir einander hatten. Ich werde nie ganz fort sein, weil ich auch in deinem Herzen wohne.

 

Gute Reise, kleine Maus....wir sehen uns hinter dem Regenbogen....


Sprich nicht voll Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe Deine Augen,

und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

(Khalil Gibran)

 

Nana , vermittelt 17.03.2024 ……. (vorher Greta 01.04.2012 - 29.10.2025)

Wie immer mischt sich in das Gefühl von unendlicher Traurigkeit die Frage nach dem „warum“!

Warum durfte sie nicht länger glücklich sein ? Warum musste sie so viele Jahre im Tierheim unter den schrecklichen Bedingungen dort leben ? Fragen, auf die es keine Antwort gibt. Es bleibt dennoch der Trost, dass sie nicht unter Schmerzen und Vergessen von der Welt gestorben ist, dass ihr Körper nicht im Müll gelandet ist und dass sie in Erinnerung bleiben wird.

 

Das lange Leben im Tierheim auf der Sonneninsel Sardinien hat körperliche und seelische Spuren hinterlassen. Nana hat zu ihren Menschen schnell Vertrauen gefasst. Die Welt außerhalb des Grundstücks schien ihr aber zu gefährlich…sie blieb lieber im Garten und hatte dort ihre vierbeinigen Freunde um sich. Fast 3 Monate nach ihrer Ankunft traute sie sich dann auch ins Haus. Es gab überwiegend Fortschritte ..doch manchmal holten sie die alten Ängste wieder ein. Leider hatte sie durch die schlimme Zeit auf Sardinien besonders heftige orthopädische Baustellen. Ihre Menschen hatten immer wieder creative Ideen, um ihr das Leben zu erleichtern. Sie hätte noch mehr Zeit haben sollen!!!

Am 30.10. schrieb ihre Familie :

Nana ist tot. Sie wollte noch so gerne leben und durfte es nicht. Als Welpe in einen Betonkäfig gesteckt, musste sie 12 Jahre dortbleiben. Sie kannte Schläge, Tritte, Hunger, Durst, Kälte und das elende Sterben ihrer Artgenossen. Eins kannte sie nicht : Menschen, die sie nicht missachteten. Menschen, die freundlich waren, Menschen, die ihr geholfen haben. Am 17.3.2024 kam Nana zu uns. Ein gepeinigter verängstigter Hund. Durch die erzwungene Bewegungslosigkeit waren ihre Wirbelsäule, ihre Hüften und ihre Schulter defekt. Sie hatte so gut wie keine Muskeln. Und trotz all dieser Probleme ,die sie mitbrachte, wurde sie zu einer starken und liebevollen Beschützerin von uns.“

 

Run free Nana !!! Gute Reise !!!


Ich bin gegangen …

Aber ich werde weiterleben,

in euch, euren Herzen, Gedanken und Erinnerungen…..

 

Coco - ( vorher Bonbon 2009 -2024)

Sie war einer der ersten Hunde, die ich kennenlernen durfte, als ich 2012 aktiv für den Tierschutz auf Sardinien werden wollte. Diese Hündin hat mich vom ersten Augenblick unserer Begegnung fasziniert. In meiner Unbedarftheit als Anfängerin im Tierschutz hatte ich erwartet, dass sie sehr schnell ein zuhause finden würde….leider konnte ich sie damals auch nicht zu mir holen. Bei jedem Besuch vor Ort versprach ich ihr, dass sie diesen Ort verlassen würde….Bonbon wurde immer trauriger und zog sich zurück. Ich habe mit ihr gelitten…2014 kam dann diese Anfrage für sie, die ihr Leben endlich verändern sollte. Diese Vermittlung habe ich nie vergessen. Ich habe mich so unglaublich für sie gefreut. Tatsächlich habe ich durch dieses Erfolgserlebnis gelernt, dass im Tierschutz „aufgeben“ niemals eine Option ist.

Bonbons Lebensreise ist im Oktober 2024 zu Ende gegangen und sie hat eine große Lücke hinterlassen…aber … auf unserer Happy end Seite lesen Sie das Happy end einer Hündin mit dem Namen Rebecca. Die Familie hat sich entschieden dieser Hündin ein zuhause zu geben…es ist sicherlich im Sinne von Coco.

„Liebe Frau Hölling,

seit langem habe ich vor, Ihnen zu schreiben.

Sicherlich erkennen Sie auf den Fotos unsere Coco, die früher Bonbon hieß, und die wir von Ihnen und Saving Dogs adoptiert haben.

 

Ende letzten Oktober ist sie nach einer wunderbaren Zeit hier bei uns zuhause gestorben. Wir haben sie bis zum Schluss geliebt und gepflegt und vermissen sie sehr.

Sie ist tatsächlich 15Jahre alte geworden, hat zehn Jahre mit uns verbracht und viele Abenteuer erlebt. Sie liebte es, uns zu begleiten, im Wohnmobil zu reisen, mit essen zu gehen...

Dabei hat sie sich ihre vorsichtige, edle Art immer bewahrt. Wir hatten noch nie einen Hund, der es so wie sie es geschafft hat, nie dreckig zu werden;) Das ging nur, weil sie ihre langen Beine unvergleichlich vornehm auch im schnellsten Galopp hochwarf.

Wenn sie auf uns zukam, ging uns immer das Herz auf. Sie war so lieb, dabei ganz vorsichtig und immer sanft- auch zu unseren kleinen Enkelkindern, die die einzigen waren, die ihre Pfötchen berühren durften, ohne dass sie sie wegzog. Mit meinem Mann hatte sie bis zum Schluss ein ganz besonderes Verhältnis. Sie ging meist immer einen Schritt hinter ihm, duckte sich dann, wenn er sich umdrehte und behielt ihn so im Auge. Kontrolle war wirklich ihr Ding. Gleichzeitig war er ganz wichtig für ihr Gefühl, sich sicher zu fühlen, liebte es, zusammen mit ihm auf dem Sofa zu liegen.

An ihrer Seite hatte Coco von Anfang an unseren kleinen Zwergpudel, der absolut schockverliebt in sie war. Er hat gewacht, als sie im Sterben lag. Das Foto sehen Sie als letztes. Es war eine lange und glückliche Hundeliebe. Sie gönnte ihm alles, ihr Futter, uns, das Körbchen und ließ sich immer wieder von ihm küssen und beschnüffeln.

Ein halbes Jahr nachdem Coco starb, mussten wir dann unseren Tuffi einschläfern lassen. Auch er wurde 15 Jahre alt.

 

Und nachdem ich mich gestern hingesetzt habe, um diese Mail an Sie zu schreiben, habe ich auf der Saving Dogs Seite Rebecca entdeckt- und JA, wir würden Sie gerne adoptieren. Wir hoffen sehr, dass wir Glück haben wie damals mit Coco.“


Seelenhunde hat sie jemand genannt, jene Hunde, die es nur einmal im Leben gibt....

 

Mit Manolito ist ein Seelenhund ist vorausgegangen....

Dieser wunderbare, herzensliebe Rüde gehörte damals zu den „ausgemusterten Jagdhunden“ die wir in der Lida Olbia auf Sardinien besuchten. Manolito besuchten wir sogar mehrfach, es tat sich in Sachen Vermittlung leider nichts für ihn und er wurde uns von den Mitarbeitern des Canile besonders ans Herz gelegt. Am 12.04.2016 war es dann soweit: Manolito durfte in sein neues Zuhause ziehen. Wir brachten diesen Goldschatz auf vier Pfoten persönlich zu seinem Frauchen nach Borken/Hessen zu dem Schlösschen, dass sie damals bewohnte, Manolito wurde sozusagen „Schloßhund“. Der gute Kerl lebte sich wunderbar ein und vertrug sich mit allem, was vier oder zwei Beine hatte, ein Goldschatz eben. Dann zog die Familie nach Frielendorf, auch hier hatten Manolito und co ein herrliches Reich für sich. Wir besuchten Frauchen und Hunde dort oft und verbrachten dort schöne Stunden mit Hanna und der Hundeschar, zu der sich 2020 Mara, ein altes Hundemädel von saving-dogs gesellte und 2021 Wally und Carol, (Kalle und Fanny)

 

Fanny gibt es noch, Kalle und Mara warten bereits hinter dem Regenbogen.....nun hat sich auch Manolito auf seine letzte Reise begeben...vor einigen Wochen haben wir ihn noch besucht,ohne zu ahnen, dass es das letzte Mal sein würde...es ging dann alles sehr schnell, Manolito hatte kleinere, altersbedingte, gesundheitliche Probleme, aber an diesem Tag ging es ihm von einer Minute zur anderen schlechter, er war unruhig, ist aber dann noch einmal seine Lieblingsstellen auf dem Grundstück abgelaufen, als wolle er Abschied nehmen....dann im Haus zurück, konnte er sich auf einmal nicht mehr setzen, hatte offensichtlich große Schmerzen und ist zusammengebrochen, der Bauch war angeschwollen und die dazugerufene Tierärztin hat ihn erlöst. Am 06.11.2025 ist Herzens,- und Seelenhund Manolito über die Regenbogenbrücke gegangen. Er wird sehr vermisst!

 

Gute Reise, mein Großer, wir sehen uns hinter dem Regenbogen!

Wir trauern mit Frauchen Hanna....


Man sagt, unsere Hunde verlassen uns nicht, wenn sie über die Regenbogenbrücke gehen,

sie gehen nur voraus, um auf uns zu warten.....

 

Annette/Tonka 13.7.2010 - 9.11.2025

Annette ist gegangen....

Die liebe Maus fristete ein jahrelanges Dasein in einem sardischen Canile, nur Lärm, Schmutz und Tristesse tagaus-tagein, bis eine unserer versierten Pflegestellen sie auf unserer Homepage sah und ihr einen Pflegeplatz anbot. Wir und auch sie ahnten nicht, dass Annette, liebevoll Tonka genannt, ihren Lebensabend bei ihr verbringen würde! Denn zu einer Vermittlung kam es nie....Aber Annette durfte in den mehr als drei Jahren bei ihrer Pflegefamilie erleben, was sie sonst in einem Zuhause erlebt hätte: Liebe und Zuwendung, einen herrlichen Platz, den sie mit den Hunden der Familie und vielen weiteren Tieren, wie zum Beispiel Schafe, gerne teilte. Ihr Pflegefrauchen war Tonkas Ein und Alles!

Wir wußten die Maus in guten Händen und hofften auf Anfragen für die Süße. Die Jahre vergingen und Tonka tat, was für sie richtig und gut war: sie liebte ihre Familie und auch ihre vierbeinigen Kumpels. Die zunächst kleinen gesundheitlichen Baustellen wurden von Pflegefrauchen behandelt, Tonka konnte in Ruhe „alt“werden. Am 09.11.2025 erreichte uns die Nachricht, dass Tonka über die die Regenbogenbrücke gehen musste, ihre gesundheitlichen Probleme nahmen Überhand und sie musste erlöst werden.Wir danken ihrem Pflegefrauchen und Familie für die liebevolle Betreuung von Tonka, letztendlich war es ja Tonkas Zuhause!

Gute Reise, altes Mädchen, wir sehen uns hinter dem Regenbogen....


Emil... Freude und Trauer lagen bei dir leider ganz eng beieinander...

Emil, ehemals Xodo, durfte leider nur 5 Monate erfahren, was es heißt geliebt zu werden.

Seine Familie nimmt Abschied von ihm, aber in ihren Herzen bleibt er für immer unvergessen.

 

Nach nur 5 Monaten Glück und Freude, mussten wir uns von unserem geliebten Xodo, heute Emil, verabschieden. Es wurde ein Tumor festgestellt, der so weit fortgeschritten war, dass man Emil nicht mehr helfen konnte und so mussten wir Emil mit nur 9 Monaten schweren Herzens gehen lassen.

Lieber Emil, du bist jetzt auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke, wir wünschen dir auf deinem letzten Weg alles Gute. Wir werden dich nie vergessen.

Deine Familie


Mama – es ist zu spät!

Wir konnten Mama nicht mehr helfen und wir sind unfassbar traurig über ihren Tod.

 

Mitte September erst erfuhren wir von ihrem Leben in einem Canile auf Sardinien. Als Welpe war sie dort gelandet. Ein Welpe von vielen…immer dasselbe Schicksal. Eingesperrt und von der Welt vergessen, vergeht für die Hunde ein Jahr nach dem anderen. Ihr geschätztes Geburtsdatum wurde uns mit dem 01.01.2016 angegeben. Wir hatten so sehr gehofft, dass sie den nächsten Geburtstag in ihrer Familie verbringen würde. Wir hatten ihr gewünscht, dass sie Gras unter den Pfoten haben, würde anstatt des kalten Betons. Sie hätte es sicherlich genossen in Ruhe in einem weichen Körbchen schlafen zu dürfen…sie hätte nicht mehr um ihren Anteil am Futter kämpfen müssen…

Es ging ihr seit einigen Tagen schlecht und als man sie endlich in einer tiermedizinischen Einrichtung vorstellte, war es zu spät. Ihr tapferes kleines Hundeherz schlägt nicht mehr.

Nie hat sie die Liebe erfahren dürfen, die ihr zugestanden hätte.

Wir weinen um sie und nicht nur wir sind sehr traurig, denn ihr bester Freund und „Lebensgefährte“ im Canile - ein sehr alter Rüde mit dem Namen Bart – bleibt zurück.

 

Wir wünschen uns sehr, dass der Tod von Mama möglicherweise eine Chance für ihn sein kann und hoffen, dass er sich jetzt nicht aufgibt!

Run free, Mama! Der Himmel hat einen Stern mehr….und drück`die Pfoten für deinen Freund!

(Bart, Mamas Freund, wurde zwischenzeiltich vermittelt und reist bald nach Deutschland!)


Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht,

 was lieben und geliebt werden heißt

 (Arthur Schopenhauer)

 

Nachruf auf unsere Dina - Nieddina 27. Oktober 2025

Dina, unser liebes, altes Hundemädel, fehlt dem ganzen Rudel sehr.

Sechs Jahre warst du bei uns

Sechs Jahre, in denen wir viele deiner körperlichen und seelischen Wunden heilen oder mildern konnten. Oft hatten wir Angst um dich, doch du warst eine Kämpferin. Jeden Morgen bist du mit einem „Lächeln“ aufgestanden und hast uns gezeigt, wie gerne du bei uns bist.

 

Du warst immer bescheiden, freundlich und geduldig-außer wenn es um die exakte Einhaltung der Fütterungszeiten ging: da duldetest du keine Verzögerung und hast uns unmissverständlich daran erinnert, dass Pünktlichkeit eine Tugend ist.

 

Mit deiner sanften Art hast du jeden neuen Pflegehund an die „Pfote“ genommen und ihm den Weg in ein neues Leben gezeigt. Du hast Ruhe ausgestrahlt, Vertrauen geschenkt und unser Zuhause mit Wärme gefüllt.

Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit-du bleibst für immer Teil unseres Rudels.

 

Nieddina ist am 06.10.2025 auf ihre Reise über die Regenbogenbrücke gegangen, wir trauern mit ihrer Familie! Gute Reise, liebe Maus!


Unsere geliebten Hunde verlassen uns nicht, sie laufen nur voraus, um auf uns zu warten...

Geboren auf Sardinien, als ungewollter Welpe sollten Coco und seine Schwester in einem schwarzen Müllsack entsorgt werden!

Das konnte zum Glück verhindert werden, Tierschützer retteten die Welpen und brachten sie ins Tierheim von Olbia/Sardinien!

Dort hat Coco gut fünf Jahre seines Lebens verbracht! Wir Vermittler hatten fast die Hoffnung auf ein Zuhause für ihn aufgegeben, da meldetet sich eine Dame aus Seevetal und fragte nach Coco!

Trotz aller widrigen Umstände, die wir hier nicht weiter erläutern wollen, hielt sein Frauchen in spe´an Coco fest.

 

Am 23.12.2017 war es soweit: Coco kam mit dem Autotransport nach Deutschland! Er wollte nach seinem Ausstieg aus dem Transporter partout nicht mehr in eine Box! Mit Sicherheitsgeschirr und Halsband durfte er bei uns im Auto den Weitertransport zu seinem Frauchen im gesicherten Kombi verbringen, ohne Box. Er war superlieb und hat nur geschlafen.

Sein glückliches Frauchen nahm ihn strahlend in Empfang, endlich konnte sie IHREN Coco in die Arme schließen!

Von Welpenbeinen an im Tierheim, niemals ein Zuhause gekannt oder irgendwo anders gewesen, war Coco DAS Überraschungspaket des Jahres für mich als Vermittlerin und vor allem für sein Frauchen:

Er war sofort stubenrein, lief an der Leine, als hätte er nie etwas anders getan, ist super verschmust und folgt seinem Frauchen auf Schritt und Tritt!

Coco ist ein wahrer Schatz, ein Traumhund und nun hat er sein Traumzuhause gefunden.....das war Coco´s Happyendtext 2017

 

Ich erzähle Cocos´Geschichte deshalb, weil ich ihn gekannt habe und weil wir Vermittler ihn mehrfach auf Sardinien besucht haben und so für diesen Schatz auf vier Pfoten gekämpft haben! Nun berichtete mir sein trauriges Frauchen, dass dieser tolle Hund über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Sein Frauchen, welches an ihm festgehalten hat, als es hieß, er ist schwierig und ihn dennoch adoptiert hat. Durch alle Höhen und Tiefen des Lebens sind die Beiden gegangen, Coco war manchmal nicht ganz einfach aufgrund seiner Unsicherheiten, mit seinem Frauchen aber hatte er sofort diese Verbindung, die es nur einmal im Leben gibt: ein Seelenhund! Die Zwei haben nie aufgegeben, Coco war und bleibt für immer der Seelenhund seines Frauchens!

Nun ist er vorausgegangen und hat seinen Platz hier bei uns im Sternenhimmel und in den Herzen aller, die ihn geliebt haben!

Machs´gut Großer, wir sehen uns hinter dem Regenbogen...



Am Ende des Regenbogens sehen wir uns wieder....

 

…..Pauline, früher Genevra, ist vorausgegangen.... die kleine Maus wird schmerzlich vermisst!

 

Pauline war eine absolute Zaubermaus! Sie gehörte noch zu den Hunden, die ich schon auf Sardinien kennenlernen durfte, bzw Claudia Hansmann und ich, deshalb ist und bleibt sie für uns etwas ganz Besonderes! Durch den engen, freundschaftlichen Kontakt mit Frauchen Claudia, welche schon lange als Pflegestelle für uns tätig ist und auch Adoptantin von einigen unserer Fellnasen ist, war sie mit ihrer Hundemeute oft bei mir zu Gast und wir bei ihr in Leipzig. Paulinchen reißt eine große Lücke in unsere Herzen, natürlich ganz besonders fehlen wird sie ihrer Familie.

 

Hierzu schreibt Frauchen Claudia: 

Pauline war ein Seelenhund und mein erster Hund aus dem Tierschutz! Da hat sie die Weichen für mich gestellt und war immer die geduldige „Hunde-Mutti“, die alle Neuankömmlinge freundlich begrüßt und aufgenommen hat. Da hat sie immer fantastische Arbeit geleistet. Dies war wahrscheinlich zeitlebens ihr Dank an uns für ihre Adoption. Sie war immer vorsichtig bei fremden Hunden und hat niemals Streit gesucht. Insbesondere Dackel und Jack-Russel-Terrier hatten es ihr angetan. Da fing sie zu singen an und wollte immer sofort hin, wenn wir auf so einen Hund trafen. Sogar bis vor kurzem noch, im hohen Alter, war sie immer völlig aus dem Häuschen, wenn wir einem Dackel oder Terrier begegnet sind und wollte sie zum Spielen auffordern. Das war für uns immer sehr berührend. Bis zuletzt konnte sie draussen frei rennen und war noch gut dabei, rannte zwar auch mal in die falsche Richtung, hat uns aber immer wieder gefunden. Ihre gesundheitlichen Baustellen haben uns dann nachts zwar mindestens einmal nach draußen geführt, aber man gewöhnt sich an alles und nun fehlt es mir, es ist komisch, nachts nicht mehr raus zu müssen...

Zeitlebens war unsere Maus eine Frostbeule und hat den Sommer und die Sonne geliebt! Unter 15 Grad forderte die Prinzessin ihr Mäntelchen ein! Sie fehlt uns sehr, unser Herzensmädel Paulinchen!

 

Am 26.08.2025 ist Pauline mit fast 16 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen...run free, kleine Maus!


„Nichts geht je verlor ‘n und nichts ist je ganz fort,

es geht nur etwas weiter, wechselt nur den Ort.“

(Walt Disney /Mary Poppins)

 

Bellino für seine Familie war er Paulchen - er hat sein geborgenes Zuhause bei Ute und Martin verlassen und diese letzte Reise hat ihn über den Regenbogen geführt.

Jahre seines Lebens verbrachte er in einem Tierheim auf Sardinien. Die ersten Jahre, als er auch noch jung war, konnte er mit dem Rudel-Leben klarkommen und den harten Tierheim-Alltag irgendwie aushalten. Als wir auf ihn aufmerksam wurden, war er fast 13 Jahre alt und saß vollkommen

überfordert und hilflos in einem überfüllten Gehege. Die mittlerweile deutlich jüngeren und größeren Hunde rannten ihn einfach um oder pöbelten ihn an.

 

Im August 2019 konnte er dieses elendige Tierheimleben verlassen und bekam ein wunderbares und liebevolles zuhause bei Ute und Martin. Sehr schnell hatte er auch verstanden, dass sein Leben nun etwas „privilegierter“ laufen würde, und die vorhandenen Hunde mussten ihm zuliebe auch schon

mal das angestammte Körbchen wechseln. Er war liebenswert eigensinnig – ein echter Charakter-Hund. Am 1.September war Paulchen noch topfit und feierte seinen 19. Geburtstag mit seinen Hundefreunden und seinen Menschen

Sein Frauchen berichtet uns kurze Zeit später:

Ja, unser kleiner Prinz war schon etwas Besonderes und ich/wir (der Rest meiner Hunde) hatten eine

gute Zeit mit ihm! Er war der kleinste und älteste in unserem Rudel. Ich bin traurig und auch froh über

unsere gemeinsame Zeit“

Jetzt ist die große Himmelswiese sein neues Zuhause.

Danke Ute und Martin , dass ihr für ihn die Welt wart und da gewesen seid ! Mit euch durfte er erfahren, wie schön das Leben ist. Es hätte ihm nichts Besseres passieren können ….

Er hinterlässt eine Erinnerung bei uns, die wir ihn kennenlernen durften.

Run free, kleiner Paul! Auf der Himmelswiese triffst du bestimmt viele Freunde


Leben ist wie Schnee,

du kannst es nicht bewahren.

Trost ist, dass du da warst.

Stunden, Monate,…...“

( Hermann van Veen)

 

Mr.Magoo (geb. 01.01.2013), genannt Pippo!

Sein wirkliches Leben begann am 17.11.2024! An diesem Tag wurde er von seinen wunderbaren Menschen am Transporter entgegengenommen. Pippo durfte fast 10 Monate erfahren, wie es ist geliebt und umsorgt zu werden. Er war ein kleiner Kauz, ging oft seine eigenen Wege – aber er war ein großer Kämpfer. Nahezu blind und taub und mit einem schwer kranken Herz hatte er eine unglaubliche Lebensfreude. Wie selbstverständlich nahm er seinen Platz zwischen den beiden großen Hunden der Familie ein. Er holte sich sein Leben zurück und er zeigte seiner Familie und uns, dass „aufgeben“ keine Option für ihn ist. Es gab keinen Tag, an welchem seine Menschen nicht über ihn schmunzeln mussten. Ein Held und ein Kämpfer und unbeirrbar, um seine Ziele zu erreichen. Im Frühjahr durfte er auf Rügen erleben, wie es ist Urlaub zu haben. Wunderschöne Strandbilder erreichten uns.

 

Im September (14.9.) bekamen wir die traurige Nachricht:

„Unser kleiner,so großer Pippo ist gestern gestorben. Das Herz hat es nicht mehr geschafft, das angesammelte Wasser zu bewältigen. Pippo war bis gestern Nachmittag völlig normal, so wie immer. Dann ging alles sehr schnell . Pippo wollte nicht laufen und wir sind zur Tierklinik… Eine Therapie mit sich immer wiederholenden Punktionen und dem Risiko, während der Punktion zu kollabieren, wollten wir ihm nicht zumuten, zumal die Prognose schlecht war. Wir wollten nicht, dass er erstickt oder ertrinkt.

Wir hatten zehn schöne, sehr lebhafte und intensive, gemeinsame Monate … er wird uns sehr fehlen ❤️🌈❤️

 

Ich habe viel von Pippo lernen dürfen. Auch, dass jeder Moment zählt . Ich weiß jetzt noch besser als zuvor, dass es sich immer „lohnt“ einem alten Hund eine Familie zu geben. Sie genießen die Zeit, auch wenn sie manchmal kürzer ist als wir uns das wünschen…

….. uns tröstet, dass Pippo wirklich bis ganz zum Schluss sooo viel Leben in sich hatte.“

 

“Gute Reise über den Regenbogen – du kleiner Kerl und großartiger Kämpfer !“ Du hast deinen Platz in unseren Herzen für immer.


Lorenzo... Die Pfoten eines Hundes bleiben für immer im Herzen seiner Menschen...

Lorenzo ist am 14.09.2025 im Kreise seiner Familie über die Regenbogenbrücke gegangen. Die vielen schönen Erinnerungen mit ihm werden sie nie vergessen.

 

Lori - 01.07.2015 - 14.09.2025

Viel zu früh hast du uns verlassen, wir sind dennoch dankbar über die gemeinsame Zeit, die wir verbringen durften. Wir werden dich niemals vergessen und behalten die schöne Zeit für immer in Erinnerung.

Im November 2015 im Alter von ca. 4 Monaten haben wir Lori aus Sardinien adoptiert. Bereits von ersten Tag an hat uns sein fröhliches Wesen mit Freude erfüllt. Schnell hat er sich an das Leben in einer Großstadt gewöhnt. Lori hat mit seinem Charme jeden um den Finger gewickelt. Er war ein unglaublich fröhliches und friedliches Wesen. Er hat sich immer gefreut andere Menschen kennenzulernen. Auch mit Artgenossen liebte er es zu spielen.

 

Im Sommer 2023 erlebt Lori seinen ersten Schicksalsschlag. Von einem auf den anderen Moment ging es ihm sehr schlecht. Glücklicherweise wurde beim Tierarzt schnell entdeckt, dass ein Milztumor geplatzt war. In einer Notoperation wurde die Milz entfernt und es hat sich herausgestellt, dass der Tumor gutartig war. Von der OP hat er sich schnell erholt und er durfte sein schönes Leben vollständig geheilt fortführen.

Ende August 2025 ging es ihm erneut nicht gut. Zunächst lag der Verdacht auf eine bakterielle Infektion. Mit Antibiotika ging es ihm auch schnell besser, bis er zwei Wochen später einen Rückfall erlitten hat. Mittels Ultraschall gab es die sehr traurige Diagnose, dass zwei große Tumoren im Bauchraum sind. Die Prognose war sehr schlecht. Im Laufe des Tages ging es ihm immer schlechter und die Kraft wurde immer weniger. Am nächsten Morgen haben wir ihn Zuhause im Kreis seiner engsten Begleiter von den Schmerzen erlöst.

 

Wir sind immer noch geschockt, wie schnell das ganze ging. Wir vermissen dich Lori. Du wirst für immer einen Platz in unserem Herzen haben.


„Ich bin gegangen…aber ich werde weiterleben, in euch, euren Herzen, Gedanken, Erinnerungen….“

 

Stella 29.8.2013-24.08.2025

(verstorben am 24.08.2025 in Castellammare del Golfo.)

Viel zu kurz war ihre Zeit im Glück. Im März 2024 durfte sie endlich das Canile auf Sardinien hinter sich lassen. Ihr ganzes Dasein hatte sie bis dahin hinter Gittern verbringen müssen. Keine Zuwendung - keine Fürsorge : ein „Leben“ am Limit. Dieses Leben hatte gesundheitliche Spuren hinterlassen. Dennoch kämpfte sie sich zurück und hatte Spaß. Sie war so glücklich mit ihren Hundefreunden und ihrem wunderbaren Frauchen. Sie hatte ein freies Leben !

 

Die letzten Worte gehören ihrem Frauchen:

Knapp 1,5 Jahre durfte sie bei bzw. mit uns im Hundequartett ihre letzte Lebensphase verbringen und hat uns allen so viel Freude bereitet: Stella war einfach nur lieb, sanft, immer freundlich, fröhlich, positiv aufgeschlossen und hat das absolute Maximum an Lebensglück herausgeholt, soweit es möglich war - trotz all der Einschränkungen durch Krankheit und Gebrechen.

 Nach so viel sinnlos vergeudeter Lebenszeit im Massenlager durfte sie wenigstens zum Schluss noch erfahren, was Liebe, Fürsorge, Freiheit, Frieden, Sicherheit und Geborgenheit bedeuten. Kleine Spaziergänge, gutes Fressi, ein weiches Bettchen und kuscheln … kuscheln … kuscheln - das war das Größte für sie. Auch hat sie die Gesellschaft von Hundekumpel Momo geschätzt, mit dem sie gerne zusammen Katzen Jagen gegangen wäre :-)

Stella war ein absoluter Ausnahmehund: voller Dankbarkeit und Lebensfreude trotz ihrer Vorgeschichte/ Vergangenheit, sie fand alles und jeden toll, sie hat niemals geknurrt und praktisch nie gebellt, hat sich problemlos in jede Lebens-/Situation eingefügt und wollte einfach nur geliebt werden. Und genauso viel Liebe hatte sie zu verschenken.

Nun kann sie das in einer anderen Welt tun und dort weiter ihr zartes Lichtlein verbreiten, denn ihr irdisches Dasein hat ein jähes Ende gefunden: von einer Stunde auf die andere bekam sie eine akute massive Darmblutung und beginn. Nierenversagen sowie einsetzende Atemnot (durch Zentralisierung), und wäre ohne Unterstützung vom Tierarzt vermutlich einige Stunden später an Multiorganversagen gestorben.

 

Stella kam sanft wie eine Schneeflocke in unser Leben hereingeschneit, und zum Schluss ist sie uns ohne viel "Aufhebens" wieder entglitten :-(((

Am Fuße einer Bergkette hast du in der Mutter Erde deine letzte Ruhestätte gefunden.

In Gedanken werden wir immer bei dir sein. Du hast unsere letzten 16 Monate mit deinem unglaublich liebenswerten Wesen und deiner immer fröhlich-positiven Lebenseinstellung unendlich bereichert.

Stella, wir vermissen dich. In Liebe, Anna und Hundetrio Momo, Mira und Kiwi“

 

Run free Stella!


Vertraut auf eure Erinnerungen - sie bleiben unvergesslich

 

Olaf ( ehemals Ottocan) 21.02.2010 -15.08.2025 … einer an den wir uns immer erinnern werden!

14 Jahre alt begann sein Leben tatsächlich erst am 2.März 2024. Es war der Tag, an dem er in seine Familie kam. Die Jahre vorher waren verlorene Jahre. Immer am Existenzminimum in einem Canile auf Sardinien gelebt hatten wir Bedenken, ob ihm die Reise ins Glück zuzumuten sei. Ottocan war ein einziges Gerippe und der Tierarzt, dem er nach seiner Ankunft in Österreich vorgestellt wurde, hatte wenig Hoffnung.

 

Der Start war nicht einfach. Olaf musste gepäppelt werden; sein Magen war es nicht gewohnt regelmäßig Essen zu bekommen. Seine Muskulatur nicht vorhanden. Er konnte nur wenige Schritte laufen, schlief viel und dies zum ersten Mal auf einer weichen Unterlage und geschützt. Olaf - der totgesagte – kämpfte sich ins Leben zurück. Ende März 2024 hatte er bereits gut zugenommen und die ersten Spaziergänge brachten nach und nach die Muskulatur zurück. Der Frühling brachte auch die Sonne zurück und Olaf liebte es auf der Terrasse in der Wärme zu dösen.

 

Olaf hatte immer wieder Episoden, in denen es ihm nicht so gut ging. Sein Frauchen versorgte ihn uneingeschränkt und die anderen Hunde hatten ohnehin sofort verstanden, dass man auf den Opi Rücksicht nehmen musste. Sein Körper war durch das grottenschlechte Leben im Canile sehr anfällig und in seinem Köpfchen machte sich auch die Altersdemenz breit. Mit so vielen Baustellen behaftet, war er dennoch weit davon entfernt sich aufzugeben. Er wollte leben - so gut und so lange wie möglich. So ein unglaublicher Kämpfer ! – und sein Frauchen eine ebensolche Kämpferin !!! Es gab auch sicherlich Momente, in denen man sich fragen musste, ob dieses Leben für Olaf noch lebenswert ist. Es gab viele schlaflose Nächte, denn Olaf brauchte nahezu eine 24h Betreuung. Im Oktober 2024 schreibt sein Frauchen :“ Keine Nacht durchschlafen, manchmal dreimal aufstehen, Pipi und/oder Kot nachts und/oder tagsüber weg machen, er hört kaum was, er sieht kaum was, nimmt nicht am Leben teil, kann man fast gar nicht allein lassen, hatte tausend Baustellen zu Beginn, kann keine Treppe gehen muss getragen werden, usw. usw. …..“

 

Olaf erlebte 2024 sein erstes Weihnachten in seiner Familie. Mit seiner Gesundheit ging es weiterhin auf und ab. Immer, wenn wir dachten, dass er es nicht mehr schafft, berappelte er sich wieder. Sein 15.Geburtstag wurde entsprechend gefeiert.

Sein Frauchen berichtet im Februar : “Olaf ist wie ein 100-jähriger Opi im Altenheim, der auf dem Flur steht und vergessen hat, wohin er wollte. Sich dann entscheidet sich einfach mal vor die Zimmertür zu stellen, um in die gewohnte Umgebung zurückzukommen. Seine Hinterbeine sind   schwach, sein Kopf ist schwer. Er steht nirgends lange, da er dann zusammensackt. Laufen geht besser, obwohl er dabei auch öfters vergisst, dass wir gerade am Spazieren sind und ich ihn mit einem leichten Ruck an der Leine "aufwecken" muss. Es ist wie bei alten Menschen: hin und wieder hin und her schlappen, etwas essen, ein weiches Kuschelbett, von dem aus er uns beobachtet und viel schlafen.“

 

Ostern 2025 glaubten wir – nach langen Telefonaten – dass seine Zeit zu gehen nun gekommen war. Nein! Olaf erholte sich wieder ….seine „Baustellen“ blieben jedoch.

Es war ein langer Abschied! Am Freitag, den 15.August 2025 ist Olaf ohne tierärztliche Maßnahme für immer gegangen!

Ein großer Kämpfer hat seine letzte Reise angetreten und der Himmel hat einen Stern mehr. Sein Wille leben zu wollen, war unglaublich stark. Die Erinnerung an einen großen Kämpfer bleibt uns.

 

Run free Olaf!


Es war zu früh-sagt das Herz.

Du fehlst uns sehr-sagt die Liebe.

Wir sehen uns wieder-sagt die Hoffnung.

Und was bleibt-ist die Erinnerung.

 

Wieder einmal müssen wir traurig festhalten, dass das Leben uns nicht gerecht erscheint. Samy-endlich im Glück-bei seinem wunderbaren Frauchen angekommen, ist am 13.08.2025 für immer gegangen.

Run free Samy!

Seinem Frauchen gehören diese letzten Worte:

SAMY * 2013 † 13. August 2025

14 Monate. Mehr Zeit hatten Samy und ich nicht miteinander, seit ich ihn letztes Jahr im Juni 2024 von seiner Pflegestelle übernommen habe. In dem rund einen Jahr, in dem er von Laura & Robert mit viel Engagement aufgepäppelt wurde, hat Samy zum ersten Mal in seinem bis dahin 11-jährigen Leben, viel Liebe und Zuwendung erfahren, in Sicherheit und Geborgenheit. Im Gegensatz zu den 10 Jahren zuvor in seinem Leben auf Sardinien.

 

Samy ist eine wunderbare Seele, die in einem kranken Hundekörper gefangen war.

Am 13. August 2025 musste ich Samy gehen lassen.

 

Nach zwei Operationen im Januar (Zahnsanierung) und März 2025 (Entfernung Hodentumor) wurde Anfang August bei Samy ein schnell wachsender Tumor im Hals-/Brustbereich festgestellt, der ihm auf die Speiseröhre drückte und ihm auch das Atmen erschwerte. Innerhalb von zwei Wochen verschlechterte sich Samy´s Zustand gravierend.

Nochmals eine OP, Chemotherapie, Bestrahlung … in Samy´s Alter und Gesamtkonstitution eine Belastung, der wir - die mit Tierschutzhunden sehr erfahrene Ärztin (hat selbst mehrere eigene dieser wunderbaren Wesen) und ich - ihn nicht aussetzen wollten.

 

Nachdem Samy die letzten beiden Tage auch sein Futter nicht mehr bei sich behalten konnte und die Atembeschwerden wahrlich erdrückend für ihn wurden, haben wir ihn erlöst.

Samy konnte bei mir daheim, in seinem Umfeld, in dem er sich wohl fühlte, über die Regenbogenbrücke gehen.

 

Samy war der erste Hund, den ich bei mir aufgenommen habe.

Bewusst hatte ich mich für ein älteres Tier entschieden, mit allem, was dies so mit sich bringt, bringen kann.

Zwar hatte ich den Gedanken, dass wir vielleicht zwei, drei Jahre – mehr wären toll gewesen – miteinander verbringen … 14 Monate, damit habe ich nicht gerechnet.

Samy hat mich etwas gelehrt: mich selbst zurückzunehmen, langsamer durchs Leben zu gehen, ohne Hast und Eile … Zu Beginn waren unsere Laufrunden meinerseits oft von Ungeduld begleitet, bis ich verstanden habe, dass er kein „Lauf-Hund“ ist und er alters- und gesundheitsbedingt einfach nicht mehr flotter laufen kann. Samy ließ sich nicht beeindrucken und machte weiter seinen Trott – er gab das Tempo vor. Ich habe mich angepasst. Das hat mir gutgetan.

An Samy habe ich gelernt. Dafür danke ich Dir von Herzen, alter Knabe!

 

Und gewiss ist: Alle Menschen, die er während seines Lebens bei mir kennengelernt hat und die ihn kennenlernten, haben ihn geliebt! Im Büro, im Dienst im Wald (ich bin beim RuheForst® Südpfälzer Bergland Wilgartswiesen beschäftigt), Samy war dabei und mittendrin – er hat unseren Arbeitsalltag bereichert mit seinem stillen Wesen (taub, nicht ein einziges Mal habe ich ihn in den 14 Monaten bellen hören!), mit seiner Anwesenheit, mit seiner Freundlichkeit allen Menschen und anderen Tieren gegenüber. Er hat Raum eingenommen und war ein durchweg gemütlicher Geselle – unser „Teddy-Bärli“!

Wir lieben Dich, Samy, Du bleibst in der Erinnerung präsent ...

… Ich werde nun viel (und länger, als es mit Samy möglich war) im Wald unterwegs sein - ohne Hund ... aber doch in Samy´s Begleitung ... die spirituellen Kräfte nehme ich nur in der Natur wahr ... alle meine Tiere, die mich im Leben begleitet haben, sind bei mir – sie sind meine Kraft!

 

Lieber Samy, wir sehen uns wieder – die Seelen werden sich wiedererkennen, keine Materie geht verloren! Bis dahin, auf Wiedersehen jenseits von Raum und Zeit, mein Freund!“


So wie du warst, bleibst du hier.

So wie du warst erzählt die Zeit.

(Unheilig)

 

Ginger ( 05.2010- 06.2025) – sie wird so sehr vermisst….

Der 6.12.2016 war Gingers Glückstag! Es war der Tag, der ihr Leben veränderte. Sie konnte das stressige und schlechte Leben im Canile auf Sardinien verlassen, denn ihre Menschen hatten sie auf unserer Homepage gesehen und sich in sie verliebt. Seit ihrer Welpen Zeit (2010) war dieses Gefängnis ihr zuhause gewesen…24h eingesperrt ! Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr um Jahr…keine Zuwendung, nur selten ein gutes Wort oder eine Streicheleinheit, dafür häufig Stress mit den Mitbewohnern!

Was für eine neue Welt tat sich somit für Ginger auf : ihre Menschen kümmerten sich um sie mit dem Ziel, dass es ihr ab sofort nur noch gutgehen sollte. Sie musste anfangs viel lernen. Sie war jetzt auf der anderen Seite der Gitterstäbe und kannte nichts.

 

Sie lernte jedoch gerne und das eine oder andere Mal musste sie auch Grenzen akzeptieren. Sie war immer hoch motiviert alles richtigzumachen. Ginger wurde zu einer zuverlässigen Begleiterin ihrer Menschenfamilie. Viele wunderschöne Urlaube durfte sie mit ihren Menschen erleben. Ihr Schnäuzchen wurde grauer ..die Augen etwas trüber…im Alter darf man auch als Hund ruhiger leben 😉

2020 habe ich - ihre Vermittlerin - sie nochmals besucht in ihrem schönen zuhause mit dem großen Gartengrundstück. Es war mir eine Freude sie wieder zusehen.

Am 10.Juni 2025 hat Ginger ihre Familie für immer verlassen. Der Abschied tut unendlich weh.

Sie wird sehr vermisst. Das Tapsen ihrer Schritte fehlt genauso so sehr wie viele andere eingespielte Rituale zwischen Menschen und ihrem Hund…

 

Sie wird nicht vergessen werden und in den Erinnerungen lebt sie weiter. Die Familie wird von ihr erzählen und es wird diese wunderbaren Geschichten geben, die immer mit dem Satz starten:

„Weißt Du noch wie Ginger ..?“

 

Run free Ginger! Komm’ gut über den Regenbogen!

Wir tragen die Erinnerung an Dich in unseren Herzen!


Man schließt nur weg, man vergisst nichts….

Und mir gefällt die Vorstellung, dass Du irgendwo auf mich herabsiehst

aus der Ferne, von irgendwo jenseits der Sterne!

Ich denk `an Dich, mach`s gut, bis irgendwann 

(R.Mey)

 

Carino (2012-2025)

Er hat Geschichte geschrieben. Wenn man schon so lange Tierschutzarbeit ausübt wie einige unserer Kolleginnen, hat man viele schreckliche Dinge sehen müssen. Immer wieder möchte man den Menschen, die ein Tier leiden lassen „an die Gurgel gehen“…es ist oft nicht einfach die Wut nicht zu zeigen, denn meistens muss man diplomatisch verhandeln, um ein Tier von seinem Besitzer zu befreien. So war es auch bei Carino. Seine Besitzerin hatte ihm einen Platz in einer Gartenhütte im entferntesten Winkel ihres Gartens auf Sardinien zugewiesen und sich nicht weiter um ihn gekümmert. Carino war sehr schwer von Leishmaniose gezeichnet; seine Nase komplett zerfressen !! Er konnte kaum die Küchenabfälle essen und seine „Besitzerin“ wartete darauf, dass er endlich sterben würde. Wollte ihn nur noch so schnell wie möglich loswerden.

 

Carino kam nach „Hope“ und wurde medizinisch versorgt und aufgepäppelt. Er war so unglaublich lieb und zeigte hier schon seine wiedergewonnene Lebensfreude. Er würde mit seiner zerfressenen Nase keinen Schönheitspreis gewinnen – das war uns klar. Würde ihn überhaupt jemals

 

irgend Jemand adoptieren???

Doch!!! Die Adoptantin unserer Susanna und (Kollegin) schenkte ihm ein unglaublich liebevolles zuhause. Im Juli 2018 durfte er bei ihr einziehen und sein Glück war perfekt. Es gab gute und schlechte Zeiten. Die Leishmaniose Erkrankung verläuft oft in Schüben und an seine verletzte Nase durfte man nicht kommen. Einmal ist es doch passiert, dass er sich heftig gestoßen hatte und die Blutung kaum zu stoppen war.

Es gab ein Highlight für Carino, als er im September 2020 Besuch von unserer sardischen Claudia bekam. Natürlich hat er sie wieder erkannt.(Alle unsere Hunde, die auf Hope waren, werden Claudia immer wieder erkennen 😊)

Im August 2022 verlor Carino Susanna ….auch sie war ein Teil unserer Vereinsgeschichte. Jüngere Hunde kamen dazu und Carino war für alle ein guter Freund.

Jetzt ist auch Carino über den Regenbogen gegangen! Er wird Susanna wieder treffen und sie werden sich gemeinsam erinnern, wie schön ihr Leben bei Silke war …

Die letzten Worte gehören Silke!

Sie schreibt:

Mein lieber Carino, mein großer Schatz,

vor 7 Jahren hast Du unser Leben so bereichert. Du hast uns mit Deiner wundervollen Art so glücklich gemacht. Mit großem Respekt haben wir Dich in unser Leben gelassen, aber dank Deiner Leichtigkeit und Deiner absoluten Lebenslust, konnten wir schnell unsere Ängste und all unsere Bedenken bezüglich deiner Krankheiten verlieren.

Du bist hier eingezogen und es war vom ersten Augenblick ein Gefühl der absoluten Vertrautheit da. Im Sturm hast Du mit Deiner lebensfrohen Art

alle verzaubert. Trotzdem mussten wir auch so manche gesundheitliche schlechten Zeiten gemeinsam überstehen, aber Du warst so ein Kämpfer, bis zum Schluss!

Mein lieber Carino Du fehlst hier so sehr!!! Ich vermisse Dich unheimlich!!! Deine Zeit zu gehen war da und was bleibt, sind unzählige wunderschöne Erinnerungen, die wir gemeinsam erleben durften, Ich könnte ein ganzes Buch über Dich schreiben. Bei dem Gedanken schmunzele ich, denn Du warst schon ein kleiner Scherzkeks, doch zeitgleich schmerzt es so sehr im Herzen, dass Du nicht mehr da bist!!!

Mach es gut mein großer Schatz!!!

 

Danke Silke, dass du immer für ihn da gewesen bist!

Run free – großartiger Carino!!!


Pfotenabdrücke…Hundehaare…Nasenspuren..

All´das kann man wegputzen…

Aber die Spuren, die sie in unseren Herzen hinterlassen sind für die Ewigkeit.

 

Alice ist für immer gegangen! ( 01.01.2008-18.07.2025)

 

Als sie endlich das Canile auf Sardinien verlassen durfte, war sie schon ein sehr altes Hundemädchen. Ihr Geburtstag war mit dem 1.1.2008 angegeben. Wir erfuhren von ihrem grottenschlechten Leben und am 17.12.2022 kam sie mit fast 15 Jahren nach Deutschland. Sie hatte eine wunderbare Hunde-und Menschenfamilie gefunden.

 

Vom 1.Tag an zeigte Alice ein berührendes Sozialverhalten den anderen Hunden gegenüber. Sie kümmerte sich besonders um die etwas schüchternen Hunde im Haus und hatte schnell eine Lieblingsfreundin. Sie hatte ein Talent als Sozialarbeiterin. Ihre Vergangenheit konnte sie hinter sich lassen und sie war alles andere als eine alte Hunde Oma. Sie holte sich ihr Leben in allen Facetten zurück. Man konnte ihr ansehen, welchen Spaß und Freude sie hatte. Sie war immer gut gelaunt und ihr Lieblingsplatz war (natürlich) auf der Couch 😊.

 

Als im Oktober 2024 Ida ( ida - saving-dogs e.V. )als Pflegehund aufgenommen wurde, hatte sie tatsächlich eine „ sardische Freundin an ihrer Seite“. Sie kümmerte sich auch hier rührend um den Neuzugang.

 


Alice war wirklich besonders! Man kann es nicht anders beschreiben. Immer gut gelaunt und zuverlässig.

Vielleicht hat sie in ihrer Bescheidenheit auch ihrem Frauchen nicht gezeigt, dass ihre Kraft weniger wurde…sie baute ab …wurde dünner…

 

Am 18.7. ist Alice in ihrem zuhause und in den Armen ihres Frauchens für immer eingeschlafen …ihr Körper hatte keine Kraft mehr. Sie wurde 17 Jahre und 7,5 Monate alt. Sie wird nicht nur von ihrem Frauchen, sondern auch von ihren Hundefreunden so sehr vermisst.

Wir sind dankbar und glücklich, dass sie noch erfahren durfte, wie schön das Leben sein kann… und auch wenn wir jetzt traurig sind, so bleibt doch die Erinnerung an eine besondere Hündin.

Wir sind froh, dass Alice nicht unter Schmerzen in einem Canile gestorben ist. Sie hatte die beste Zeit ihres Lebens in ihrer Hunde-Mensch-Familie. Sie hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist.

Uns bleibt die Erinnerung an eine wunderbare Hündin mit einem großen Herzen!

Danke Irina, dass du für sie da gewesen bist!

Run free, Alice!!!


 Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks,

die Zeit der Sorgen und des Leids.

Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

 

Lotte (Battufola) Sommer 2012 - März 2025

Wir erinnern uns noch ziemlich gut an die Vermittlung von Battufola und daran, dass als erstes „dieser!“ Name geändert werden musste 😊!!!

 

Ihre Menschen hatten sich grenzenlos in das wuschelige Hunde-Mädchen verliebt ! Sie sah allerdings ziemlich verwahrlost aus, als sie im Februar 2018 Sardinien verlassen durfte und zu ihrer Familie reisen konnte. Das änderte sich jedoch schnell und ihre Menschen waren noch verliebter in sie. Oft wurden sie auf Lottes Schönheit angesprochen. Lotte hatte auch einen wunderbaren Charakter : immer fröhlich und gut gelaunt. Mit Dackel-Hündin Brenda an ihrer Seite verband Lotte eine tiefe Hundefreundschaft.

 

Wir sind sicher, dass Lottes Menschen viele wunderbare Erinnerungen an sie haben. Mit der Zeit wird die Trauer weniger werden und wenn ihre Menschen dann von Lotte erzählen, wird diese Erinnerung ein Lächeln hervorrufen.

In unseren Herzen leben unsere Hunde weiter. Sie bleiben unvergessen!... und manchmal erscheinen sie uns auch in unseren Träumen.

Tot ist nur wer vergessen wird ….

Run free Lotte!


 Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschied nehmen heißt. (Sergio Bambaren)

 

Claudio - Rufname Urmel

(05.04.2010 - 03.07.2025)

„Gestern (2.7.2025) war noch alles okay !“ berichtet sein Frauchen. Am nächsten Morgen konnte Urmel nicht mehr aufstehen. Wie immer ist es so unglaublich traurig nicht mehr helfen zu können. Wie immer ist es die schlimmste aller Entscheidungen, die wir treffen müssen. Wie immer bleibt eine unglaubliche Leere zurück.

Im Dezember 2022 - 1 Woche vor Weihnachten - durfte Urmel das traurige Leben in einem Canile auf Sardinien hinter sich lassen. Er war unglaublich verwahrlost. Das Fell unendlich verfilzt. Die Krallen viel zu lang. Unsere Claudia auf Sardinien hatte versucht die schlimmsten Verfilzungen zu entfernen. Es war ein grauenhafter Anblick. Es war selbst für ihn schwierig Kot abzusetzen und ein entsprechender Geruch ging von ihm aus.

 

Das alles schreckte seine Adoptantin nicht ab. Wenige Tage nach seiner Ankunft im neuen Zuhause mussten wurden ihm 11 Zähne gezogen …er konnte vorher noch nicht einmal richtig fressen.

Sein Frauchen berichtete kurz danach :“ Urmel ist so ein lustiger, aufgeweckter und liebenswerter kleiner Mann. Kaum zu glauben das er schon 12 Jahre sein soll. Manchmal dreht er richtig auf .. Geschirr und Leine findet er doof ....aber die Katzen findet er mittlerweile gut, obwohl er anfangs sehr unsicher war. Auch das Fressen funktioniert immer besser....hat etwas gedauert, bis er realisiert hat, dass es beim Fressen nicht mehr weh tut......ein Wunder, dass er so lange durchgehalten hat.

Urmel nahm an Gewicht zu. Er lernte den Frisör kennen. Er wurde ein Freund der Katzen. Andere Oldies kamen in die Obhut seiner Adoptantin. Leider blieben sie viel zu kurz. Ihre Lebensuhr lief schneller als die von Urmel.

 

Jetzt ist auch Urmel ihnen gefolgt.

Sein Frauchen schrieb uns :“Hallo Claudia, ein kleiner Nachruf fürs Urmelie :

„Ohne die Tränen in unseren Augen gäbe es keinen Regenbogen in unserer Seele….und irgendwann sehen wir uns wieder …am Ende des Regenbogens“.

 

Danke Charis, dass Du ihm noch so viel Liebe geben konntest und er nicht im Dreck eines Canile auf Sardinien sterben musste. Er bleibt im unseren Erinnerungen lebendig.


Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.

Roger A. Caras

 

Miele 2002-2025

Ende September 2019 durfte Miele ins Glück reisen. Sein Alter wurde uns damals mit 17,5 Jahren angegeben!!! In seinem Ausweis war das Geburtsjahr 2002 angegeben!!!

Wir konnten es kaum glauben…und wir hatten nicht gewagt zu hoffen, dass es Menschen geben würde, die einen so uralten Hund noch adoptieren würden.

 

Wir hatten uns getäuscht! Miele bekam eine Anfrage aus Luxemburg und seine Menschen nahmen den weiten Weg auf sich, um ihn am Treffpunkt in Hilden abzuholen!

Miele - sein neuer Name war Petzi - traute sich zunächst nicht ins Haus und versteckte sich lieber im Garten. Seine Menschen hatten es akzeptiert und errichteten also einen Schlafplatz für ihn auf der Veranda. Am 1. Weihnachtstag hatte er es sich anders überlegt und kam ins Haus und im neuen Jahr lag er neben den Betten seiner Menschen. Wie schön, dass seine Menschen ihm damals vertraut haben und ihn selbst entscheiden ließen…

Er war in seiner Familie angekommen. Diese Erinnerung an ihn wird immer bleiben ! Geschichten, die man nie vergisst. Wir sind sicher, dass viele Gespräche seiner Menschen mit den Worten :“Weißt Du noch wie er damals ?….“ beginnen und es ist diese liebevolle Erinnerung, die unsere Hunde lebendig bleiben lässt.

Anfang Juli 2025 hatte dieser wunderbare Schatz nun seine Familie für immer verlassen. Er durfte noch fast 6 Jahre im Glück sein!!!

 

Wir sagen „Danke“ an seine wunderbare Familie, die an seiner Seite gewesen sind und gerade in den ersten (etwas schwierigen) Monaten niemals an ihn gezweifelt haben.

Gute Reise – lieber Schatz ! Die Erinnerung an Dich bleibt uns.


Dem Tod gehört nur ein Augenblick,

der Liebe und Erinnerung gehören Zeit und Ewigkeit!

 

Piccolino (12.12.2010 – 08.02.2025) – er war besonders ….

Anfang 2020 erfuhren wir von seinem Leben in einem Canile auf Sardinien. Er war dort ein Mobbingopfer - wurde attackiert und umgerannt und lebte letztlich isoliert in der Quarantäne-Station. Es war der einzig sichere Platz, den man dort für ihn hatte. Wir konnten damals nicht viel über das taffe Kerlchen sagen. Im Frühjahr 2020 hatte uns Alle die Corona-Situation im Griff – auch Besuche im Tierheim waren nicht möglich. Seine Familie vertraute dennoch diesem unbekannten „Kerlchen“ und sie sollten recht bekommen. Im Juni 2020 konnte er endlich das Leben im Canile hinter sich lassen. Picco - der deutlich größere vorhandene Rüde und die vorhandene Hündin - wurden ein richtig gutes Team. Picco war vom schlechten Leben im Canile gezeichnet und brachte einige Baustellen mit. Die Zähne waren in einem katastrophalen Zustand- ein Hoden tumorös. Er wurde positiv auf Leishmaniose getestet…seine Menschen haben bedingungslos alles für ihn getan. Picco hat sein Paradies gefunden. Piccos Geschichte und wie er sein Zuhause fand wurde sogar 2021 in einer „Hundezeitung“ öffentlich gemacht. Er war ein unglaublicher Kämpfer und verzauberte alle Menschen, die ihn kennenlernen durften. Wir haben damals bei seiner Ankunft nicht geglaubt, dass es noch 5 Jahre im Glück werden sollten. Picco erlebte wunderbare Urlaube und wenn seine Kräfte auf interessanten Wanderungen nachließen, wurde er im Wagen befördert. Im Spätsommer 2023 besuchte uns seine Familie mit ihm sogar auf dem Sommerfest unseres Vereins. Er schaffte es in unseren Jahreskalender und regelmäßig bekam ich ( seine Vermittlerin) Informationen und Fotos von unserem einstigem „Sorgen Hund“. Im Januar 2024 wurden ihm - bis auf einen ! – alle Zähne gezogen. Auch diesen - mit Risiko behafteten Eingriff – hat Picco gut überstanden. Er bekam im Frühjahr 2024 einen auf Maß angefertigten Rolli, da seine Hinterbeine schwach wurden. Seine kreativen Menschen fanden immer eine Lösung für seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Im Herbst 2024 hatte Picco einen epileptischen Anfall. Er konnte sich von diesem Ereignis jedoch wieder gut erholen.

Anfang Februar 2025 erreichte mich diese traurige Nachricht :

Liebe Claudia, nachdem es Picco nun 3 Monate richtig gut ging bekam er gestern mehrere Krampfanfälle hintereinander und kam gar nicht mehr richtig zu Bewusstsein. Wir sind gestern Abend noch zum Tierarztnotdienst gefahren, sie hat Picco Diazepam gespritzt und ihm eine Infusion gegeben. Leider ging es ihm heute Morgen nicht besser. Eben war der Tierarzt bei uns und Picco ist friedlich im Kreise seiner Liebsten, warm und weich gebettet eingeschlafen...🌈. Es ist einfach nur schlimm, aber natürlich wollten wir ihm weitere Qualen ersparen. 😭😭😭😭😭😭

 

Der kleine knorrige Kauz hat uns für immer verlassen. Niemals hätten wir gedacht, dass er fast 5 Jahre lang im Glück sein durfte. Diese Zeit hat er auf der Sonnenseite verbringen dürfen. Seine wunderbare Familie hat „Alles“ für ihn getan. Der Schmerz - ihn nicht mehr an der Seite zu haben - wird mit der Zeit sicherlich weniger. Die Erinnerungen bleiben uns solange unser Leben weitergeht…

Ciao Picco! – du kleiner, großartiger Freund auf 4 Pfoten!!!


Niemals geht man so ganz,

irgendwas von mir bleibt hier.

Es hat seinen Platz immer bei Dir.

(Trude Herr)

 

Am 5.5.2025…ist Girasole - ihr Name bedeutet „Sonnenblume“- für immer gegangen!

Ich (ihre Vermittlerin) lernte das hübsche Mädchen einige Jahre vorher bereits kennen, als wir das Canile in Olbia/Sardinien besuchten. Es dauerte leider doch einige Zeit, bis sie endlich eine Anfrage bekam und im Mai 2017 im Alter von 7 Jahren in ihre Familie ziehen durfte. Das stressige Leben in einem Tierheim hatte nun ein „happy end“ für die Hündin mit der schönen gestromten Fellzeichnung.

Mir und meinen Kolleginnen wird sie auf Grund eines besonderen Erlebnisses immer in Erinnerung bleiben. Im Herbst 2017 war sie mit ihrem Frauchen zu einer Familienfeier von München aus ins Bergische Land gereist. Dort - in einer völlig fremden Umgebung - entlief Girasole durch ein offenstehende Haustür. Es war die absolute Katastrophe und meine Kolleginnen und ich suchten sie verzweifelt, plakatierten jede Laterne und jeden Baum in der Umgebung. Keine Spur von Girasole. Dann nach 14 Tagen kam der entscheidende Anruf. Sie wurde in einem Garten von den Eigentümern seit einigen Tagen angefüttert und diese Menschen hatten unsere Plakate gesehen. Sofort hat sie ihr Frauchen wieder erkannt und wir freuten uns so sehr Girasole wieder zurückzuhaben. Diese Geschichte hat sich Unaus löschbar in unseren Köpfen festgesetzt. Girasole ist nie wieder „abhandengekommen“.

Ihr Frauchen verbindet mit ihrer „Gira“ so viele schöne Begegnungen und Erlebnisse. Wir erhielten grandiose Bilder von Gira in allen Lebenslagen und haben die ganzen Jahre immer Kontakt gehalten. Gira war ein ständiger Begleiter und durfte viel erleben. Sie wurde älter und altersbedingt etwas ruhiger. Ihr Gesicht wurde weiß, aber sie war munter und fidel.

Als es ihr am 5.Mai diesen Jahres irgendwie schlecht ging und sie verstarb, bevor ein Tierarzt erreichbar war, war die Situation kaum zu realisieren. Der Schock sitzt immer noch tief. Es war nicht zu erwarten gewesen …ihr Tod kam aus dem Nichts. Ihre Familie hatte nicht die Chance sich darauf vorzubereiten…

Es gibt keinen Trost in einer solchen Situation.

Uns bleibt die Erinnerung an eine wunderbare Wegbegleiterin und Freundin ! Das war Girasole für ihr Frauchen und die Familie.

 

…und das Dunkel weicht dem Licht,

mag es noch so finster scheinen.

Nein, hadern dürfen wir nicht –

doch wir dürfen weinen.

(Reinhard Mey)



Hinter den Tränen der Trauer, verbirgt sich das Lächeln der Erinnerung.

 

 Fox – 01.04.2012 – 03.05.2025 …. viel zu kurz war seine Zeit im Glück…

und doch sind wir froh und dankbar, dass er noch erleben durfte, wie sich Liebe und Geborgenheit anfühlt. Mit seiner Schwester Alena lebte Fox ca.12,5 Jahre in einem Canile auf der Ferieninsel Sardinien. Ende Mai 2024 machten wir die Geschwister auf unserer Homepage sichtbar mit der Hoffnung, dass es Menschen geben wird, die den Beiden helfen wollen.

 

Im Februar 2025 war es dann endlich so weit. Der Weg in ein besseres und würdiges Leben für das Geschwisterpaar begann. Sie wurden mit unglaublich viel Liebe und Fürsorge aufgenommen. Endlich durften sie leben!

Leider war die Gesundheit von Fox sehr stark angegriffen. Die Jahre im Canile hatten ihre Spuren hinterlassen. Obwohl er unglaublich gut fraß, magerte er ab und wurde hinfällig. Seine Schwester Alena kümmerte sich rührend um ihn. Immer hatte sie einen Blick für ihn. Es wurde jedoch immer schwerer für ihn „auf die Beine“ zu kommen. Seine Blutwerte sahen nicht gut aus. Er war von dem langen Leben im Canile gezeichnet. Trotzdem konnte er die gute Fürsorge genießen, hatte einen Lieblingsplatz auf der Terrasse und liebte es als die ersten Strahlen der Frühlingssonne seinen ausgemergelten Körper wärmten.

Seine Familie ließ nichts unversucht ihm zu helfen…manchmal aber kommt diese Hilfe trotz aller Mühen zu spät.

69 Tage lang hatte Fox eine Familie, bevor er seine letzte Reise über den Regenbogen antrat. Er wird in ihrer und unserer Erinnerung bleiben denn tot ist nur, wer vergessen wird.

Run free Fox!

 

Seiner Schwester Alena geht es sehr gut. Sie konnte die Verantwortung für ihren Bruder sorgen zu müssen ablegen und sie genießt ihr Leben in der Familie.


Es war zu früh-sagt das Herz.

Du fehlst uns sehr-sagt die Liebe.

Wir sehen uns wieder-sagt die Hoffnung.

Und was bleibt-ist die Erinnerung.

 

Nera (2014-2025) – es war zu früh …das sagen auch ihre Menschen !

Ihre ersten 7 Lebensjahre verbrachte Nera bei einem Jäger auf der Ferieninsel Sardinien. Die Haltung ist meistens „bescheiden“. Die Hunde müssen funktionieren ! Der Jäger (Besitzer) verstarb und die Familie bat uns um Hilfe. Die Hunde landen meistens in einer solchen Situation im Tierheim und haben schlechte Aussichten dieses jemals wieder verlassen zu können. Nera hatte Glück. Sie durfte mit ihrer Mutter Asia im Dezember 2021 nach Deutschland kommen und beide wurden (von unterschiedlichen Pflegestellen) aufgenommen. Asia fand ihr Zuhause recht schnell im Februar 2022.Nera musste noch ein bisschen warten und im September 2023 wurde sie von ihrer Familie gesehen und adoptiert!

 

Jetzt hatte sie wieder eine eigene Familie! Ihr Gesicht war mittlerweile grau geworden , aber Nera machte jeden Spaß mit. Sie war eine tolle Begleiterin und eine Freundin für die Enkelkinder.

Es hätten noch viele Jahre folgen sollen….

…aber sehr oft ist das „Leben“ nicht gerecht. Eine erste Operation 2023 zur Entfernung von Krebstumoren brachte nur kurzfristig Erfolg.

Sie konnte diesen Kampf gegen den Krebs nicht mehr gewinnen…und sie sollte nicht länger leiden…

Es ist so unglaublich bitter und traurig, wenn man realisiert, dass es keine Rettung mehr gibt…

Am 08.03.2025 ist Nera für immer gegangen!

Es bleibt die Erinnerung an eine besondere Hündin. Sie hat ihren Platz in unseren Herzen.

 



Wenn du dich an mich erinnern möchtest,

brauchst du nur jeden Tag in den Himmel zu schauen.

Es sind nicht die großen Worte,

welche die Sonne zum Leuchten bringen.

Es sind die kleinen Taten, die das Leben erstrahlen lassen.

Sieh nach oben.

Kleine Sterne leuchten ewig.

                                                                                                              (Jando)


 

Ciampino ist zu den Sternen gegangen. Ein sehr alter Hund durfte noch einmal erfahren eine eigene Familie zu haben. Sein Leben lebte er seit 2009 Jahre in einem Tierheim auf Sardinien. Es war sein erstes und einziges Weihnachtsgeschenk, dass er im Dezember 2024 seine Menschen gefunden hat und sein jahrelanges Gefängnis verlassen durfte. Er akzeptierte sofort sein neues Leben und war so unglaublich neugierig in seiner neuen Welt. Er wurde gebadet und umsorgt, bekam einen Mantel für den nasskalten Winter in Deutschland und liebte die Spaziergänge.

 

Das Glück war vollkommen. Es gab so viel fröhliche und glückliche Tage und Wochen …wir haben und so sehr gewünscht, dass er noch viel Zeit haben sollte. Er sollte den Frühling erleben und im Duft einer Blumenwiese liegen können…

 

Unser Wunsch wurde nicht erfüllt. Es blieben ihm nur 65 Tage im Glück ! Ein Schock für uns Alle !

 

Es ist sehr bitter, wenn man den Focus darauf richtet, dass er nur diese kurze Zeit im Glück sein durfte….

 

… er durfte jedoch in dieser Zeit erfahren, wie sich Liebe anfühlt … er hinterlässt ein Lücke und er lebt in der Erinnerung seiner Familie. Auch wir werden ihn nicht vergessen…

 

Ciampino : jetzt ein leuchtender Stern am Abendhimmel …

 

 


Unser Yuki ist am 02.06.2025 verstorben; wir mussten ihn leider gehen lassen…

Es ging ihm in den letzten Wochen nicht gut, er hatte mehrere Epilepsieanfälle. Beim Tierarzt wurden Untersuchungen und Tests durchgeführt, die jedoch kein klares Bild ergaben. Kurze Zeit später geriet er in eine Epilepsie-Krise, die medikamentös nicht beherrschbar war. In der Tierklinik fanden erneut Untersuchungen statt; ein Ultraschall der Bauchspeicheldrüse legte den Verdacht auf ein Insulinom nahe.

Das ist ein Tumor, der große Mengen Insulin produziert, was in der Folge zu einer wiederkehrenden Unterzuckerung führt, die wiederum Krampfanfälle verursacht. Ein Ultraschall ist ein Hinweis, jedoch kann nur eine Operation die Diagnose sichern. Die Prognose bei Insulinomen ist nicht gut, weil sie oft streuen. Da sich in der Sonografie aber nur ein einzelner Tumor feststellen ließ, wollten wir Yuki selbstverständlich die Chance auf komplette Entfernung geben.

Während der OP zeigte sich, dass die ganze Bauchspeicheldrüse voller kleiner Metastasen war. Ohne Bauchspeicheldrüse kann man nicht leben. Wir haben Yuki deshalb nicht mehr aus der Narkose aufwachen lassen. Es gab keine andere Möglichkeit.

 

Wir alle sind erschüttert und sehr traurig, weil niemand damit gerechnet hat und Yuki erst knapp 8 Jahre alt war. Er hatte im Canile so lange gelitten und war bei seiner Pflegestelle zum ersten Mal im Leben glücklich. Es ist nicht fair…

Ciao du Hübscher, wir werden dich niemals vergessen und tragen dich in unseren Herzen.



 

Caro (vormals Icaro)

* 01.01.2011 - + 20.05.2025

 

Völlig überraschend mussten wir unseren Caro gehen lassen. Es kam so unerwartet, man hat diesem kleinen Kerl bis zur letzten Sekunde nicht angemerkt, wie schlimm es um ihn steht.

Caro kam Anfang 2020 zu uns, damals neun Jahre alt, ein Angsthund durch und durch, doch er hat sich so toll entwickelt, hat so viel dazu gelernt – Caro war ein echter Sonnenschein. Wenn wir nach seiner Rasse gefragt wurden, sagten wir: Löwenfuchsterrier. Eine Mähne wie ein Löwe; Farbe, Statur und Rute wie ein Fuchs; Charakter wie ein Terrier. Er hat seinen Mitbewohnern beigebracht, dass man lautstark heult, wenn ein Martinshorn zu hören ist und nach dem Setzen seiner Duftmarken hat er immer mega selbstbewusst gescharrt, da kriegte man schon das ein oder andere Steinchen ans Schienbein geschossen.

Beim Tierarzt war er voll der Streber: Er ging problemlos mit in die Praxis, forderte direkt am Empfang seine erste Belohnung, ging von alleine auf die Waage, wartete dort zwei Sekunden und dann schnurstracks ins Behandlungszimmer – nächste Belohnung.

Nachdem Caro mit dem rechten Auge Probleme hatte, mussten wir oft zum TA, aber er war immer super kooperativ, weil er wusste, dass es sich lohnt.

 

Caro kam mit allen klar, nachdem er gelernt hatte, dass ihm nichts passiert: Menschen, Hunde, Katzen, Pferde, Kühe, … Er liebte es gebürstet zu werden, drängte sich auch mal dazwischen, wenn jemand anderes dran war mit Fellpflege; er liebte Streicheleinheiten und Belohnungen. Beim Spazierengehen forderte gefühlt alle fünf Meter seine Belohnung ein: „Habe ich alles richtig gemacht? Dann her damit!“ Caros innere Uhr lief mit Schweizer Präzision: Man konnte es nicht vergessen, Futter vorzubereiten – Caro erinnerte einen zuverlässig und pünktlich.

Im März fing er an, vermehrt zu trinken und musste nachts manchmal raus. Der TA nahm Blut, untersuchte Urin: Blasenentzündung. Es gab Antibiotika und nach ein paar Tagen war alles wieder ok. Dann fing es wieder an und der Verdacht auf Morbus Cushing wurde mit Blutuntersuchung ausgeräumt und ohne weitere Behandlung trank Caro wieder normal und konnte nachts aushalten. Am Montag, 12.05.2025 morgens futterte er nicht gut, ließ was übrig, aber abends war die Schüssel wieder leer. Das wiederholte sich in der Woche mehrmals. Lags am Alter? Wurde er wählerisch? War ihm einfach nur zu warm?

 

Am Wochenende fiel uns auf, dass der Bauch wie aufgebläht wirkt. Was hat er nur wieder gefressen? Also gingen wir am Montag, 19.05.2025 vorsichtshalber nochmal zum TA, um das abzuklären. Die TÄ schickte uns nach dem Ultraschall direkt in die Klinik: Flüssigkeit im Bauch.

In der TK Oberhaching wurde Blut genommen, abgehört, geröntgt, geschallt, punktiert und es zeigten sich Tumorzellen im Blut, welches sich im Bauchraum gesammelt hat. Keine gute Prognose. Zur Sicherheit wurde am Dienstag, 20.05.2025 früh ein Ganzkörper-CT gemacht. Die niederschmetternde Diagnose: Bösartiger Lebertumor, der bereits gestreut hatte, Metastasen in der Lunge, blutet in den Bauchraum – Endstadium. Niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt, aber man rät uns zur Euthanasie in den nächsten Tagen, bevor der Tumor platzt und Caro qualvoll sterben muss.

Wir waren geschockt. Selbst die TÄ waren überrascht, dass er mit dieser Diagnose jetzt noch so agil und munter ist. Das einzige, was darauf hindeutete, dass etwas nicht stimmte, war der etwas geblähte Bauch und dass er schlecht futterte. Alles andere war immer im grünen Bereich.

Caro sollte nicht in der TK sterben. Wir nahmen ihn mit nach Hause, in vertraute Umgebung, wo er seine Gefährten Joel, Nuvola und Alma hat, wo er seine Runden durch den Garten drehen kann, wo zur Ruhe kommen kann. Er bekam nochmal Wiener Würstchen, Streicheleinheiten, einen weichen Platz zum Ausruhen, wir wichen ihm nicht von der Seite. Um 18 Uhr abends kam die TÄ; um

18:17 Uhr schlief er friedlich ein, sein kleines Kämpferherz hörte auf zu schlagen, er hat sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht.

Zwei Tage später haben wir ihn neben Xaver, Fanny und Bianca beigesetzt. Bis dahin haben wir ihn immer wieder in seinem Körbchen besucht, mit ihm geredet, ihn gestreichelt, ihn verabschiedet.

Vielleicht hätte er noch bis zum Wochenende eine schöne Zeit gehabt, aber wir wollten nicht riskieren, dass er qualvoll sterben muss, wenn der Tumor platzt und kein TA greifbar ist.

 

Wir vermissen dich so sehr, Caro. Du warst so eine große Persönlichkeit und hast so viel in deinem Leben geschafft. In unseren Herzen hast du für immer einen Platz.

 

Ciao, Caro


Sternenhimmel Willow, liebevoll Molly genannt....

 

Unsere Hunde verlassen uns nicht, sie laufen nur voraus,

um auf uns zu warten

 

Vor acht Jahren haben wir eine bewusste Entscheidung getroffen: Wir wollten einem Tierschutzhund ein Zuhause schenken. Kein junger, gesunder Hund vom Züchter, sondern eine Seele, die bereits viel erlebt und viel erlitten hatte. So kam Molly ( Willow) zu uns – acht Jahre alt, mit gesundheitlichen Einschränkungen und einem Rucksack voller Ängste und Unsicherheiten.

Sie war schreckhaft, zurückhaltend, hatte Angst vor der Welt – aber hinter all dem versteckte sich ein Herz aus Gold. Ihre Liebe war still, aber tief. Ihre Treue war bedingungslos. Sie war kein Hund, der sich in den Vordergrund drängte, sondern einer, der leise, aber beständig Teil unseres Lebens wurde – und schließlich unser Herz vollständig eroberte.

Die Jahre mit ihr waren ein Geschenk. Molly hat sich geöffnet, Stück für Stück. Sie hat gelernt, Vertrauen zu fassen, Nähe zuzulassen, das Leben wieder zu genießen. Sie hat gezeigt, dass auch gebrochene Seelen heilen können – mit Zeit, Geduld und Liebe.

Letzten Freitag mussten wir sie gehen lassen. Sie war alt geworden, müde, und ihr Körper konnte nicht mehr. Es war der schwerste Schritt – und doch der letzte Liebesdienst, den wir ihr erweisen konnten.

Molly war nicht „nur ein Hund“. Sie war Familie. Sie war unsere Begleiterin, unsere Lehrerin, unsere stille Heldin. Sie hat uns gezeigt, was es heißt, wirklich zu vertrauen. Was es bedeutet, Liebe zu schenken, ohne etwas dafür zu erwarten.

Wir sind unendlich dankbar, dass wir diesen Weg mit ihr gehen durften. Du wirst immer ein Teil von uns bleiben.

Deine Familie


Mimi, mein Mädchen,

am 15. Oktober 2022 habe ich Dich in Tirol abgeholt und mit einemWürstl in Deiner Tansportbox begrüßt.

Am 05. Mai 2025 musste ich Dich in meinen Armen und einem Würstl aus meiner Hand gehen lassen.

Von Anfang an warst Du ein unglaublicher Hund – schon während der Fahrt nach Hause hat die Box gewackelt, weil Dein Schwanz ständig gewedelt hat, trotz Deiner Angst und Verunsicherung. Das blieb noch lange so und war einfach entzückend!

Mit Geduld und Pumas Hilfe hast Du Haus und Garten langsam erobert, wir haben vorsichtig mit Spaziergängen Deine Muskulatur aufgebaut und die Ehrlichiose erfolgreich bekämpft. Langsam hast Du in ein schönes Hundeleben gefunden mit Futter, das nur für Dich war und einem weichen Bett für die nicht mehr ganz jungen Knochen. Wir waren im Wiener Prater spazieren, Du warst mit im Caféhaus, im Sommer haben wir in der Donau gebadet, und Du hast das Meer kennen gelernt.

Immer bist Du in meiner Nähe geblieben und hast jedes Mal gefragt, ob der Weg, den Du einschlagen wolltest, in Ordnung ist.

Es hat seine Zeit gedauert, bis Du Kuscheleinheiten genießen konntest, aber ich habe Dich jeden Abend in Dein Bettchen gebracht und zugedeckt – da hast Du Deinen Kopf in meine Hände geschmiegt und mir vertraut.

 

Dein Selbstbewußtsein hat noch einmal einen großen Schub bekommen, als Du mit zum Mantrailing gekommen bist. Da hast Du Dich anderen Menschen geöffnet und warst mit Begeisterung dabei. Jeden Tag bist Du mutiger geworden und hast Dich endlich getraut Deinen Kopf zu mir auf die Couch zu legen.

Trotzdem blieb Dein Blick immer etwas besorgt, ich habe nicht viele Fotos von Dir, weil Du Handy, Kamera, Taschenlampe und Schweinwerfer gefürchtet hast. Dafür hast Du die Liebe der Katzen stoisch ertragen, Du Seele von einem Hund.

Ein langes gutes Seniorenleben hätte ich Dir gewünscht, viel zu früh hat ein Tumor Deine Lunge zerstört.

In Deinen letzten Wochen haben wir besonders viel gestreichelt und gekuschelt, am letzten Tag haben Deine Augen um Hilfe gebeten.

 

Jenseits des Regebogens, mein Mimilein, sollen Dich Schweineohren, Paradeiser, Kohlrabi und Wassermelonen erfreuen. Wenn ich nachkomme werde ich meine Arme ganz weit aufmachen, Dich umarmen und nicht mehr loslassen.

Bis dahin weiß ich, wenn ich einen besonders hell leuchtenden Stern sehe, dass Du das bist, die auf mich wartet.

 

In Liebe

Dein Frauchen Katharina



Smilla (früher Sicilia) 1.4.2013 - 14.4.2025

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,

aus dem wir nicht vertrieben werden können.

( Jean Paul )

 

Am 14. April mussten wir unsere geliebte Smilla über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Smilla war mein Seelenhund und wir hatten vom ersten Augenblick eine ganz besondere Verbindung. Sie war eine Traumhündin. Ruhig, liebevoll und trotz ihrer Behinderung immer gut gelaunt und verspielt. Menschen die sie ins Herz geschlossen hatte wurden von ihr immer freudig mit ihrem so besonderen Lächeln begrüsst. Bei Fremden war sie erst distanziert, aber niemals böse.

Die Spazierrunden mit Smilla waren einfach nur schön und entspannt, da sie überhaupt keinen Jagdtrieb hatte und immer in meiner Nähe blieb. Mit ihrem Hundekumpel Filou ( auch von Saving-Dogs ) hat sie sich super verstanden und die Beiden hatten eine tolle Zeit miteinander.

Wir sind unfassbar traurig, dass Smilla nicht mehr bei uns ist, aber auch sehr, sehr dankbar über die wunderschöne Zeit, die wir miteinander verbringen durften.

Erinnerungen die für immer bleiben und die uns niemand nehmen kann.

Du wirst uns fehlen. Gute Reise mein Mädchen. Du wirst für immer deinen Platz in meinem Herzen haben.


Yaqueline, es tut uns unendlich leid…

Wo Licht ist, da gibt es – besonders im Tierschutz – auch tiefe Schatten: Einer unserer Canile-Schützlinge, die knapp 4jährige Hündin Yaqueline, hatte zunächst großes Glück: Sie wurde gesehen, jemand verliebte sich in das hübsche Mädchen und adoptierte sie vom Fleck weg. Ihr künftiges Herrchen war, so wie wir alle, voller Vorfreude. Er zählte bereits die Tage, die Nachbarn wussten Bescheid und kannten sie bereits von Handy-Fotos. Yaqueline sollte einige Tage vor dem Transport auf HOPE eintreffen. Das ist die übliche Vorgehensweise für reisende Hunde, die aus einem Canile kommen.

Unsere Claudia erwartete also freudig die Kurzzeitgäste aus den Canili. Doch Yaqueline war nicht dabei. Dafür traf eine andere Hündin, die den gleichen Namen trägt, auf HOPE ein. Claudia schlug Alarm, wir kontaktierten die Verantwortlichen. Erst auf unsere dringende Nachfrage hin teilte man uns mit, dass Yaqueline bereits vor zwei Monaten verstorben ist!! Wir werden nie erfahren, warum…

In einem solchen Moment kommt alles zusammen: Fassungslosigkeit, Trauer, Wut, Ohnmacht. Die meisten von Euch kennen sicher das Gefühl, sich auf sein neues Familienmitglied zu freuen. Man zählt die Tage rückwärts, sieht sich immer wieder die Fotos an, teilt diese mit Freunden. Man flüstert leise Worte, die nur einem selbst und diesem einen Hund gehören. Dass er es bald geschafft hat, dass er sehnlich erwartet und geliebt wird, dass bald alles gut wird. Man geht noch einmal durch, ob man auch an alles gedacht hat, ob alles perfekt vorbereitet ist. Und dann kommt so ein furchtbarer Anruf… Unsere Kollegin Silke hatte die trauige Aufgabe, Yaquelines Herrchen zu informieren. Was dann geschah, erfüllt uns alle mit Respekt und großer Dankbarkeit: Er entschied sich nämlich, dennoch einem anderen Hund eine Chance zu geben, und zwar unserer Olga!

Run free Yaqueline, wir alle werden dich niemals vergessen!

 

IHRE GESCHICHTE

Yaqueline... jetzt wird es aber Zeit zum Durchstarten! (11/24)

Wann darf Jaqueline endlich die Welt entdecken? Zurzeit sitzt die Maus noch in ihrem Zwinger in einem sardischen Tierheim. Und das schon seit drei Jahren! Das hübsche Mädchen und ihre Schwester sind mit gerade einmal 3 Monaten in dieses Tierheim gekommen. Warum? Das wissen wir nicht! Yaquelines Schwester wurde mittlerweile adoptiert und genießt ihr Leben nun bei ihrer Familie. Genau das haben wir unserer Yaqueline nun auch versprochen!

Yaqueline verträgt sich mit Rüden und Hündinnen. Fremden gegenüber ist die Hündin anfangs noch etwas reserviert, was sich aber schnell legt, denn sie ist neugierig. Sie genießt dann jede noch so kleine Aufmerksamkeit und freut sich einfach nur über jegliche Abwechslung. Sie kennt es eben nicht, dass jemand sie streichelt oder mit ihr spricht, bisher kennt sie nämlich nur dieses extrem laute, kalte und vor allem lieblose Tierheimleben. Kein eigenes Körbchen, nur eine alte kaputte Holzhütte, in die sie sich reinlegen kann. Wir wünschen uns so sehr, dass Yaqueline dieses furchtbare Leben endlich hinter sich lassen kann und ganz schnell ihre Familie findet, dass sie täglich einen gefüllten Futternapf und jede Menge Streicheleinheiten bekommt. Nicht zu vergessen sind tolle Spaziergänge und das Entdecken der neuen weiten Welt.

Hierfür brauchen wir, oder besser gesagt die bezaubernde Yaqueline, aber Ihre Hilfe. Natürlich sollte Ihnen bewusst sein, dass Yaqueline nichts, aber auch wirklich nichts kennt und auf Ihre Geduld angewiesen ist, um dieses neue und vor allem aufregende Leben Schritt für Schritt kennenzulernen. Yaqueline wartet...scheuen Sie sich nicht!

Update 22.März 2025:

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir Ihnen Yaqueline vorgestellt haben, voller Hoffnung, dass die süße Maus genau wie ihre Schwester auch endlich in ihr eigenes Zuhause reisen darf. Ihr Reiseticket hat sie schon mal sicher, d.h., ihre Transportkosten wurden von großartigen Menschen, denen Yaqueline auch am Herzen liegt, gespendet. Jetzt braucht Yaqueline nur noch Sie! Darf unsere schwarze Schönheit mit den niedlichen braunen Augenbrauen in den nächsten Shuttlebus steigen und endlich ein bequemes, weiches Körbchen ihr eigenes nennen???


Quaranta

Am 24.04.2025 ging unsere geliebte Quaranta von uns nachdem sie fast 10 Jahre ein innig geliebtes Familienmitglied war und uns treu begleitet hat. Aus einem ängstlichen Hund wurde eine souveräne Hündin und Rudelführerin unserer 3er- Truppe. Sie ist und bleibt unvergessen für immer in unseren Herzen.


Greta

Ein Leben ohne Hund ist möglich….

aber sinnlos.

(Loriot)

 

Nach einigen Bangen konnten wir dich am 28.09.2019 in die Arme schließen. Du warst von Anfang an etwas besonderes… immer lieb, zurückhaltend aber auch Beschützend.

Mit deinen Freunden Merlin, Alma und Yoshi hast du im Rudel gelebt und uns so viel Freude geschenkt.

Leider konntest du nicht lange bei uns bleiben. Nach einer schweren Krankheit mussten wir dich am 07.04.2025 gehen lassen.

Dein Platz ist leer…. wir vermissen dich so sehr. ?

 

Mach’s gut liebes Gretchen… Gretchen Kinsky… Pombidu…❤️


Betty... Dir blieben nur 7 Jahre voller Fürsorge und Liebe...

Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was lieben und geliebt werden heißt

(Arthur Schopenhauer)

 

Betty ist mit 11 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen, vergessen wird sie nie.

Ihr Frauchen nimmt Abschied:

Betty kam 2017 im Alter von 4 Jahren zu uns. Leider musste ich sie am 24.03.2025 nach sehr schwerer Krankheit gehen lassen. Betty war unser Herzenshund und wir vermissen sie schon jetzt sooo sehr! Ihr Rudel, Randy, Isi und Frauchen



"Die Liebe eines Hundes ist ein kostbares Geschenk. Die Erinnerung daran ist ein Segen."

 

Paul 01.01.2016 – 05.03.2025

Paul (ehemals Trappo) hatte nach vielen Jahren im Canile im Mai´21, im Alter von fast 5 ½ Jahren, das große Glück und bekam ein wundervolles Zuhause. Von Anfang an wurde der freundliche, gelassene Paul sehr geliebt und nahm sein neues Leben unsagbar schnell und unkompliziert an. Die einzige Angst, die Paul nie ablegen konnte, war die vor Gewitter. Dann zitterte er wie Espenlaub.

Paul war ein treuer Begleiter, besonders Herrchen war seine Bezugsperson. Wo Herrchen war, da war auch Paul. Die zwei waren ein echtes Dreamteam. Aber natürlich war auch sein Frauchen immer für ihn da, besonders wenn es um Hundekekse backen ging „klebte“ er am Küchenboden quasi fest und schaute zu. 😉😊Er bekam auch noch eine junge, pfiffige Hundebegleiterin an seine Seite. Diese wiederum wich Paul nicht von der Seite… und auch wenn Paul schon in einem Korb lag… Kata schaffte es immer, mit ihrem Charme, sich dicht daneben Platz zu machen.

Jetzt bekamen wir die traurige Nachricht das Paul ganz plötzlich und schnell verstorben ist. Er bekam mehrere epileptische Anfälle und in der Klinik stellte man fest, dass er bereits eine Sepsis und Nierenversagen hatte. Schweren Herzens ließ ihn seine Familie in Würde einschlafen.

 

Wie sehr hätten deine Familie und wir dir noch viele lebensfrohe Jahre gewünscht. Das Leben ist nicht immer fair. Du hinterlässt eine Lücke und wirst schmerzlich vermisst.

Wir wünschen dir eine gute Reise über den Regenbogen.

Machs gut lieber Paul


Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ...
(Reinhard Mey)
und diese Freiheit – Gimmy - kann dir keiner mehr nehmen.
Vermutlich sein ganzes Leben war er eingesperrt und dieses Leben so lange zu überlebt zu haben, ist
seine unglaubliche Leistung. Gimmy war zusätzlich ein Handicap-Hund; nach einer Beißerei verlor ein
Vorderbein. Er hatte die beste Zeit seines Lebens in und mit seiner Familie und er wird so sehr
vermisst !!! DANKE , dass er bei euch sein durfte ….

Mein lieber Gimmy,
am 24.7. 22 habe ich dich zum 1. Mal auf der Website von saving dogs gesehen und es war wohl Liebe auf den 1. Blick. Zu dem Zeitpunkt stand noch gar nicht fest, ob wir wirklich einen Hund wollen und doch bin ich immer wieder zurück auf die Seite und zu deinem Foto gegangen.
Von Anfang hatte ich das Gefühl, dass es eine Verbindung zwischen uns gibt.
Ein Telefonat mit Claudia, ein paar Gespräche mit der Familie und mit Anneke (die schon gute Erfahrungen mit saving dogs gemacht hatte) stand fest, dass du zu uns kommen wirst. Da wir selber noch Mitten im Umzug steckten, einigten wir uns auf Ende November. Bis dahin habe ich
mir wirklich jeden Abend dein Foto angeschaut und zu dir „gesprochen“. Ich war mir sicher, dass du spüren konntest, dass du bald zu uns kommst.
Am Montag vor deiner geplanten Ankunft kam ein Anruf, dass der Wagen eine Panne hatte und sich der Transport um eine Woche nach hinten schiebt. Am 2.12.22 war es dann endlich soweit. In Nürnberg haben wir an einem verschneiten Nachmittag ein „kleines Häufchen“ Hund in unser Auto gelegt bekommen.

Ab dem Zeitpunkt veränderte sich unser ganzes Leben. Es begann eine aufregende, manchmal auch Nerven aufreibende Zeit. Du warst unser 1. Hund. Mit viel Geduld und Liebe haben wir es geschafft, dass du, Schritt für Schritt, in deinem neuen zu Hause ankommen konntest. Wir hatten 2 wunderbare Jahre mit dir, in denen wir mit dir und von dir viel gelernt haben. Oft hatte ich das Gefühl, du warst ein Spiegel meiner Seele.

Und dann bist du heute vor 4 Wochen, ganz unerwartet von uns gegangen. Du bist friedlich auf deinem Bett, mit uns an deiner Seite, eingeschlafen. Du kannst dir sicherlich vorstellen,was du für eine riesige Lücke hinterlassen hast, vor allem in unserem Herzen. Du fehlst: jeden einzelnen Moment, jeden Tag, überall – und doch sind wir unfassbar dankbar dafür, dass du uns die Entscheidung abgenommen hast unddir bis zum Schluss deinen starken Willen bewahrt hast.
Eigensinnig, ein bisschen schräg, lustig, sensibel, charmant und eine absolute Kuschelbacke – so behalten wir dich immer in Erinnerung.


und wenn Du dich getröstet hast, wirst du froh sein mich gekannt zu haben.

Du wirst immer mein Freund sein..

(Antoine de Saint-Exupéry)

 

ICE (01.01.2012 – 12.12.2024)

Es ist so bitter einen Hund zu verlieren, der gerade erst gerettet wurde. Das Leben ist oft ungerecht. ICE hätte viel mehr Zeit haben sollen und es ist nur ein schwacher Trost, dass er nicht im Canile unter Schmerzen und in einem längeren Todeskampf die Welt verlassen hat.

ICE kam im Mai 2024 in unsere Vermittlung. Bereits 12 Jahre alt war er von der Welt vergessen worden. Umso größer war unsere Freude als er schnell seine Anfrage bekam und am 26.7.2024 Sardinien verlassen konnte.

 

Im Juli 2024 wurde er von seinem Frauchen in Hilden am Auto-Transport abgeholt. Ohne Zögern ließ er sich in ihr Auto setzen und machte es sich gemütlich. Er hatte nochmals einige Stunden Autofahrt vor sich. Ice wusste sicherlich, dass sich sein Leben positiv verändern würde. Alles war so selbstverständlich für ihn. Er lebte sich so schnell ein. Konnte ungehindert in den Wiesen am Haus stromern und genoss diese Freiheit so sehr. Kein Gefängnis mehr – keine Monotonie – immer gab es was zu schauen oder zu erkunden. Die zwei vorhandenen Hunde akzeptierten ihn ohne Probleme. Aus ICE wurde Shorty. Dieser neue Name war der Bezug zu seiner kurzen Rute.

Bei einem Kennlernbesuch beim Tierarzt bemerkte dieser bereits eine Umfangsvermehrung im Bauchraum….auch optisch gut zu erkennen. Shorty war jedoch schmerzfrei und zeigte keinerlei Beeinträchtigungen.

 

Als sein Frauchen Anfang Dezember ins Krankenhaus musste, wurden die Hunde und der Haushalt von einer Bekannten versorgt. In dieser Zeit hatte sich der Tumor anscheinend massiv vergrößert. In der Nacht zum 12.Dezember kam es zu einer Einblutung. Der Tumor war geplatzt ! Mit Mühe und Not fand sein Frauchen einen Tierarzt der bereit war in der Nacht zu kommen….es war unmöglich den Hund im Auto zu transportieren.

 

Es gab keine Rettung für Shorty. Es war der letzte Freundschaftsdienst ihm weitere Schmerzen zu ersparen…

Augenblicke, die sooo unglaublich traurig sind und in denen man hilflos zurückbleibt.

Wir alle hätten ihm so viel mehr Zeit gewünscht. Er war so unglaublich lebensfroh….

Auf der anderen Seite des Regenbogens hat er bestimmt keine Schmerzen mehr und er hat sicherlich ganz viele Freunde gefunden !

Run free Shorty !

Vereinslogo
Logo Zertifizierung
Logo Facebook
Logo Instagram
Qr Code
Logos Zahlungsmethoden