Kiona hatte nach dem Besuch bei: Tiere suchen ein Zuhause gleich mehrere Anfragen. Wir haben uns für ein Paar aus Oer-Erkenschwick entschieden. Hier passte der vierbeinige Kumpel so toll zu Kiona. Nein, falsch – es passte einfach ALLES.
Kiona berichtet: Ich wohne jetzt seit etwas über einer Woche bei meinen neuen Papas. Anfangs wusste ich noch nicht so recht, wie ich es hier finden sollte, aber mein neuer Bruder Sam hat mir bei der Eingewöhnung geholfen. Inzwischen fühle ich mich in der Wohnung richtig wohl. Nur draußen sind manchmal noch echt unheimliche Geräusche! Aber wenn ich nur laut genug belle, geht´s! Meine Papas finden das dann zwar nicht sooo toll, aber ich lerne Tag für Tag mehr, dass die beiden gut auf mich aufpassen und ich eigentlich gar nicht meckern muss. Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf all die neuen Abenteuer mit meiner neuen Familie!
Hier lesen Sie Kionas Geschichte:
Mutterhündin und ihre 6 Welpen gesichert
Immer wenn es in unserem sardischen Netzwerk vernehmlich knistert, sind wir in Alarmbereitschaft. Der „Landfunk“ berichtete dieses Mal von einer Hündin mit 6 noch sehr jungen Welpen. Die ganze Familie war in mehrfacher Hinsicht in Gefahr:
Sie befand sich in unmittelbarer Umgebung des Städtchens Bonorva. Dort gibt es Straßen, Autos, andere streunende Hunde und Katzen… kein sicherer Ort für die Winzlinge und ihre Mama! Außerdem sind die Welpen vielen möglichen Infektionen ausgesetzt. Wir erfuhren, dass die Dame, die die Familie entdeckt hat, die Hündin täglich füttert, so dass sie zumindest genug Milch für ihre Welpen produzieren konnte. Sie erzählte, dass zwei der insgesamt 8 Welpen schon verstorben seien, Ursache unbekannt… Hier gab es nichts zu überlegen; wir haben Mutter und Babys gesichert und nach HOPE gebracht. Die Mama konnte sich ausruhen, musste keine Angst mehr um ihre Welpen haben und wird von uns mit allem versorgt, was eine säugende Hündin braucht. Inzwischen sind alle wohlauf und die 6 Wonneproppen (4 Jungs und 2 Mädchen) entwickeln sich prächtig. Sie sind menschenbezogen, neugierig, verspielt und unheimlich niedlich. Dürfen wir vorstellen:
Mama Kiwi ist bisher eine absolut sanfte, freundliche, bescheidene und zurückhaltende Hündin. Die Welpen sind mittlerweile etwas unabhängiger; deshalb lassen wir Kiwi bald in den Freilauf, stellen ihr andere Hunde vor und erzählen Euch, wie sich die Süße weiter- entwickelt. Nun Kiwis Kinder:
Die Rasselbande ist täglich für eine Weile in einem kleinen Freilauf direkt am Haus, selbstverständlich unter Aufsicht. Dort erleben sie erste „Abenteuer“, buddeln, spielen, lernen und beobachten: Da gehen Karin, Günter oder Claudia ins Haus oder kommen heraus, tragen z.B. eine Gießkanne oder eine Box, Jolin, Pixie oder eine Schildkröte marschieren am Zaun entlang, es ertönen Stimmen und Musik aus dem Radio etc. Umweltreize, die in der Prägephase so wichtig sind, werden schrittweise etabliert. Wenn die Gummibärchen müde sind, sammeln sie sich um die Aufsichtsperson und fallen ganz entspannt in den wohlverdienten Schlaf. Auf diese Weise wird das neu erworbene Wissen vervollständigt und abgespeichert.